Schicksal der Waffen-SS nach Kriegsende

  • Hallo,


    nachdem ich auch nach einem Angehörigen suche der in einer SS-Division "gedient" hat habe ich die bisherigen Beiträge auch mich Interesse verfolgt.


    Was mich hierbei wundert ist, dass die SS-Soldaten ja in viele Gefangenenlager kamen. Sicherlich Ausschlag gebend war auch, ob man in russische Gefangenschaft kam oder zu den Westmächten. Dementsprechend sehr unterschiedlich ist wohl auch die Anzahl der Kriegsheimkehrer.


    Die Ausgangsfrage des Thema´s konnte ja glaube ich bisher nicht abschließend beantwortet werden.


    Grüße


    Frank

    Suche alles über die 31. SS-Freiwilligen Division

  • Hallo!


    Ich bin ja halb Deutsch, und halb Norweger, aber mehr Norweger. Nun sind ja die meisten Norwegischen SS-Männer verstorben, aber habe ziemlich viele Gespräche und direkte Interviews mit einige gemacht.


    Eigentlich ging es den meisten sogenannten "Frontkämpfern" gut. Ob SS, Heer, LW, Kriegsmarine etc oder nicht - der Gericht hat nicht sich besonders darum gekümmert. Hauptsache war das man für Deutschland kämpfte. Aktive mitglieder der Norwegischen "Nasjonal Samling", also das Norwegische NS-Partei, ging es oft schlechter nach dem Krieg. Die wurden vorgewurfen , dass es deren Schuld war - das überhaupt Norweger in der SS mitwaren.


    Echonomisch war es sehr hart. Die Norwegischen SS-Soldaten kriegten fast automatisch eine "Sperre", durften keine Staatlige Beitrage bekommen - für 10 Jahren nach das Urteil. Auch keine Staatliche Berufsstellungen, Eigentum etc. Die meisten haben doch dieses, scheinbar, ohne Probleme, überlebt. Damals was Norwgen erin armes Land.


    Gefangenschaft: Habe mit mehreren gesprochen, die in "Ausländischer" Gefangenschanft waren. Die meisten sagen das Holland und Italien - also die Wast-Alliierten Läger direkt grausam waren. Merkwürdich sagen nicht die Sovietgefangenen dasselbe. Da war es grausam, aber die "Sovietischen Lagersoldeten hatten es nicht besser als uns".


    Grüss aus Bodø.
    Björn