• Hallo,
    bin ganz neu hier und habe schon viele interessante Informationen gefunden. Es geht um die Geschichte meines Vaters (Rottenführer/Fahrer) in der SSLAH von 1939 an. Einige Fakten, die ich weiss: Musterung in Hamburg-Horn 1939 (freiwillig zur Waffen.SS?), Basis-Kaserne Ellwangen, Teilnahme am Feldzug NL, F (Metz, Melun), Balkan (Rumänien, Jugoslawien, Griechenland), Russland (Charkow), dann große Lücke, sein Chef begeht Anfang 1945 Selbstmord (von Hitler wegen Befehlsverweigerung abgesetzt), noch schwer bewafnet schlagen sie sich bis ins Sudetenland an die bayrische Grenze durch und ergeben sich den Amerikanern (Genaral Winter?), der sie den Russen ausliefert, Kriegsgefangenenschaft bis Dezember 1949. Und leider habe ich keine Namen, noch Einheitsbezeichnungen. Kann jemand mit den zugegegbenermaßen dürren Daten mir mit Infos weiterhelfen? Das wäre wirklich sehr schön.

  • Hallo Wersten,


    herzlich Willkommen bei uns im Forum.


    Quote

    sein Chef begeht Anfang 1945 Selbstmord (von Hitler wegen Befehlsverweigerung abgesetzt)


    hast du den Namen des Chefs. Das wäre schon mal ein Ansatz.

    Gruss Dieter

  • Hallo Augustdieter,
    vielen Dank für die schnelle Reaktion. Ein Name, der immer wieder fiel, war der Name Jentsch (Problem Schreibweise Jänsch, Jensch ..?). Er hat meinen Vater (geb 12.10.21) auf seinem Weg nach HH zur Einberufung im Zug angesprochen und ihn gefragt, ob er nicht lieber in die SS eintreten will statt bei der Wehrmacht zu dienen. War wohl schon länger bei der SS. Im Krieg muss er wohl Gruppenführer/Obergruppenführer? gewesen sein, und mein Vater war von 39 bis 45 sein Fahrer. Dabei ist er weit herumgekommen: Wolfsschanze, immer wieder Wildflecken, Paris, Reims, Melun, bei Mercedes Busse abholen. Dieser Jentsch muss Macht gehabt haben, da er es geschafft haben soll, aus einem KZ einen Angehörigen/Freund zu befreien (nach Erzählung meines Vaters - hingefahren und rausgeholt - oder ist das Landserlatein).
    Ein anderer Name, der immer wieder fiel, ist der seines Kriegskameraden Züf(f)le, der ein Draufgänger gewesen sein muss (keinen Kontakt mehr nach dem Krieg). Angeblich soll er kurz vor Kriegsende vom Roten Kreuz vor dem Erschießen gerettet worden sein, die letzten Monate bei der Luftwaffe (SS?) gewesen sein und 1956 zur neu gegründeten Bundeswehr gegangen sein.
    Vielleicht hilft das etwas weter. Konkrete Angaben kann ich leider nicht machen, da seine Eltern alle Unterlagen bei Einmarsch der Amerikaner in Siegburg im Garten verbrannt haben. Allerdings habe ich vom Verband der Heimkehrer eine Bestätigung, dass mein Vater einen Fragebogen mit der Nr 16381 abgegeben hat. Leider hat sich der Verband aufgelöst, und die Akten liegen weder im Stadtarchiv Düsseldorf noch Landesarchiv NRW. Hat wohl einer privat im Keller.
    Genug jetzt - vielleicht helfen die Ausführungen weiter. Schon mal Danke

  • Hallo Wersten,


    hab Dir mal einige Suchanschriften vom Beitrag oben rauskopiert.


    Einfach mal versuchen da wirst Du sicher was über Deinen Vater herrausfinden können. Ach ja es heißt LSSAH nicht SSLAH !




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    Mit freundlichem Gruß


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