Garnisonsstadt Bautzen

  • Bild 26 – die alte Kasernenmauer


    So, dies war die dritte Kaserne Bautzens. Ich hoffe es hat euch gefallen. Wenn ja, schaut einfach wieder rein – die nächsten zwei Beiträge werden infanteristisch. Sicherlich erst in der nächsten Woche, aber wir haben ja Zeit.
    Es wird euch aufgefallen sein, dass es kaum Infos zu Einheiten der jeweiligen Kasernen in der Zeit ab `33 bis `45 gibt. In den mir vorliegenden Unterlagen und im Bautzener Archiv gibt es dazu kaum Material. Wenn ich zu den Verteidigungsstellungen von `45 komme, werde ich dazu ein wenig sagen können. Näheres zu den militärischen Einheiten lagert, wie kann es anders sein, im Militärarchiv Freiburg.
    Viele Grüße. TYR



    Quellen: Archiv Bautzen, Bautzen als Garnisionsstadt I/ II
    Wilhelm F.: Bautzen als Garnisionsstadt
    Bilder: alle MEINE

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  • Einen schönen guten Tag
    und DANKE nach Bautzen und dem TYR.
    Nehme das Angebot gerne an.


    Günther in Gostynin

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Einen schönen Guten Abend.


    Nach einer längeren Pause bin ich wieder am Start. Die Fotos sind schnell geschossen, bei dem schönen Wetter sitzt man aber ungern für längere Zeit am Rechner. Also alles Stück für Stück.


    Wie angekündigt geht es wieder zurück zur Infanterie. Am 1. Februar 1868 rückten das 1. und 3. Bataillon des 4. Königlich Sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 103 mit dem Regimentsstab und dem Stab der 2. Infanterie-Brigade wieder in Bautzen ein. Somit war die „Alte Kaserne“ hoffnungslos überfüllt, und Privatquartiere mussten wieder ausgehoben werden. Außerdem wurde 1869 festgelegt, dass auch das 2. Bataillon von Kamenz nach Bautzen verlegt werden sollte.
    Damit stand fest – eine neue Kaserne muss her.


    - 1874 konnte man nach langen Verhandlungen endlich das dazu vorgesehene Gelände kaufen.
    - 2. Juni 1875 Grundsteinlegung
    - 22. Juni 1877 Übergabe an das 1. und 3. Bataillon des 4. Königlich Sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 103
    - durch das Los wurde entschieden, dass das 2. Bataillon die „Alte Kaserne“ bezieht
    - die „Neue Kaserne“ verlief in einem Abstand von 100 Metern parallel zur Löbauer Straße
    - mit 295,6 m Länge, 16,3 m Flügellänge, 8,5 m Breite in den Zwischenbauten und 13 m Breite in den Flügeln übertrifft es die „Alte Kaserne“ um einiges
    - Platz finden 18 Offiziere, 1279 Unteroffiziere und Mannschaften, und es befinden sich Wohnungen für 6 Beamte (incl. 2 Büchsenmacher) und 18 verh. Unteroffiziere
    - im Keller befinden sich die Mannschaftsspeisesäle, die Schuhmacher- und Schneiderwerkstätten sowie das Unteroffizierskasino
    - Außerdem wurde an der Ostseite des Kasernenhofes ein nur ein Stock hoher Geräte-, Holz- und Kohleschuppen mit Waschhaus errichtet; 56m lang, ca. 8m breit
    - weiterhin wurden errichtet: ein Wachtgebäude, ein Stallgebäude, Mauern und ein Tor, eine Dunggrube und die Pflasterung an Stall- und Wachtgebäude
    - Stall und Wache befinden sich jeweils links, bzw. rechts vom nördlichen Haupttor
    - im Stall befinden sich 2 getrennte Ställe für 4, bzw. 5 Pferde
    - die Bekleidungskammer wurden aus bereits vorhandenen Kammern, u.a. aus Bautzen, Kamenz, Dresden und der Festung Königstein ausgestattet
    - Anfang November 1878 Fertigstellung der neuen Exerzierhalle 119m Länge und 21m Breite
    - es gab 3 Brunnenanlagen
    - 1882 Erweiterung des Geländes in südliche Richtung durch Ankauf von Grundstücksparzellen; sie diente zur Anlage von Vorgärten
    - 28. September 1894 Übergabe der Neubauten (Mannschaftshäuser 2/3) an das neuaufgestellte IV. Bataillon (Halbbatillon) ; jedes Gebäude konnte eine Kompanie, bestehend aus einem Offizier, 99 Unteroffizieren und Mannschaft, aufnehmen
    - Übergabe des neuen Arresthauses am 1. Juli 1897; in ihm befanden sich 2 Wohnungen für das Wachtpersonal, 1 Ordonanzzimmer, 26 Arrestzellen und einige Aufbewahrungsräume
    - 1897 räumt das IV. Bataillon die Garnision Bautzen; die Räume wurden von der 7. Kompanie und der Waffenmeisterei des II. Bataillons übernommen, die vorher privat einquartiert waren
    - 1898 Schaffung eines kleinen, offenen Reitplatzes
    - 31. Mai 1900 Genehmigung des Baues eines geschlossenen Reithauses; 30m lang, 14m breit
    - 1905 Beginn des Baues der Büchsenmacherwerkstatt
    - 1908 Anbau eines massiven Stalles an den bisher vorhandenen; 35m lang, 11 bzw. 15m breit
    - durch die Aufnahme einer Maschinengewehrkompanie musste eine massive Werkstatt an die vorhandene angebaut werden
    - 1910 Errichtung zweier Schuppen für je 13 MG-Fahrzeuge, sowie 18 Feldküchen
    - seit dem 1. Januar trägt die Kaserne den offiziellen Namen „ König-Albert-Kaserne“


    - Aufteilung der Mannschaften 1914:
    - Mannschaftshaus I: 2., 5.-7. Kompanie im Ostflügel; 9.-10. Kompanie im Westflügel
    - Mannschaftshaus II: Maschinengewehr-Kompanie und Regimentsmusiker
    - Mannschaftshaus III: 8. Kompanie
    - Mannschaftshaus IV: 1. Kompanie


    - im Frühjahr 1919 Verlegung des Grenzjäger-Bataillons Weißenberg in die Kaserne; aus diesem entstand das Reichswehr-Regiment Nr. 24, wurde auf 2 Bataillone vermindert und verblieb in der „König-Albert-Kaserne“
    - nach 1933 wurde das Infanterie-Regiment 103 wiederhergestellt und auf 3 Bataillone erhöht welches wiederum akuten Platzmangel mit sich brachte
    - daraufhin wurde 1939 eine dritte Infanterie-Kaserne fertiggestellt – dazu aber später mehr
    - nach `45/`46 wurden die noch intakten Gebäude der Stadt zum Ausbauen von Wohnungen überlassen; 50 vorhandene Wohnungen wurden zu 67 neuen umgebaut
    - fast das gesamte westliche Areal wurde abgerissen


    Und jetzt die obligatorischen Bildchen:
    1. Wache
    2. Stall
    3. Exerzierhalle
    4. Arresthaus
    5. Mannschaftshaus 1
    6. Mannschaftshaus 2
    7. Mannschaftshaus 3
    8. Mannschaftshaus 4
    9. Stall
    10. Kammergebäude
    11. Geräte-, Holz- und Kohleschuppen
    12. Reithalle
    13. Beschlagschmiede
    14. Waffenmeisterei
    15. Wirtschaftsgebäude
    16. Waschanstalt
    17. Familienhaus
    18. Sport- und Exerzierplatz
    19. Schuppen für Feldküchenwagen


    Bild 3: Familienhaus von der Paul-Neck-Str. aus gesehen
    Bild 4: selbiges; links daneben Mannschaftshaus 3
    Bild 5: noch einmal; von hinten, dem ehemaligen Kasernengelände aus

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  • Bilder 1 bis 4: die Waschanstalt, hier ist u.a. ein Kampfsportverein zu Hause

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  • Bild 1: Mannschaftshaus 3 von der Neck-Str. aus
    Bild 2: selbiges von der Löbauer Str. aus
    Bilder 3 bis 5: vom Gelände aus

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  • Bilder 1 bis 3: Mannschaftshaus 4 von Neck-Str. aus
    Bilder 4 und 5: von hinten

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  • Bilder 1 bis 4: Mannschaftshaus 2 mit Teil des Kammergebäudes von der Löbauer Str. aus, heute ist hier die AWO beheimatet
    Bild 5: Teil des Kammergebäudes von hinten

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  • Bilder 1 und 2: das ehemalige Arresthaus Ecke Löbauer- / Paulistraße
    Bilder 3 und 4: Waffenmeisterei, vor kurzem noch eine „Motorradschmiede“
    Bild 5: etwas Hübsches auf der anderen Seite der Löbauer Str.

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  • Bild 1: hier stand der Schuppen für die Feldküchenwagen
    Bilder 2 bis 4: Wirtschaftsgebäude, jetzt Wohnhaus
    Bild 5: die alte Mauer hinter Mannschaftshaus 3


    So, das wars für Heute. Viel Spaß beim schauen und lesen und bis zum nächsten Mal. Vielleicht klappts noch vor Ostern, dann hätten wir die Kasernen durch.


    Hallo Günther. Ich stelle mit Freude fest, dass du besonders angetan bist und Erinnerungen in dir wach werden. Ich hoffe nur schöne. Dir und allen anderen eine Gute Nacht.
    TYR


    Quellen: Archiv Bautzen,
    Bautzen als Garnisionsstadt I/ II
    Bilder: alle MEINE

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  • Guten Abend und Hallo.


    Hier wie versprochen die letzte Kaserne Bautzens. Wie schon erwähnt, wurde nach Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht 1935 der Platz in der „König-Albert-Kaserne“ etwas eng, und die „Alte Kaserne“ stand nicht mehr für Garnisionszwecke zur Verfügung. Somit wurde für das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 103 ein Kasernenneubau in die Wege geleitet. 1936/37 begannen die Bauarbeiten, am 12. Juli 1938 wurde Richtfest gefeiert – unter großer Anteilnahme der Bautzener Bevölkerung. Am 14. Juli 1939 marschierte das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 103 von der „König-Albert-Kaserne“ aus in die neue Unterkunft in der Kantstraße.
    Im Stabsgebäude waren die Wache und die Arrestzellen untergebracht. Im 1. Obergeschoss waren die Geschäftsräume und ein Abstellraum mit Schränken für verheiratete Unteroffiziere, die in der Stadt wohnen und sich dort umzogen. Im 2. Obergeschoss waren Wohnungen, Unterrichtsräume, Werkstätten und ein Geräteraum für die Nachrichtenstaffel. Die Waschräume für die Mannschaften befanden sich im Erdgeschoss. Auf dem Boden waren die Schuh- und Bekleidungskammer und ein Waffenreinigungsraum.
    Die drei Kompaniegebäude entlang der heutigen Thomas-Müntzer-Straße hatten große Fenster, eine Dampfheizung und Warmwasseranschlüsse.
    Das Wirtschaftsgebäude I fällt durch seinen Uhrturm auf. In ihm befanden sich der Mannschaftsspeiseraum, ein Aufenthaltsraum für Unteroffiziere, Küchenräume mit 4 Kochkesseln, 3 Bratöfen und mehrflammigen Gasherden sowie modernen Küchenmaschinen.
    Außerdem Waschräume für das Küchenpersonal, ein Lese- und Spielzimmer für den Stab und 3 Kompanien sowie die Dampfheizungsanlage.
    Auf den Dächern der Kompaniehäuser befanden sich Plattformen, die zur Aufnahme von Flakgeschützen dienten. Auf dem Wirtschaftsgebäude II ist eine solche noch zu sehen.
    Zum Kriegsbeginn rückte das II. Bataillon an die Front, und die Kaserne beherbergte in der Folge verschiedene Reserve- und Ersatzbataillone.
    Bei den Kämpfen im April `45 war die Kaserne zum Stützpunkt ausgebaut worden, und wurde infolgedessen unterschiedlich stark zerstört.
    Nach dem Krieg sollten in der Kaserne 183 Wohnungen geschaffen werden. Im Dezember 1946 waren davon 42 bereits bezogen und 36 an die Polizei übergeben. 1948 sollten die Gebäude aufgrund ihres militärischen Charakters abgebrochen werden. Dieser Beschluss wurde allerdings nur an der Reit- und Exerzierhalle und den Ställen vollzogen. Die drei Kompaniehäuser längs der Müntzer-Straße wurden Wohnungen, der Rest der ehemaligen Kaserne ging an das Kreispolizeiamt.
    1948-1961 Schule der Grenzpolizei der DDR, Abteilung „Diensthundewesen“
    1961 – Verlegung der „Zentrale Lehranstalt für Waffenwesen“ von Suhl nach Bautzen
    1967 – Umbenennung in „Spezialschule des Innern für Waffen- und Kraftfahrzeugwesen“
    1971 – nochmalige Umbenennung in „Schule für Versorgungsdienste des Ministeriums des Innern“
    1988 – Umbenennung in „Fachschule des Ministeriums des Innern „Fritz Schmenkel“
    jetzt – Landespolizeischule


    Soviel zur Schrift. Jetzt gibt’s die Bilder:


    1 – Stabsgebäude
    2 – Kompaniehäuser II, III, IV
    3 – Wirtschaftsgebäude I
    4 – Kompaniehaus I; später Wirtschaftsgebäude II
    Außerdem gehörten eine Reithalle, eine Exerzierhalle, Fahrzeughallen, Ställe, ein Kleinkaliberschuppen und Kleinkaliberschießstände zur Kaserne.

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  • Bilder 1 und 2: die drei Mannschaftsgebäude von der Müntzer-Straße aus
    Bild 3: vom Innenhof
    Bilder 4 und 5: Spuren der harten Kämpfe

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  • Bild 1: Eingang mit Stabsgebäude und Mannschaftshäusern, rechts
    Bild 2: mit Wirtschaftsgebäude II im Hintergrund
    Bild 3: und von dort aus gesehen
    Bild 4: vom Innenhof aus
    Bild 5: ehemaliges Kasernengelände, jetzt zur Polizeischule gehörend

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  • Bilder 1 und 2: Wirtschaftsgebäude I mit WG II, links von der Kantstraße aus
    Bild 3: vom Innenhof aus
    Bild 4: von der Müntzer-Straße aus

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  • Bilder 1,2 und 3: Wirtschaftsgebäude II mit Plattform für Flakgeschütz
    Bild 4: mit „Tarnung und Nebelwerfer“
    Bild 5: Spuren der harten Kämpfe

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  • Bild 1: die Mannschaftsgebäude vom Tor aus gesehen
    Bild 2: Blick zum Schafberg, dort befand sich ein Schießstand. In den Apriltagen `45 gehörte der Berg zum Verteidigungsring, aber davon später mehr.


    So, das wars zu den Kasernen. Ich hoffe es hat euch gefallen.
    In nächster Zeit werde ich mich wieder melden, dann geht es um die Verteidigungsstellungen von `45. Aber bis dahin wird es noch ein wenig dauern.


    Viele Grüße. TYR


    Quellen: Archiv Bautzen,
    Bautzen als Garnisionsstadt I/ II
    „Bautzener Nachrichten“ 14.07.1939
    Bilder: alle MEINE

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  • Danke sehr und eine tiefe Verbeugung.


    Günther in Gostynin

    Suche zu Kriegslazarett 2/609 und 4/609 ab Juli 44 bis Januar 45.

  • Vielen Dank für die sehr informative und ausführliche Auslegung dieser Kaserne(n)!!


    Gruß,

    Suche alles über das Fallschirmjäger-Regiment 5

  • Hallo und Guten Abend. Es freut mich sehr, dass dieses Thema bei euch so gut ankommt. Andererseits bin ich auch froh darüber, dass von den Kasernen noch so viele fotogene Mauern stehen und man sich nichts malen muß. In diese Abhandlung werde ich noch Bilder vom erwähnten Schießplatz und dem Truppenübungsplatz, von uns immer "Exer" genannt stellen. Diese muß ich allerdings noch "schießen". Um zu diesen Objekten Informationen zu erhalten werde ich auch noch im Archiv untertauchen. Also geduldet euch ein wenig - es könnte ein wenig dauern.
    Parallel dazu arbeite ich an einem neuen Thema - den oben schon angekündigten Geschehnissen im April `45 und den dazu entstandenen Verteidigungsanlagen. Aber bis dahin wird noch ein wenig Zeit ins Land gehen.
    Euch allen ein schönes Wochenende. TYR

  • Hallo liebe Gemeinde!
    Nach einer langen Sommerpause werde ich mich wieder diesem Thema zuwenden. Die Kasernen wurden abgehakt, nun werde ich die Zeit um die Kämpfe im April `45 in „moderne“ Bilder fassen. Um es nicht jedes Mal hintendran zu setzen: die Bilder sind, wenn nicht anders gekennzeichnet von mir; einige Daten und Bezeichnungen der Truppenteile aus dem Buch von Eberhard Berndt „ Die Kämpfe um Weißenberg und Bautzen im April 1945“.
    Auch habe ich nicht zu jeder Stellung Bilder gemacht, da es einfach nichts mehr zu sehen gibt.
    Karte 1:
    Äußerer Verteidigungsring:
    I – Burk; Burker Berg
    II – Schafberg
    III – Rabitz
    IV – Oberkaina
    V – Preuschwitz
    VI – Abgottfelsen
    VII – Fichteschule
    Die blauen Punkte markieren von unten nach oben die oben schon vorgestellten Kasernen: Husaren-, Artillerie-, König-Albert- und Infanteriekaserne. Diese wurden zu Stützpunkten ausgebaut und bildeten die Eckpfeiler der Stadtrandstellung.
    Die roten Punkte, ebenfalls von unten nach oben, bezeichnen den Post-, den Schützenplatz und die Landesstrafanstalt. Diese wurden ebenfalls zu wichtigen Stützpunkten ausgebaut und demzufolge waren sie auch erbittert verteidigt worden.
    Im Norden verliefen ausgebaute Feldstellungen entlang der Spree. Heute nicht gut zu erkennen da der Stausee eine große Fläche des alten Flußlaufes verdeckt.


    Karte2
    Der Innenring der Verteidiger ergab sich aus der alten Stadtbefestigung – roter Strich. An allen gefährdeten Straßen wurden Panzersperren angelegt – blauer Strich. Außerdem wurden Türme, Eckhäuser....... Aber da erzähle ich ja nichts Neues.

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