"Festung" Schröttersburg

  • Hallo,


    die Frage ist aufgetaucht, ob, wann und überhaupt die Stadt "Schröttersburg" vormals und danach wieder Plock offiziel zur Festung erklärt wurde.
    Kennt Jemand ein Datum dazu und wer wann zum Festungskommandanten ernannt wurde?
    Habe dazu nichts im net gefunden.


    Danke


    Günther in Gostynin

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Hallo Günther,


    bist du auch sicher das Plock zu einer Festung erklärt worden ist?
    Bis jetzt ist mit keine Info darüber vorgekommen.


    Gruß
    Raffael

  • Hallo Raffael,


    die Frage taucht deshalb auf, weil um Schröttersburg drum herum ein doch recht umfangreicher Gürtel von Feldbefestigungen mit Panzergräben, Tobruks und noch weiteren, aber dann weniger Regelbauten, angelegt worden ist.


    Ob im Januar 45 dann noch genug Zeit war um Schröttersburg zur Festung zu deklarieren weiß ich jetzt nicht. Kann mich nur daran erinnern gelesen zu haben, dass diese Feldbefestigungen gut aufgeklärt/bekannt waren und auf Grund des strengen Frostes die russischen Panzer einfach über die Felder, Bäche und Sümpfe gefahren sind ohne sich an den vorbereiteten Straßenkontrollen zu legitimieren.


    Ich hatte bisher nicht von einer Festung Schröttersburg gehört, kann ja aber sein, dass ein anderer Teilnehmer des Forums zufälligerweise mal was in einem KTB dazu gelesen hat.


    Danke, herzliche Grüße


    Günther

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Hallo Leute


    Also im hiesigen Lexikon wird unter den Standort-Truppen unter Schröttersburg ein "Festungs-Kommandant Riegelstellung" sowie ein "Festungs-Abschnittsstab 44" genannt.


    Im Internet findet sich dazu noch ein Dienststempel mit der Feldpostnummer 46781 der angeblich ab 23.10.44 zum "Festungskommandant der Riegelstellung Schroettersburg Weichsel und zugleich Festungungs-Regimentskommandant Schroettersburg" gehörte.


    Also irgendwie scheint da ja "festungsmäßig" was im Busche zu sein.


    Vielleicht checkt mal jemand freundlicherweise kurz diese FP-Nummer 46781.


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Matthias,
    hier das von der CD:


    46781


    (30.7.1941-28.2.1942) Verpflegungs-Erfassungsstab 18,


    (8.9.1943-22.4.1944) 4.1.1944 gestrichen,


    (23.4.1944-24.11.1944) 23.10.1944 Festungskommandant der Riegelstellung Schroettersburg (Weichsel)


    und zugleich Festungs-Regimentskommandeur Schroettersburg,


    (25.11.1944-8.5.1945) 21.4.1945 gestrichen.



    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas


    Das ist deckungsgleich mit der Angabe auf dieser Stempel-Internetseite. Gut. Vielleicht hat Günther damit einen kleinen Ansatzpunkt.
    Danke für das nachschauen.


    Gruß
    Matthias

  • Guten Morgen, Danke Freunde,


    wenn es so einen Stempel gab, dan gab es auch einen Menschen, der diesen Stempel verwaltet hat.


    Das einzige Buch welches ich in diesem ZH kenne und leider verborgt habe und nicht nachschauen kann ist: Hans-Jürgen Patenius "Letzte Schlacht an der Ostfront"
    Meiner Erinnerung nach überquerten die Reste seines Regimentes die Weichsel auf einer Behelfsbrücke östlich von Schröttersburg weil die Brücke in Wyszogrod schon nicht mehr benutzbar. Und waren heilfroh, dass sie nicht in Schröttersburg eingesetzt wurden. Aber ob dabei der Begriff "Festung" benannt wurde? Ich müsste nachschauen....


    Für mich persönlich überraschend, dass der Begriff Festung Schröttersburg im April 44 auftaucht, die Lazarette nach denen ich suche, dann im Juli 44 in Waldrode/Gostynin eingerichtet wurden.


    Danke sehr, gehen wir den Stempelverwalter suchen.


    Günther in Gostynin

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Quote

    Original von fuchsi
    Für mich persönlich überraschend, dass der Begriff Festung Schröttersburg im April 44 auftaucht, die Lazarette nach denen ich suche, dann im Juli 44 in Waldrode/Gostynin eingerichtet wurden.
    Günther in Gostynin


    Hallo Günther,


    hast du wegen der Lazarette schon einmal beim Krankenbuchlager in Berlin nachfragt? Du forscht doch offiziell für die Stadt, da bekommst du normalerweise Auskunft aus den Beständen. Vielleicht liegen ja noch Lazarettkrankenbücher usw. dort vor.


    Dass mit der "Festung" habe ich damals, als ich in Plock/Ilow waren auch gehört.
    Bei Google-Books finden sich einige Hinweise dazu, aber leider keine Vorschauen. Treffer gibt es inbesondere in Verbindung mit dem Volkssturm.


    Gruß Alex

  • Bei Google-Books finden sich einige Hinweise dazu, aber leider keine Vorschauen. Treffer gibt es inbesondere in Verbindung mit dem Volkssturm.


    Hallo Alex,
    wird Zeit, dass Du wieder mal herkommst :D


    Aber das da oben sind für mich böhmische Dörfer.


    Wegen der Bestände Krankenbuchlager danke. da könnte ich noch mal was veranlassen. Der Volksbund hat mir bisher einen Stand Verstorbene in Gostynin von etwa 115 übermittelt. Der rest war wegen Datenschutz nicht zu übermitteln. ist auch ok so.
    Sollte sich meine Vermutung bestätigen könnte dieses Jahr die Umbettung erfolgen, organisatorische Vorbereitungen laufen.


    Grüße
    Günther in Gostynin

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Quote

    Original von fuchsi
    Hallo Alex,
    wird Zeit, dass Du wieder mal herkommst :D


    Aber das da oben sind für mich böhmische Dörfer.


    Hallo Günther,


    wenn ich dass als Besuchsangebot auffassen darf, komme ich gerne.
    Hat mir dort sehr gut gefallen und kann mir auch vorstellen auch bald mal wieder dort Urlaub zumachen. Gibt ja eh noch offene Projekte dort zu erledigen ;)


    Wegen den Böhmischen Dörfern schau mal hier
    [URL=https://www.google.de/search?q=schr%C3%B6ttersburg&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen&tbm=bks&tbo=1&hl=de#hl=de&tbo=d&tbm=bks&sclient=psy-ab&q=schr%C3%B6ttersburg+volkssturm&oq=schr%C3%B6ttersburg+volkssturm&gs_l=serp.3...27922.29901.0.29989.11.10.0.0.0.0.235.997.6j2j1.9.0...0.0...1c.1.H_ydf8AZKHU&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&bvm=bv.1357700187,d.bGE&fp=e1dda41a4c3055ce&biw=1525&bih=686]Google-Books[/URL]


    Da kannst dir den ein oder anderen Buchtipp holen. Ich weiß zwar nicht in wie weit du Zugriff auf eine deutsche Bibliothek hast, aber vielleicht hast du ja Möglichkeiten.


    Quote

    Wegen der Bestände Krankenbuchlager danke. da könnte ich noch mal was veranlassen.


    Dass solltest du/ihr dann aber schnellstmöglich veranlassen, insbesondere wenn eine Umbettung stattfinden soll. Sollten Krankenbücher vorhanden sein, sind dort sicherlich auch weitere Informationen zu den verstorbenen Patienten vorhanden. Diese können auch für Identifizierung hilfreich sein, da auch die Erkennungsmarke und Verletzungen eingetragen sind.


    Wenn dir näheres zur Umbettung bekannt ist, kannst du mich ja informieren.


    Herzliche Grüße,
    Alex

  • Ein sonniges Hallo in die Rundes,


    ein Stück ist geschafft, es gab eine Festung Schröttersburg, zumindest als Zentrum des Weichselriegels. Es fand sich dazu ein Dokument.


    Kann Jemand sagen, wer der unterzeichnende General und Obertltn. i.G. waren?


    Jetzt wären noch ein Dokument des Wehrmacht vom April 44 die ideale Ergänzung.


    Danke für die Hinweise
    Günther in Gostynin

    Files

    • K640_291.jpg

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    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

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  • Hallo Günther,


    ich habe Pantenius " Letzte Schlacht an der Ostfront " gerade zur Hand.
    Auf Seite 92 schreibt er in dem Kapitel 5. Kämpfe um Gombin (Gabin) und Schröttersburg (Plock):


    18.01.1945


    bereits um 14.45 Uhr meldete die 251.ID, daß 40 Panzer südwestlich Gombin im Vorgehen nach Nordwesten seien. Teile der Division hielten zur Zeit Gombin.
    Um 19.00 Uhr wurde der 251.ID befohlen den Südring der Festung Schröttersburg zu besetzen( " Festung " war reichlich übertrieben, es handelte sich um einen mit Feldbefestigungen versehenen " Festen Platz " ).



    Im weiteren Verlauf seiner Schilderungen des 19. und 20.01.1945 erwähnt er noch ein paarmal die Festung , jedoch setzt er Sie immer in Anführungszeichen.



    Grüsse vom Rhein
    Markus

  • Danke Markus,


    so ähnlich hat ichs in der Erinnerung. Später erwähnt er noch irgendwo, dass sie alle heilfroh waren, nicht in solchen "Festungen" verheizt zu werden.....


    Danke nochmals.
    Binsch aber froh, dass noch nicht alle grauen Zellen versoffen sind.


    Jetzt brauche ich nur noch einen, der mir die Unterschriften "übersetzt" - und irgendwann findet sich auch das Schreiben der Wehrmacht dazu.


    Grüße


    Günther

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Hallo Fuchsi,
    die Riegelstellung Schröttersburg gehörte zum Festungsbereich Posen. Aus dem Kriegstagebuch des Stellv. Gen. Kdo. XXI. A.K. habe ich einen Auszug als Anhang eingestellt. Wenn mehr Informationen aus dem KTB erwünscht sind, bitte mit E-mail Adresse melden.
    Quelle: Bundesarchiv Freiburg RH 53 21 14 Teil 1
    Mit bestem Gruß Helmut


    Kriegstagebuch des Stellv. General Kdo. XXI. Armeekorps
    vom 14.01. bis 05.02.1945
    Zusammengestellt von
    Major i. G. Thofern - la Stellv. Gen. Kdo. XXI. A. K.
    Major der Reserve Windthorst – Ic Stellv. Gen. Kdo. XXI. A. K.
    Vorbemerkung
    Die Unterlagen des Stabes Stellv. Gen. Kdo. XXI A. K. aus dem taktischen Einsatz als Führungs¬stab sind am 29.1.1945 auf dem Korps-Gefechtsstand in Rietschütz (Nordöstlich Schwiebus) wegen drohender Verlust¬gefahr auf Befehl des SS-Oberführers Heilmann vernichtet worden. Das Kriegstagebuch fußt daher auf Berichten von Offizieren, die an den Kampf¬handlungen teilgenommen haben.
    Der Inhalt der Ia und Ic Tagesmeldungen, welche bis zum 29.01. - soweit es die Nachrichtenverbindung zuließ - fernschriftlich abgesetzt worden sind, ließ sich nicht mehr feststellen.


    Kriegstagebuch des Stellv. Gen. Kdo. XXI. A. K. vom 14.01. – 05.02.1945
    Für die Verteidigung des Ostens war vom Führer der Ausbau von Verteidigungslinien befohlen worden. Nach der Weisung des Chefs des Gen. Stabes des Heeres sollte der ostdeutsche Raum in kürzester Frist in eine allen Belastungen gewachsene, tief gegliederte Festung verwandelt werden.
    Der Ausbau dieser Stellungen war den Gauleitern, im Bereiche des Warthegau dem Gauleiter GREISER als Reichsverteidigungskommissar verantwortlich übertragen worden. Die Linienführung und die Art des Ausbaues der Stellungen hinsichtlich der Kampfanlagen, B-Stellen, Gefechtsstände, Feuerstellungen, Panzergräben usw. wurden vom Stellv.Gen. Kdo. bestimmt. Ebenso legte das Stellv.Gen.Kdo. die Dringlichkeitsfolge der Arbeiten fest. Für die techn. Durchführung des Ausbaues stand dem Reichsstatthalter die Organisation Todt zur Verfügung, während die Beschaffung der Arbeitskräfte, ihre Führung, Unterbringung und Versorgung sowie sonsti¬ge organisatorische Fragen der NSDAP übertragen waren.
    Beim Gauleiter wurde ein Arbeitsstab "Wartheland“ gebildet, dem von Seiten des Stellv.Gen. Kdo. Oberst v. Collani angehörte.


    Im Bereich des Wehrkreises XXI waren zunächst zum Ausbau vorgesehen:
    1.) Die B 1 - Linie,
    2.) Die Riegelstellung Leslau - Schröttersburg,
    3.) Die C - Linie mit der Festung Posen.


    Gemäß einer Forderung des Chefs des Gen. Stabes, der der Bitte des Chefs des Transportwesens stattgab, wurde der Ausbau der Kohlenbahnstellung befohlen. Sie sollte der Sicherung dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung dienen.
    Aus eigenem Entschluss befahl das Stellv. Gen. Kdo. den Ausbau der Litzmannstadt-Stellung, um eine erste Widerstandslinie bereits an der Ostgrenze des Wehrkreises zu besitzen.
    Schließlich trat das in der Front eingesetzte AOK 9 mit der Bitte an das Stellv.Gen.Kdo. heran, beim Ausbau einer vorwärts der Grenze liegenden Stellung mitzuwirken. Dieser Bitte kam das Stellv.Gen.Kdo. durch Gestellung von Erkundungsstäben für die Löwenstellung nach. (Anlage 1 Kartenband über den Verlauf der Stellungen)
    Für die einzelne Verteidigungslinie wurden Kommandanten ernannt, die nach den Weisungen des Stellv. Gen. Kdo. die Erkundungen durchführten, den Ausbau leiteten und die Kampfführung vorbereitete.


    Generalltn. Matterstock, als Kommandant des Festungs-Abschnitts. 4/1- für die B 1 - Linie
    Generalmajor Rothe, zugleich Kommandant der Weichselübergänge, für die Riegelstellung Leslau - Schröttersburg
    Generalltn. Scherer,- als Kommandant des Festungs-Abschnitts, der C - Linie
    Generalmajor Deindl, später Generalmajor Mattern, als Festungskommandant von Posen.


    Die ersten Erkundungen und kartenmäßigen Festlegungen der vom Org. befohlenen Linien erfolgte, da Eile nottat zunächst durch kommandierte Offz. der Schule V für Fahnenjunker der Infanterie. Später erst erfolgte Zuweisung von Offz. vom 1a, die in Erkundungsstäben zusammengefasst wurden.


    Dem Kommandanten der B 1 - Linie bzw. der Riegelstellung wurden Festungsregt.-Stäbe unterstellt:
    Für die B 1 – Linie - Fest.-Regt.-Stab 1 und 14
    für die Riegelstellung - Fest.-Regt.-Stab Leslau - Schröttersburg,
    für die C - Linie - war kein Fest.-Regt.-Stab vorgesehen.
    Dem Fest.-Stab.-Posen unterstanden Unterabschnittskommandanten.
    In der B 1. - Stellung 42
    In der Riegelstellung 4,
    In der C - Stellung
    Im weiteren Verlauf des Ausbaues wurden in der Löwenstellung, Litzmannstadt-Stellung und in der Kohlenbahnstellung 3 Unterabschnittskommandanten eingesetzt.
    Für die techn. Durchführung war der Kdr. z.b.V. XXI Posen Generalltn. Dinter, später Generalltn. Schautor eingesetzt. Er hatte die Aufgabe, nach den Weisungen des Wehrkreiskommandos mit den ihm unterstellten Stäben und Einheiten alle pion.-techn. Voraussetzungen für die Durchführung des Ausbaus so rechtzeitig zu schaffen,
    dass das Bau- und Armierungsprogramm ohne Verzug durchgeführt werden konnte. Hierzu standen ihm zur Verfügung:
    4 Höh. Pi. Führer z.b.V.,
    9 Pion.-Sonderstäbe,
    15 Einweisungsabteilungen.
    Der Höh. Pi.-Führer 101 Schröttersburg, 103 Kirchdorf bei Warthbrücken und der Höh. Pi.-Füh¬rer z.b.V. Posen überwachten verantwortlich die Arbeiten der ihnen unterstellten Pi.-Sonderstäbe und Einweisungsabteilungen


    Gliederung der Ostbefestigungen in Wehrkreis XXI v.1.1.45
    Die Pi.-Sonderstäbe hatten dafür zu sorgen, dass die Durchführung der Bauarbeiten den mili-tärischen Forderungen entsprach. Der Ausbau erfolgte feldmäßig mit einigen
    ständigen Anlagen an wichtigen Stützpunkten. Er bezog sich im Wesentlichen auf folgende Anlagen:
    1.) einen zweiten Panzerabwehrgraben vor den Art.-Stellungen,
    2.) ein vorderstes tiefes Grabensystem für die Inf. aufbauend auf erstem und zweitem Kampfgraben mit reichlichen Annäherungs-, Verbindungsgräben und Drahthindernissen,
    3.) B-Stellen für Art, und schwere Inf. Waffen,
    4.) einen ersten Panzerabwehrgraben 200 - 400 Meter hinter dem Inf. Grabensystem,
    5.) Sperren und Stauungen,
    6.) Feuerstellungen mit splittersicheren Mannschaftsunterständen für die schweren Infanteriewaffen,
    7.) Feuerstellungen für Panzerjäger,
    8.) Feuerstellungen für die Artillerie


    Der Schwerpunkt des gesamten Ausbaus lag an den Durchgangsstraßen bei Schieratz, Warthbrücken, Leslau und Schröttersburg.
    Der Ausbau lief zunächst in der B 1 - Linie, der Riegelstellung und der C - Stellung mit den sofort verfügbaren Kräften gleichmäßig an. Da es sich aber sehr bald zeigte, dass die Arbeiten nicht so schnell wie erwartet gefördert wurden, und da es dem Wehrkreiskommando darauf ankam, eine durchlaufende Stellung so schnell wie möglich fertig auszubauen, wurde der Schwerpunkt der Arbeiten auf die B 1 - und Riegelstellung verlagert.
    Hierhin wurde auch ein großer Teil der Arbeitskräfte aus der C - Stellung zusammengezogen. Später kam noch der Ausbau der Festung Posen als vordringlich hinzu.
    Der Ausbau der Kohlenbahn - und Litzmannstadt - Stellung wurde mit ortsgebundenen Kräften, die durch die in der B 1 - Linie freiwerdenden Arbeiter verstärkt wurden, zunächst nur stützpunktartig im Südteil durchgeführt. Für die Löwenstellung wurden die Arbeitskräfte durch das Generalgouvernement gestellt. Das Stellv.Gen.Kdo. stellte dazu nur die Erkundungsstäbe.
    Der Ausbau der C - Stellung wurde zunächst soweit durchgeführt, dass die beiden vorderen Kampfgräben mit einigen Gefechtsständen und B - Stellen, der zweite Panzergraben und einige Feuerstellungen zum größten Teil fertig gestellt waren. Der weitere Ausbau erfolgte dann mit stark verringerten Kräften nur noch in den Stützpunkten Lissa, Kosten und Obornik.


    Stand der Arbeiten bei Beginn der Sowjetischen Winteroffensive:
    a.) In der Löwen-, Litzmannstadt- und Kohlenbahnstellung waren nur einige Stützpunkte fertig gestellt.
    b.) Die B 1 - Linie war bis auf einen kleinen Teil des vorderen Panzergrabens und der Unterstände fertig gestellt.
    c.) In der Riegelstellung war die Rundumverteidigung von Schröttersburg und Leslau fertig gestellt. Die Verbindungsstellung zwischen beiden war fast vollendet
    d.) In der C - Stellung waren der zweite Panzergraben und der erste und zweite Kampfgraben zum größten Teil fertig gestellt. Der Ausbau der Stützpunkte Lissa, Kosten und Obornik war stark gefördert.
    e.) In der Festung Posen waren die Kampfgräben und der zweite Panzergraben des Innenringes fast vollendet; der erste Panzergraben, die Gefechts- und Beobachtungsstände sowie die Feuerstellungen befanden sich noch im Ausbau


    Darüber hinaus waren im Zuge aller großen Strassen auf beiden Seiten Panzerdeckungslöcher ausgehoben.
    Mitte Oktober 1944 wurde vom Chef das Gen. Stabes - zusätzlich zum Bau der Ostbefestigungen - der Ausbau der Ortschaften mit Panzersperren und feldmäßigen Stellungen befohlen. Bei der Weite des Ostraumes und der im Warthegau eigentümlichen Anlage der kleineren Ortschaften - viele Einzelgehöfte und lange Straßendörfer - kam von vornherein der Ausbau einer jeden Ortschaft nicht in Frage. Nur für die größeren Orte hatte der Gauleiter die Arbeitskräfte zu stellen, während das Stellv. Gen. Kdo. die auszubauenden Orte bestimmte und nach seinen Weisungen der Höh. Pi. Kommandeur zbV. XII befahl, was und wie im einzelnen gebaut werden sollte. Um einen sachgemäßen Ausbau sicherzustellen, wurden vom Stellv. Gen. Kdo. zu jedem Kreisleiter 2 Oberfähnriche der Schule V f. Fhj. d. Inf. mit dem Auftrag kommandiert, die für den Ausbau notwendigen militärischen Erkundungen durchzuführen. Für die Bauarbeiten durften aber keine Arbeitskräfte und keine Materialien, die für den Bau der Stellungssysteme bestimmt waren, benutzt werden, so dass für den Ausbau der Ortschaften nur ortsgebundene Kräfte und aus dem Lande unmittelbar entnommenes Material verwertet wurde. Da aber sowohl die Zahl der Arbeitskräfte unzureichend war als auch Material, insbesondere Bauholz nicht genügend zur Verfügung stand, konnte dieses Bauprogramm nicht restlos durchgeführt werden.
    Alle Stellungsbauten gestalteten sich dadurch sehr schwierig, da der Boden meist nicht standfest war und deshalb sehr viel faschiniert werden musste. Wo dies nicht geschehen war, wirkte sich die lang anhaltende Regenperiode sehr nachteilig aus. Gräben und Baugruben fielen ein. Es mussten deshalb zählreiche Arbeitskräfte dauernd zur Erhaltung der Stellung eingesetzt werden. Dazu kam der mit dem Regen steigende Grundwasserspiegel, der wieder umfangreiche Entwässerungsarbeiten notwendig machte.
    Hemmend wirkte sich auch später der stockende Antransport von Zement und Eisen aus, so dass auch hier die Arbeit nicht vorwärts schritt. Immerhin waren in den Stützpunkten der Durchgangsstraßen VI, VII, VIII bei Trümmerfeld, Schieratz, Tonningen und Warthbrücken einige betonierte Gefechts-, M.G.- und B.O. Stände fertig gestellt. Auch in den Feuerstellungen der Fest. Art. und der Flak waren Betonunterstände fertig bzw. im Bau.
    Der Durchstich und die Überbrückung aller Hauptstrassen im Zuge der Panzergräben waren ebenfalls fertig. Die Vorbereitung der Sprengung der Brücken und die Auslagerung von Sprengmaterial waren erfolgt. Landes Pi.Btl. 508 war mit der Einteilung und Unterweisung der Sprengtrupps beauftragt und hatte diesen Auftrag ziemlich durchgeführt. Auch Anstauungen waren vorbereitet, sind aber infolge des starken Frostes nicht wirksam geworden.
    Dem Wehrkreiskommando XXI war vom Chef des Generalstabes befohlen worden, die Besetzung der B 1 Linie und C Linie kalendermäßig so vorzubereiten, dass in die B 1 - Linie 14. Division, in die Riegelstellung Leslau – Schröttersburg 2 Divisionen und in die C Linie 8 Divisionen des Feldheeres, davon 3 für die Festung Posen, eingesetzt werden konnten.
    Darüber hinaus hatte das Wehrkreiskommando von sich aus für den Notfall die Besetzung beider Linien mit Wehrkreiseigenen Truppen (Gneisenau- und Alarmeinheiten) vorbereitet.


    An ständigen Festungstruppen waren eingesetzt:


    a.) In der B 1 - Stellung:
    Festungs-Infanterie :keine
    Festungs-M.G. Btl. :keine
    Festungs-Pioniere :keine
    Festungs-Pak :Festungspakverband VIII mit 7 Kp. zu je 12 7,62 Pak (r) und 7 Kp. mit je 12 „Puppchen",
    Festungs-Artillerie 4 Bttr. mit zusammen 9 Geschützen
    15,5 cm (f) und 8 Gesch. 10,5 cm (f).
    (Kartenband vgl. Anlage 7)


    b) In der Riegelstellung Leslau - Schöttersburg:
    Festungs-Infanterie :Fest.Inf. Btl.(M.) 1443 in Leslau
    Festungs-M.G.Btl. :Fest. K.G. Btl. (0) 79 in Schröttersburg,
    Festungs-Pioniere :keine,
    Festungs-Pak :4 Kp. vom Festungs- Pak-Verband V, ausgestattet mit je 9 7,62 Pak (r) und je 3 8,8 cm Pak.


    c) In der C - Stellung
    Festungs-Infanterie :keine,
    Festungs-M.G.Btl. :keine,
    Festungs-Pioniere :keine,
    Festungs-Pak :keine,
    Festungs-Art. :keine.


    d) In der Festung Posen:
    Festungs-Infanterie :Festungs-Inf.Bat. (M) 1442
    Festungs-M.G.Btl. :Festungs-M.G.Btl. (0) 76, (Beide Btl. wurden bereits am 13.01.1945 auf Befehl OKH eingesetzt)
    Festungs-Pioniere: :Festungs-Pi.Kp.36
    Festungs-Pak :keine.
    Es waren 10 3,7 cm Pak eingesetzt, die von Angehörigen der Landesschützen Batl. bedient wurden. Diese waren den Beständen des Feldzeugkommandos entnommen, und den Landesschützen Btl. zugeteilt).
    Festungs-Artillerie:
    Fest.Bttr. 3036 zu 6 Gesch. 7,62 (f),
    Fest.Bttr. 3039 zu 6 Gesch. 7,5 Pak (f),
    Fest.Bttr. 3040 zu 6 Gesch. 7,5 Pak (f)
    Fest.Bttr. 3079 zu 6 Gesch. 7,5 (j),
    Fest.Bttr. 3041 zu 3 Gesch. 15 (f),
    Fest.Bttr. 3042 zu 3 Gesch. 15 (f),
    Fest.Bttr. 3043 zu 3 Gesch. 15 (f)
    Fest.Bttr. 3103 zu 5 Gesch. 12,2 (f)
    Fest.Bttr. 1/ XXI zu 4 Gesch. 12.2 (r)


    Weiterhin standen zum Einsatz bereit:
    200 MG 8 mm (f)
    50 3,5 cm KwK
    (Da die KwK ohne Sockel nicht verwendbar waren, wurde auf Anordnung des Befehlshabers durch das Feldzeug-Kdo. zusammen mit den D.M. Werken ein behelfsmäßiger Sockel konstruiert).
    12 Stück schw. Wurf-Geräte,
    - 3.000 Stück Panzerfaust.


    Nachrichtentechnisch war alles für die B 1 - Linie, die Riegelstellung Leslau – Schröttersburg, die C – Linie und die Festung Posen so vorbereitet, dass innerhalb von 6 Stunden im Verein mit der Reichspost ein Netz geschaltet werden konnte, das eine Drahtnachrichtenverbindung bis herunter zu den Reg. Gef. St. gewährleistete.An Führungsleitungen standen zur Verfügung:(Es handelte sich bei allen Verbindungen um Leitungen der Reichspost, die im Bedarfsfall entsprechend geschaltet werden mussten.)
    Vom stellv. Gen. Kdo zum Kdt. Festungsabschnitt 44 (Wreschen) 4 Fernsprechleitungen
    Vom Kommandanten des Festungsabschnitts 44 zu den Korps- und von dort zu den Div.Gef.St je 2 Fernsprechleitungen von den Div. Gef. St. zu den Regt.Gef.St. je 1 Fernsprechleitung Querverbindungen zu den Div. waren sichergestellt.
    3 Kabelgräben waren zum größten Teil im Ausbau mit Festlegepunkten (Pflöcke) für schweres Feldkabel für Querverbindungen der Rgt.- und Btl.- Gef. St. und Art. Beob.
    In einigen Schwerpunkten der Verteidigung {Schieratz, Warthbrücken, Tonningen) waren die Nachrichtenverbindungen durch das vom Fest. Nachr. Kdt. I verlegte Festungskabelnetz gewährleistet.
    In der Riegelstellung Leslau – Schröttersburg war die Schaltung und der Ergänzungsbau zunächst nur bis zu den Div. vorbereitet. Der weitere Ausbau gestaltete sich dadurch sehr schwierig, dass 3 verschiedene Tel.-Bau-Bezirke hier aneinender stießen und auch die Beschaffung des benötigten Tel.-Bau-Zeuges sehr verzögert wurde.
    Für die C - Linie war noch zusätzlich eine Erweiterung des Netzes für die in Höhe der Rgt. stehenden Art.Abtlg. vorgesehen. Ferner bestand die Möglichkeit, die Befehlsführung sowohl von Posen und Buchenstadt als auch von Wollstein und Samter aus durchzuführen.
    Für die Festung Posen war bei Festungsalarm alles so vorbereitet, dass das postalische Erdkabel- und das oberirdische Netz sofort beschaltet werden konnte. .
    An Kräften standen zur Verfügung:
    Teile Fernsprechbetriebskp. Posen, 1/2 33. (Fernsprechbetriebskp.) /644,
    15 kommandierte Uffz. (für Kabelausbau),
    einige Blankdraht-Bautrupps der 12. (Fernspr.Inst, Kp.) 651.


    Funktechnisch verfügte der Wehrkreis XXI über 10 bodenständige Funkstellen, die in folgenden Orten aufgestellt waren:
    Warthelager (2 Funkstellen, 100 Watt),
    Hohensalza (1 FunkstelIe, 100 Watt),
    Leslau (1 Funkstelle, 100 Watt),
    Gnesen (1 Standortfunksteile, 100 Watt),
    Kutno (1 Standortfunkstelle 100 Watt),
    Litzmannstadt (1 Standortfunkstelle, 100 Watt
    Ostrowo (1 Funkstelle, 100 Watt
    Kalisch (1 Funkstelle, 100 Watt
    Kosten (1 Funkstelle, 100 Watt


    Auf Befehl OKH standen seit dem Ausbau der Ostbefestigung alle Wehrkreisfunkstellen dem Höh.Nachr.Führer der Ostbefestigungen zur Verfügung. Sie wurden auf Grund dieser Verfügung bei der Besetzung der B 1 - Linie in kürzester Zeit bis auf eine dem Höh. Nachr. Fü. der Bef. Ost abgegeben. Daher verblieb dem Stellv.Gen.Kdo. beim Gef. Standwechsel nach Neutomischel für den eigenen Einsatz nur noch eine 100 Watt Funkstelle. Dieses hat die Gefechtsführung außerordentlich nachteilig beeinflusst, da das Stellv.Gen.Kdo. über keine eigenen Fernsprechleitungen verfügte und allein auf des Postnetz angewiesen war. (vgl. Funkskizze)
    Die Gesamtführung des Kampfes lag in den Händen des Stellv.Gen.Kdo.XXI .A.K. "

  • Hallo Helmut,


    herzlichen Dank, sehr herzlichen Dank.


    Entschuldige bitte falls noch ein paar Tage ins Land gehen, aber erst möchte ich ein anderes Projekt abschließen und komme dann auf Dein Angebot zurück.


    Danke und Grüße
    Günther

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Hallo,
    Ich "hänge " mich einfach mal in die Diskussion rein.
    Mein Vater war im Maschinengewehr Festungsbataillon Schroettersburg stationiert. Bei Bedarf kann ich auch nähere Angaben machen.
    Sein letzter Brief stammt vom 10.01.1945, wir haben nie wieder etwas von ihm gehört.
    Ich habe seit etwa 20 Jahren nach ihm geforscht. Beim DRK München, bei der WaST, beim kirchl. Suchdienst und auch in Moskau.
    Überall bekam ich abschlägige Antworten. Das DRK teilte mir mit, dass aus diesem Gebiet keine Heimkehrer bekannt sind. Von der WaST bekam ich Kopien von meines Vaters dort lagernden Wehrstammunterlagen. Sogar noch 2 originale Passbilder.
    Vor etwa 10 Jahren war ich auch selbst in Schroettersburg, die ehem. Kaserne war z.T. In ein Gewerbegebiet umstrukturiert worden. Ein Teil war aber noch im Original erhalten.
    Leider habe ich nichts gefunden, was das Ende des Krieges betrifft. Im Museum waren Exponate ausgestellt, diese allerdings nur aus der poln. Sicht. Ist ja auch klar.
    Ich bekam auch einmal eine Zuschrift mit Ausschnitten aus einem Tagebuch, welches ein Volkssturmmann geführt hatte, aus welchem hervor ging, dass in den Tagen um den 20.01.1945 in Schrottersburg ein totales Chaos herrschte.
    Ich habe mir auch jegliche Literatur beschafft, welche über die Kaempfe im Osten bzw. Ostpreussen berichten. Nur in einem wird speziell auf Schroettersburg/ Ziechenau bezug genommen, aber auch nicht viel.
    Mich würde interessieren, was war dort Zu dieser Zeit wirklich los? Auch das Archiv in Plock, welches ich angeschrieben hatte, konnte keine Auskunft geben. Was ich allerdings ueberhaupt nicht verstehe.
    Ich las jetzt, dass man im Zoo Überreste von Soldaten gefunden hat. Wer kann darüber Auskunft geben?
    Ich hatte auch mal gehört (ich glaube, eine Frau Dennert - sie hat auch eine Webseite über Schroettersburg), das im Bereich der Friedhofsmauer in Schroettersburg viele Soldaten in Massengräber verscharrt wurden.
    Wer kann hier nähere Angaben machen?
    Mich würde jedes kleine Detail interessieren.
    Freundliche Grüße an alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.
    Norbert

  • Hallo Norbert,
    mehr oder weniger gibt es hier "keine" Diskussion.
    Der Bedarf ist gering und die Faktenlage noch wesentlich bescheidener.
    Vieles ist, wie Du selbst andeutest, nur vom Hören-Sagen bekannt. Die Geschehnisse in und um Schröttersburg nach dem 18. Januar 45 lassen sich meiner Erfahrung nach nur im Kontext der Verhältnisse halbwegs erfassen - begreifen sowieso nicht.


    Ich möchte es jetzt erst einmal so sagen - ich habe Deinen Beitrag gelesen, ich denbke drüber nach, wie ich Dir helfen könnte.


    Der Beitrag von Helmut-10754- setzt die nötigen Vorraussetzungen. Es klingt alles gewaltig und gigantisch - im Januar 45 brach ein Kartenhaus zusammen.


    Schröttersburg 45 ist nicht mein Thema und wird es auch nicht werden, aber eventuelle Hilfe und Untrestützung möchte ich schon gerne leisten.


    Soviel vielleicht für heute als Anwort (ich bin unterwegs), ab nächste Woche wieder an "meinem" Platz.


    Grüße
    Günther

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Hallo Helmut,


    wir hatten im Mai E-Mail-Kontakt wegen der "Einweisungsabtleilung",bzw. Ich habe Dir dann den Link mit den mikroverfilmten Anhängen z. KTB der HRG Weichsel geschickt.


    Die Aufgaben einer Einweisungsabt. konnte ich klären.


    Du bietest dem Günther(fuchsi) den Rest des KTB (Bundesarchiv Freiburg RH 53 21 14) an.
    Könntest Du mir dieses auch mailen? Die Seiten 6 -9 habe ich Eurem Thread entnommen!


    Bist Du inzwischen mit Deinem Problem des "Tirschtiegel-Riegels" ,d.h.der Klärung des Schicksals Deines Vaters weiter gekommen?



    Mein Anliegen bleiben die Kampfhandlungen zwischen dem 14.1. Und 8.2.um Thorn/Schröttersburg und Schwetz/Tannhagen

    Viele Grüße
    *****@gmx.de zur Spamvermeidung geändert AD


    Monika/"Ostpreußen"

  • Hallo Freunde,


    nach über zwei Jahren Suche und Katalogisierung haben die polnischen Freunde eine Karte der fertig gestellten Tobruks rund um Plock/Schröttersburg erarbeitet. Jeder Tobruk war mit mindestens einem Schützengraben, teilweise auch Erdbunkern versehen. Auch haben kilometer lange Panzergräben existiert. Von diesen Erdbefestigungen ist nicht mehr viel erhalten geblieben. Aber ich denke, wenn man sich die Karte anschaut, kann man schon eine Vorstellung bekommen wie es damals hier aus sah. Innerhalb weniger Stunden war alles für die Katze, die Gräber und Anzahl der Gefallenen sind bis heute unbekannt.


    http://bunkry.tradytor.pl/map/node


    Grüße
    Günther

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.