Bergung u. Entsorgung von Munition aus dem Weltkrieg

  • Hallo,


    gerade bei den Videotext-Seiten von SWR (Seite 135) gelesen:


    "Althütte: Ein 65 Jahre alter Mann ist bei einem Unfall im Rems-Murr-Kreis ums Leben gekommen. Der Mann war aus unbekannter Ursache von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Unfall starb vor Ort." (So, jetzt wissen wir das auch.. )


    Gleich danach:


    "Pforzheim: Ein 79-jähriger hat eine intakte Granate aus dem Ersten Weltkrieg in einer Plastiktüte zur Polizei gebracht. Der Mann gab an, die Granate 60 Jahre zu Hause aufbewahrt zu haben, Die Granate soll bald entschärft werden."


    Ohne Worte!


    Herzliche Grüße

    Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • ... Leute gibt es unter uns, das glaubt man nicht ...

    Hallo,


    schlimm an der Geschichte ist auch noch, dass dieser Herr den Behörden bereits seit 2015 in gleicher Sache bekannt und anscheinend unbelehrbar ist.


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo,


    Quote


    good post!

    allmost all post in our Forum are good, but it's a Forum, not a Chat.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,

    auf einer Baustelle in Zonnebeek(bei Ypern) hat der heftige Regen der letzten Tage Granaten aus WK I freigelegt. Entsprechende Massnahmen wurden ergriffen.

    Gruss

    Rainer

    Suum cuique

  • ... mal wieder ein Zeitungsbericht zu dem Detlinger Teich ...


    Hallo,


    auf der Internetseite des Landkreises Heidekreis gibt es seit einiger Zeit eine chronologische Darstellung aller Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Dethlinger Teich, die aktuellste Pressemitteilung stammt von Ende Februar 2020. Es wurden bisher wohl bereits über 2.500 Granaten aus dem betroffenen Areal geborgen.

    https://www.heidekreis.de/desk…/tabid-767/378_read-6428/


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo Bürger, habe heute folgende Verfügung der Stadtverwaltung Nordhausen im einem Forum( nnz-on.line.de) gefunden.

    Möchte ich Euch wissen lassen. Schutz unserer Medizinischen Versorgungen ist heute unerlässlich.


    Zitat nnz-forum.de :

    Quote

    Das Stadtgebiet der Stadt Nordhausen ist als Bombenabwurfgebiet des II. Weltkrieges mit Kampfmitteln belastet. Damit gibt es grundsätzlich in Nordhausen eine latente Gefahr in Bezug auf Kampfmittelbelastung. Die Stadt Nordhausen hat gemeinsam mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt und der Firma Tauber Delaborierung den Umgang mit Tiefbauarbeiten auf Grundlage des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes in Verbindung mit den Verordnungen des Freistaats Thüringen dazu getroffen:
    Bis zum 19. April 2020, 24:00 Uhr, werden keine Tiefbaumaßnahmen im Radius von 1.000 m um das Südharz Klinikum Nordhausen durchgeführt.
    Sollte es auf Grund von Erdaushubarbeiten zu einem Kampfmittelfund im Umkreis von 1.000 Metern zum Südharz Klinikum Nordhausen kommen, ist die Notwendigkeit einer Evakuierung des Klinikums sehr wahrscheinlich. Dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.
    Dem Südharz Klinikum Nordhausen, so teilt die Stadtverwaltung mit, kommt eine besondere Bedeutung bei der Behandlung von Erkrankten und der allgemeinen Daseinsfürsorge im Landkreis Nordhausen, und darüber hinaus, zu. Deshalb sei das SHK während der Pandemie als besonders schutzbedürftige Einrichtung zu betrachten und man wolle damit sicherzustellen, dass der Betrieb des Südharz Klinikums Nordhausen nicht durch einen zufälligen Kampfmittelfund unterbrochen wird.

    Gruss jostdieter.

  • Hallo Jost-Dieter,


    da hat aber jemand mitgedacht - Klasse!


    Danke für die Info und paß´auf Dich auf.


    Herzliche Grüße aus der Schreibstube,

    Gruß Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • "Pforzheim: Ein 79-jähriger hat eine intakte Granate aus dem Ersten Weltkrieg in einer Plastiktüte zur Polizei gebracht. Der Mann gab an, die Granate 60 Jahre zu Hause aufbewahrt zu haben, Die Granate soll bald entschärft werden."


    Hallo,


    hier noch mal ein ähnlicher Fall persönlicher Abgabe von Fundmunition vom Februar 2020 in Biberach, der Finder erhielt eine Strafanzeige: https://www.stuttgarter-nachri…f6-8faa-e98c1916ef38.html


    Gruß, J.H.


    Edit: Ein "brandaktueller" Fund in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf, in einer weiterhin durchsuchten Garage wurde dann auch noch Munition gefunden. Schon dumm, wenn man zuhause so etwas hortet und dann nicht da ist, wenn es dort brennt: https://www.wz.de/nrw/duesseld…tz-ermittelt_aid-49922557

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited 2 times, last by Johann Heinrich ().

  • Hallo zusammen!


    Bei allen amerik. u. engl. Blindgängern die in ganz Deutschland gefunden werden - wie sieht denn das z. B. in England/Polen usw, mit "unseren" Überbleibseln aus?

    Habe dahingehend noch nie so wirklich etwas mitbekommen. Ich denke auch Produktionen der deutschen Waffenindustrie hatten ähnlich Probleme das einiges nicht zur Detonation kam.

    Habt ihr da schon einmal etwas gelesen?


    Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

  • Hallo,

    z. B. in England/Polen usw, mit "unseren" Überbleibseln aus?

    manchmal höre ich von deutschen Bombenfunden in GB auf BBC. Es ist allerdings selten.

    Gruss

    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo Uwe!


    Mächtiges Teil, eigentlich auch in einem Superzustand nach alle den Jahren!

    War mir eigentlich noch gar nicht bewusst welche Brocken diese Werfer waren....


    Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

  • Hallo Stephan.


    Stimmt, dicker Brocken.


    Mal sehen, ich hab vorhin schon auf der Arbeit via Handy versucht über das Lexikon herauszufinden welche Einheit die " verloren" haben könnte. Denke irgendwie unterstellt der 1. Fallschirm Jäger Armee. Mal sehen ob man lokalisieren kann wer in Deurne gelegen haben könnte.

    Vielleicht suche ich gleich mal, aber nach 13 Stunden unterwegs, erstmal wichtigeres zu erledigen.


    Grüße vom linken Niederrhein

  • Hallo alle miteinander
    im Zuge der Brückenbauten am Großprojekt der Deutschen Bahn in Küstrin, wurden durch Mitarbeiter der Firma Röhl (Munitionsbergung), im Bereich vom Oderufer bis zur Vorflutbrücke 485 Kilogramm Weltkriegsmunition aus dem Boden geholt. Zuerst waren es Granaten für die Panzerabwehrkanonen und zuletzt kam MG-Munition zum Vorschein. Weitere Funde vorprogrammiert. Man sollte bedenken das dieses Areal zu DDR Zeiten ein Verschiebebahnhof (Grenzbahnhof).
    MfG
    Dietrich