Mal eine Anmerkung nebenbei...

  • Hallo,
    vor ein paar Jahren wurden Soldaten der Bundeswehr in Siegen als Nazis beschimpft. Das geschah bei einem Wettkampf.
    Im gewissen Sinn kann ich noch verstehen, dass deutsche Soldaten in den sechziger und Anfang der siebziger Jahre im Ausland noch Probleme haben konnten. Selbst Anspucken 1971 in Belgien erlebt. Allerdings haben sich andere dafür entschuldigt.
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo zusammen,


    nachdem die Diskussion hier etwas vom ursprünglichen Thema abgewichen ist,
    stellen sich mir ganz andere Fragen.


    Quote

    Original von Jahrgang39
    Wenn aber 20 % dieser Generation "Null-Interesse" an der neueren Geschichte Deutschlands und Europa haben,
    dann sollte uns das schon zu denken geben!


    Wie verhält es sich denn mit der Gruppe, die durchaus Interesse zeigt, Gedenkstätten und Orte des
    Grauens besucht, dann aber durch unglaubliche "Geschmacklosigkeit" auffällt.


    Schaue ich mir diese aktuelle Foto- und Schlagwortauswertung der SocialMedia-Plattformen an,
    komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.


    http://www.vice.com/de/read/25…-nicht-verwenden-solltest


    Haben hier Eltern / Lehrer versagt, oder wie ist es zu erklären, dass man zwar am Ort des Grauens ist,
    jedoch sein mit Smartphone geschossenes Eigenpotrait und Gefühlszustand mit den Wörtern #zyklonb #feelgood #treblinka verschlagwortet?


    Da scheinen mir die 20% Nichtwisser harmloser zu sein, als diese Wissenden, denen aber womöglich
    irgendwelche empathischen Fähigkeiten fehlen. Oder darf man diese unglücklichen Schlagwortspiele
    und die unangemessenen Fotos nicht allzu ernst nehmen?




    gruss
    Udo Rudi

  • hallo an alle
    soweit ich weiß werden die fraglichen kennzeichen nicht nicht sondern nicht mehr vergeben, alte zulassungen, wie zb die eines nachbarn damals(xxx-kz-xxx), wurden aber nicht geändert. ausnahme ist HH ( Heil Hitler), dieses kürzel wurde ausnahmslos aus dem deutschen straßenverkehr entfernt, eine beständige ausnahme bildet der stadtstaat Hamburg... :rolleyes:


    zurück zum thema:


    meine oma ist jetzt 97, die andere ist 95, mein opa starb als ich 26 war, er wurde vor dem ERSTEN weltkrieg geboren, mein anderer opa starb als ich 21 war, er wurde ein paar monate vor dem ersten weltkrieg geboren. meine tante kam '41 zur welt, meine eltern '47. ich bin 38, also in der generation der ü30 die sich super mit auschwitz auskennen.
    für diejenigen unter uns, die unter 30 sind, wird es einfach technisch immer schwieriger einen zeitzeugen in der familie zu haben.
    ich denke die logische folge ist einfach nur, daß die themen die für mich, bzw meine generation durchaus noch erweiterte persönliche vergangenheit sind ( holocaust, WK II, weimarer republik ) für die jüngeren unter uns zu geschichte wurden. und so auf diesem wege den geschichtlich interessierten vorbehalten sind.
    befragt man meine generation über die dolchstoßlegende, oder das attentat von sarajewo, wird das ergebnis vermutlich ähnlich ausfallen.
    und auch das holocaust mahnmal wird zu etwas ähnlichen werden wie das völkerschlachtdenkmal in leipzig.
    die aufgabe meiner generation ist, genau das zu verhindern.


    gruß
    die_bohne

  • Hallo und Willkommen hier im Forum,


    Quote

    die aufgabe meiner generation ist, genau das zu verhindern.


    ...und die Regeln deutscher Rechtschreibung hoch und in Ehren zu halten, indem man sie anwendet.


    Sorry, aber das hat jetzt so schön gepasst.


    Grüße


    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • hallo thilo


    Quote

    ...die aufgabe meiner generation ist, genau das zu verhindern.


    Quote

    ...und die Regeln deutscher Rechtschreibung hoch und in Ehren zu halten, indem man sie anwendet.


    ... so setzt jeder seine prioritäten...


    im übrigen wird es der groß- und kleinschreibung ergehen wie dem 2. weltkrieg, sie wird geschichte,
    ...und eines tages nur noch als abgefahrenes stilmittel gelten :D


    gruß
    die_bohne

  • Hallo,


    bis jetzt gelten noch die Forenregeln.


    Quote

    #9: Rechtschreibung
    Die Forumssprache ist deutsch. Beiträge, denen es offensichtlich am Willen zur korrekten Anwendung der deutschen Rechtschreibung mangelt, können kommentarlos gelöscht werden. Flüchtigkeitsfehler, wie sie jedem unterlaufen können, sind davon ebenso ausgenommen, wie Beiträge ausländischer Mitglieder.


    Grüße


    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Guten Tag,


    die Reaktion dieses neuen Mitglieds ist schon recht direkt.
    Er weigert sich, die Grundsätze der deutschen Sprache zu beachten. Wahrscheinlich wurde ihm DEUTSCH während seiner Schulzeit nicht in vollem Umfang beigebracht.


    Und deswegen beherrscht er seine Muttersprache nur in eingeschränkter Form. Aber solche Darstellungsformen benötigen wir in diesem Forum eigentlich nicht.


    Grüße
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo zusammen,


    wenn die deutsche Sprache, einschließlich der hergebrachten und gültigen Regeln, zu mühselig ist, dann empfehle ich doch auf eine einfacher strukturierte Sprache umzusteigen.


    Nur bitte nicht hier!


    Viele Grüße aus Wegberg
    Detlef

    Ich suche Infos zur 306. ID und zum Feld Ers. Btl. 306!

  • Hallo erstmal!!!
    Ich kann mir garnicht vorstellen das unter 30 Jährige damit nichts anzufangen wissen. Abgesehen davon das man auf Phönix NTV und N24 an Dokus über den WW2 nicht vorbei kommt G.Knopp seinen eigenen rundumservice bietet mit seiner eigenen sagen wir mal etwas negativen darstellung sendet.
    In meiner Schulzeit wurde der 2.Weltkrieg rauf und runter durchgenommen. Schwerpunkte Holocaust Kriegsschuld der Krieg ab1939.
    Ich muss leider zugeben ein KZ (Todeslager) habe ich nicht besichtigt. Die Wewelsburg und eine weitere Gedenkstätte (Arbeitslager meine ich) habe ich zwar Privat nicht mit der Schule aber besichtigt.


    Ich bin 36 ohne Kinder trotzdem fällt es mir schwer zu glauben das dieses Thema in der Schule vernachlässigt wird.
    Was mir im rückblick in der Schule fehlte ist die Zeit 1919-1939 dieses Wissen muste ich mir selber aneignen und obwohl ich schon immer Skeptisch gewesen bin stellten sich immer mehr fragen und ich finde es unmöglich wie mit Deutschen Soldaten umgegangen wird.


    Mir ist aber aufgefallen das bei YouTube etc. die Beiträge von jungen Leuten meist auf Nazimörder und Schuldig begrenzt bleiben natürlich gibt es die Rechten mit Toll Super usw. zuletzt noch die Sprücheklopfer habe da ein beispiel: Doku über Nachtjäger zusehen ist ein Flugzeug 2Motoren und man findet es lustig das von Nachtjägern gesprochen wird und dieses Flugzeug startet.
    Haha die wissen garnicht was sie in ihren Dokus zeigen sagen Nachtjäger und ein Bomber startet.


    Habe ihnen erstmal erklärt das Nachtjäger Radar brauchten es ist ja dunkel bei Nacht Radar aber schwer und groß war zudem bedient werden mußte und deshalb 2 Motorige Flugzeuge benutzt wurden.


    Oder J. Pieper und das Kriegsgericht da heißt es nur richtig so scheiß Nazis das Geständnisse durch folter erzwungen wurden und trotz Todesurteile es keine hinrichtungen gab nachträglich alle Angeklagten freigelassen wurden weiß kaum jemand!


    Die Unwissendheit fand ich schon erschreckend denke aber es liegt einfach an Handy/internet Flat und die gleichgültigkeit der heutigen Zeit!


    Meine Großeltern haben aber auch nie über den Krieg gesprochen es wurde ihnen aber auch möglichst schwer gemacht leider Leben sie nichtmehr.


    Abschließend möchte Ich sagen:
    Man hätte unseren Großeltern die möglichkeit geben sollen über die Zeit zu sprechen und welche meinung man auch haben sollte...
    Sie haben für unsere Zukunft ihre Gegenwart geopfert daher sollten wir wenigstens voller Ehren den Toten Deutschen Soldaten gedenken.


    Mfg
    Peppy77

  • Hallo an alle,
    @ Peppy:
    deine Ausführungen scheinen ja okay zu sein, aber wie soll man deinen Satz „... sollten wir wenigstens voller Ehren der toten deutschen Soldaten gedenken...“ ernst nehmen bei deiner Signatur???
    Vielleicht solltest du diese etwas überdenken, besser noch weglassen.


    Grüße
    Toni

  • Hallo Zusammen,


    das Thema ist zwar alt, aber dennoch interessant.
    Ich frage mich selbst oftmals, ob aktuelle Diskussionen die sich auf Nazi-Deutschland beziehen - eine Berechtigung haben, oder vielleicht einfach instrumentalisiert werden.
    Die Geschichte wiederholt sich nur selten auf die gleiche Art und Weise, auch wenn es evtl. Parallelen gibt.
    Der Holocaust ist für mich (ein Kind der frühen 60ger) Historie und jüngere Vergangenheit zu gleich, aber ich kann verstehen wenn diese schreckliche Geschichte für viele der jüngeren Generationen nur noch Historie ist, trotz häufiger Präsenz in den Medien. Eine Minderheit der jüngeren Generation zeigt wiederum "viel" Betroffenheit .....
    Jetzt wird es irgendwie schwierig ...., weil die Empathie für die Opfer, leicht nachvollziehbar ist ....., aber das "Verständnis" für die Täter ....ein großes Fragezeichen ist ....finde ich.
    Aber es waren ja so viele .....wie war das möglich?
    Es waren andere Zeiten .....eine banale Erklärung ...ich bin kein Historiker ....scheinbar war der Nationalsozialismus wirklich sehr verführerisch, allerdings fiel er auf fruchtbaren Boden, warum auch immer.


    Gruß Andreas

    Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet ... (Elisabeth von Österreich)

  • Hallo Andreas,


    ch frage mich selbst oftmals, ob aktuelle Diskussionen die sich auf Nazi-Deutschland beziehen - eine Berechtigung haben, oder vielleicht einfach instrumentalisiert werden.


    alles deutet darauf hin, dass heutzutage der Begriff "Nazi" eine inflationäre Verwendung findet. Man gerät ja schon unter Verdacht,
    wenn man regelmäßig pünktlich zur Arbeit erscheint oder die eigenen Kinder akkurat gekleidet und mit gekämmten Haaren in der Kita auftauchen.



    Es waren andere Zeiten .....eine banale Erklärung ...ich bin kein Historiker ....scheinbar war der Nationalsozialismus wirklich sehr verführerisch, allerdings fiel er auf fruchtbaren Boden, warum auch immer.


    Vieles ist verführerisch und kann böse entarten, gerade bei einer Nation die zu Exzessen und Obrigkeitshörigkeit neigt.
    Das betrifft ein Irrlichtern im Rassenwahn oder auch den Wunsch nach einer grenzenlosen Mischbevölkerung.



    Viele Grüße
    Malte

  • Hi allseits,
    hi Malte,


    völlig klar, daß das hier wieder mal "Dein Thema" ist;
    und - wie bisher schon - äußerst geschicktes Transportieren (D)einer Gesinnung.


    Schön nebeneinander gestellt:
    die schlichten Gemüter, die bei Pünktlichkeit, korrekter Kleidung, Haarschnitt, einen Nazi wittern,
    "unseren" Rassenwahn, die "Mischbevölkerung".


    In der Medizin würde man das - laienhaft - als schizophren bezeichnen.
    Hier gibt's für sowas keinen Krankheits"bonus", eher von mir die Empfehlung,
    Dir einen anderen Spieltplatz zu suchen - hier ist das falsche Forum für Dich.


    Grüße, Kordula

  • Moin,


    einmal wieder nichts Neues: MaltePe fischt im Trüben, dabei intellektuell nichts Neues, argumentativ banal, sich ständig dem NPD-Niveau nähernd, dieser Herr passt nicht in unser Forum, in die Darstellung und Aufarbeitung der Geschichte der Wehrmacht. Es gibt Lebenslagen, da muss der Hammer fallen.


    LG Horst

  • Guten Abend,


    mein lieber Horst,
    ich bin seit gestern an der Sache dran,
    glaubst du, ich hätte diesen geposteten Seich übersehen?
    Allerdings habe ich im Internen vom AfD-Niveau gesprochen. ;)


    Beste Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Zusammen


    Nun, was Maltes Beitrag angeht, kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten - dazu gibt es nicht mehr zu sagen.


    Andreas:
    Ich bin nicht sicher welche aktuellen Diskussionen du meinst. Sicher wird gelegentlich instrumentalisiert (wenngleich ich den Eindruck habe, dass dies nicht so oft geschieht wie gelegentlich behauptet), indem diese oder jene Verhaltensweise in der Weltpolitik (oder im Lokalen) oft reichlich unreflektiert gleichgesetzt wird. Das ist in der Tat ein heikles Ding, denn auch wenn man Ähnlichkeiten ausmacht oder auszumachen glaubt, ist Gleichsetzung doch etwas anderes. Geschichte wiederholt sich in der Tat selten eins zu eins. Andererseits finde ich, dass eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit schon hilft, Strukturen und Entwicklungsstränge zu identifizieren, die zumindest gewisse Schnittmengen haben - und wo immer das der Fall ist, sollte man sehr genau hinschauen (finde ich). Nur muss man eben mit einem kühlen Kopf an solche Dinge herangehen - weder leichthin den Vorwurf erheben, noch ihn reflexartig abbürsten, wenn er mit guten Argumenten erhoben wurde.


    Zudem würde ich sagen das Thema an sich hat sich bei weitem noch nicht erledigt. Die großen Details sind aufgeklärt (auch hier wird immer mal noch etwas neues entdeckt) und bekannt (ob sie auch wirklich verinnerlicht werden, ist eine andere Sache), aber gerade wenn wir uns im ganz lokalen Feld bewegen, sieht es deutlich anders aus. Ich kann jetzt mal nur aus eigener Erfahrung reden, aber in der Schule wird beispielsweise nur höchst partiell gelehrt, dass NS-Verbrechen nichts sind, was sich nur in den besetzten Gebieten, den Konzentrationslagern etc. abgespielt haben - sprich man gewinnt den Eindruck, dass sie mit deinem/meinem Dorf, deiner/meiner Mittelstadt nur begrenzt was zu tun hatten. Dem war aber eben zumeist nicht so. In historischen Stadtgebieten kann man keine paar hundert Meter gehen ohne an zumeist mehreren Stellen vorbeizukommen, wo entweder Kriegsgefangene/Zwangsarbeiter arbeiteten oder wo jemand mal gewohnt oder gearbeitet hat, der verhaftet oder deportiert wurde (nicht, dass ich das jetzt alles gleichsetzen will). Und wenn man das den Leuten sagt, klappt ihnen mitunter die kinnlade heerunter weil sie sich das gar nicht vorstellen konnten.


    Und nur zu oft hatten an dem was geschehen ist ein ganz normaler Deutscher wesentlichen Anteil - eben nicht nur die Gestapo, die SS oder auch nur der langjährige NSDAP-Angehörige. Sondern oft genug Leute, die keine oder nur "späte" Parteiangehörige waren. Indem er (mitunter auch sie) die Nachbarin anschwärzte, weil sie eine Beziehung mit einem französischen Kriegsgefangenen hatte, oder den Mann den man in der Gaststätte getroffen hatte, und der hatte was "falsches" über eine Parteigröße gesagt, oder den Arbeitskollegen, der politisch nicht auf Linie war. Da gab es den Werksmeister (oder auch mal die Bäuerin oder Dolmetscherin), der/die fast schon routinemäßig die unterstellten Zwangsarbeiter auch schon mal mit Tritten und Schlägen antrieb, und sie erst dann zum Arzt gehen ließ, wenn es schon fast zu spät war (weil ja angeblich die Ausländer alle faul und Simulanten wären).
    Oder der Hitlerjunge und Volkssturmmann, der es als seine "Pflicht" ansah auch fünf Minuten vor Zwölf (wenn das Artilleriefeuer der Alliierten schon fast zu hören ist) flüchtige KZ-Häftlinge zu jagen, zu denunzieren oder mitzumachen sie zu erschießen. All das hat es nicht überall gleich gegeben - aber etwas davon praktisch überall.
    Zugleich gab es auch immer diejenigen, die sich entweder ganz anders verhielten oder zumindest ein Auge zudrückten. Selbst in einer so erbarmungsloses Diktatur wie dem Dritten Reich gab es gewisse Spielräume, und Menschen nutzten die sehr unterschiedlich. Deshalb sehe ich das "es waren andere Zeiten" etwas kritisch. Selbstverständlich waren es andere Zeiten. Das hieß aber nicht, dass die Menschen überhaupt keine Wahl hatten. Diejenigen, die sich menschlich korrekt verhielten gingen mitunter ein Risiko ein (wenngleich bei den kleinen Gesten zumeist ein überschaubares). Sie taten es oft trotzdem, obwohl ihre Sozialisation sich nicht Welten von der der kleinen Denunzianten und Schinder unterschied. Ich denke, gerade diese Alltagsgeschichtliche Seite ist es, zu der man noch einiges herausfinden kann.


    Für die Militärgeschichte gilt das nach meiner Erfahrung so ähnlich. Die großen Debatten sind (zumeist) gelaufen - aber wenn ich was gelernt habe dann dass man immer noch was dazulernt. Von daher sehe ich das Thema als durchaus noch diskussionswürdig an.


    Beste Grüße
    Marc

  • Hallo Marc,
    hallo Zusammen,


    deine Ausführungen sind gut. Das eigentliche Thema auch nicht ganz leicht zu "greifen"
    Geht es jetzt um die Medien oder um den Anteil der unwissenden Jugendlichen?
    Ich denke man kann die Jugend nicht zu etwas zwingen, daß sie nicht wirklich interessiert.


    Zu deinem Einwand zu den "anderen Zeiten" möchte ich sagen, mir ging es eigentlich darum, daß ich verstehen möchte wie manche Täter so skrupellos und unmenschlich werden konnten.
    Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die jugendlichen Täter, die es auch gab.
    Und mit "Tätern" meine ich jetzt echte Täter und nicht die Leute, die einfach weggeschaut oder keine Hilfe geleistet haben.


    Leider kann ich meine Gedanken nicht so flüssig zu "Papier" bringen wie ich es gerne möchte.


    Gruß Andreas

    Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet ... (Elisabeth von Österreich)

    Edited once, last by turmbergsurfer2 ().

  • Quote


    Zu deinem Einwand zu den "anderen Zeiten" möchte ich sagen, mir ging es eigentlich darum, daß ich verstehen möchte wie manche Täter so skrupellos und unmenschlich werden konnten.


    Hallo Andreas,
    ich lese gerade das Buch "Soldaten" von Sönke Neitzel. Darin wird, finde ich, ziemlich gut dargestellt wie das so geschah. Am Anfang etwas schwer zu lesen aber gerade da liegt die Erklärung.


    Gruß
    Nic