• Hallo zusammen!


    Ich habe heute diese Reportage im Tagesspiegel gelesen. Er ist auch online verfügbar http://www.tagesspiegel.de/zei…ten-nachbarn/7080506.html


    Die beschriebenen Geschehnisse sind wohl vor ca. 1,5 jahren gewesen. Hier wird angedeutet, dass der Vater im Artikel an Kriegsverbrechen beteiligt war. Eine klare Zuordnung fehlt aber oder war nicht möglich.


    Da die Reportage aus Tübingen kommt und schon ein wenig Zeit vergangen ist, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass hier schon mal etwas mehr Recherche betrieben wurde. Weiß da jemand etwas mehr?


    Die im Artikel genannten Links scheinen mir veraltet, aber auch hier kann ich falsch liegen.


    Würde mich über Aufklärung freuen.


    Beste Grüße


    Heinz-Jürgen

    Arbeitsgemeinschaft Zeitzeugen Treptow-Köpenick

  • Hi Jürgen,


    danke für den Artikel.
    Die Ausstellung wird am 06. Sept. 2012 eröffnet;
    hier der Link dorthin: klick, und der Text von der Seite.


    Grüße, Kordula


      On the Other Side of the Torah. Wartime Portraits from Tubingen

      The exhibition is centered around two unusual relics from the Second World War,
      recently discovered in the town of Tübingen, Germany: portraits of a uniformed
      Wehrmacht soldier and of his wife, both images painted on the back of Torah scrolls.
      The exhibition will be the first time that these objects have been exhibited since their
      discovery in Tuübingen in 2010, and the first exhibition of its kind ever held in Poland.


      In addition to key informational texts and translations of the Torah fragments in English,
      Polish and German, the exhibition features audio and video commentary from a range
      of perspectives, communities, nationalities and age groups – Jews, Catholics, Protestants,
      secular humanists, Poles, Germans, Americans, Israelis, old and young, Holocaust survivors,
      rabbi and seminary student, artist and journalist.


      Opening: Thursday, 06.09.12, 18.00.

  • Guten Morgen!


    Ich lese einen Bericht wiederlichster Art, geschrieben von einem "Enthüllungsjournalisten". Für mich ist dieser Artikel die Endabrechnung eines Hausbesitzers, der seinen Mieter auf legale Weise nicht aus der Wohnung bekam.
    Des weiteren zweifele ich den Wahrheitsgehalt an!



    Rene

  • Wenn man diesen Bericht liest, dann geht es um die letzten Geheimnisse eines Verstorbenen. Das Ganze ist eine widerliche Nabelschau, die zu
    "Kriegsverbrechen" hochstilisiert wird. Und daraus macht man dann eine
    "Ausstellung". Wen interessiert dieser ganze Kram eigentlich?


    Gruß
    Bert

  • Hallo Bert,


    tja, so wird aus einer kleinen Sache garniert mir ein paar Schlüpfrichkeiten ein Zeitungsartikel.


    Außerdem habe ich so meine Zweifel, was die Darstellung betrifft, die Arbeit eines Nachlassverwalters kennen ich anders.


    Habe noch nie erlebt, daß ein Vermieter die Haushaltsauflösung vornimmt. Selbst wenn die nächsten Angehörigen das Erbe ausschlagen, muß der Nachlasspfleger nach weiteren Erbberechtigten suchen (das dauert), falls sich niemand findet, wird der Nachlasspfleger eine Frima beauftragen, die den Wert evtl. verwertbarer Möbel, Elektrogerät usw. den Entsorgungskosten des Rests gegenüberstellt, die Differenz wird aus der Erbmasse getragen, falls nicht ausreichend, vom Erben (Staat).


    Und nebenbei bemerkt, im Zimmer der Untermieterin hat ohne deren Enwilligung niemand etwas zu suchen, egal ob er sich dort nackt ins Bett legt oder nach irgendwas sucht, ist Hausfriedensbruch.



    Grüße


    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,
    widerlich. Der einzige der entblöst wurde, ist der Verfasser. Mag sein, dass der Mieter ein kauziger Typ war, aber die Pietätslosigkeit des Vermieters und Autors erscheinen mir schlimmer.
    Der Artikel ist eine typische deutche Zeitgeistsreflektion.

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Hallo!


    Hmm ich finde irgendwie nur den netten Herrn Mayer eklig.

    Glück Auf!
    "Basil"


    "Ich bin ein Egoist und kümmere mich nicht um andere?. Sogar behinderte Delphine kommen zu mir, um mit mir zu schwimmen" (Stromberg)

  • Quote

    Original von suum cuique
    Hallo,
    widerlich. Der einzige der entblöst wurde, ist der Verfasser. Mag sein, dass der Mieter ein kauziger Typ war, aber die Pietätslosigkeit des Vermieters und Autors erscheinen mir schlimmer.
    Der Artikel ist eine typische deutche Zeitgeistsreflektion.


    Dass der Artikel besonders typisch für "deutsche Zeitgeistreflekionen" sei,
    das muss ich als Deutscher eigentlich schon zurückweisen. Presseerzeugnisse, die zum Pool der Skandalpresse zählen, gibt es in Großbritannien, in den USA und selbstverständlich auch in Kanada. Und auch in diesen Ländern sind Kleingeiste damit beschäftigt, dummes und widerliches Zeug unters Volk zu bringen, weil das die Auflage erhöht.


    Aber im Ausland scheint es immer noch so zu sein, dass die bösen Presseleute mit solchen Zeitgeistreflektionen nur in Deutschland sitzen. Eine derartige Einstellung ist ja schon fast als deutschfeindlich zu bezeichnen.


    Gruß
    Bert

  • Hallo Bert,
    wie Du sicher erkennen kannst, ist der Grundtenor im besagten Artikel nicht ein allgemeiner Schmuddel- oder Enthüllungsbericht. Es wurde eine unterschwelige Nazikeule geschwungen. Es wurde z.B. erwähnt, dass dem auf dem Ölbild abgebildeten WH-Offizier keine Übergriffe bei den Prognomen nachgewiesen werden konnte. Dass dieser Satz schon überhaupt eingestreut wurde zeigt m.E. eine Methodik auf, nämlich die, dass unterschwellig eine Unterstellung oder Verdacht eingestreut wurde um bewusst ein "Geschmäckle" zu hinterlassen, wie man in Tübingen sagen würde.
    Dass es auch in anderen Ländern eine Schmierpresse gibt ist sicherlich allen klar. Mir ging es aber um einen unterschwelligen Vorwurf, wie er nur in Deutschland in dieser Art und Weise vorkommen kann.
    Dies wirst Du sicherlich auch bei diesem Beispielsfall erkennen können.


    Eine Deutschfeindlichkeit meinerseits bei der Analyse kann ich nicht erkennen. Ich bin in D geboren und wurde dort sozialisiert und geprägt. Ich bin Deutscher, lebe und arbeite aber seit über 20 Jahren hauptsächlich im Ausland, z.Zt. in Russland. Sicherlich reflektiert man dann viele dt. Artikel anders und sieht etliche Dinge auch von einem anderen Blickwinkel aus. Das ist kein Vorwurf an Dich, aber man lernt Dinge auch neutraler zu betrachten. (Witzig auch der Omama- oder Pussy Riot Hype in Deutschland. Zig Fakten sind z.B. über Pussy Riot nie in D in den Medien veröffentlicht worden. Aber das führt zu weit).


    Das voyeuristische Eindringen in die intimsten Bereiche des Verstorbenen ist ein für mich absolut nicht zu akzeptierendes Verhalten des Vermieters und Artikelautors. Mit dem Artikel hat sich der Autor mehr blamiert als der kauzige Nacktfotograf.


    Ein ähnlicher Artikel mit dem gleichen "Grundtenor" wurde bei SPON veröffentlicht. Möge jeder selbst urteilen.



    http://einestages.spiegel.de/s…chreibtischschublade.html

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Hallo !


    Am 3.9.fragte ich per email bei der Verwaltung des Landkreises Tübingen, Abteilung Waffen- und Sprengstoffrecht, über den "Sprengstofffund" im besagten Artikel nach. Heute kam die Antwort! Ich zitiere:" Dieser Vorgang ist uns unbekannt."
    Vielleicht habe ich bei der falschen Behörde gefragt?


    Rene

  • Hallo Rene,


    weil Magnesiumpulver und Kaliumpermanganat frei verkäufliche Chemikalien sind...


    Quote

    Die Menge an Sprengstoff, sagte der Experte, hätte genügt, unsere Straße in die Luft zu jagen.


    Wieviel Tonnen das wohl waren?


    Quote

    Herr Mayer war offenbar ein Waffennarr, alle Bücher, die wir fanden, handelten von Krieg und Kriegsgeräten.


    Bei mir ist das genauso 8o 8o 8o


    Grüße


    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Quote

    Original von werne
    Am 3.9.fragte ich per email bei der Verwaltung des Landkreises Tübingen, Abteilung Waffen- und Sprengstoffrecht, über den "Sprengstofffund" im besagten Artikel nach.


    Vielleicht habe ich bei der falschen Behörde gefragt?


    Rene


    Hallo Rene !



    Jupp, hast Du.


    Die Abteilung bearbeitet Verwaltungssachen, sprich Genehmigungen / Untersagungen, wenn die einen Hund haben dann maximal den Zwergpinscher eines Beamten, wenn er ihn nicht alleine lassen kann oder will ;) :rolleyes:
    Sollte jemand etwas falsch gemacht haben, würde eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft gehen, was aber überflüssig wäre, da der mutmaßliche Tatverdächtige nach dem Sprengstoffgesetz ja tot war als man die Sachen gefunden hat.
    Sprengstoffkundige Leute sind bei einem Entschärferdienst oder der Polizei, Sprengstoffhunde bei Polizei oder Zoll......
    Den Artikel an sich kommentiere ich besser nicht.
    Bei mir darf auch keiner den Bücherschrank anschauen :D



    Gruß aus München
    Marcus

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    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)