Eine Geschichte.........

  • Hallo liebe Mitforisten,


    wie ich in einem anderen Post schon erwähnte, spiele ich mit dem Gedanken eine Geschichte/Roman zu Verfassen. Dieser soll in der Zeit von 1939 - 47/48 spielen.


    Der Rahmen, den ich mir, gesteckt habe:
    Die Hauptperson ist ein Wehrpflichtiger, der zu Beginn des Jahres 1939 eingezogen wird.
    Die Einheit in der er dient ist das III./IR 47 mit dem Standort Lüneburg (der Heimat wegen)


    In dieser Geschichte möchte ich die Erlebnisse der Hauptperson in der genannten Zeit nacherzählen. Ich wäre über Hilfe/Anregungen usw. sehr dankbar.
    Den Großteil der Recherche, werde ich wohl (dank der Segnungen des Internets :D ) selbst erledigen können.


    Wenn es möglich ist, würde ich Teile der Geschichte hier im Forum veröffentlichen, um Eure Meinung zu hören.


    Ich danke Euch schon mal im voraus.


    Grüße
    Euer Lokaar


    P.S.: Seid Ihr der Meinung das dieses Vorhaben für einen "Laien" zu schwer ist ??

  • Hallo Lokaar,


    da Du nach einer Meinung gefragt hast, äußere ich mich mal dazu ...


    Nichts gegen Dein Vorhaben, die Geschichte eines Wehrmachtsoldaten zu erzählen, aber warum muss es denn die Geschichte eines fiktiven Protagonisten sein?


    Es gibt doch genug reale Menschen, die diese Zeit als Soldat er- und überlebt haben und eine Geschichte zu erzählen haben, die obendrein auch noch tatsächlich so abgelaufen ist. Da muss man dann nicht krampfhaft im Netz oder in Foren nach Fakten suchen, die dann auch noch irgendwie "zusammengelötet" werden müssen, damit die Geschichte halbwegs glaubwürdig erscheint! Solche Geschichten, die in aller Regel mit der Geschichte selten Übereinstimmungen haben, wurden und werden uns doch schon genug in den Medien um die Ohren gehauen :rolleyes:


    Mein Vorschlag: versuch' doch einfach, die (wahre) Geschichte eines ehemaligen Angehörigen des III./IR 47 zu recherchieren. Das ist mindestens genauso spannend wie sich eine solche Geschichte auszudenken, die dann letzten Endes doch hinten und vorne nicht passt ;)


    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Bezüglich Deines Vorschlages:


    Gibt es irgendwo ( ausser Bundesarchiv ) die Möglichkeit an Kompanielisten zu kommen, um eine Grundlage für die Nachforschung zu haben ??
    Vielleicht gibt es ja jemanden aus meinem Heimatort der im III./IR 47 gedient hat.


    Da kommt bei mir die nächste Frage:
    Wie handhabte die Wehrmacht das mit den Rekruten ??
    Wurden die Ortsansässigen Wehrpflichtigen am nächsten Standort ausgebildet und verwendet oder wurden sie in Einheiten die weiter weg lagen eingezogen ??


    Gruß


    Lokaar

  • Hallo,


    Dem kann ich mich nur anschließen. Das Leben schreibt die besten Geschichten.


    MfG


    Frank

  • Quote

    Original von Lokaar
    Da kommt bei mir die nächste Frage:
    Wie handhabte die Wehrmacht das mit den Rekruten ??
    Wurden die Ortsansässigen Wehrpflichtigen am nächsten Standort ausgebildet und verwendet oder wurden sie in Einheiten die weiter weg lagen eingezogen ??


    Hallo,
    im Prinzip nach meinem Kenntnisstand: jein.
    Mein Onkel wurde an seinem Wohnort zur Infanterie einberufen. Mein Vater 70 Km von seinem Wohnort zu einer motorisierten Einheit. Die Leute wurden dorthin einberufen, wo sie gebraucht wurden. Anders war es bei freiwilligen Meldungen.
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo Lokaar,


    ich würde mich mal,mit dem örtlichen Soldaten-Krieger-sprich Veteranenverein in Verbindung setzen.Dort kriegst Du Informationen aus dem Landserleben.


    mfg Eumex