Durch Griechenland.

  • Hallo Byron und sonstige Spezialisten des Balkans,


    Bez. Kamele auf Balkan!
    Vorerst noch ein Bild mit Kamelen in Bulgarien bezeichnet mit "zwischen Tschirpan und ::::tovo Ende März 41", Kann ich leider nicht lesen. es wird nach Cirpan Richtung Plovdiv gewesen sein. Die nächsten Bilder sind schon der Kresna-Pass.
    Bez. Offizier in Sedes. Ich bin durch Zufall drauf gekommen, weil ich mich des Generals Dietrich von Choltitz vom Buch "Brennt Paris" erinnerte.
    Nur habe ich in Biografien lange keinen Hinweis gefunden, dass er auch in Griechenland tätig war um diese Zeit. Aber er war Kommandeur des Inf.Reg.16 bis 1.8.42.und nach Sewastopol Ende Juli 42 waren die 16-er, Besatzungstruppe in Griechenland. Damals war er noch Oberst. Ab 27.8. wurde er ja Kommandeur der 260. Inf.Div. und am 1.9.42 GenMjr.
    Das Foto wird vor dem 27.8. aufgenommen worden sein.


    Es gibt dazu auch ein Foto, wo die Ähnlichkeit sehr deutlich wird [URL=[U]http://www.historic.de/Militar…nen/Choltitz/Choltitz.htm[/U]] Url muß man leider händisch eingeben!


    Habe das Foto heruntergeladen zum Vergleichen!


    Gruß und Frohe Ostern!
    (Kallo Pas cha!)


    GerhardTheo

  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Metaxas Linie - Kruscha Gebirge!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Griechische gefangene am Kruscha. 09 Apr 1941.


    Bilder Nº 2 - In Kentriko. 09 Apr 1941.


    FROHE OSTER FÜR ALLE ! :D

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  • Hallo Gerhard,


    Der Befehl der Übernahme der Führung des Inf.Rgt. 16 vom Oberstleutnant Werner Haag wurde am 01.08.1942 bekanntgegeben.
    Wie aus dem beigefügten Dokument hervorgeht, traf der Stab des Inf.Rgt. 16 am 12.08.42 in Saloniki ein.
    Warscheinlich war Oberst von Choltitz noch nicht ersetzt und hat sein Regiment nach Saloniiki begleitet. Ich bin auch der Meinung dass er Anfang August 1942 auf Deinem Photo in Sedes zu sehen ist.


    Grüsse


    Byron

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  • Hallo Byron und Andere,


    Vielen Dank für deine Antwort - so hab ich schon wieder etwas dazugelernt. Den Friedhof werde ich bei Zeiten mal besuchen, es ist auch schon wieder fast zu lange her seit ich das letzte mal in Nordgriechenland unterwegs war.


    So, dann wünsche ich allen die es betrifft noch Frohe Ostern,
    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Immer auf der Suche nach allem zur 50. Infanterie-Division, insb. dem IR/GR 123 sowie dem XXII. Festungs-Infanterie-Bataillon 999 bzw. der Brigade Klotz/Clotz

  • Hallo Byron,


    Danke für die Bestätigung
    Ja es wird entweder Anfang Aug. wenns die Ankunft war, oder auch eher später im August, wenns der Abflug war. Könnte mir auch den Abflug vorstellen, nach den Tätigkeiten der Mechaniker im Hintergrund und der schlichten Verabschiedungszeremonie.


    Mein Onkel war zu dieser Zeit noch auf Heimaturlaub in Wien, auch Löhr war auf Urlaub in Wien und dann auf dem Jauerling(Wachau, NÖ) bei seiner Frau. Auch Schenk war auf Urlaub in Kärten(auf der Kanzel).


    Bezgl. Friedhöfe in Saloniki würde mich noch interessieren wo der byzant., d.h. der Friedhof der Bevölkerung ist. Über die Zerstörung des jüdischen Friedhofs ist ja hinlänglich Literatur zu finden.
    Hätte da eine kleine Geschichte aus dem TB meines Onkels
    Passt allerdings nicht in diesen thread, da ich keine Bilder dazu habe.


    Schöne Ostergrüße
    Gerhard Theodor

  • Hallo,


    Im Anhang ein Paar Photos aus dem "Zeintelik Allied Cemeteries" in Saloniki. Wie ich erfuhr, da liegen 8.000 französische Soldaten.


    Byron

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  • Der britische Sektor und ein einsames Grab eines Serben. Ein Verwandter setzte einen Rosenkranz auf das Kreuz. Wer hat zum Schluss gewonnen, fragt man sich.

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  • Hallo Zusammen, Hallo Byron, Du wirst mich berichtigen, falls was nicht stimmt!
    ich habe mir mal die Mühe gemacht die Friedhöfe in Saloniki herauszusuchen.
    Es gibt sehr viele. Fast jeder Stadtteil hat seinen eigenen. Unter der Aristoteles Universität war der Jüdische Friedhof, die Reste davon erregen heute noch die Gemüter, weil diese Reste einer U-Bahnstation im Wege sind. Ebenso auch ein zu bauender moslemischer beunruhigt die Salonikier.

    An der Langkadastr. gibt es die Heldenfriedhöfe(Französ./serbisch/italien-Britisch und röm.Kath.) und einen kleineren "Agia Paraskevi". Die Heldenfriedhöfe stammen aus dem 1.WK. und wurden nach dem Großbrand von 1917 gestaltet. Die Franzosen hatten dort außerhalb der Stadtmauer ein Lager. Der Großbrand zerstörte besonders auch das Jüdische Viertel und div. orthodoxe Kirchen, wie die Demetriuskirche. diese wurde erst 1949 wieder errichtet.
    Mein Onkel, der auch ein fleißiger Friedhofsbesucher war, beschreibt wahrscheinlich eine Szene in diesem kleineren Friedhof Ag. Paraskevi:
    27.2.42 Ein schöner Samstag. Ich gehe am Nachmittag auf einen griechischen Friedhof. Die Anlagen sind recht gepflegt, erinnern an einen campo santo. Man sieht allerdings niemals schwarze, sondern nur weiße Grabsteine. Ich suche das Knochenhaus und komme bei einem offenen Grab vorbei, an dem eine Gruppe Menschen steht. In der Mitte ein betender Pope. Während ich vorbeigehe, grüße ich. Der Pope unterbricht sein Gebet und dankt. Am Kopfende steht ein zerlupter Kerl, mit dem sich plötzlich ein Wortwechsel entspinnt. Plötzlich wird der Pope immer aufgeregter, steigt schließlich über das Grab und haut dem Kerl ein paar Ohrfeigen herunter. Dann nimmt er seinen Weihrauchkessel und geht. Die Feier war beendet. Überall sieht man weinende Frauen, die am Grab hocken, in das Grab hinein weinen. Das merkwürdigste ist das Totenhaus. In einem Raum stehen hunderte von kleinen Kistchen. An der Stirnseite stehen der Name und die Anschrift, meist noch mit einer Fotographie des Verstorbenen versehen. Die Angehörigen lassen sich die Kistchen herunterreichen, öffnen sie, setzen an den Rand Kerzen und rühren unter Heulen und Schreien mit den Fingern in den Knochen herum. Eine Frau sah ich so mit ihrem verstorbenen Kind umgehen. Ein merkwürdiger Totenkult. Gelegentlich sieht man, dass Angehörige den Skeletten Briefe zwischen die Zähne schieben. Wenn sich jemand keine Kistchen leisten kann, so werden die Leichenreste in große Gruben geworfen, die mit einem Kanaldeckel verschlossen sind. Zur Andacht wird der Deckel aufgemacht und am Rande der Öffnung stehen brennende Kerzen. Ein fürchterlicher Gestank dringt aus den Gruben heraus. Das ist wohl sehr sanitätswidrig.


    Schöne Grüße
    GerhardTheo


    http://www.reiseziel-thessalon…ki/thessalonikijuden.html

  • Hallo Gerhard,


    Interessanter Bericht von Deinem Onkel vom Jahr 1942, aber auch amüsant was die Ohrfeigen des Popen betrifft. Wer weiss was ihm der zerlumpte Kerl sagte !!! Auch Popen sind temperamentvolle Südländer.
    Was die Gewohnheit mit dem Rühren der Knochen betrifft, ich habe sowas noch nie gesehen, vielleicht war das vor vielen Jahren üblich aber heute nicht mehr.
    Das laute Beweinen der Toten ist ein altgriechischer Kult der hier und da bis heute auf dem Lande anhält. Im Altertum hat man Frauen angeworben, vom Beruf Klageweiber. Sie haben gegen Entgeld den Toten laut beweint und "Geschichten" aus seinem Leben erzählt.
    Auch diese Knochengruben der Armen haben sich modernisiert und hygienischer gestaltet.
    Die alten Friedhöfe von Agia Paraskevi und Evangelistria sind nicht mehr im Betrieb, werden aber als historische Stätte erhalten. Seit einigen Jahren wurde im Osten der Stadt auf einem schönen Hügel ein neuer riesiger Friedhof gebaut der die Stadteinwohner bedient. Verbrennung ist bisher wegen des Kirchenwiderstandes nicht erlaubt, wird aber bald gestattet.
    Die Geschichte mit der Zerstörung des judischen Friedhofs während der deutschen Besatzung ist, von einer Seite betrachtet, für die Stadt positiv gewesen. Stell Dir vor, mitten im Zentrum der Stadt ein riesiger Friedhof im üblen Zustand, den sonst Niemand, wegen des Einflusses der USA, hätte von der Stelle entfernen können.
    Was die antisemitische, rassistische Haltung einiger Teile der Bevölkerung betrifft, ja, da waren und sind die Griechen, LEIDER, nicht anderes als die meisten anderen Europäer auch. Das ist eine ansteckende Krankheit die nie ausheilen wird und eigentlich auf Dummheit und Untoleranz beruht.
    Den Bau eines moslemischen Friedhofs finde ich als notwendig, es sind soviele Moslems aus Asien und Afrika eingewanderrt und haben das Recht auf eigene Ruhestätte.
    Im Anhang ein Photo aus einem griechischen Grab des Friedhofs Evangelistria.


    beste Grüsse


    Byron

  • Hallo Allerseits,
    mir ist da ein gravierender Fehler unterlaufen beim Abschreiben des Datums


    Es war nicht 1942


    sondern 1943


    mein Onkel kam erst mit der Bildung der Heeresgruppe E, Ende August bzw. Anfang September nach Griechenland. Im Februar 1942 war er in Nikolajew


    SORRY


    GT

  • Hallo Alerrseits,


    ich stelle mal die 3 Bilder über die Demetriusbasilika, aufgenommen vom Vater 1942, ein.
    Die Basilika wurde im 6.-7.Jh. erbaut, wurde einige male verändert und viel dem Großbrand von 1917 zum Opfer. Sie wurde 1949 wieder errichtet.


    Leider gibt es über den Brand vom 18.8.1917 keine detaillierte Literatur.
    Angeblich soll der Brand damals vom jüdischen Viertel ausgegangen sein. Es wurde auch am meisten vernichtet. Verstärkt durch den "Vardaris", der um diese Jahreszeit oft in Sturmstärke bläst, kann man sich auch vorstellen, wie schnell sich solche Brände ausbreiten.
    Im Vergleich zu heutigen Bränden in GR, erfährt man immer wieder die mögliche Ursache "Grundstückspekulation". Gab es diese möglichen Motive für Brandleger auch damals? Interessant wäre diese Überlegung schon.


    Grüße
    GerhardTheodor

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    • Demetrius1.jpg

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  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Drang nach die Vardar (Axios) fluss!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Durch Kentriko.


    Bilder Nº 2 - Am weg zum Arzlan See.


    Bilder Nº 3 - Vardar (Axios) übergang.

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  • @ Hallo Argentinien,


    danke für die Photos


    @ Hallo Gerhard,
    besten Dank für die Photos der Heiligen Demetrius-Kirche als sie noch Brandruine war.
    Demetrius ist der Schutzpatron der Stadt, von den Salonikern sehr verehrt. War Offizier der römischer Armee, wurde Christ und wegen seines Glaubens wurde er in den Kellern der heutigen Kirche getötet.


    Anbei einige Photos seiner Kirche )eine Basilika) aus der heutigen Zeit


    Grüsse


    Byron

  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Südlich nach die Olymp!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Bei Skydra. 13 Apr 1941.


    Bilder Nº 2 - Gemëinsamer vormarsch.


    Bilder Nº 3 - Bei Gonos (südlich vom Olymp).

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  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Bei Larissa!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Unser storch.


    Bilder Nº 2 - Larissa Apr 19 1941.


    Bilder Nº 3 - Englischen gefangenen in Larissa.

  • Hallo Friedhofsfreunde, oder auf griech. vielleicht Nekrotafphiloi ??


    Ich habe ein Foto zu untem zitierten Text meines Onkels aufgestöbert.
    Der Pope ist jener wie im Tagebuch beschrieben und die geschilderten Holzkistchen stehen dahinter.

    Plötzlich wird der Pope immer aufgeregter, steigt schließlich über das Grab und haut dem Kerl ein paar Ohrfeigen herunter. Dann nimmt er seinen Weihrauchkessel und geht. Die Feier war beendet.


    Auch ein Bild des engl. Heldenfriedhofs ebenso vom Februar 1943 habe ich nun gefunden.


    Ein weiteres Bild zeigt die Georgskirche ebenfalls von der selben Zeit



    Grüße
    GT

  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Bei Larissa nach Lamia!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Bei sicherstelle der beute.


    Bilder Nº 2 - Englische jagdmaschine bei Larissa.


    Bilder Nº 3 - Am weg nach Lamia. 23 Apr 1941.

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  • Hallo Leute :); mehr Fotos des Gebirgsjäger-Regiment 141................


    Vor Lamia!


    Quelle: Army Photo Album - Alpenjaeger Rgt 9 – KRETA. Historical Media DLC.


    mehr folgt. Grüße. Raúl M 8).


    Bilder Nº 1 - Unsere ständigen wegweiser.


    Bilder Nº 2 - Auf der Passhöhe vor Lamia.


    Bilder Nº 3 - Lamia.

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  • Hallo Leute :); mehr ................


    Ihr ziel Athen 1941!


    Quelle: Berliner Illustrierter Zeitung - Nr 19 8.Mai 1941.


    Grüße. Raúl M 8).


    Bilder - Die Straßen und Brücken sind gesprengt, die Bahnschienen werden zur Straße.....................................

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