13. LAH - Informationen für einen Soldaten

  • Ein Hallo an alle,
    ich habe einen alten Herrn, Jahrgang 1919 kennengelernt und ein Gespräch bei Kaffee mit ihm gehabt. Ich habe mir einige Daten notiert und suche nun für ihn ein paar Informationen, am liebsten Fotos von Kameraden und auch diverse Namen, bei denen er sich nicht mehr ganz sicher war.
    Er war seit 1938 in der Leibstandarte. Er erzählte von der Kaserne Finkelsteinallee in Lichterfelde. Er war in der 13. Kompanie LIG (leichtes Infanterie Geschütz), 3. Zug.
    Wenn ich richtig verstanden habe, war sein damaliger Zugführer ein gewisser "Weidlinger" oder "Weidinger"??, der später noch in der Totenkopfdivision oder ähnlichem war. Sein damaliger Kompaniechef war wahrscheinlich ein gewisser "Mallè". Er erzählte, dass sie nach dem Polenfeldzug, etwa Oktober/November 39 in einer Kaserne in Prag waren. Er war wohl an allen Fronten dabei. Die Kompanie wurde dann wohl irgendwann (wann?) umbenannt in 16. Komp. KWK (Kampfwagenkanone kurz/ Selbstfahrlafette.
    1944 wurde er in die "12.SS Div. Hitlerjugend" versetzt, wahrscheinlich im 26. PzGrenReg. Eventuell hiess da ein Vorgesetzter Murrach oder ähnlich.

    Er erzählte noch, dass er Hitler 3x persönlich getroffen, bzw. gesehen hat.
    Das erste mal am 08.03.1938 getroffen hat. Die Soldaten des Wachbataillons standen parat und Hitler ging die Reihe ab. Wie er an ihm vorbeiging, grüsste er: "Grüß Gott mein Führer!", darauf Hitler:" Mein Sohn, warum sagst du "Grüß Gott mein Führer!" ? Darauf mein damals junger Herr: " Ich kann doch nicht sagen: Heil Hitler Herr Hitler". Hilter hat darauf hin gelacht und gesagt, "das geht nun wirklich nicht" und sich noch kurz mit ihm unterhalten und dass er aus Breslau kommt und Hitler die Stadt so schön fand und dass es schade sei, dass sie micht mehr Zeit zum Plaudern hätten.
    Dann traf er ihn nochmal im Kursaal in Bad Ems zu Weihnachten, wobei jeder Soldat ein weisses Seidenhemd geschenkt bekam. Bemerkenswert war, dass Hilter um die Ecke kam, während die Soldaten wieder in Reihe standen und wie er an ihm vorbeiging, sagte Hitler: " Wir kennen uns doch, oder ?" und konnte sich scheinbar noch an diese kleine Anekdote erinnern.

    Er erzählte auch noch von seinem Kameraden Erich "Fox" Hermes, der so gerne Fox getanzt hat und bei Charkow gefallen ist.

    Nun zu meinen Fragen:
    Kann das hinhauen und gibt es Informationen zu WEIDLINGER, MALLÈ und MURACH ?
    Gibt es eine knappe Beschreibung zur 13., bzw. 16. LAH ?
    Vor allem: Gibt es Fotos ? Kameraden, Orte, Alles ?

    Und zum Schluss noch eine Sache, die mich etwas Verwirrt hat oder ich mich fragte, ob der alte Mann verwirrt ist (was ich eigentlich nicht glaube, weil er eigentlich geistig topfit erscheint). Er erzählte, dass er im Harz war in einer Kaserne und dass es hiess: "Nachts nichts ins Freie oder ans Fenster gehen, es werde eine Atombombe transportiert" oder so ähnlich und es hiess, dass man wusste, dass 3 (oder 6, ich weiss nicht mehr) davon existierten. Er schwört darauf, den Lkw gesehen zu haben, weil sie sich nicht daran gehalten haben. Gibt es darüber von sonst wo Informationen ? Zeitzeugenberichte ?

    Ich würde mich über jegliche Antworten, Fotos oder Biografien von Kameraden sehr freuen. Der alte Herr hat gesagt, er beantwortet gerne alle Fragen, die er noch beantworten kann.
    vielen Dank für Eure Hilfe.
    Stoffelbauer
    und er war im April 1938 dabei, als die Leibstanddarte am 50. Geburtstag an Hitler vorbeimaschiert ist.

  • Hallo Stoffelbauer,

    zuerst mal zur Atombombe: ich glaube kaum dass es sich da tatsächlich um eine A-Bombe gehandelt hat. Man hätte ihnen auch wohl kaum erzählt dass so ein Transport stattfinden würde (und was im Laster drin wäre), wenn das Ding existent gewesen wäre. ;)

    Zu den von dir genannten Offizieren kann ich dir sagen dass Mallé jedenfalls stimmt als Chef der 13. Kompanie.

    Mallé, Richard (8.1.1903)
    Ostubaf., 32.SS-Frw.Gr.Div., 2.45
    Ostubaf., 15.Waffen-Gr.Div., 12.44
    Ostubaf., Kdr.Wach-Btl.Berlin, 6.44
    Hstuf., Chef,13./LSSAH, 8.38
    Ustuf., 13./LSSAH, 5.34

    Weidinger könnte auch stimmen, und dann wahrscheinlich der hier unten genannte.

    Weidinger, Rudolf (7.4.1922)
    Ustuf., 12./Pz.GR.1, 2.43 17. 2.43
    Mann, 11./LSSAH, 5.40
    Mann, 7./E.Btl.”Der Führer”, 10.39

    Einen Mur(r)ach (oder ähnlich) habe ich nichts gefunden. Sowohl in der Führerliste von Moore, als auch in Meyers "Kriegsgeschichte der 12.SS-Pz.Div. Hitlerjugend" finde ich den Namen nicht.

    Ich gehe vorerst mal davon aus das man deinen Veteranen bei der HJ-Div. wieder am Infanteriegeschütz verwendet hat. Chef der 13./SS-Pz.Gren.Rgt.26 (s.J.G.) war Ostuf. Polanski. Vielleicht kannst du mit dem Namen was anfangen, wenn du den Veteranen wieder besuchst.

    Gruß, Oliver.

    Edits: Ergänzungen

    Suche alles über die 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend".

    Edited 2 times, last by OliverP (August 23, 2011 at 5:23 PM).

  • Danke Oliver für diese ersten infos. Gibt es Infos zum Weg dieser Kompanie ?
    Gibt es Fotos ? Wäre das Buch: "Kriegstagebuch Nr. 1 1939-1942 18/Kp. LAH" oder nr.2 das Richtige ? Ist nicht so einfach zu liefern scheint mir und auch nicht gerade günstig. Dankbar für weitere Infos.
    stoffelbauer

    P.S.: Habe auch noch den Namen Otto Weidinger gefunden, der zumindest 1936 in der SS-Verfügungstruppe war. Vielleicht war es auch er ?

    Edited once, last by stoffelbauer (August 23, 2011 at 8:48 PM).

  • Moin Stoffelbauer!

    Es gab jemanden mit dem Namen Helmut Dralle (Jahrgang 1921) in der 16. Kompanie der LAH.
    Auch er war ca. 40/41 in Lichterfelde.
    Er fiel allerdings schon am 29.07.1941 in Zibermanowka auf dem Weg nach Sawala- Monastyrischtsche.

    Vielleicht sagen Deinem Bekannten die Orte ja etwas...

    Herzliche Grüße,
    Simone

  • Hallo zusammen,

    ich habe mal versucht, mehr über den Werdegang der LSAH zu erfahren.
    Hier im Lexikon wird es aber erst ab 1942 konkret, kann das sein? Der Verweis bei der Division LSSSAH geht leider ins Leere.
    Mich interessiert, welche Einheit 'Leibstandarte' im September 1939 an der Bzura im Einsatz war und dann nach Modlin zog?
    Sie wird in meiner Quelle leider nicht näher bezeichnet.

    Gruß
    Udo

    Literatur: Glückauf zum Untergang-Die Kriegstagebücher des Feldwebel Kurt Pfau / Mit der 60. Infanteriedivision von Danzig nach Stalingrad - Arthur Krügers Kindheit und Soldatenzeit 1937-1945 / Kohlenstaub und Wüstensand-Biografie eines Afrikakämpf.

  • Bezüglich der Infos des Soldaten mit der Atombombe hätte ich brennendes Interesse. Ich lese gerade ein Buch diese ganze Geschichte und wenn er mir näheres erläutern könnte wäre ich dir sehr dankbar.

  • Tag miteinander!

    Ja, an der Geschichte mit der A-Bombe hätte ich auch grosses Interesse! Darf man denn Näheres erfahren? Zeitraum, genaue Ortsangaben etc.

    LG
    Uwe

    Suche alles zur 88.ID! Bilder, Dokumente, etc. sind stets willkommen!

  • Hallo,
    hab heute mal wieder den alten Herrn besucht und sprach ihn an auf die diversen Fragen.
    murmelchen:
    Nein, er kann sich nicht an Helmut Dralle erinnern und auch nicht an die Namen der kleinen Orte

    udalerich:
    Ihm sagen der Fluss Bzura und auch Modlin etwas, aber er sagte, soweit er sich erinnern kann, waren sie in diesem Bereich nur an einer "zweiten Front", also wohl eher etwas zurückgelegen. Insofern war er NICHT bei der Einheit, die du suchst.

    Karl Grohmann:
    Ja, er ist sich sicher, dass es Otto Weidinger war, der sein Vorgesetzter war und zwar um den März 39 herum. Kann das sein ?

    OliverP, Ameisenbär und Roehrenfuchs:
    Die Geschichte mit der Atombombe hat sich etwas anders zugetragen, als ich geschrieben habe und zwar zeitlich. Es war am 30. Juni 1945, also ein Monat nach Kriegsende. Er war im Lazarett in Werningerode unter amerikanischer Aufsicht. Es sagte er habe die drei Lastwagen gesehen, die je eine Bombe, "Eier" wie er sagte, offen geladen hatten. Die Dinger waren etwa 1m hoch und 3m lang.
    Drei weitere von den sechs Bomben oder Raketen sind nach Russland gebracht worden. Sie lagerten in einem Salzbergwerk in Elbingerode oder ähnlich. Die Amis haben die Dinger nach Bremerhaven gefahren. Er sagte, das wusste der halbe Harz, dass die Dinger dort lagerten.
    Keine Ahnung was wahr ist, der Mann ist eigentlich noch sehr klar und selbst bei schlechterem Zustand würd er sowas ja nicht erfinden. Ich denke, es kann eine Mähr sein, ich denke aber auch, dass zu Kriegsende alles drunter und drüber ging und alles möglich war, vielleicht auch, dass die Deutschen doch schon so weit waren.

    Wie auch immer, es würde mich irrsinnig freuen, wenn es von der 13., bzw. nachher 16./LAH irgendwelche fotos von Kameraden geben würde. Gibt es hier im Forum keinen totalen LAH-Spezialisten ?? Gibt es jemand, der den genauen Weg dieser Kompanien nennen kann ? Polen, Holland, Frankreich, Griechenland, Russland ? Danke weiterhin für alle Infos und gerne, wenn es hilft, kann gefragt werden. Stoffel
    PS: Er war kurzzeitig zur Ausbildung bei der 15. Kompanie, SIG, schweres Infanterie Geschütz. Kommt das hin mit der Einheit ? Er erzählte was von "Grille" und von einem Chef namens Tscheceponek oder ähnlich geschrieben. Gibts Infos dazu ?

  • Hallo,
    in der 13./25 gab es als Zugführer einen Untersturmführer Karl Markart, der am 08.09.1944 gefallen ist. Klingt zwar nicht direkt nach Murrach, ist aber der einzige bei den IG der zumindest ähnlich klingt.
    Ein Versuch ist es wert.

    Beste Grüße,

    andernach

  • Hallo Stoffelbauer,

    hast du mal darüber nachgedacht die Geschichten aufzuschreiben und je nach Umfang vielleicht als Buch, Broschüre, oder auch online hier im Forum zu veröffentlichen? Solche Zeitzeugenberichte sind immer sehr interessant und vor allem wichtig für die Nachwelt. Und sie werden immer seltener.Zumal wir es hier mit einem LAH Veteranen zu tun haben, der von '38 an dabei war. Wenn du Zeit und Möglicheiten hast, solltest du ihn gezielt und chronologisch nach seinen Erlebnissen befragen und alles, auch die Kleinigkeiten, notieren.

    Gruß,

    Waterkant

  • Hallo, ich werde ihn jetzt, hab ich auch gestern erstmalig gemacht, einfach jedes mal aufnehmen und einfach erzählen lassen. Genaueste Infos zu den Einheiten erfährt man wohl eher bei den Spezialisten hier im Forum, aber Infos zu Gefühlen, zwischenmenschlichen Dingen, kleinen Anekdoten sind interessant. Er sagte z.B. gestern, dass er in oder bei Lyon einmal zur Bewachung eines Bahnhofs eingeteilt war, weil von dort erstmalig Soldaten in den Heimaturlaub fuhren. Dort stand auch Sepp Dietrich und ein Vertreter (hab den Namen vergessen, er weiss es aber noch) und sie winkten den Soldaten zum Abschied. Er liess dieses Bild mehrfach entwickeln und Dietrich sah das Bild und bat um ein Exemplar, worauf mein älterer Herr sagte, nur gegen ein Autogramm, was er dann auch gab. Er hat auch aus der Hand Dietrichs mein ich sein EK bekommen. Er erzählte auch was von Melittapol oder ähnlich, wo wohl eine Art Schloss war (Zarenprinzessin ??) und dort wurden Offiziere auf Lehrgängen ausgebildet. Da war er auch. Alltagsgeschichten halt, er hat dort nahe dem Schloss, wo es wohl ein grosses, leere Flussbett als Überlaufbecken für einen Fluss oder so gab, unmengen von Brennesseln mit Sensen Geschnitten um daraus Spinat zu machen ( was besser schmeckt und vitaminreicher ist als normaler Spinat) und die ganze Truppe kannte das nicht und haben sich immer wieder davon ernährt. Unwichtig, aber doch auch wichtig für andere Einblicke. Am besten ist es, ihr stellt konkrete Fragen. Ich kann gerne alles aufgezeichnete irgendwann mal auf cd bannen und weitergeben. Stoffel

    ... und immer wieder die Frage: Gibt es Fotos ? Ich wünsche mir, dass er nochmal sich oder Kameraden sehen kann. Seine Schwester hat zum Kreigsende alles vernichtet, was nach Nazi, SS oder sonstwie aussah. Leider.

  • Hallo Stoffelbauer,

    also wenn es noch mehr Details zu diesen A-Bomben Sachen gäbe wäre das toll. Wie ein anderes Mitglied schon sagte, alles aufschreiben und bitte posten.


    Grüße

  • Hallo Stoffelbauer,

    diese A-Bomben (wenn's welche waren, dabei bleib ich :P) werden wohl kaum einsatzfähig gewesen sein. Sonst hätte gröfaz wohl keine Hemmungen gehabt diese einzusetzen.

    Aber um auf deine Anfangsfragen zurückzukommen.
    Ein Veteran der 12.SS-Pz.Div."Hitlerjugend" hat mir den Werdegang und Weg seines Zugführers geschickt (siehe Anhang). Er hofft hiermit ein paar Antworten zu deinen Fragen beitragen zu können.
    Die Orte dürften bei der 15. zumindest teilweise dieselben wie bei der 13. bzw. 16. Kompanie gewesen sein. Vielleicht helfen diese Ortsnamen "deinem" Veteranen ja auf die Sprünge.

    Gruß, Oliver.

    EDIT: Schreibfehler

  • Ameisenbär:
    Ich denke mehr gibts von seiner Seite aus dazu nicht zu sagen. Er war im Lazarett, hat die Dinger auf Lastwagen gesehen, man hat ihnen gesagt, sie sollen nicht am Fenster stehen (Strahlung ?? Herrlich), der "ganze Harz" wusste davon, es gab 6, 3 nach Bremerhaven/amiland und 3 nach Russland. Frag ihn gerne nochmal, aber er hat genau das zwei mal erzählt und dann waren sie weg.
    OliverP:
    Vielen Dank für deine HIlfe. Hab die Infos ausgedruckt und werde sie ihm vorlesen. Einige der Ortschaften hat er auch genauso schon benannt. Klasse. Kannst du den Veteranen nochmal fragen nach dem Namen des Kompaniechefs der 15. ? Er war ja kurzzeitig zur Ausbildung bei der 15. Kompanie, SIG, schweres Infanterie Geschütz. Er erzählte was von einem Chef namens Tscheceponek oder ähnlich geschrieben. Gibts Infos dazu ? Und gibt es, frag ich immer wieder, Fotos ?
    Falls jemand Fotos nicht zeigen will, sie können auch gerne von oben bis unten mit Copyright bedruckt sein. Es geht nur um Gesichter von Kameraden und Erinnerungen aus einer Zeit, als es noch nicht um Copyright ging. Der Mann ist über 90 und sein Zustand verschlechtert sich.

    Wer kann mir sagen, an wen ich mich hier im Forum am besten wenden kann, wenn es um Infos oder Fotos zur LAH geht, speziell 13. und 16. Kompanie ??
    Stoffel

    Edited once, last by stoffelbauer (September 11, 2011 at 2:30 PM).

  • Hallo Stoffelbauer,
    weis du wie lange er bei der13. III/LSSAH war und ob ihm die Namen Hempel, Wald, Meier, Lehmann oder Dingeldei etwas sagen Ende 41 - Juni 42 in der Sambek stellung.
    Mein Vater war zu dieser Zeit bei der 13.

    KAL

  • Quote

    Original von stoffelbauer
    Die Geschichte mit der Atombombe hat sich etwas anders zugetragen, als ich geschrieben habe und zwar zeitlich. Es war am 30. Juni 1945, also ein Monat nach Kriegsende. Er war im Lazarett in Werningerode unter amerikanischer Aufsicht. Es sagte er habe die drei Lastwagen gesehen, die je eine Bombe, "Eier" wie er sagte, offen geladen hatten. Die Dinger waren etwa 1m hoch und 3m lang.
    Drei weitere von den sechs Bomben oder Raketen sind nach Russland gebracht worden. Sie lagerten in einem Salzbergwerk in Elbingerode oder ähnlich. Die Amis haben die Dinger nach Bremerhaven gefahren. Er sagte, das wusste der halbe Harz, dass die Dinger dort lagerten.

    Guten Abend,

    ich gehe davon aus, dass es sich nicht um Atombomben gehandelt hat sondern um die V2 bzw. Teile von dieser, die u.a. auch im Harz produziert wurden. Ursprünglich in Peenemünde auf Usedom von Wernher von Braun geleitet, wurde die Produktion der V1 und V2 in den Harz ausgelagert, da die Kapazitäten auf Usedom erschöpft waren. Nach Kriegsende wurden die Raketen sowohl nach Amerika als auch nach Russland abtransportiert. Das Know How sicherten sich die Amerikaner, die die deutschen Wissenschaftler nach Amerika holten.

    Grüße
    Katrin

  • Hallo Stoffelbauer.
    ich habe gerade mit großem Interesse Ihren Bericht über die Erinnerungen dieses LAH-Veteranen gelesen.
    Ich beschäftige mich auch mit dieser Zeit , bin aber gar kein Spezialist, nur ein kleiner Anfänger.
    Ich wollten nur mitteilen, dass ich mit einem Veteranen der LAH befreundet bin.Dieser Herr, Jahrgang 26, war in der 6./1.Pz.Gr.Rgt.LAH
    Kurz gesagt er war in der Ukräne, in der Normandie und dann in Östereich-Ungarn.
    Er lebt in der Gegend von Braunschweig , ist topfit im Kopf.
    Ich weiss nicht , wo Ihr Veteran lebt. Ich habe mir nur gedacht, dass ein Kontakt zwischen beiden Herren vielleicht sehr schön und aufschlussreich wäre .
    Deshalb diese Mitteilung.
    Was Fotos betrifft, hat mein Bekannter absolut nichts mehr.
    Herzliche Grüße.
    Johannes Maria

  • Quote

    Original von kal
    Hallo Stoffelbauer,
    weis du wie lange er bei der13. III/LSSAH war und ob ihm die Namen Hempel, Wald, Meier, Lehmann oder Dingeldei etwas sagen Ende 41 - Juni 42 in der Sambek stellung.
    Mein Vater war zu dieser Zeit bei der 13.

    Hallo,

    in den Tagebüchern von Kurt Pfau, (die in etwa zwei Wochen als Buch erhältlich sein werden) taucht ein 'Dingeldei' auf. Der war allerdings nicht bei der LSSAH sondern in Kurts Einheit, dem 19. I.R bzw. späterem 19. Schützen-Rgt. und Pz.Gr.-Rgt.
    Könnte er das trotzdem gewesen sein?

    Gruß
    Udo

    Literatur: Glückauf zum Untergang-Die Kriegstagebücher des Feldwebel Kurt Pfau / Mit der 60. Infanteriedivision von Danzig nach Stalingrad - Arthur Krügers Kindheit und Soldatenzeit 1937-1945 / Kohlenstaub und Wüstensand-Biografie eines Afrikakämpf.