Neuerscheinungen

  • Hallo Eberhard,


    das Buch kenne ich ( noch) nicht. Was ich aber interessant finde:

    Der Autor nimmt das selbe Foto (allerdings mit einer Landkarte unterlegt) zum Titelbild wie G.Foerster in " Seelower Höhen", Hrsg.: MGFA, Mittler Verlag.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,

    interessante Beobachtung, das muss nicht unbedingt viel aussagen, liest sich nicht wie eine Neuauflage/-bearbeitung eines bereits früher erschienenen Standardwerks, aber da müsste man die beiden Bücher vergleichen.


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

  • Hi Leute,

    ... und gleich noch was (wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat.... )

    Von Dr. Kurt Braaz ist der zweite Teil der Biografie über Robert v. Greim erschienen.

    Hier mal die kurze Präsentation des Autors:


    "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde des NeunundzwanzigSechs-Verlages,

    Berlin Mitte, 26. April 1945 spätnachmittags: Im Dauerfeuer sowjetischer Waffen landet ein

    Fieseler ‚Storch‘ auf dem zertrümmerten Straßenstück zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor.

    Ihm entsteigen ein Generaloberst der Luftwaffe und eine zierliche junge Frau. Der grauhaarige Offizier

    ist am Bein verwundet und muß von seiner Begleiterin gestützt werden; mühsam bewegen sich

    die beiden in Richtung der Neuen Reichskanzlei, die seit Tagen unter Artilleriebeschuß liegt.

    Sie werden im Bunker tief unter dem ausgebrannten Gebäude bereits erwartet.

    Zum letzten Mal treffen Robert v. Greim und Hanna Reitsch mit Adolf Hitler zusammen,

    der sich vier Tage darauf in seiner letzten Zufluchtsstätte selbst richten wird.

    Welchen Weg hat das Leben des hochdekorierten Jagdfliegers aus dem Ersten Weltkrieg und

    den Wirren der Münchener Räterepublik bis hierher genommen? Warum ist die 33jährige Pilotin bei ihm?

    Was bewegt Greim, sich an diesem Tag noch einmal dem Diktator zu stellen, der eine Blutspur

    durch seine Soldatenlaufbahn gezogen hat?

    Warum folgt der 52jährige diesem ‚Führer‘ vier Wochen später in den Tod?

    Sie haben lange auf den II. Band meiner Robert von Greim-Biographie warten müssen, aber jetzt ist er fertig.

    Er zeichnet das Bild eines Mannes, dem seine fliegerische Leidenschaft und sein unbedingtes Pflichtgefühl

    zum Verhängnis werden, und ermöglichen darüber hinaus eine neue Sicht auf Ursprung, Aufstieg und

    Niedergang der Luftwaffe des Dritten Reiches. Das Buch kann ab sofort unter

    www.neunundzwanzigsechs.de

    bestellt werden. Dort finden Sie auch weitere Einzelheiten und Leseproben.

    Mit einem freundlichen Gruß,

    Ihr

    Dr. Kurt Braatz

    NeunundzwanzigSechs Verlag".


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

  • Hallo,


    Kennt/hat jemand das Buch


    Wolfgang Schneider: Panzerregiment 1: 1935-45


    Lohnt sich eine Anschaffung für jemanden der an der 1. Panzerdivision interessiert ist?


    Danke für Eure Einschätzung.


    Gruss & schönes WE

    Gerhard


  • Hallo zusammen,


    existiert denn schon ein Inhaltsverzeichnis?

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Leute,

    es gibt mal wieder eine Veröffentlichung über Stalingrad, und zwar folgende Neuerscheinung (Helios Verlag):


    Alexander Losert. Stalingrad. Das kurze Leben des Funkers Rudolf Theiß. Feldpost aus dem Kessel.

    132 Seiten, Hardcover, 17,7 x 24,7 cm

    121 Abbildungen

    ISBN 978-3-86933-222-2 Preis € 19,80


    Es handelt sich um die die Veröffentlichung von Feldpostbriefen eines jungen Soldaten, der in Stalingrad gefallen ist.

    Hier die Präsentation des Verlages:


    Ein Wort wie Donnerhall: Stalingrad. Die Schlacht an der Wolga steht wie kaum eine andere für die Verbissenheit, die die Kriegsparteien an den Tag legten. Hunderttausende gingen in den Tod. Einer davon war Rudolf Theiß. Aus dem kleinen Ort Weitershain in Hessen stammend, verschlug es ihn als Funker in der 29. Infanterie-Division (mot.) nach Russland. Eigentlich wollte er den elterlichen Hof übernehmen, doch mit 20 Jahren endete sein Leben in Stalingrad. Nur ein Foto und seine Feldpost sind erhalten geblieben neben den Urkunden seiner Auszeichnungen (darunter das EK II, das er als Funker bei der Artillerie bekam). Dort schildert er seinen Weg von der Ausbildung über die ersten Kämpfe, bis zu seinem Schicksalstag: dem 31. Dezember 1942. Seit diesem Tag gilt er als vermisst. An diesem Tag schrieb er den letzten Brief aus dem Kessel. Hunger, die Sorge um daheim, der Wunsch nach Frieden. All das findet sich in den Zeilen in die Heimat. Ein Dokument der Zeitgeschichte. Die Stimme aus dem Schützengraben und von der vordersten Front. Ein weiteres Puzzleteil in dieser Schlacht der Schlachten: Stalingrad!


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

  • Hallo Eberhard,

    132 Seiten, Hardcover, 17,7 x 24,7 cm

    121 Abbildungen

    ISBN 978-3-86933-222-2 Preis € 19,80

    happig, happig, dieser knappe Lesegenuss. Die Leseprobe deutet auf sehr viel ganzseitiges Füllmaterial (Karten / Orden / etc.) und reichlich Plattitüden hin,

    womöglich bleiben nur 30 Seiten mit echtem Feldpostmaterial über?


    Ich würde eher das "Best Of" des seit 20 Jahren an Stalingrader Feldpost forschenden Historikers Jens Ebert empfehlen, berücksichtigt dann sogar die Gegenseite

    und bietet zum gleichen Preis (antiquarisch) fast die dreifache Menge an Briefen.


    Junge deutsche und sowjetische Soldaten in Stalingrad: Briefe, Dokumente und Darstellungen

    Jens Ebert

    Gebundene Ausgabe: 340 Seiten

    Verlag: Wallstein; Auflage: 1 (4. April 2018)


    MfG

    Tac

  • Hallo Tac,

    da magst Du vielleicht schon recht haben, wobei ich sagen muss, dass die im Helios-Verlag erschienen und mir bisher bekannten Bücher schon einen hohen Informationsgehalt haben, also keineswegs nur Abbildungen mit wenig Text. Natürlich nicht auszuschließen, dass es auch mal anders ist.

    Über Stalingrad gibt es so viel Literatur, dass es schwierig sein dürfte, hier noch was wirklich Neues zu bringen.


    Herzliche Grüße

    Eberhard

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

  • Verzeichnis der Nachlässe im Bayerischen Hauptstaatsarchiv - Neuerscheinung 2019


    Hallo,


    das bayrische Hauptstaatsarchiv stellt auf seiner HP das o.g. Buch vor, dass seit dem 30.April 2019 erhältlich ist. In diesem Buch sind die im Besitz des Archives befindlichen Nachlässe verzeichnet, darunter auch der Nachlass der Widerstandskämpfer Christoph Probst und Willi Graf, die im Februar 1943 als Mitglieder der "Weißen Rose" hingerichtet wurden.

    https://www.gda.bayern.de/news…9dceb3d67988b9ba61774443d


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Neuerscheinung am 15. April 2019


    Daniel Siemens, Sturmabteilung - Die Geschichte der SA

    Seite des Verlages https://www.randomhouse.de/Buc…emens/Siedler/e444758.rhd

    (Eine Vorschau in das Buch als PDF Datei ist noch nicht verfügbar.)

    Wikipedia Daniel Siemens https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Siemens

    Deutschlandfunk Themenseite mit Podcast https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=447920

    freie-radios.net Podcast, 52 Minuten https://www.freie-radios.net/94844


    Die englischsprachige Originalausgabe erschien im November 2017 unter dem Titel A New History of Hitler's Brownshirts

    YT Lesung der Originalausgabe Teil 1, etwa 12 Stunden https://www.youtube.com/watch?v=IGLCFFzuyvw

    YT Lesung der Originalausgabe Teil 2, etwa 6,5 Stunden https://www.youtube.com/watch?v=M_mqDqzCbIE


    Gruß


    Micha


    Phantasie ist auch eine Begabung

  • Hallo,


    der Siemens steht schon fast 3 Wochen bei mir im Regal:thumbsup:.

    Stehe aber aus Zeitgründen erst ziemlich am Anfang.


    Beste Grüsse

    Ingo

  • Ingo, dann kannste uns aber bestimmt mitteilen, ob es auch ein Verzeichnis gibt

    oder ein Hinweis inwieweit die SA beim Sudeteneinsatz beteiligt war nach Ansicht

    des Herrn Siemens?

    Danke im voraus!:)

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Det,


    Quote

    ....ob es auch ein Verzeichnis gibt oder ein Hinweis inwieweit die SA beim Sudeteneinsatz beteiligt

    also das die SA in ihrer 1938 noch existierenden Form am Sudeten Einsatz beteiligt war halte ich für unwahrscheinlich.

    Mit dem "Röhm-Putsch" wurde 1934 der SA Fähigkeit genommen sich als Partei-Armee neben der Wehrmacht zu begreifen.

    Es gab zwischen Hitler und der Wehrmacht eine Deal das der Wehrmacht garantierte der einzigen Waffenträger im Reich zu sein.

    Was nicht bedeuten das der NSKK und vergleichbare Gliederung der Partei am Sudeten Einsatz nicht teilgenommen haben. Das ist wahrscheinlich

    aber die SA selber, da habe ich Zweifel.

    Gruss Dieter

  • Guten Tag Dieter,


    Quote

    Es gab zwischen Hitler und der Wehrmacht eine Deal das der Wehrmacht garantierte der einzigen Waffenträger im Reich zu sein.

    So ganz sicher nicht haltbar, die SS, was ist mit der SS-VT?

    Himmler trotzte Hitler diesen bewaffneten Arm der SS ab, recht früh,

    Leibstandarte...und dann ging die Post ab.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Dieter, Hallo Thomas,


    es ist immer so eine Sache, wie die einzelnen Gruppierungen und zu welcher Zeit sie eingesetzt wurden.

    Die SS-VT hat sich jedenfalls beim Sudeteneinsatz "verewigt". Das geht aus mehreren Quellen hervor.

    Nach dem Röhm-Putsch existierte die SA ja wohl weiter? Bin leider kein SA-Experte, aber um an den Grenzen zu der damaligen Tschechoslowakei, "Unruhe zu stiften" oder Einheiten der Wehrmacht zugeordnet zu werden wie es bei der SS geschah, kann doch sein?


    Die SdP ( Sudetendeutsche Partei ) und das gebildete Sudetendeutsche Freikorps spielten bei der Vorbereitung und Durchführung, sei es aus propagandistischer Sicht oder bei militanten Auseinandersetzungen etc. auch mit.

    Die "Untergrabung" durch die Abwehr darf man auch nicht vergessen, die aber ja wiederum der Wehrmacht unterstand!


    P.S.: Die Gliederung der Buches wäre schon mal interessant?

    Vielleicht meldet sich ja Ingo noch....:/

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Thomas,


    der Deal datiert von 1934 und wenn du die Zahlen der SA (4,5 Mio 1934) vs. SS SS-VT (1939 200.000 +X)

    1934 liefen "Himmlers Mannen" unter ferner Liefen was sich dann im weiteren Verlauf stark änderte.

    Auf der Zeitschiene passt das schon.

    Gruss Dieter

  • Hallo,

    Hallo Dieter, Hallo Thomas,

    Nach dem Röhm-Putsch existierte die SA ja wohl weiter? Bin leider kein SA-Experte, aber um an den Grenzen zu der damaligen Tschechoslowakei, "Unruhe zu stiften" oder Einheiten der Wehrmacht zugeordnet zu werden wie es bei der SS geschah, kann doch sein?


    Die SdP ( Sudetendeutsche Partei ) und das gebildete Sudetendeutsche Freikorps spielten bei der Vorbereitung und Durchführung, sei es aus propagandistischer Sicht oder bei militanten Auseinandersetzungen etc. auch mit.

    Die SA war an Aufstellung und Ausbildung des „Sudetendeutschen Freikorps“ von Henlein maßgeblich beteiligt. Anscheinend lässt sich nicht immer klar unterscheiden, ob nur das Freikorps oder auch SA-Teile irgendwelche Aktionen in der CSR unternommen haben.


    Laut Eintrag im Tagebuch des Generalstabes des Heeres lautete die diesbezügliche Weisung Hitlers für die Aufstellung des SFK:

    „„Durch die sudetendeutsche Leitung (Henlein-Hermann Frank) ist ein Sudetendeutsches Freikorps im Anschluß an die SA aufzustellen. (…) Die Versorgung des Freikorps ist Aufgabe der SA. Das Heer stellt Waffen zur Verfügung, jedoch nur österr. Herkunft."

    (Martin Broszat: Das Sudetendeutsche Freikorps, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 9 (1961), S. 30-49, hier S. 38. Dort sind auch die Primärquellen benannt).


    Weiter schreibt Broszat zur Funktion der SA bei der Besetzung der CSR:

    „…sollte die Aufstellung des Freikorps in „Anlehnung an die SA" geschehen. Damit war sicherlich nicht nur die maßgebliche Mitwirkung der SA bei der Betreuung und Organisation des Freikorps gemeint, es sollte wohl auch zum Ausdruck kommen, daß für das Freikorps der Status eines Wehrverbandes als Modell zu dienen habe, wie ihn die SA früher repräsentierte und dessen Funktion sie bei der Vorbereitung des geplanten Feldzuges gegen die Tschechoslowakei (z. B. als Grenzschutz) auch im Sommer und Herbst 1938 bis zu einem gewissen Grade wieder übernahm.“

    (Broszat, a.a.O., S. 40).


    Die Angehörigen dieses Freikorps trugen teilweise Uniformstücke der SA, wenn auch wohl kaum komplette Uniformen, so dass es hier zu Verwechslungen kommen konnte.


    Werner Röhr, der sich ausführlich mit Aufbau und Einsatz des „Freikorps“ befasst hat, schreibt dazu:

    „ Der Aufbau des Freikorps erfolgte weitgehend nach dem Muster der SA. Die SA stellte auch die meisten Ausbilder und zahlreiche Kommandeure. Sie leistete finanzielle Unterstützung und trug zur Versorgung mit Zelten, Decken, Schuhen u. ä. bei. Sofern die Freischärler überhaupt uniformiert waren, trugen sie Uniformstücke der SA. Doch meistens blieb diese Ausrüstung auf eine Hakenkreuzbinde beschränkt.“

    (Quelle: Röhr, Werner: Das Sudetendeutsche Freikorps – Diversionsinstrument der Hitler-Regierung bei der Zerschlagung der Tschechoslowakei, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 52 (1993), S. 35-66, hier S. 50)


    Ein Einsatz der SA im Sudetenland war dagegen zunächst nicht vorgesehen, wenn dies bis zum 21. September 1938 im Einzelfall vorkam, geschah es anscheinend gegen den erklärten Willen Hitlers und wurde sofort unterbunden:

    „Die Angehörigen des Freikorps waren und blieben Staatsbürger der CSR, meistens auch Wehrpflichtige oder sogar Reservisten ihrer Armee. Nur sie durften die Grenze überschreiten, den SA-Ausbildern war das streng untersagt. Als Hitler vom Grenzübertritt von SS und SA-Männern in Uniform erfuhr, ordnete er deren sofortige Zurückziehung an, konnte doch deren mögliche Gefangennahme innerhalb der Tschechoslowakei unliebsame diplomatische Verwicklungen hervorrufen.“

    (Röhr, a.a.O., S. 49)


    Am 22. September 1938 scheinen allerdings SA- und SS-Männer in Uniform gemeinsam mit Angehörigen des Sudetendeutschen Freikorps Einsätze in der Tschechoslowakei durchgeführt zu haben: „Die Stadt Weipert wurde von ihnen erobert. Mit deutschen SS- und SA-Angehörigen in Uniform an der Spitze führten die Mitglieder des Schutzdienstes dort eine Demonstration durch. Deutsche Kommunisten und tschechische Beamte aus Weipert wurden nach Deutschland verschleppt.“ (Röhr, a.a.O., S. 56).


    Weiter waren SA und SS mit Kräften des Sudetendeutschen Freikorps ab 21./22. September bei der Besetzung des Zipfels von Asch, Schluckenau/Rumburg, Jauernig und Hotzenplotz beteiligt und drangen bis nach Eger vor. Dieser Landstreifen war nach Annahme der „Londoner Empfehlungen“ durch die Prager Regierung von CSR-Armee geräumt worden. (Röhr, a.a.O. S. 61)



    Der Aufsatz von Broszat kann hier

    https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1961_1.pdf


    der Beitrag von Röhr hier

    https://www.degruyter.com/down….35/mgzs.1993.52.1.35.xml


    heruntergeladen werden.

    Grüße
    Jörg

    Edited once, last by Nemere ().

  • Hallo Jörg,


    danke für deine Aussagen, die unterstreichen, dass eine eindeutige Zuweisung von direkten SA-Einheiten an die Wehrmacht zum Einmarsch ab 1.10.38 nicht vorhanden ist.

    Auch bei weiteren Recherchen ist feststellbar, dass es zwar Zuordnungen von SA-Leuten zu den SFK gegeben hat, aber keine selbstständige SA-Gliederung zum Sudeteneinsatz selbst!?

    Es ist aber quellenmäßig nachvollziehbar, dass das dt. Heer die alleinige Befehlsgewalt im Grenzgebiet zur Tschechoslowakei am 24.9.38 übernahm. Auch die OKW-Weisung vom 28.9.38 unterstreicht, dass die SFK-Einheiten ihre Unternehmungen nur im Einvernehmen mit den zuständigen Generalkommandos durchführen durften.

    Festzustellen ist aber, dass sich die Kommandeure der SFK sich daran kaum hielten. Die Widersprüchlichkeit in der Führung der SFK wurde durch den Kampf der verschiedensten Formationen wie SS, SA oder Abwehr um entscheidenden Einfluss auf dieses Korps noch verstärkt.

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........