Schicksal der Waffen-SS nach Kriegsende

  • Hallo allerseits!


    Ich bin suche seit einiger Zeit Informationen zum Schicksal der Soldaten der Waffen-SS nach dem Krieg (Verluste-wieviele Männer sind heimgekehrt?, Behandlung durch die Besatzer, sprich systematische Folter usw.)


    In erster Linie interessiert mich, ob Dokumente vorliegen, die darüber berichten. Bin leider nicht fündig geworden. Ich hoffe,, hier Informationen zu bekommen.


    Danke im vorraus!


    Gruß Siegfried

  • Hallo Siegfried - Mein Vater war Angehöriger der Waffen-SS. 1945 in Österreich in amerikanische Gefangenschaft. 1946 entlassen Keine Dokumente mehr da diese dann von den Russen "eingezogen" wurden.
    1947 in der damaligen SBZ von den Russen verhaftet und bis 1954 dort in Gefangenschaft. Alles was irgendwie an Krieg und Gefangenschaft erinnerte existiert nicht mehr. War in der DDR auch besser so.


    Gruß - Alte61-Achim

    Suche alles über die Pz.Aufkl.Abtl. 14 der 14.PD in Litauen ab 15.08.1944

  • Vielen Dank euch beiden für eure Antworten! Das Buch werde ich mir ev. bestellen, sieht sehr interessant aus.


    Alte61: Wie ist das "war in der DDR auch besser so" gemeint? Ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe, wenn ich frage, ob es deinem Vater den Umständen entsprechend gut ging in der Gefangenschaft. Falls das zu persönlich ist, musst du aber nicht drauf antworten.

  • Hallo Siegfried - Schon die Zugehörigkeit zur Waffen-SS bedeutete in der Sowjetunion - Kriegsverbrecher -.So setzte es sich dann in der DDR auch fort. Mal weniger und mal mehr.
    Zur Gefangenschaft nur soviel. Wenn ein ausgewachsener Mann der mal rund 80 kg auf die Waage brachte dann noch ca. 50 kg hat kanst Du Dir vielleicht vorstellen wie es in der Gefangenschaft im Bergwerk zu ging.
    Gesprochen hat mein Vater darüber sehr wenig oder kaum. Wenn dann etwas über seine Kameraden die mit ihm im Panzer waren und teilweise auch überlebten.


    Gruß - Alte61-Achim

    Suche alles über die Pz.Aufkl.Abtl. 14 der 14.PD in Litauen ab 15.08.1944

  • Vielen Dank für deine Antwort!


    Das Leben in den Arbeitslagern muss tatsächlich sehr hart gewesen sein. Ich bin froh, zu hören, dass dein Vater und gottseidank auch andere wieder heimgekehrt sind.


    Ich habe gestern noch über die Zustände der Gefangenen in Jugoslawien gelesen, das war teilweise sogar noch schlimmer, gerade was die Sterblichkeit betrifft... Letzten Endes kann man um jeden heimgekehrten Soldaten froh sein!

  • @ Karl Grohmann: Vielen vielen Dank. Dieser Link ist sehr interessant und beantwortet viele Fragen, die ich mir gestellt habe!!!

  • Hallo, Siegfried,


    ich habe mit meheren Veteranen gesprochen und für viele gab es keine unterschiedliche Behandlung. Viele fanden in ihre alten Berufe zurück. Später sind einige auch beim BGS, Polizei und Bundeswehr gelandet. OTL a.D Horst Helduser, Ehrenvorsitzender der Reservisten Hessen war Standartenoberjunker bei der WIKING. Bis zum Hauptsturmführer wurde eingestellt
    1945 hatte Deutschland anderes zu tun als sich um die Vergangenheit seiner Leute zu kümmern. Das Land mußte wieder aufgebaut werden, da fragte man nicht ob einer bei der Waffen SS, Wehrmacht oder Kommunist war. Mann konnte das Volk nicht auswechseln und war auf die Fähigkeiten der einzelnen angewiesen.
    Das Adenauerzitat "Die Männer der Waffen-SS waren Soldaten wie andere auch!" - 8.1953
    Oder Helmut Schmidt als ehemaliger Oberleutnant nach dem 2. Weltkrieg ausführte, er habe sich immer wohl befunden neben einer Einheit der Waffen-SS zu liegen
    Bekannte Politiker von SPD (Samtlebe, Girgensohn), CDU (Wissebach) und FDP (Zoglmann), viele Prominente aus Kultur (Joachim Fernau, Herbert Reinecker), Medien (Franz Schönhuber, Wolfgang Venohr) und Wirtschaft (Otto Beisheim) „waren dabei“. Der von der RAF ermorderte Arbeitgeberpräsident Schleyer. Günther Grass.
    Der Eichenlaubträger Heinz Reinefarth, früher SS-General, später Bürgermeister des Nordseebads Westerland auf Sylt und Volksvertreter im Kieler Landtag.
    Genug waren ja in der SS gewesen. Dazu kam ein Mangel an geeigneten Personal. Ein Arzt, Tierarzt oder sonstiger Akademiker wurde gebraucht. Es gab die Entnazifizierung, ein Fragebogen.
    Mein Onkel, WW1 Veteran, Stahlhelmbund und SA schrieb in seinen Lebenslauf das die wirtschaftlichen Gründe in dazu zwangen, danach durfte er in der DDR auch wieder Leute ausbilden. Betrunken sang er in der Kneipe öfters "Die Fahne hoch" und wurde dann vom Ortspolizisten und ehemaligen SA Kamerad in die Ausnüchterungszelle gebracht-


    Grüße
    Jens

  • Hallo Jens! Auch dir danke für deine Ausführungen. Daran sieht man, dass ja doch ein großer Teil (laut Statistiken ähnlich wie bei der Wehrmacht) überlebt hat und danach in ein geordnetes Leben zurückgefunden hat.

  • Hallo, mein Vater war Angehöriger der 10.SS Panzerdivision Frundsberg und geriet nach der Flucht über die Elbe in amerikanische Gefangenschaft. Laut seinen Erzählungen wurden gerade am Anfang als Angehörige von SS-Einheiten erkannte Kameraden, willkürlich getötet. Oftmals reichte es wohl schon, wenn es den Anschein hatte, dass die Tätowierung der Blutgruppe unterm Arm entfernt wurde. Später in den Lagern (Rheinwiesen) schoss man auf Alles was den Kopf zu hoch hielt von der gezielten Mangelernährung ganz zu schweigen
    ("Der geplante Tod" ). Mein Vater wurde später an die Franzosen überstellt und "durfte" bis November 1948 in den Kohlebergwerken der Normandie seinen Beitrag zum Wiedraufbau Frankreichs leisten.
    Gruß Klaus


  • Hallo Jens,


    man sollte hier die Zeitschiene beachten. Unmittelbar nach Kriegsende und vor allem nach den Nürnberger Prozessen bis in die 50-iger Jahre hinein wurden viele Angehörige und Soldaten der Waffen-SS sozusagen im normalen Nachkriegsalltag geächtet. Selbst viele Versehrte konnten nicht wieder in ihre alten Betriebe zurück, von der staatlichen Rentenaberkennung usw. mal abgesehen. Die HIAG hat sich nicht ohne Grund gebildet.


    Die 1945 insbesondere in den westl. Besatzungszonen blitzartig "gewendete" und "demokratische" Bevölkerung wollte auf einmal mit diesen Soldaten nichts mehr zu tun haben. Auch führte hier natürlich der Nürnberger Schuldspruch und die Erkenntnis der Verbrechen des NS-Regimes und der SS zu einer pauschalen Vermischung aller SS-Angehörigen und damit auch zu einer allg. Bewertung.


    Die Bsp. die Du hier anführst waren erst nach Adenauers Ehrenerklärung möglich und kamen daher auch lange nach Kriegsende zustande, als eine Art "Normalisierung" der Betrachtungsweisen einsetzte, neben der Erkenntnis, das man die ehemaligen Soldaten, viele mit hervorragendem techn. Wissen, auf den verschiedensten Gebieten beim Wiederaufbau dringend benötigte. Dieses Normalisierung begann aber erst deutliche Jahre nach Kriegsende.


    Man sollte hierbei auch nicht vergessen, selbst heute noch sind sogar Teile der Wehrmacht in bestimmten Bevölkerungskreisen verfemt und können kaum ein Treffen ohne linke Randalierer und entsprechende Medienberichte abhalten, um nur an die Gebirgsjäger zu erinnern.

  • Hallo Leute,


    ich glaube ganz so einfach kann man sich das Thema nicht machen.
    Zur Rechtmäßigkeit der jew. Maßnahmen nach dem Krieg möchte ich kein Kommentar abgeben; hierüber gibt es für den Interessierten hinreichend Literatur, juristische Kommentierungen und Stellungnahmen.


    Zunächst wären die Nachkriegsprozesse, einschl. den Nürnbergern Prozessen mit Verurteilungen, die Einstufung der SS ( egal ob Waffen - SS oder Allg. SS) als verbrecherische Organisation und die damit zusammenhängenden Versorgungsangelegenheiten ( Kriegsopferversorgung/Rentenversicherung, Schadensausgleich usw.) zu beachten. ( ich weiß um die Verbrechen und dass auch KZ - Personal zur Waffen - SS gewechselt hat und umgekehrt!)
    Dann die Entnazifizierungsverfahren, Spruchkammern, Benachteiligungen im Leben/Beruf. etc.. Oder aber vorher schon sehr lange und harte Gefangenschaft, wenn man die Gefangennahme überhaupt überlebt hat.


    Richtig ist, dass viele wieder in die demokr. Gesellschaft integriert wurden oder zumindest in dieser dann gelebt haben, auch in Behörden, den von Jens genannten Sparten usw.
    Einzelfälle sind aber nicht geeignet als Spiegelbild zu gelten.


    Die späteren Spannungen zwischen Ost und West, die sich immer mehr steigerten, folglich der sog. "Kalte Krieg" hat viel dazu beigetragen, dass man manches übersah, nicht sehen wollte und Soldaten wieder dringend gebraucht wurden. Auch eine insgesamt funktionierendes Staatswesen, die Bundesrepublik Deutschland, in der westl Hemisphäre, aus Sicht der UdSSR die DDR war sehr erwünscht. Diese und weitere Faktoren, z.B. ein gewünschtes schnelles Erstarken der beiden dt. Staaten trugen dann dazu bei die Eingliederung ehem. SS und auch Wehrmachtsangehöriger schnell voranzutreiben.
    Auch hierüber gibt es viel Literatur zum tieferen Einstieg in die Materie.
    Es findet sich sicher etwas unter den Rezensionen, die Basil im FdW immer einstellt.


    Gruß Karl


    Hinweis:
    Hoth kam mir um Sekunden mit dem Hinweis auf die "Nürnberger Prozesse" zuvor, nun lasse ich aber diese Erwähnung stehen.


    Nachtrag:


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  • Guten Tag,
    viereinhalb Jahre nach Kriegsende wurde in der DDR folgendes Gesetz erlassen :
    Gesetz über den Erlaß von Sühnemaßnahmen und die Gewährung staatsbürgerlicher Rechte für ehemalige Mitglieder und Anhänger der Nazipartei und Offiziere der faschistischen Wehrmacht.
    Auszug : "[...]

    § 2


    (1) Personen, die der ehemaligen NSDAP oder deren Gliederungen [z.B. SS] oder als Offiziere der faschistischen Wehrmacht angehörten, können entsprechend ihrer fachlichen Eignung im öffentlichen Dienst, in allen Betrieben, in Handwerk, Handel und Gewerbe, in den freien Berufen sowie in den demokratischen Organisationen tätig sein. Ausgenommen hiervon ist die Betätigung in der inneren Verwaltung und ihren Organen, soweit nicht durch Ausführungsbestimmungen Ausnahmen zugelassen werden. Dasselbe gilt auf dem Gebiete der Justiz. [...]"
    Dies als kleine Ergänzung. Mich würden an dieser Stelle auch (weitere) Erfahrungsberichte aus der SBZ und der späteren DDR interessieren...
    Beste Grüße, westermann

    Gruß, westermann

    Edited once, last by westermann ().

  • Hallo,


    ich kann nur mit Baden Württemberg dienen.
    Hier galt folgendes:


    " Das Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" vom 10.10.1946.
    Hier ein kleiner Auszug: Gesetz Nr. 104 :Art. 5 und 6 Hauptschuldige:
    ".......wer in der Gestapo, dem SD, der SS, Geheimen Feld - und Grenzpolizei.....aktiv tätig war." > Beschäftigungsverbot, ausgen. "gewöhnlich Arbeiten" gem. Gesetz Nr. 104, Art. 58 und 59 usw.


    Gruß Karl


    Dann gab es noch in jeder Besatzungszone allg. "Gesetzlich Vorschriften" z. B. die "der amerik. Militärregierung in Deutschland" für die amerik. Besatzungszone vom 1. Dec. 1946 und wie heute auch Ordinance (Ausführungsverordnungen),General License ( Genehmigungen), Regulation No. von - bis usw.
    Da gab es inhaltlich das Verbot von Prohibited Transactions ( Rechtsgeschäften),
    Sperre und Kontrolle von Vermögen, Ablieferung von Vermögen, Nutzung von Vermögen der Wehrmacht, Postbestimmungen usw.


    Gruß Karl

  • Hier mal die Politiker der BRD mit Zugehörigkeit NSDAP, wenn Mitglied der SS oder SA steht dieses im Text drin!


    Es sind Bundeskanzler,Außenminister und Bundespräsidenten dabei !


    Westliche Besatzungszonen und Bundesrepublik Deutschland


    Name NSDAP Parteimitgliedschaften / ab 1945 Amt bzw. Ämter
    Achenbach, Ernst 1937–1945 FDP ab 1950 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen 1957–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages 1964–1977 Mitglied des Europaparlaments
    Adelmann von Adelmannsfelden, Raban Graf ab 1939, auch SA CDU 1957–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Ahrens, Adolf ab 1934 DP 1949–1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Ahrens, Hermann 1931–1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1955 1951–1963 Mitglied des des niedersächsischen Landtags, 1965–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1962 Bundesvorsitzender der GDP
    Ahrens, Karl ab 1942 SPD 1969–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1983–1986 Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
    Albrecht, Erwin 1936–1945 CDU ab 1955 Landtag des Saarlandes, ab 1957 Vorsitzender der CDU-Fraktion daselbst
    Angermeyer, Joachim ab 1941 FDP 1976–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Arndt, Rudi 1944–1945 SPD 1956–1972 Landtagsabgeordneter in Hessen, Ministerämter in Hessen, 1972–1977 Oberbürgermeister Frankfurt am Main, 1979–1989 MdEP, davon 1984–1989 als Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas
    Asbach, Hans-Adolf 1933–1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1950 Minister für Soziales, Arbeit und Flüchtlingsfragen bzw. Stellvertretender Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
    Aschoff, Albrecht ab 1933 FDP 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Auer, Theodor ab 1934 bis 1964 Botschafter
    Bachmann, Georg ab 1940 CSU 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Bayerns, bis 1962 Mitglied des Bayerischen Landtages
    Bading, Harri 1937–1939 (Austritt) SPD ab 1945 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Baeuchle, Hans-Joachim ab 1940 SPD ab 1946 1969–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Baier, Fritz ab 1941 CDU 1956–1977 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Bargen, Werner von 1933-1945 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
    Bartels, Wolfgang 1933-1945 CDU ab 1945 1957–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Bartram, Walter 1937–1945 CDU ab 1946 1950–1951 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, 1952-1957 Mitglied des Deutschen Bundestags
    Bauer, Josef ab 1937 CDU ab 1951 1953–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Bayerl, Alfons ab 1941 SPD ab 1955 1967–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Becher, Walter 1931–1945 DG ab 1947, ab 1954 GB/BHE, ab 1967 CSU 1956–1958 Vorsitzender des Witikobundes, 1968–1982 Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1950–1962 Landtagsabgeordneter in Bayern für DG und GB/BHE, 1965–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CSU
    Berg, Hermann ab 1937 FDP, FVP, DP 1955–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Birrenbach, Kurt 1933–1945 CDU ab 1953 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU
    Bismarck, Otto von 1933–1945 CDU ab 1946 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Blankenhorn, Herbert 1938–1945 CDU ab 1946 Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes
    Bläsing, Anneliese 1941–1945 NPD Sekretärin im Deutschen Bundestag 1953–1957 Mitglied des Hessischen Landtags für die NPD (1966–1970)
    Bockenkamp, Walter 1930–1945 DP, CDU 1959–1967 Mitglied des niedersächsischen Landtags, 1955–1960 Mitglied des Rundfunkrates des NDR
    Böhme, Georg ab 1944 CDU ab 1951 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Böhme, Günter ab 1943 1969–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Böhme, Herbert 1931–1945 NPD ab 1965
    Bosselmann, Gustav ab 1937 CDU 1963–1982 Mitglied des niedersächsischen Landtags, 1965–1970 niedersächsischer Justizminister, 1976–1977 niedersächsischer Innenminister
    Brandes, Bruno ab 1933 CDU 1969 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1981–1985 Landrat des Landkreises Holzminden
    Brecht, Julius ab 1937 SPD ab 1947 1949–1953 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, 1957–1962 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Bremm, Klaus ab 1941 CDU ab 1950 1967–1969 Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages, <br /< 1969–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Brese, Wilhelm ab 1937 CDU ab 1945 1949–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Brückner, Reinhard 1941–1945 Grüne Partei Mitglied des hessischen Landtags 1982–1984
    Bucher, Ewald bis 1945 FDP/DVP 1950–1972, ab 1984 CDU 1962–1965 Bundesminister der Justiz, 1965–1966 Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau
    Buchka, Karl von 1933–1945 DVP, ab 1948 CDU 1953–1958 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Buggle, Wilhelm 1937–1945 CDU 1964–1984 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtags
    Burckardt, Richard ab 1940 FDP 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Büttner, Fritz ab 1937 SPD ab 1945 1957–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Campe, Carl von ab 1940 DP Botschafter der Bundesrepublik
    Carstens, Karl Ab 1933 SA, 1940–1945 auch NSDAP CDU ab 1953 Deutscher Bundespräsident
    Caspar, Helmut 1939–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1963–1978
    Conrad, Wilhelm 1937–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1958–1970
    Conring, Hermann 1937–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1969)
    Croll, Willi 1942–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1970–1976
    Dahlgrün, Rolf bis 1945 FDP ab 1949 1962–1966 Bundesminister der Finanzen
    Dannemann, Robert ab 1933 FDP 1949–1955 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Deist, Heinrich ab 1938 SPD 1953–1964 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Diebäcker, Hermann ab 1937 CDU 1957–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Diehl, Günter ab 1938 Staatssekretär im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Botschafter in Neu-Delhi und Tokio
    Doepner, Friedrich 1941–1945 GB/BHE 1954–1958 Mitglied des Schleswig-Holsteiner Landtags
    Dorls, Fritz 1929–1945 CDU ab 1946, 1949 GuD / DKP-DRP, ab 1949 SRP Vorsitzender der SRP
    Dreher, Eduard 1937–1945 Ministerialdirigent im Bundesjustizministerium
    Dreyer, Hugo ab 1935 GB/BHE, CDU 1955–1967 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
    Dreyer, Nicolaus ab 1939 FDP, CDU 1963–1970 Mitglied des Niedersächsischen Landtages 1972–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Duckwitz, Georg 1932–1945 Botschafter, Staatssekretär
    Duckwitz, Richard 1933–1945 DP, GDP Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
    Eckhardt, Walter ab 1933 CSU ab 1956 1957–1961, 1964–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Ehmke, Horst 1944–1945 SPD ab 1947 SPD Parteivorstand 1973–1991, Bundesminister der Justiz, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister für Forschung und Technologie, Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen
    Eisenmann, Otto ab 1933 DP, FDP 1958–1970, CDU ab 1970 1957–1967 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1967–1969 Minister für Arbeit, Soziales und Vertriebene in Schleswig-Holstein
    Elsner, Martin 1939–1945 GB/BHE Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957)
    Enders, Christian 1937–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1962–1970
    Engelbrecht-Greve, Ernst ab 1935 CDU 1953–1962 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1962–1975 Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schleswig-Holstein, 1971–1975 Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein
    Engell, Hans Egon 1931–1945, auch 1933–1945 SS GB/BHE ab 1950 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Enseling, Elisabeth ab 1940 CDU 1966–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Entenmann, Alfred 1944–1945 CDU 1964–1984 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
    Eppler, Erhard 1944–1945 Gesamtdeutsche Volkspartei ab 1952, seit 1956 SPD 1968–1974 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    Erdmann, Gerhard 1933–1945 1949–1954 Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und -arbeitslosenversicherung
    Ernesti, Leo ab 1943 CDU ab 1951 1967–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Ertl, Josef ab 1943 FDP 1961–1987 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1969–1983 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
    Etzdorf, Haso von 1933–1945 Deutscher Botschafter in Großbritannien
    Farke, Ernst ab 1937 DP 1949–1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Fassbender, Heinrich 1931–1933 NDP ab 1945, ab 1946 FDP, ab 1955 DP, ab 1962 DNVP, ab 1964 NPD Mitglied des Deutschen Bundestages (1949–1957)
    Feuring, Adolf ab 1937 SPD ab 1946 1967–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Fiedler, Eduard bis 1945 GB/BHE, ab 1962 FDP Mitglied des Deutschen Bundestages (1953)
    Filbinger, Hans 1937–1945 CDU ab 1951 Ministerpräsident von Baden-Württemberg
    Fischer, August 1937–1945 parteifrei Bürgermeister von Kempten im Allgäu
    Frank, Karl ab 1937 FDP 1951–1960 Finanzminister in Baden-Württemberg, 1952–1964 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtages
    Franken, Paul 1933–1940 CDU erster Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung
    Friedrich, Bruno 1944–1945 SPD ab 1954 1972–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Friedrich, Otto Andreas 1941–1945 1969–1973 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
    Fuhrhop, Hans-Jürgen ab 1937 CDU 1970–1982 Mitglied des niedersächsischen Landtags
    Gemein, Heinz 1930–1945 GB/BHE Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957)
    Genscher, Hans-Dietrich[1] 1945 LDPD 1946–1952, ab 1952 FDP Mitglied des Deutschen Bundestages (1965–1998), Bundesaußenminister (1974–1992)
    Giesecke, Gustav 1925–1945 SRP 1949–1952 Mitglied des Niedersächsischen Landtages (1951–1952)
    Gille, Alfred 1937–1945, auch SA ab 1933 GB/BHE ab 1950, ab 1961 GDP Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein, Mitglied des Deutschen Bundestages für die GDP
    Glüsing, Hermann 1928–1933 (gleichzeitig SA-Mitglied) CDU ab 1945 1949–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU
    Goppel, Alfons 1937 oder. 1939–1945, ab 1933 auch SA CSU bayerischer Innenminister (1958–1962), Ministerpräsident von Bayern (1962–1978)[2]
    Grewe, Wilhelm 1933–1945 Völkerrechtler im Beraterstab Konrad Adenauers 1955 Leiter der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes
    Güde, Max 1940–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages
    Gutmann, Wilhelm 1931–1945 GP, NPD 1968–1972 Mitglied des Landtags in Baden-Württemberg
    Halt, Karl Ritter von 1933–1945 Präsident des westdeutschen Olympischen Komitees
    Hellwig, Karl 1944–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1970–1983
    Hellwing, Günter 1938–1945 SPD 1939 SS; 1940 SD; 1943–44 Gestapo Marseille; 1957 MdL NRW; 1958 Bundesvorstand der SPD
    Henckel von Donnersmarck, Georg, Graf 1937–1945 CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957, 1959–1961)
    Höcherl, Hermann 1931–1932 und 1935–1945 CSU ab 1949 1961–1965 Bundesminister des Innern, 1965–1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Hopf, Volkmar ab 1933 bis 1945 CSU ab 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, ab 1964 Präsident des Bundesrechnungshofs
    Hunke, Heinrich ab 1923 bis 1945 BHE ab 1955 Landtagsmitglied und Beamter des Landes Niedersachsen, zuletzt Ministerialdirigent, bis 1967
    Hütter, Margarete 1943–1945 DVP/FDP Mitglied des Deutschen Bundestages (1949–1953, 1955–1957)
    Joel, Georg 1926–1945 DRP 1955 bis 1959 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
    Jordan, Pascual ab 1933–1945, SA ab 1933 CDU 1957 bis 1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Kempferl, Friedrich 1932–1945 CSU ab 1949 1957 bis 1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Kiep, Walther Leisler 1944–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (1965–1976), Bundesschatzmeister der CDU (1971–1992)
    Kiesinger, Kurt Georg 1933–1945 CDU ab 1946 1958–1966 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, 1966–1969 deutscher Bundeskanzler
    Klausa, Udo 1933–1945, dito SA CDU 1951 bis 1954 stellvertretender, dann verantwortlicher Geschäftsführer des Landkreistags NRW; 1954 bis 1975 Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland
    Klausner, Wolfgang 1940–1945 CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1958)
    Kley, Gisbert 1940–1945 CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1969–1972)
    Köhler, Otto 1933–1945 FDP ab 1955 1957 bis 1960 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Kohlhase, Hermann 1937–1945 FDP 1956 bis 1958 Wirtschaftsminister in NRW, 1966–1970 Minister für Landesplanung in NRW
    Körner, Georg 1929–1945 GB/BHE, FDP, FVP, DP, GDP und NPD ab 1950 1953 bis 1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Kracht, Ernst 1933–1945 1950–1958 Leiter der Staatskanzlei der schleswig-holsteinischen Landesregierung
    Kraft, Waldemar 1943–1945 1950–1955 GB/BHE, ab 1956 CDU 1950–1953 Finanzminister in Schleswig-Holstein, 1951–1953 geschäftsführender Justizminister in Schleswig-Holstein, 1953–1956 Bundesminister für besondere Aufgaben
    Krapf, Franz ab 1936, ab 1933 auch SS bis 1976 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland beim NATO-Rat in Brüssel
    Krüger, Hans 1933–1945 CDU 1963–1964 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte
    Kuntscher, Ernst 1938–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (1949–1969)
    Kunz, Lothar 1938–1945 GB/BHE Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957)
    Lange, Heinz SS Division Das Reich bis 1945 FDP MdL NRW seit 1954, dort stellv. Vorsitzender der FDP-Fraktion 1966–1969 und Vorsitzender dieser Fraktion 1969–1970; später CDU
    Langeheine, Richard spätestens 1933 DP, GDP, CDU 1955–1974 Mitglied des niedersächsischen Landtags, 1955–1959 niedersächsischer Justiz- bzw. Kultusminister, 1959–1961 Vizepräsident des Landtages, 1965–1970 niedersächsischer Kultusminister und Stellvertretender Ministerpräsident
    Lemke, Helmut bis 1945 CDU, ab 1950 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
    Leverkuehn, Paul 1937–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1960)
    Lindrath, Hermann 1937–1945 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1960), Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes (1957–1960)
    Maunz, Theodor 1933–1945 CSU 1957–1964 Bayerischer Kultusminister
    Melchers, Wilhelm Botschafter bis 1965
    Meyer, Philipp 1932–1945 CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1962)
    Mix, Erich 1932–1934 und 1939–1945, SS-Standartenführer FDP Mitglied und Vizepräsident des Landtages Hessen
    Neinhaus, Carl 1933–1945 CDU 1952 Präsident der Verfassunggebenden Landesversammlung und bis 1960 Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, 1952–1958 Oberbürgermeister in Heidelberg
    Neumann, Erich Peter bis 1941 CDU 1961 bis 1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Nüßlein, Franz Generalkonsul in Barcelona
    Oberländer, Theodor 1933–1945 FDP, ab 1950 GB/BHE, ab 1955 CDU 1953–1960 Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen, Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1961)
    Petersen, Helmut bis 1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1950 Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957)
    Pohle, Wolfgang 1933–1945 CDU, später CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1953–1957, 1965–1971)
    Redeker, Martin 1933-1945 CDU Mitglied des Landtags Schleswig-Holstein
    Reichmann, Martin ab 1. August 1932 FDP Mitglied des Deutschen Bundestages, 4. u. 5. Wahlperiode
    Reinefarth, Heinz ab 1932, auch SS GB/BHE Mitglied des Schleswig-Holsteiner Landtags
    Rieger, Alfred ab 1. Oktober 1931 FDP 1956 Hauptgeschäftsführer des FDP-LV Nordrhein-Westfalen, 2. Oktober 1961 MdL NRW (Nachrücker) bis 25. Juli 1970
    Röder, Franz-Josef 1933–1945 CDU Ministerpräsident des Saarlandes (1959–1979), Mitglied des Deutschen Bundestages (1957)
    Rößler, Fritz (Dr. Franz Richter) 1930–1945 DKP-DRP, 1950 DRP und SRP Mitglied des Deutschen Bundestages
    Saam, Hermann 1933–1945 FDP/DVP 1952–1955 und 1960–1964 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtages, 1965–1969 Mitglied des Deutschen Bundestags, 1966–1968 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP
    Samwer, Adolf Franz 1936–1945 GB/BHE, CDU 1953 bis 1957 MdB
    Schachtschabel, Hans Georg 1937–1945, ab 1933, SS ab 1935 SPD ab 1946 1969 bis 1983 Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1974 Mitglied des Europäischen Parlaments
    Schallwig, Friedrich-Wilhelm 1932–1945 BHE Mitglied des Landtags Baden-Württemberg
    Scheel, Walter 1941 - 1945 FDP ab 1946 1974–1979 deutscher Bundespräsident
    Schiess, Karl bis 1945 CDU 1964–1980 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, 1972–1978 Innenminister von Baden-Württemberg
    Schepmann, Wilhelm 1923–1945 BHE Kreistags- und Stadtratsabgeordneter in Gifhorn, stellv. Bürgermeister in Gifhorn
    Scheringer, Richard 1923–1931 ab 1931 KPD/DKP 1972–1982 Gemeinderat in Kösching
    Schild, Heinrich 1932–1945 DP/CDU 1953 bis 1961 MdB
    Schiller, Karl 1937–1941/45 SPD 1966–1972 Bundeswirtschaftsminister 1971/72 auch Bundesfinanzminister
    Schleyer, Hanns Martin 1937–1945, SS ab 1933 (zuletzt Untersturmführer der Waffen-SS) CDU ab 1970 1973–1977 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
    Schlitter, Oskar ab 1934 Botschafter
    Schmidt-Wittmack, Karlfranz 1938–1945 CDU 1953–1955 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Schneider, Heinrich 1930–1937 DPS bzw. FDP ab 1950 Stellv. Ministerpräsident des Saarlandes
    Schneider, Ludwig 1933-1945 DVP, später FDP Landtagsabgeordneter in Hessen
    Schönhuber, Franz 1941–1945 Die Republikaner 1983–1995 2005 Kandidat der NPD; Europaabgeordneter
    Schranz, Helmuth 1925–1945 DP/GDP 1953 bis 1961 MdB
    Schröder, Gerhard 1933–1941 (Austritt) CDU ab 1950 1953–1961 Bundesminister des Innern, 1961–1966 Bundesminister des Auswärtigen, 1966–1969 Bundesminister der Verteidigung
    Schütz, Hans 1938–1945 CSU 1949 bis 1963 MdB
    Schwann, Hermann 1933–1945 FDP, ab 1961 VDNV, ab 1965 AUD Mitglied des Deutschen Bundestages
    Seiboth, Frank 1939–1945 GB/BHE ab 1952, ab 1961 GDP, ab 1967 SPD Mitglied des Deutschen Bundestages
    Seidl, Alfred 1937–1940 CSU 1958–1986 Mitglied des bayrischen Landtages, 1970–1972 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1972–1974 Fraktionsvorsitzender, 1974–1978 Staatssekretär im Justizministerium Bayern, 1977–1978 Innenminister
    Siemer, J. Hermann 1933–1945 CDU 1947 bis 1951 Mitglied des Niedersächsischen Landtages, 1953 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
    Stegner, Artur 1931–1945 FDP ab 1945, ab 1957 GB/BHE) 1949 bis 1957 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1951 Landtagsabgeordneter in Niedersachsen, Landesvorsitzender der FDP in Niedersachsen
    Strathmann, Hermann ab 1940 CSU 1946 bis 1950 Mitglied des Bayerischen Landtags
    Stücklen, Richard 1939–1945 CSU Bundestagspräsident (1979–1983), Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen (1957–1969), Mitglied des Deutschen Bundestages (1949–1990)
    Stürtz, Gustav 1934–1945 NPD Landtagsabgeordneter in Hessen
    Taubert, Eberhard 1931–1945 ab 1950 Volksbund für Frieden und Freiheit
    Troßmann, Hans 1935–1945 CSU ab 1949 erster Direktor beim Deutschen Bundestag
    Vogel, Werner 1938–1945 DIE GRÜNEN 1983 gewählter Bundestagsabgeordneter (vor Konstituierung des Bundestages Mandat niedergelegt)
    Weirauch, Lothar 1934–1945 FDP 1950 bis 1954 FDP-Bundesgeschäftsführer; danach Ministerialbeamter und Agent des Stasi der DDR in Bonn
    Weyer, Willi 1937–1945 FDP ab 1950 Landtag von Nordrhein-Westfalen; 1953 bis 1954 MdB; 1954 bis 1958 und 1962 bis 1975 Minister in NRW, zeitweise stv. Ministerpräsident; seit 1957 Präsident des Landessportbundes NRW; 1974 bis 1986 Präs. des Deutschen Sportbundes
    Willeke, Friedrich Wilhelm 1933–1945 CDU 1953 bis 1965 MdB
    Wittenburg, Otto 1937–1945 DP 1949 bis 1957 MdB
    Woitschell, Gerhard 1928–1945 NPD Landtagsabgeordneter in Hessen
    Wurz, Camill 1937–1945 CDU Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
    Ziegler, Wilhelm 1933–1945 GB/BHE 1950–1954 Mitglied des Hessischen Landtages
    Zimmermann, Friedrich 1943–1945 CSU Mitglied des Deutschen Bundestages (1957–1990), Bundesinnenminister 1982–1989, Verkehrsminister 1989–1991
    Zoglmann, Siegfried ab 1934 FDP, ab 1974 CSU 1963–68 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, ab 1972 Bundestagsabgeordneter (CSU)

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  • Gibt es denn Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie lange die Kriegsgefangenschaft für SS-Leute galt? Soweit ich gelesen ahbe, wurden noch '45 die meisten Lager aufgelöst und die Gefangenen entlassen...

  • Hallo,


    schweift ja ein bißchen ab. Jetzt geht es um Politiker, die früher in der NSDAP waren. In der DDR gab es im Verhältnis deutlich mehr Politiker mit NSDAP-Hintergrund. Die LIste ist bei Wikipedia eingestellt. Die SED war übrigens die erste Partei, die sich für NSDAP-Mitglieder geöffnet hat.


    Hat aber allles mit der Eingangsfrage nichts mehr zu tun.


    Die Bw wollte einen Hstmführer aus unserer Familie wieder einstellen und hat um ihn geworben. Kriegsgediente Leute mit Spezialwissen waren gesucht. Man hat ihm aber gleich gesagt, er kann max. Oberst werden. Er ist nicht zur Bw gegangen.


    Gruß

    Gruß


    Elster


    suum cuique

  • Hallo Elster,


    jetzt schweife ich bewusst ab:


    Vom Hauptsturmführer ( Hauptmann) mit der Möglichkeit der Beförderung zum Oberst wäre doch nicht schlecht gewesen, oder?? Das hat schon mancher nicht geschafft.
    Das müssen letztlich andere Gründe, die mich nichts angehen, gewesen sein.


    Gruß Karl


  • Hallo Elster,


    ich denke das die Aufstellung schon dazu gehört. Zeigt es doch, das nicht alle, auch wenn Sie Mitglied in der SS waren unter Folter und repressalien gelitten haben. Nein Sie haben sich mit dem bestehenden System engagiert.


    Vielleicht muß man dies im ganzen sehen, die die sich angepasst haben und jene die Treu zu Ihren Eid standen..


    Dies Thema ist wohl sehr kommplex...drum werde ich auf Einstellung von NSDAP,SA und SS Mitglieder aus der ehemaligen DDR und Österreich verzichten..