Korrekturen/Ergänzungen zu Orts- und Feldkommandanturen

  • Hallo alle miteinander,


    in den nächsten Tagen werden ich Ergänzungen zu OK's und Fk's im Nordabschnitt der Ostfront einstellen. Ich beginne mal mit den ersten drei:



    Ortskommandantur 257

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 257. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 32892
    Die Ortskommandantur 257 (OK 257) wurde am 19. Juli 1941 in München, im Wehrkreis VII, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.
    1942 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde in diesem Jahr in Dulowo, Loknja und Ssloboda verzeichnet. Später unterstand der Stab der 16. Armee.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab bei der 281. und 207. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Am 5.11.1941 wurde die O.K. 257 unter der 281. Sicherungs-Division als Flüchtlingskommandantur für russ. Flüchtlinge aus dem Großraum Leningrad in Rositten eingesetzt.
    Der Stab wurde 1942 in Dulowo, Loknja (April, Mai unter A.O.K. 16) und Ssloboda verzeichnet. Später wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt.



    1945 unterstand der Stab der 1. Panzerarmee. Von dieser wurde der Stab in der Slowakei eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 7 wahrgenommen.


    Kommandeure:
    [neu: ]
    Ortskommandant Nov. 1942 Major Weinmeyer



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 265

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 265. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 46746
    Die Ortskommandantur 265 (OK 265) wurde am 30. Juli 1941 im Wehrkreis V aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Noworshew stationiert. 1943 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland.


    [Neu: ]
    Der Einsatz war zunächst für Leningrad vorgesehen. Die O.K.I 265 wurde aber am 23.10.41 der Sich.Div. 281 unterstellt und am 3.11.1941 in Noworshew eingesetzt. Sie blieb das gesamte Jahr 1942 und 1943 der 281. Sich.Div. unterstellt und in Noworshew eingesetzt.



    Zuletzt unterstand der Stab 1945 der 16. Armee. Zuletzt war der Stab in Kurland im Einsatz.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 380, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 380, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)







    Ortskommandantur 281

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 281. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 45019


    Die Ortskommandantur 281 (OK 281) wurde am 1. August 1941 in Hannover, im Wehrkreis XI, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    1942 wurde der Stab in Dorpat stationiert.


    [Neu: ]
    Ab dem 30.8.1941 war die O.K.I. 281 der F.K. 817 unterstellt und bis Sommer 1942 wurde der Stab in Dorpat stationiert.
    Ab September 1942 – Oktober 1943 war die O.K.I 281 der Sich.Div.281 unterstellt und in Sslawkowitschi eingesetzt.
    1943 unterstand der Stab der 16. Armee.
    1944 wurde der Stab nach Ungarn verlegt. Dort unterstand der Stab 1945 der 6. Armee.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 82, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 82, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)


    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Hallo in die Runde,


    hier die nächsten drei:


    Ortskommandantur 291

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 291. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 45882
    Die Ortskommandantur 291 (OK 291) wurde am 1. August 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Puschkinskje stationiert.


    [Neu: ]
    Ab April 1942 – Ende 1943 ist der Einsatz der O.K.I 291 unter Befehl der 281. Sicherungsdivision belegt. Einsatzort während der ganzen Zeit war Puschkinkije-Gory.


    Ab dem 13. März 1944 wurde der Stab dem Kommandant Sicherungs-Gebiet Litauen unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Kedahnen stationiert. Am 21. September 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 82, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 82, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872, 1874, 1875)





    Ortskommandantur 306
    Bereichskommandantur Petschur

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 306. Ab 1943 teilte sich der Stab seine Nummer mit dem Wirtschafts-Straßen-Transport-Bezirk IV Bezirksgruppe, welcher den Zusatz C erhielt. Danach wurden diese Einheiten in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 41116
    Die Ortskommandantur 306 (OK 306) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Für den 30.8.1941 ist die Unterstellung unter F.K. 182 und der Einsatz in Werro belegt.


    Streiche:
    Zeitweise wurde der Stab auch bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Smolensk und in Werro stationiert.


    [Neu: ]
    1942 wurde der Stab in Werro und ab September 1942 – März 1943 (der 281. Sicherungs-Division unterstellt) in Smolenskoje eingesetzt.


    1943 wurde der Stab auch als Bereichs-Kommandantur Petschur bezeichnet. Der Stab wurde 1943 auch in Petschur stationiert. 1944 wurde der Stab der 18. Armee unterstellt. Dort wurde er beim XXVIII. Armeekorps eingesetzt. Zur Jahreswende 1944/45 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde anfangs durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474 wahrgenommen. Später übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)


    Ortskommandantur 310

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 310. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 17741
    Die Ortskommandantur 310 (OK 310) wurde am 27. Mai 1941 im Protektorat Böhmen und Mähren aufgestellt. Der Stab wurde durch Ersatztruppen vom Wehrkreis I als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division und der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division und der 207. Sicherungs-Division, zeitweilig auch der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Einsatz 1941 ist belegt am 30.8. in Walk (unter F.K. 182), im September in Pleskau (unter F.K. 611, die genau wie O.K.I 310 der Sich.Div.281 unterstellt wurde).


    1942 wurde der Stab in Maslogostizy stationiert. 1944 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde 1944 in Rokiskis stationiert. Am 1. September 1944 befand sich der Stab im Bereich des XXXXIII. Armeekorps. Anfang 1945 unterstand der Stab dann der 16. Armee in Kurland.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 162, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 162, wahrgenommen.
    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)


    Ich hoffe ich bin nicht zu "kleinteilig". Ich mache einfach mal so weiter. Und würde mich freuen, wenn andere ihre Akten auch soweit auswerten, dass das LdW weiter wächst und gedeiht.


    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Hi,


    so ich denke für heute solls genug sein:



    Ortskommandantur 311


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 311. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30949


    Die Ortskommandantur 311 (OK 311) wurde am 12. Mai 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 207. Sicherungs-Division und der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Ab dem 2. März 1942 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab in Pasherewizy stationiert.


    [Neu: ]
    Der Einsatz erfolgte – der F.K. 186 / Sich.Div. 281 unterstellt - seit 26. oder 29.7.41 in Jaunlatgale (39 km südwestl. Rositten). Zur Unterstützung wurde ihr die 3./Laschü.Btl. 868 zugeteilt.
    Ende August erfolgte die Verlegung über Ostrow nach Slawkowitschi. Die O.K.I 311 führte hier im September die Ortskommandanturgeschäfte unter F.K. 822 / Sich.Div.281 und löste am 26.9.41 die F.K. 820 in Pasheriwizy ab. Der Einsatz in Pasheriwizy ist bis Ende Mai 1942 sicher belegt, ging aber wohl darüber hinaus. In den Stichtagsmeldungen 15.4. u. 31.5.1942 wird als Unterstellung Korück 584 notiert.


    Ab 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. 1945 wurde der Stab bei der 3. Panzerarmee in Ostpreußen eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 398, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 398, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 316


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 316. Am 25. August 1944 wurde die Einheit in Platz-Kommandantur 12/395 umbenannt. Am 9. Februar 1945 wurde die Einheit in der Feldpostübersicht gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 41509


    Die Ortskommandantur 316 (OK 316) wurde am 17. Mai 1941 in Aachen, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Der Stab wurde 1941 in Petseri stationiert. Anfang 1943 wurde der Stab in Palkino stationiert.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde 1941 in Petseri stationiert (Unterstellung am 30.8.41 unter F.K. 182). Anfang 1943 wurde der Stab in Palkino stationiert. Die Meldung vom 26.5.1943 weist Smolenskoje-Palkino als Einsatzort aus (kurzzeitige Unterstellung unter Sich.Div.281).


    Im Sommer 1943 wurde der Stab nach Griechenland verlegt. Dort wurde der Stab in Poligiros stationiert. Der Am 19. August 1943 wurde der Stab angeblich im Wehrkreis XVII zur Standort-Kommandantur 808 für Saloniki-Ägäis umgegliedert. Diese Angabe ist aber wahrscheinlich falsch. Die Umbenennung in der Feldpostübersicht ist wahrscheinlicher. Damit wäre der Stab nur ein Teil dieser Standortkommandantur geworden.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde anfangs durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474 wahrgenommen. Später übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872)




    Ortskommandantur 321


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 321. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 31381
    Die Ortskommandantur 321 (OK 321) wurde im Mai 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab der 16. Armee unterstellt.


    [Neu: ]
    Einsatz – dem Korück 584 unterstellt – September-November 1941 in Loknja. Ende November herausgelöst und um den 9.12.41 nach Nowgorod verlegt.


    1945 war der Stab noch immer unter der 16. Armee in Kurland im Einsatz. Der Stab wurde dort in Kraslau stationiert.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 398, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 398, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Ortskommandantur 326


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 326. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 41971


    Die Ortskommandantur 326 (OK 326) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Gdow stationiert.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207., 281. und 285. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 30.8.41 befand sich O.K.I 326 – der Sich.Div.285 unterstellt - in Spizina. Am 2.9.41 wechselte die Unterstellung zur Sich.Div.281 und der Einsatz erfolgte in Gdow. In 1942 verblieb O.K.I 326 in Gdow, war aber nicht mehr der Sich.Div.281 unterstellt.


    Anfang 1944 wurde der Stab in Tschertkowo (Tschernewo) stationiert. Mitte 1944 wurde der Stab in Roela stationiert. 1944 wurde der Stab dem Befehlshaber Ostungarn unterstellt und in Ungarn eingesetzt. Bei Kriegsende unterstand der Stab bei Wien der Heeresgruppe Süd.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 474, wahrgenommen. Ab dem 12. Februar 1943 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Hallo erstmal,


    "einen konnte ich dann doch noch". :)


    Ortskommandantur 329

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 329. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 18847


    Die Ortskommandantur 329 (OK 329) wurde am 15. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [Neu: ]
    Im Juli 1941 fungierte der Stab als Ortskommandantur Noworshew, Mitte August 1941 - dem Korück 584 unterstellt – in Puschkinskije. Am 30.8.41 befand sich O.K.I 329 in Schimsk.


    1943 wurde der Stab in Loknja stationiert. 1945 wurde der Stab bei der 18. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 57, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 57, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)

    Ortskommandantur 336
    Ortskommandantur Libau

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 336. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 gestrichen. Erst ab dem 10. November 1944 ist der Stab wieder mit seiner alten Bezeichnung in der Feldpostübersicht zu finden. Diese neue Nummer wurde dann am 28. März 1945 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 42383 gestr. 1942
    ab Nov/44 64075


    Die Ortskommandantur 336 (OK 336) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division und kurzzeitig ab dem 27.7.1941 bei der 281. Sicherungsdivision eingesetzt


    Ab dem 1. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab als Ortskommandantur Libau eingesetzt. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt. Der Stab wurde in Windau stationiert.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 366, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 366, wahrgenommen. Ab 1943 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1871)


    Ortskommandantur 339

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 339. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19446
    Die Ortskommandantur 339 (OK 339) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Vormarsch 1941 über Kedainia, Kommandanturgeschäfte in Ponjewitschi (Ponjewisch) 8. -ca. 23.7.1941, danach Einsatz in Dünaburg unter F.K. 822, ab 28.7. 1941 O.K. in Rositten


    1942 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde 1942 in Glebokie stationiert. 1943 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Weißruthenien unterstellt. 1944/45 wurde der Stab der 2. Armee unterstellt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869, 1871)




    Ortskommandantur 342


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 342. 1942 wurde der Name der Einheit in Ortskommandantur (I) 342 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht am 28. November 1944 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 38118


    Die Ortskommandantur 342 (OK 342) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis II aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt.


    Streiche:!!
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Süd unterstellt.


    [Neu: ]
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.
    Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zeitweise unterstand der Stab dem II. Armeekorps im Raum Demjansk.


    Streiche:
    Der Stab war 1941 in Kudewer stationiert.


    [Neu: ]
    Der Stab war zum Stichtag 30.8.1941 – unter F.K. 822 – in Petseri stationiert. Vor dem 13.10.41 erfolgte die Unterstellung von Befh.d.rückw.Heeres-Geb.Nord zur Sich.Div.281 und die Ablösung von O.K.II 526 in Opotschka. Der Einsatz in Opotschka ist bis Ende Oktober 1943 sicher belegt.


    Ab 1944 unterstand der Stab der 16. Armee. Der Stab wurde 1944 in Opotschka stationiert. Im Herbst 1944 wurde der Stab offiziell aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 172, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 172, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)


    Greetz


    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Moin, moin,


    weiter gehts:


    Ortskommandantur 349

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 349. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 349 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19509


    Die Ortskommandantur 349 (OK 349) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Streiche:
    1941 wurde der Stab in Kudewer stationiert. Später wurde der Stab der 18. Armee unterstellt.


    [Neu: ]
    Im Juli 1941 ist der Stab zunächst Divisionsreserve und marschiert über Kowno nach Utena, wird hier kurz eingesetz (ca. 16.-18.7.), marschiert dann über Zarasai nach Karsava. In Karsava wird O.K.I 349 dem Korück 584 unterstellt und dort bis Ende des Monats eingesetzt.
    Unter dem Korück 584 weiterer Einsatz im August als O.K. in Beshanizy mit der Aufgabe Bahnschutz Strecke Bahnunterführung ostw. Utjechina (ausschl.) – Schilowo (einschl.). Am 1.9.1941 Verlegung nach Noworshew und Übernahme der Geschäfte von O.K.I 865. Die Ortskommandanturgeschäfte in Noworshew wurden bis ca. Ende Oktober 1941 geführt. Ab ca. 4.11. -24.11.1941 erfolgt der Einsatz in Skokowo, danach bis mindestens Ende Oktober 1943 in Kudewer.


    1944 wurde der Stab in Zagen stationiert. 1945 unterstand der Stab der 16. Armee.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.
    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)

    Ortskommandantur 350


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 350. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942/43 gestrichen. Die Einheit wurde dann am 16. Januar 1945 in der Feldpostübersicht nie wieder eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 29537 gestr. 42/43
    ab Jan/45 66173


    Die Ortskommandantur 350 (OK 350) wurde am 18. Mai 1941 in Gelnhausen, im Wehrkreis IX, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von dieser wurde der Stab bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Anfangs wurde der Stab in Frauenburg und in Hasenpoth stationiert. Ab dem 16. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Von diesem wurde der Stab in Kauen stationiert.


    [Neu: ]
    Von dieser wurde der Stab überwiegend bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. O.K.II 350 stand vor dem Ostfeldzug in Frauenburg (Frombork). Vormarsch über Mariampole. Löste dort am 7.7.1941 O.K.I 534 ab und führt bis ca. 18./20.7.1941 dort – in Unterstellung unter die Sich.Div.281 - die Kommandanturgeschäfte. Marschierte sodann über Zarasai nach Utena und war dort ab 20.7.1941 im Einsatz. Am 25.7.41 von der Sich.Div.281 zur Sich.Div.207 überstellt. Ab dem 16. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Kauen (Kaunas) stationiert. Der spätere Einsatz erfolgte in Hasenpoth (Aizpute).


    1945 wurde der Stab der 18. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)




    Ortskommandantur 359

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 359. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 359 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht am 29. Oktober 1943 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30594


    Die Ortskommandantur 359 (OK 359) wurde am 8. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Vormarsch erfolgte über Kowno, Einsatz dort unter F.K.821 ca. 5.7. bis 23.7.1941. Über Rositten (23.-27.7.) Weitermarsch nach Noworshew bzw. Sebesh (28.7.; Aktenlage unklar); Unterstellung unter Korück 584 26.7.-13.8.1941; Einsatz in Sebesh als O.K. August 1941 – mindestens Ende Januar 1943.


    Streiche:
    1942 wurde der Stab in Sebesh stationiert.


    1943 unterstand der Stab der 3. Panzerarmee. 1944 wurde der Stab offiziell aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 205, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 205, wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Ortskommandantur 360
    Feldpostnummern: Es konnte kein Eintrag in der Feldpostübersicht ermittelt werden.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab ???


    Die Ortskommandantur 360 (OK 360) wurde am 12. Mai 1941 in Wesel, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann überwiegend bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Im Zeitraum April-Juli 1942 ist der Einsatz der O.K.II 360 – der Sich.Div.281 unterstellt – in Sslawkowitschi nachweisbar.


    1943 wurde der Stab in Tuleblja stationiert. Anfang 1944 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde 1944 in Staraja Russa, Slawkowitschi, Abrehnen, Reval, Smilten, Stackeln und in Losnitzy stationiert. Ab dem Sommer 1944 wurde der Stab der 18. Armee unterstellt. Anfang 1945 war der Stab unter der 3. Panzerarmee bei Königsberg in Ostpreußen im Einsatz.


    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 366, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 366, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1875)



    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Moin, moin,


    weiter gehts für die Jahre 1941-1943:


    Ortskommandantur 369

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 369. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 369 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30776


    Die Ortskommandantur 369 (OK 369) wurde am 15. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt.


    Streiche:
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1941 wurde der Stab in Pustoschka stationiert.


    [Neu: ]


    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt und von diesem bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Um den 5.-7.7.1941 befand sich O.K.II 369 in Kowno (Divisionsreserve). Weitermarsch über Zarasai nach Rosenow. Hier Einsatz vom 16.7.- bis Ende Juli 1941. Ab 1.8.1941 bis Ende August Einsatz in Ludsen. Ab 2.9.1941 unter F.K. 186 als O.K. in Pustoschka eingesetzt. Der Einsatz hier lässt sich bis Ende Januar 1943 belegen.


    Ab dem 12. Februar 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt. 1944 wurde der Stab nach Ungarn verlegt. 1945 wurde der Stab bei der Heeresgruppe Süd im Raum Wien eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 205, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 205, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Ortskommandantur 526


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 526 in die Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20479


    Die Ortskommandantur 526 (OK 526) wurde am 2. August 1939 im Wehrkreis XVII aufgestellt. Der Stab wurde als Übungseinheit aufgestellt. Am 26. August 1939 wurde der Stab Armeepaket W (Wien) als Heerestruppe mobilisiert. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 14. Armee in Südpolen eingesetzt. Der Stab wurde in Sanok, im Generalgouvernement, stationiert. Am 29. Mai 1941 stellte der Stab die Ortkommandantur 422 (OK 422) in Krynica im Generalgouvernement auf.


    Streiche:
    Ab 1941 war der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [neu: ]
    Ab Sommer 1941 war der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und der 281.Sich.Div. unterstellt. Bis 4.7.1941 befindet sich der Stab in Wilkomiercz, wird etwa in dieser Zeit bis zum 13.8.1941 dem Korück 584 unterstellt. Vom 13.8.-13.10.1941 ist O.K.II 526 – unter F.K. 186 - in Opotschka nachzuweisen. Dann wurde der Stab durch O.K.II 342 abgelöst, dem A.O.K. 16 unterstellt und nach Dno in Marsch gesetzt.


    Auch 1945 war der Stab noch immer bei der 16. Armee in Kurland im Einsatz.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war das Infanterie-Ersatz-Bataillon II./486, später Grenadier-Ersatz-Bataillon II./486, zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Ortskommandantur 534


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 534 in der Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20353
    Die Ortskommandantur 534 (OK 534) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Berlin, im Wehrkreis III, aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket B (Berlin) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 8. Armee in Südpolen eingesetzt. Ab dem Sommer 1940 war der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Dabei wurde der Stab in Cambrai stationiert.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt. Zuerst wurde der Stab in Ostrow stationiert.


    [neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Cambrai nach Schneidemühl (Unterkunftsraum Riege) überführt und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und der Sich.Div.281 unterstellt. Am 31.5.1941 befand sich der Stab in Graudenz und marschierte im Ostfeldzug über Mariampole (29.6./6.7.1941), Keno nach Wilkomiercz (8.7.1941). Der Stab war in diesen Tagen nicht als O.K., aber um den 11.7.1941 bei Wilkomiercz zur Waldbrandbekämpfung eingesetzt. Weitermarsch z.Vfg. der Division am 19.7.1941 nach Zarasai. Vom 20. Juli - Ende Juli 1941 O.K. in Kraslau. Ca. ab dem 5.8.1941 als O.K. in Ostrow eingesetzt (5.-13.8.41 unter Korück 584, dann wieder Sich.Div.281). Der weitere Einsatz in Ostrow unter F.K.822 / Sich.Div.281 ist bis mindestens Ende 1943 nachweisbar.
    Etwa von August – Dezember 1943 betrieb die O.K.I 534 eine Nebenstelle in Palkino.


    1944/45 unterstand der Stab der 18. Armee in Kurland.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 50, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 50, wahrgenommen.
    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)



    Ortskommandantur 536

    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 536 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1942 wurde die Einheit in Ortskommandantur (I) 536 umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 15065


    Die Ortskommandantur 536 (OK 536) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Berlin, im Wehrkreis III, aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket B (Berlin) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 8. Armee in Südpolen eingesetzt. Ab dem Sommer 1940 war der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Ypern stationiert.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Ypern nach Schneidemühl überführt (Unterkunftsraum Rose) und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und hier der Sich.Div.281 unterstellt. Weitere Stationen waren Graudenz (31.5.1941) und Dünaburg (1.7.1941). Hier wurde O.K.I 536 der Panzergruppe 4 unterstellt und von dieser vom 6.-13.7.1941 in Dünaburg eingesetzt. Nach erneuter Unterstellung unter Sich.Div.281 am 13.7.1941 weiterer Einsatz in Dünaburg bis mindestens Ende August 1941 nachweisbar.


    Ab 1942 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. 1942 wurde der Stab in Pavilosta, Rositten und Wenden stationiert. 1944/45 unterstand der Stab der 18. Armee in Kurland.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 50, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 50, wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Sodele, irgendwie tun mir ja die Admins leid, das muss ja jetzt auch alles eingepflegt werden  8)


    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Ahoi,


    nun sind wir bald durch mit den O.K.'s:


    Ortskommandantur 565


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 565 in der Feldpostübersicht eingetragen. Die Einheit wurde 1942 in Ortskommandantur (I) 565 umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 14330


    Die Ortskommandantur 565 (OK 565) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket M (Münster) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dort wurde der Stab anfangs bei der 5. Armee in der Eifel eingesetzt. Später wurde der Stab der 18. Armee unterstellt eingesetzt. Ab Juli 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde in Modohn stationiert.


    [Neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Thuin im Bahntransport in den Osten verlegt (Ausladebahnhof Schneidemühl, Unterkunftsraum Lemnitz). Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 31.5.1941 liegt der Stab in Graudenz. Vormarsch über Dünaburg (6.7.1941; unter A.O.K. 16). Rücküberstellt zur Sich.Div.281 ist O.K.I 565 vom 15.-28.7.1941 in Rositten im Einsatz und wird dort von O.K.II 339 abgelöst. Ab 1.8.1941 nicht im Einsatz (zur Vfg. der Sich.Div.281). Am 21.8.1941 dem Korück 584 unterstellt und nach Porchow in Marsch gesetzt. Am 30.8.1941 in Dno. Von Dezember 1941 bis Ende Mai 1942 ist der Stab als Ortskommandantur in Schimsk belegt (zunächst unter Korück 584, Ende Mai 1942 unter X.AK.)


    1944 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Ende 1944 unterstand der Stab der 18. Armee. 1945 wurde der Stab bei der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 77, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 77, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Hptm. Bombeck (erwähnt 31.5.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 699


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 699 in der Feldpostübersicht eingetragen. Der Eintrag wurde nie gestrichen oder umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 27988


    Die Ortskommandantur 699 (OK 699) wurde am 5. Januar 1940 im
    Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dabei unterstand der Stab der 6. Armee. Dann nahm der Stab am Westfeldzug teil. Ab Juni 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab zuerst in Tienen stationiert. Damit wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 672 (OFK 672) eingesetzt. Ab dem 25. Februar 1941 wurde der Stab in Calais stationiert. Damit wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 670 (OFK 670) eingesetzt. Ab dem 25. Juni 1941 wurde der Stab in Roubaix stationiert.
    Am 22. Februar 1942 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Der Stab wurde jetzt in Krasnoi stationiert. Ab dem 10. Januar 1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab jetzt in Lettland eingesetzt. Der Stab wurde jetzt in Goldingen stationiert.


    [Neu: ]
    Der Einsatz des Stabes als Ortskommandantur in Krasnoi/Krasnoj ist für den Zeitraum 15.4.1942-Ende Oktober 1943 sicher belegt. Ende Dezember 1943 wird als Einsatzort Sebesh angegeben. Ab dem 10. Januar 1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab jetzt in Lettland eingesetzt und in Goldingen stationiert.


    Am 1. September 1944 befand sich der Stab im Bereich der 58. Infanterie-Division unter dem XXXXIII. Armeekorps. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 73 wahrgenommen. Ab dem 1. Dezember 1940 wurde diese Aufgabe durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 588, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 588, übernommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872, 1874, 1875)



    Ortskommandantur 701
    Kreiskommandantur 701

    Feldpostnummern ab Anfang 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 701 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1941 wurde der Eintrag in Ortskommandantur (B) 701 geändert. Der Eintrag wurde nicht gestrichen oder umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 33830


    Die Ortskommandantur 701 (OK 701) wurde am 5. Januar 1940 im Wehrkreis II aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Beim Westfeldzug wurde der Stab zuerst in Marche stationiert. Ab dem 25. Mai 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Arlon stationiert. Am 20. Mai 1941 wurde der Stab in Kreiskommandantur 701 (KK 701) umbenannt. Der Stab wurde auch als Ortskommandantur (B) 701 bezeichnet. Am 15. Januar 1942 wurde der Stab wieder in Ortskommandantur 701 (OK 701) umbenannt. Der Stab wurde jetzt in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab am 19. Januar 1942 der Heeresgruppe Mitte unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde 1942 in Idriza stationiert. 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab am 19. Januar 1942 der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde ab März 1942 bis mindestens Ende Oktober 1943 in Idriza stationiert. Ende 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt.


    1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 4, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 4, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1874, 1875)



    Ortskommandantur 707


    Feldpostnummern ab Anfang 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 707 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1942 wurde der Eintrag in Ortskommandantur (I) 707 geändert.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 34188


    Die Ortskommandantur 707 (OK 707) wurde am 5. Januar 1940 im Wehrkreis XII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Beim Westfeldzug wurde der Stab zuerst in Le Touquet stationiert. Ab Juni 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Maubeuge stationiert. Der Stab wurde damit im Bereich der Oberfeldkommandantur 670 (OFK 670) eingesetzt. Der Stab wurde am 10. März 1942 in den Osten verlegt. Der Stab wurde jetzt in Nordrussland eingesetzt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Woronzowo stationiert.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab ab März 1942 im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zunächst erfolgte der Einsatz in Sobchichino. Zwischen dem 15.4. und 31.5.1942 erfolgte die Verlegung und der Einsatz als Ortskommandantur in Woronzowo, die mindestens bis Ende Dezember 1943 andauerte.


    Ab dem 23. September 1944 wurde der Stab dem Befehlshaber Westungarn unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Szegedin, in Ungarn, stationiert. 1945 war der Stab der Heeresgruppe Süd unterstellt. Die Feldpost wurde über Wien zugestellt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 208 wahrgenommen. Ab dem 15. Januar 1941 wurde diese Aufgabe durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 80, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 80, übernommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872, 1874, 1875)



    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Hiho!


    So hier die letzten O.K.'s im Zeitraum 1941-1943 im Bereich Befh.d.H.G. Nord / Sich.Div.281 / Korück 584:


    Ortskommandantur 862
    Kreiskommandantur 862


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 862 in der Feldpostübersicht eingetragen. Ab dem Zeitraum 1943 teilte sich der Stab seine Nummer mit dem bewegliches Heeres-Gefängnis AOK 16, welches den Zusatz B erhielt und dem Wehrmacht-Gräberoffizier 23, welcher den Zusatz C erhielt. Ab dem 6. März 1944 wurde letzterer als Stabsoffizier für Wehrmacht-Verlustwesen 23 eingetragen. Am 31. März 1944 wurde der Eintrag vom beweglichen Heeres-Gefängnis AOK 16 bei der Nummer gestrichen, dieses erhielt dafür die Nummer 11578.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 32976


    Die Ortskommandantur 862 (OK 862) wurde am 9. August 1940 im Wehrkreis XX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis VI aufgestellt. Noch im Sommer 1940 wurde der Stab nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk Paris eingesetzt. Der Stab wurde in Charenton bei Paris stationiert. Im November 1940 wurde der Stab in Kreiskommandantur 862 (KK 862) umbenannt. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Am 3. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 862 (OK 862) umbenannt. Ab diesem 3. April 1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Porchow stationiert.


    [Neu : ]
    Am 3. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 862 (OK 862) umbenannt und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Am 27.5.1941 erfolgte die Unterstellung unter Korück 584 und am 6.6.1941 die Unterstellung unter A.O.K.16. Am 4.7.1941 erreicht O.K.I 862 Wilkomiercz und wird ca. ab 6.7.1941 unter Korück 584 in Utena eingesetzt. Vom 16.-25.7.1941 befindet sich die Einheit in Rositten (nicht im Einsatz). Ab dem 26.7.1941 erfolgt der Einsatz in Opotschka und ab 14.8.1941 in Porchow. Am 26.9.1941 erfolgt die Rücküberstellung zur Sich.Div.281. Der Einsatz erfolgt weiter in Porchow bis mindestens Ende Mai 1942. (15.4. und 31.5.1942 unter Korück 584).


    Ab dem 3. Juni 1942 unterstand der Stab der 16. Armee. 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. 1944 wurde der Stab in Ludsen stationiert. 1945 unterstand der Stab wieder der 16. Armee und wurde in Kurland eingesetzt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 zuständig.


    Kommandeure:


    Major der Reserve Egon Thiel 1942 - 1944 (mindestens Jul/42 - Okt/44)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1875)



    Ortskommandantur 864
    Kreiskommandantur 864

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 864 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 34556 gestr. Sep/44


    Die Ortskommandantur 864 (OK 864) wurde am 6. August 1940 im Wehrkreis XX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis VI aufgestellt. Noch im Sommer 1940 wurde der Stab nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk Paris eingesetzt. Der Stab wurde in St. Denis bei Paris stationiert. Am 18. November 1940 wurde der Stab in Kreiskommandantur 864 (KK 864) umbenannt. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Am 2. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 864 (OK 864) umbenannt. Der Stab wurde dort ab dem 2. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde 1941 in Metwedj und Utorgosch stationiert.


    [Neu: ]
    Am 2. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 864 (O.K.I (V) 864) umbenannt dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab ab 3.4.1941 im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Am 31.5.1941 befindet sich der Stab in Graudenz, ab 6.7.1941 in Kowno. Hier wird der Stab etwa vom 8.7-4.8.1941 eingesetzt und marschiert dann (z.Vfg. der Division) nach Borovaja und Rositten. Um den 21.8.1941 dem Korück 584 unterstellt wird O.K.I 864 nach Porchow in Marsch gesetzt und erreicht am 30.8.1941 Staraja Rusza. Für den Zeitraum 15.4.-31.5.1942 ist die Unterstellung unter A.O.K.18 und der Einsatz als O.K. in Utogorsch belegt.


    1944 wurde der Stab aufgelöst.


    Für die Ersatzgestellung des Stabes war die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1875)



    Ortskommandantur 865


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 865 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 25. Oktober 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 04049 gestr. Okt/44
    Die Ortskommandantur 865 (OK 865) wurde am 8. August 1940 im Wehrkreis XXI aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis XII aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde dabei zuerst in Mons, in Belgien, stationiert. 1941 war der Stab dann in Chimay, ebenfalls Belgien, stationiert.


    Streiche:
    Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort ab dem 15. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Zum Beginn des Russlandfeldzuges wurde der Stab in Cholm stationiert. 1942 wurde der Stab in Noworshew stationiert.


    [Neu: ]
    Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort ab dem 3. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord und von diesem der 281. Sicherungs-Division unterstellt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Ab 31.5.1941 wird der Stab in Graudenz gemeldet. Nach kurzeitiger Unterstellung unter A.O.K.16 (6.6.41) erfolgte Rückunterstellung unter Sich.Div.281 (3.7.1941). Der Stab war etwa vom 3.-23.7.1941 in Kedainia, marschierte dann (zur Vfg. der Div.) nach Borovaja, wurde am 26.7.1941 dem Korück 584 unterstellt und marschierte am 28.7. nach Noworshew. Der Stab blieb dort bis Ende August 1941, wurde dann verlegt nach Cholm und errichtete dort eine Ortskommandantur. Diese ist in Cholm belegt bis 31.5.1942 (in den Stichtagsmeldungen 15.4. und 31.5.1942 unter XXXIX. A.K.)
    Im weiteren Verlauf des Jahres 1942 wurde der Stab in Noworshew stationiert.


    Ab dem 6. Juni 1942 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. 1943 wurde der Stab in Wolot stationiert. Ab dem 11. März 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Von diesem wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 396 eingesetzt. Am 19. September 1944 wurde der Stab bei der Heeresgruppe Nord aufgelöst.Für die Ersatzgestellung des Stabes war anfangs das Infanterie-Ersatz-Bataillon 104 zuständig. Ab Dezember 1940 übernahm das Infanterie-Ersatz-Bataillon 437, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 437, diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Hptm. Thoma (erwähnt 31.5.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 912


    Feldpostnummern ab 1940/41: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 912 in der Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 05422


    Die Ortskommandantur 912 (OK 912) wurde am 7. September 1940 im Wehrkreis XVII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab in das Generalgouvernement verlegt. Der Stab wurde dort dem Militärbefehlshaber im Generalgouvernement unterstellt. Der Stab wurde dabei in Sarny, im Generalgouvernement, stationiert. Am 1. Juni 1941 stellte der Stab aus Ergänzungspersonal die Ortskommandantur 425 (OK 425) auf.
    Im Sommer 1941 wurde der Stab dann weiter in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich 16. Armee eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab im Bereich 16. Armee eingesetzt und zunächst der 281.Sicherungs-Division unterstellt. Vom 14.-30.8.1941 ist O.K.II 912 unter Korück 584 in Pustoschka belegt. Nach Verlegung nach Szolty errichtet der Stab ab 1.9.1941 dort eine Ortskommandantur.


    1943 wurde der Stab in Dedowitschi stationiert. 1945 wurde der Stab der 18. Armee in Kurland unterstellt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war anfangs das Infanterie-Ersatz-Bataillon I./133 zuständig. Ab dem 15. September 1941 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 17 diese Aufgabe.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Ahoi,


    hier der erste von zwei Ergänzungen für Feldkommandaturen für die Zeiträume Juli 1941 - Dezember 1943.


    Feldkommandantur 186
    Kommandant Küste

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete in der Feldpostübersicht Feldkommandantur 186 V.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 40263


    Die Feldkommandantur 186 (FK 186) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:!! (286. Sich.Div. war HG Mitte)
    Der Stab wurde bei der 286. Sicherungs-Division in Opotschka eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde der 281. Sicherungs-Division unterstellt. Der Vormarsch erfolgte über Gut Mikaliskiai (6.7.1941; z.Vfg. Sich.Div.281), Zanova(Janowa) (9.-20.7.1941; nicht im Einsatz), Borovajis/Borovja (20.-22.7.1941; nicht im Einsatz) nach Rositten (22.-29.7.1941; nicht im Einsatz). Der Stab wurde am 8.8.1941 neu eingesetzt in Ludsen (Kreise Ludsen und Jaunlatgale mit den dortigen O.K.s unterstellt) und übergibt ca. am 27.8.1941 die Geschäfte der O.K. Ludsen und O.K. Jaunlatgale an O.K. Rositten. F.K. 186 erreicht am 30.8.1941 Ostrow und wird am 1.9.1941 in Opotschka eingesetzt. Hier ist die Einsatz durchgehend unter Sich.Div.281 bis Ende Oktober 1943 belegbar. In der Meldung von Ende 1943 befindet sich die F.K.186 in Krasnoj.
    Am 8.9.1941 errichtet die F.K. 186 in Kudewer eine Behelfskommandantur.


    1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt. Dabei wurde der Stab als Kommandant Küste bezeichnet.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 474, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Feldkommandantur 241
    Standortkommandantur Pleskau


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete in der Feldpostübersicht Feldkommandantur 241 V. 1042 wurde der Eintrag dann in Standort-Kommandantur Pleskau umbenannt. Am 11. Dezember 1943 wurde der Eintrag dann in Standort-Kommandantur 241 geändert.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 44130


    Die Feldkommandantur 241 (FK 241) wurde am 31. Juli 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Der Stab wurde anfangs bei der 207. Sicherungs-Division in Pleskau eingesetzt.


    Streiche:
    Am 20. Januar 1942 wurde der Stab dann auch in Standortkommandantur Pleskau umbenannt. 1944 wurde der Stab dann wieder in Feldkommandantur 241 umbenannt.


    [Neu: ]
    Am 28.8.1941 befindet sich die F.K.241 – unter der Sich.Div.285 – auf dem Marsch nach Gdow. Sie ist dort mindestens im September 1941 im Einsatz (ab 3.9.1941 der Sich.Div.281 unterstellt.
    Da der Stab am 20. Januar 1942 in Standortkommandantur Pleskau umbenannt wurde, ist der Einsatz in Pleskau in diesem Zeitraum wahrscheinlich.
    Von Mitte April – Ende Dezember 1942 ist der Einsatz wieder als „F.K.241“ unter Sich.Div.281 in Idriza belegbar.


    Ende 1944 wurde der Stab dann in Ungarn eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 82, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 82, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Feldkommandantur 247

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Feldkommandantur 247 V. Am 8. Oktober 1943 wurde der Eintrag in der Feldpostübersicht gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 31804


    Die Feldkommandantur 247 (FK 247) wurde am 14. Juli 1941 in München, im Wehrkreis VII, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Eigentlich war der Stab für Leningrad vorgesehen, er blieb dann aber in Narwa stationiert. 1943 war der Stab bei der 3. Panzerarmee im Einsatz. Dabei wurde er in Idriza eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Stab, eigentlich für Leningrad vorgesehen, blieb bis ca. Ende Oktober 1941 in Narwa stationiert, marschierte über Ostrow nach Sebesh und wurde dort am 5.11.1941 als Flüchtlingstab eingesetzt (Aufgabe: Verteilung, Verwaltung und Versorgung von Flüchtlingen aus der Kampfzone um Leningrad in den umliegenden Rayons). Für Ende Januar 1943 ist die F.K.247 in Idriza – unter der Sich.Div.281 – belegbar. Daach war der Stab bei der 3. Panzerarmee ebenfalls in Idriza im Einsatz.


    Im August 1943 wurde der Stab aufgelöst. Die Feldkasse wurde erst 1944 aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 7 wahrgenommen.


    Kommandeure:
    Generalmajor der Reserve Paul Bauer 17. Juli 1941 - 31. Dezember 1941


    [Neu: ]
    Oberst Gallas (KTB Ia Sich.Div.281 am 2.11.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872)




    Feldkommandantur 569


    Feldpostnummern ab Mobilmachung: 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 569 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19059


    Die Feldkommandantur 569 (FK 569) wurde am 11. September 1939 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dort wurde der Stab der Heeresgruppe B unterstellt. Von dieser wurde der Stab im Dezember 1939 bei der Oberfeldkommandantur 591 eingesetzt. Nach dem Frankreichfeldzug wurde der Stab ab dem 15. Juni 1940 dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Gent in Belgien bei der Oberfeldkommandantur 670 eingesetzt. Ab dem 13. April 1941 wurde der Stab auf dem Balkan eingesetzt. Dort wurde der Stab der 4. Armee unterstellt. Ab dem 1. Juli 1942 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab anfangs in Noworshew eingesetzt. Ab Juli 1941 wurde der Stab bei der 285. Sicherungs-Division in Luga eingesetzt. Später war der Stab am gleichen Standort im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Im April 1942 ist der Stab kurzzeitig in Strugij Krassny verzeichnet, aber Ende 1942 war er auf jeden Fall wieder in Luga.


    [Neu: ]
    Ende März – Ende Oktober 1943 ist die F.K.569 – der Sich.Div.281 unterstellt – in Noworshew im Einsatz.


    Ende 1943 bzw. Anfang 1944 ist der Stab in Strugi verzeichnet. Anfang 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Im Jahr 1944 wurde der Stab auch von Strugi nach Rositten in Litauen verlegt. Später wurde der Stab in Renda eingesetzt. Im Sommer 1944 wurde der Stab dann bei der 16. Armee eingesetzt. Im Spätsommer 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 55 wahrgenommen. Ab dem 21. Januar 1942 war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 42, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 42, für diese Aufgabe zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872)


    Greetz
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)

  • Liebes Fachpublikum,


    hier die letzte Folge:


    Feldkommandantur 611

    Feldpostnummern ab Mobilmachung: 1940/41 wurde die Einheit in der Feldpostübersicht in Feld-Kommandantur 611 V umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 37491


    Die Feldkommandantur 611 (FK 611) wurde am 26. November 1939 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Westen eingesetzt. Nach dem ersten Teil des Frankreichfeldzug wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Ab dem 29. März 1941 wurde der Stab dann in das Generalgouvernement verlegt. Ab dem 26. April 1941 wurde der Stab bei der 12. Armee in Jugoslawien eingesetzt. Ab dem 28. Juni 1941 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Der Stab wurde jetzt wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division und der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Stationiert wurde der Stab bis Dezember 1941 in Pleskau.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde jetzt wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division, 281.Sicherungsdivision und der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Ab dem 20.August 1941 ist der Stab in Pleskau belegt (am 2.September 1941 von der Sich.Div.285 zur Sich.Div. 281 überstellt). Am 23. September 1941 übernimmt F.K.611 die Befehlsbefugnis über den Sicherungsbereich vom Pol.Rgt. Nord (unmittelbar unterstellt: Laschü.Btl. 232 und Wach.Btl. 620). Der Einsatz in Pleskau dauert bis Dezember 1941.


    Dann wurde der Stab Anfang 1942 in Wansen stationiert. Ab April 1942 wurde der Stab in Gdow stationiert. 1943 wurde der Stab dann nach Pernau verlegt. 1944 wurde der Stab nach Windau verlegt. Der Stab wurde in diesem Jahr der 18. Armee unterstellt. Kurzzeitig ist der Stab in dem Jahr auch noch einmal in Pleskau verzeichnet. 1945 war der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde anfangs durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 319, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 319, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)


    Feldkommandantur 820


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 820 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 820 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen. Am 9. Februar 1945 wurde der Stab bei der gleichen Nummer wieder eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20296 gestr. Sep/44
    ab Feb/45 20296


    Die Feldkommandantur 820 (FK 820) wurde am 10. August 1940 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab zuerst nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde in Chartres stationiert. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab ab dem 20. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde nach einer Weile in Staraja Russa stationiert.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab ab dem 20. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt und von diesem im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 31.Mai 1941 befindet sich der Stab in Graudenz, erreicht – unter A.O.K.16 – am 6.Juli 1941 Dünaburg, ist dort vom 7.-16.Juli 1941 im Einsatz, wird dann dem Korück 584 unterstellt und nach Rositten verlegt. Aufenthalt in Rositten (ohne Einsatz 17.-24.Juli), Marsch über Opotschka (25.Juli 1941) nach Sebesh (26.Juli 1941), dort eingesetzt.
    Im Zeitraum 14. – 30. August 1941 ist der Einsatz in Nowosokolniki unter Korück 584 belegt. Aufgabe: Bahnschutz Strecke Nowosolkiniki – Naowa (Orte einschl.). Am 1. September 1941 erreicht F.K.820 Pasheriwizy und verbleibt dort bis 26. September 1941. Unterstellung des Raumes südlich der Bahn Gorki – Porchow. Die Unterstellung des Stabes unter Korück 584 oder Sich.Div.281 ist unklar. Nach Ablösung in Pasheriwizy durch O.K.I 311 am 26.September 1941 ist der Einsatz in Staraja Rusza (27. November 1941) und für den Zeitraum Mitte April 1942 – unter Korück 584 - in Szolty sowie Ende Mai 1942 in Staraja Rusza – unter X.A.K. – belegt.


    1943 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Schimsk stationiert. Noch 1943 wurde der Stab in Beshanizy stationiert. Der Stab wurde ab 1944 dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Dazu wurde der Stab in Mitau stationiert. 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 95, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 95, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Maj. Freiherr v. Harsdorf (erwähnt 31. Mai 1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1875)




    Feldkommandantur 821
    Kommandant in Litauen
    Kommandantur des Sicherungsbereichs Litauen

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 821 eingetragen. 1940/41 wurde der Eintrag auf Feldkommandantur 821 V geändert. 1942 wurde dann beim Stab in der Feldpostübersicht noch zusätzlich eine Kommandantur des Sicherungsbereichs Litauen eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 29018


    Die Feldkommandantur 821 (FK 821) wurde am 7. August 1940 in Wien, im Wehrkreis XVII, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab in Frankreich eingesetzt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk A zur Einweisung in Laon eingesetzt. Ab dem 3. April 1941 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zuerst wurde der Stab in Pleskau stationiert. Später im Jahr 1941 wurde der Stab in Kauen stationiert.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab zunächst unter dem Korück 584 (Ende Mai 1941), A.O.16 (ab 6. Juni 1941) und bei der 281. Sicherungs-Division (13.-21.Juli 1941) eingesetzt. Am 21.7.1941 trat F.K.821 zur 207. Sicherungs-Division. Der Vormarsch ging über Kowno (Ankunft ca. 28. Juni 1941). Hier Einsatz als „Kdt. des Versorgungsstützpunktes“ ab dem 8. Juli 1941.


    Ab dem 1. September 1941 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Am gleichen Tag wurde der Stab auch zum Kommandant in Litauen umbenannt. Am 8. Mai 1942 wurde der Stab in Oberfeldkommandantur 396 (OFK 396) umbenannt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war das Infanterie-Ersatz-Bataillon I./134 zuständig.


    Kommandeure:
    Generalmajor Emil Just 13. Oktober 1941 - Umwandlung


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Feldkommandantur 822

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 822 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 822 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 32466 gestr. Sep/44


    Die Feldkommandantur 822 (FK 822) wurde am 8. August 1940 in Danzig, im Wehrkreis XX, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab zuerst nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde zur Einweisung in Mons stationiert. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab ab dem 29. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde ab dem 11. Juli 1941 in Dünaburg stationiert. Der Stab wurde dann anscheinend ab dem 25. August 1941 in Ostrow stationiert.


    [neu: ]
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt (vom 6. Juni -13. Juli 1941 zunächst unter A.O.K.16, dann unter Korück 584). Der Stab erreichte am 8. Juli.1941 Dünaburg wurde ab dem 11. Juli 1941 in Dünaburg stationiert. Anfang September 1941 marschierte F.K.822 nach Ostrow, installierte die Feldkommandantur und ist dort durchgängig nachweisbar bis Ende 1943. Am 7. Nowvember 1941 wird eine Aussenstelle Federowskaja erwähnt.


    Der Stab wurde ab 1944 dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 52. Sicherungs-Division eingesetzt. Dazu wurde der Stab in Schaulen stationiert. Noch 1944 wurde der Stab dann anscheinend wieder in Ostrow stationiert. 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)



    Bis denne
    Sinclair

    Mehr sein als scheinen. (Helmuth Graf v. Moltke 1800-1891)