Bataillon der Waffen-SS z.b.V.

  • Hallo!


    Hier ein Beitrag zum im Titel genannten Bataillon von R. Pfeiffer (RolandP).


    Btl.d.W-SS z.B.V 1941 - ?
    Im Rahmen der Aufstellung der „verstärkten SS-Totenkopfstandarten“ wurde in Weimar-Buchenwald, dem bisherigen Standort der 3.SS-Totenkopfstandarte „Thüringen“, im April 1940 auch eine 14.SS-Totenkopfstandarte, die ursprünglich für Sicherungs- und Bewachungs-aufgaben in dem ab dem 9.April 1940 besetzen Dänemark vorgesehen war. Dazu kam es aber nicht, im November 1940 wurde sie an Stelle der zur SS-Verfügungstruppen-Division, dann Division „Deutschland“ und schließlich „Reich“, versetzten 11.SS-Totenkopfstandarte in die Niederlande verlegt.
    Mit Befehl des im August 1940 gebildeten SS-Führungshauptamt vom 26.3.1941 (?) wurde der am 25.2.1941 in „SS-Infanterie-Regiment 14“ umbenannte Verband im Rahmen der Bildung der SS-Brigaden 1 und 2 des Kommandostabes Reichsführer-SS in das damalige Generalgouvernement verlegt.
    Ursprünglich aus u.a.Reservisten der Allgemeinen SS aufgestellt, wurden die älteren Jahr-gänge zwischenzeitlich wieder entlassen und durch jüngere SS-Angehörige ersetzt. Die Briga-den, das SS-Inf.Rgt. 14 im Rahmen der SS-Brigade 2 „RF-SS“, waren für einen Einsatz im Hinterland der deutschen Ostfront bei dem Unternehmen „Barbarossa“ vorgesehen.


    Aber zu einem geschlossenen Einsatz des SS-Inf.Rgt.14 sollte es nicht kommen. Mit Wirkung vom 17.6.1941 (Befehl zur Auflösung des SS-Inf.Rgt.14, Stabschef SS-FHA v. 17.6.1941 BAB NS 33/231, Cüppers, S. 420, Anm.4) wurde das Regiment bis Ende Juni 1941 aufgelöst und sein I.Bataillon in Radom im Generalgouvernement auf Befehl des Reichsführers-SS noch im Rahmen der SS-Brigade 2 „RF-SS in ein Sonder-Bataillon zur direkten Verfügung des Kommandostabes „Reichsführer-SS“ umgegliedert.
    Das von SS-Sturmbannführer Friedrich Dern geführte Bataillon bestand anfangs aus dem Stab und nach Abgabe der 4.Kompanie mit sämtlichen schweren Waffen wie Grantwerfer und Pak sowie der eigenen Muntionstrupps (? Cüppers, S. 271) nur noch aus drei motorisierten Kom-panien. (Cüppers schließt daraus, daß der Verband nicht im militärischen Einsatz, sondern vielmehr beim Massenmord zu verwenden“ war. (S.271, Anm.4)


    Das Sonderbataillon behielt die FPNr.32 504 (wie I./SS-Inf.Rgt.14)


    Im Verordnungsblatt der Waffen-SS, Nr. 13 vom 15.7.1941 heißt es unter Ziffer
    291. Verzeichnis der zuständigen Ersatzeinheiten der Waffen-SS
    Anlage 1 zum Verordnungsblatt der Waffen-SS Nr. 10 ist wie folgt zu berichtigen:
    Auf Seite 3 ist zu streichen:
    SS-Inf.Rgt.14
    Stab Inf.Rgt. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    Stab Inf.Btl. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    Schützenkompanien SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    M.G.-Kompanien SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau


    Neu einzutragen ist:
    „Sonder-Btl. Kommandostab RFSS“
    Stab Inf.Btl. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    Schützenkompanien SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    ....
    Kdo.d.W.-SS I org
    (Hörmann, S. 16)


    In der Verfügung SS-FHA, KdoAmt d.W.-SS, Abt.Ia/Be./Oe, TgbNr. 2825/41 geh. v. 16.7. 1941 betr. Zusammensetzung der Waffen-SS wird das „Sonder-Btl.RFSS“ unter den dem Kommandostab Reichsführer-SS unterstehenden Einheiten genannt. (Mehner, W-SS u OrPo, S.35)


    Nach einem Monat Aufenthalt in Radom wurden die 3 Kompanien des Sonderbataillons auf Befehl des Reichsführer-SS am 28.Juli 1941 zu den Einsatzgruppen EG A, B und C in Marsch gesetzt, wo die Soldaten der Waffen-SS das Tötungspersonal der Einsatz- und Sonderkom-mandos verstärkten. (Cüppers, S. 271/272)
    Anders als beim gleichfalls auf die EG A, B, C u n d D verteilten Reserve-Polizei-Bataillon 9, wo eine vierte Kompanie bestand (oder gerade dafür gebildet worden war ?), geschah dies beim SS-Sonderbataillon nicht.


    Die 1.Kompanie, SS-Obersturmführer Arthur Rosenow, wurde der EG A,
    die 2.Kompanie der EG B und
    die 3.Kompanie, SS-Obersturmführer Bernhard Grafhorst der EG C zugeteilt (Stabschef SS-FHA v. 24.9.1941 BAB NS 19/3508, Cüppers, S. 420, Anm.5, s.a. NS 19/2090 Aufteilung der einzelnen Kp.z.b.V. der Waffen-SS (ehem.Sonderbtl.Dern) auf die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD)


    Es soll zu einen Fall einer Einsatzverweigerung eines SS-Führers bei dem SS-Sonderbataillon gekommen sein; der Kommandeur des Bataillons, SS-Sturmbannführer Dern, habe die Haltung des SS-Führers unterstützt. (Kittermann, Those, who said no“ – Germans who refused to execute civilians in World War II in GSR 11 (1988), S. 241-254, hier S. 245, Cüppers, S. 420, Anm.4, da aber dieser Vorfall nur durch Friedrich Dern selber angegeben wurde, erscheint der Vorfall zweifelhaft)


    Der nach der Verteilung der Kompanien überflüssig gewordene Stab des Sonderbataillons wurde am 1.August 1941 aufgelöst. Befehl zur Aufklösung des Stabes SS-Sonderbataillon, Stabschef SS-FHA v. 30.7.1941 BAB NS 33/231, vgl. Stabschef SS-FHA v. 23.8.1941 eb.da, Cüppers, Shoah, S. 420, Anm.5)
    Damit endete die Unterstellung der Einheit unter den Kommandostab Reichsführer-SS. Fortan waren die Mannschaften der drei Kompanien truppendienstlich dem SS-Führungshauptamt unterstellt, im Einsatz unterstanden sie den jeweiligen Kommandeuren des Reichssicherheits-hauptamtes in den Einsatzgruppen. (Cüppers, S. 272, Anm. 5)


    Der Bataillonskommandeur, SS-Sturmbannführer Friedrich Dern, wurde bei der Auflösung des Stabes laut Personalverfügung des SS-FHA v. 29.7.1941 zum SS-Inf.Rgt 9 (Kirkenes) versetzt. (BAB SSO Friedrich Dern, Cüppers, S. 420, Anm. 5) und dort zum Kommandeur des I.Bataillons ernannt.


    Erst im Verordnungsblatt der Waffen-SS Nr. 16 vom 1.9.1941 wird unter Ziffer 346 bekannt-gegeben:
    346. Verzeichnis der zuständigen Ersatzeinheiten
    In Anlage 1 zum Verordnungsblatt der Waffe-SS Nr. 10 sind folgende Änderungen vorzunehmen:
    Es ist zu streichen:
    .... Auf Seite 2
    ... Sonder-Btl.Kommandostab RF-SS
    Stab Inf.Btl. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    Schützenkompanien SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau


    Dafür ist einzutragen auf Seite 3:
    „1.Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    2. Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    3. Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    ...
    Kdo.d.W.-SS I/org
    (Hörmann, Verordnungsblatt der Waffen-SS, eine Zusammenstellung, S. 16/17)


    Der Zeitpunkt der Umbenennung des „SS-Sonderbataillons“ in „Bataillon der Waffen-SS z.b.V.“ ist daher bisher nicht bekannt.


    Bei den Einsatzgruppen wurden die jeweiligen Kompanien auf die einzelnen Sonder- und Einsatzkommandos aufgeteilt, wo sie dann an den Vernichtungsaktionen des Jahres 1941 teilnahmen. (Cüppers, S. 272, Anm. 6)
    Der I.Zug der 1.Kompanie wurde dem SK 1a zugeteilt. (Kdr. SK 1a an EG A v. 25.8.1941, Cüppers, S.420, Anm.6) Führer des Zuges war zu dieser Zeit der SS-Untersturmführer Fritz Störtz, den II.Zug führte SS-Untersturmführer Herbert Burgdorf und den III.Zug der SS-Untersturmführer Roland oder Robert Karolus.
    Ein Zug der 2.Kompanie wurde dem SK 7a zugeteilt (Funkspruch KdoStab/Ia v. 29.9.41, 12.00 BAB NS 33/313, Cüppers, S. 420, Anm.6) Den Zug bei der EK 8 soll der SS-Untersturmführer Hans Graalfs geführt haben (Curilla, S. 427), den bei der EK 9 der SS-Untersturmführer Heinrich Tunnat. (Curilla, S.416) Ob diese aber der 2.Kompanie angehörten, scheint fraglich (s.a.unten)
    Die einzelnen Züge der 3.Kompanie wurden dem SK 4a und dem EK 6 zugeteilt. (Funkspruch KdoStab/Ia v. 29.9.41, 12.00 BAB NS 33/313, Cüppers, S. 420, Anm.6)


    Doch scheint das Eintreffen der drei Kompanien bei den drei Einsatzgruppen nicht ganz klar zu sein. Obwohl auf Befehl des Reichsführers-SS durch Verfügung des SS-FHA vom 27.7. 1941 das SS-Sonderbataillon zur Verfügung Kommandostab Reichsführer-SS kompanie- bzw. zugweise auf die Einsatzgruppen aufgeteilt, wird sowohl bei dem EK 9 der EG B sowie beim SK 4a, EG C, berichtet, daß ihnen bereits im Aufstellungsraum der Einsatzgruppen, in Pretzsch bzw. Bad Schmiedeberg, je ein Zug Waffen-SS als „militärische Deckung“ beige-geben worden sein soll.(Curilla, OrPo und Holocaust, S. 96, Anm. 81: Krausnick/Wilhelm, S. 146/147, für EK 9 Ogurrek (1992), S. 187)
    Dasselbe soll beim EK 6 der EG C und das EK 8 der EG B der Fall gewesen sein, wobei beim EK 8 ein Zug „Reservisten der Waffen-SS“ in einer Stärke von etwa 30 Mann unter SS-Untersturmführer Hans Graalfs zugeteilt worden war. (Curilla, S. 96, Anm. 82, daher seien diese bereits Ende Juni 1941 an Exekutionen im dt.-sowjet.Grenzraum verwendet worden)


    Bei den mir vorliegenden Ausarbeitungen zu den einzelnen Einsatzgruppen (s.a. Peter Klein Die Einsatzgruppen in der besetzten Sowjetunion 1941/42, 1997) gibt es zu den Kompanien der Waffen-SS nur vereinzelte Angaben.
    Bei der Einsatzgruppe A wird erwähnt, das dieser als personelle Verstärkung 133 Ordnungs-polizisten und 340 Waffen-SS-Angehörige zugeführt wurde, (Wolfgang Scheffler, Die Ein-satzgruppe A 1941/42 in Klein, S. 29-51, hier S. 29) diese Zahl wird auch in anderen Quellen verwendet (Höhne, Orden unter dem Totenkopf, S. 328, Curilla, OrPo und Holocaust, S.96). Ob diese 340 Männer alle der 1.Kompanie/Btl.d.W-SS z.b.V. angehörten, ist nicht genannt. Der Bericht des langzeitigen Zugführers und letzten Führers der 1.Kompanie/Btl.der Waffen-SS z.b.V., SS-Hauptsturmführer Fritz Störtz, an die Kriegsgeschichtliche Forschungsabteilung im SS-FHA vom 15.1.1943 läßt den Schluß zu, daß diese Kompanie erst „nach Abtrennung vom Sonderbataillon „Dern“ unter Führung von SS-Obersturmführer Resenow“, also Ende Juli 1941, der EG A zugeführt wurde („Meine Ehre heißt Treue“, Europa-Verlag, 1965, S. 231 ff)


    Zur EG B liegt ein „Tätigkeitsbereich des Chefs der Einsatzgruppe B für die Zeit vom 23.6. 1941 bis zum 13.7.1941“ vom 14.7.1941 vor, die mit diesem Datum aus „64 Führern, 190 Unterführern, 92 Männern und 175 Kraftfahrern“ bestand. „Hinzu kommt die 2.Komp. des Ers.Pol.Btl. (eigentlich Res.Pol.Btl.) 9 mit 3 Offizieren, 51 Unterführern (dienstgradmäßig) und 80 Männern. ...“ (Klein, S. 375-386, hier S.381) Eine daher zu erwartende Erwähnung der 2.Kompanie/Btl. der Waffen-SS z.b.V. erfolgt nicht, was den Schluß zuletzt, dass diese eben bis zum 14.Juli 1941 noch nicht eingetroffen war.
    Die einzelnen Stärken der SK 7a und 7b, EK 8 und 9 (Klein, S. 381), ohne die Ordnungspoli-zisten (!!!) lassen auch auf keine bereits erfolgte „personelle Verstärkung“ seitens der Waf-fen-SS schließen. Obwohl der Bericht zur EG B (Christian Gerlach, Die Einsatzgruppe B 1941/42 in Klein, S 52-70) keine weiteren Hinweise auf die 2.Kompanie bringt, scheinen mir die Angaben zu Zügen der Waffen-SS, die bereits im Aufstellungsraum bei den EK 8 und 9 gewesen sein sollen (Curilla, S.96), eher fraglich. Erst in Smolensk, das durch den Stab der EG B am 5.August 1941 erreicht wurde, soll die 2.Kompanie des Bataillons der Waffen-SS z.b.V. die Einsatzgruppe verstärkt haben. Die drei Züge der Kompanie wurden auf den Grup-penstab, das SK 7a, das SK 7b und das EK 8 verteilt. (Curilla, S. 462)
    Den Zug bei der EK 8 soll der SS-Untersturmführer Hans Graalfs geführt haben (Curilla, S. 427), den bei der EK 9 der SS-Untersturmführer Heinrich Tunnat. (Curilla, S.416) Ob diese aber der 2.Kompanie angehörten, scheint fraglich, da SS-Ustuf. Tunnat bereits bei einem Einsatz Ende Juli 1941 genannt wird, wo er nach einem Befehl in Wileijka, nun auch neben den Männern auch die jüdische Frauen und Kinder zu erschießen, Gegenvorstellungen erhoben haben soll, mit dem Hinweis, daß dem Waffen-SS-zug zum Teil sehr junge Leute angehörten, deren Teilnahme an derartigen Erschießungen nicht tunlich sei. (Curilla, S. 416)
    Auch SS-Untersturmführer Hans Graalfs soll bereits Ende Juni 1941, „in den ersten Tagen des Rußlandfeldzuges“, an Erschießungen teilgenommen haben.(Curilla, S. 427 ff)


    Die bisher besten Angaben liegen zur 3.Kompanie/Btl.d.Waffen-SS z.b.V. im Rahmen der EG C (SK 4a und 4b, EK 5 u.6) vor (Dieter Pohl, Die Einsatzgruppe 1941/42 in Klein, S. 71-87) .
    „Zur personellen Verstärkung werden den einzelnen Kommandos Züger der 3.Kompanie des Reservepolizeibataillons 9 (ab Januar 2.Kompanie des Reservepolizeibataillons 3) angeglie-dert“. Darüberhinaus kamen „ von Ende Juli bis Ende Oktober 1941 die 3.Kompanie des Ba-taillons der Waffen-SS z.b.V.“ zur EG C (Klein, S.71)
    „Im September und Anfang Oktober (1941) lief ein allgemeines Personalrevirement bei der Einsatzgruppe (C) ab“. Mehrere Kommandoführer und auch der Kommandeur der EG wurden abgelöst. „ ... Die 3.Kompanie des Waffen-SS-Bataillons z.b.V. wurde zur SS-Division Wiking versetzt, anscheinend machten die durchweg 18- bis 19jährigen Männer Schwierigkeiten bei der Durchführung von Exekutionen. Sie werden durch Teile des SS-Infanterie-Regimentes 5 (mot) ersetzt. ...“ (Klein, S. 76, auch erwähnt Pohl auf S. 79 das „direkt dem HSSPF Ruß-land-Süd unterstehende „Sonderkommando Plath (benannt nach dem Leiter der KdS-Außen-stelle Krementschug), das Ende 1941 aus Teilen der 7.Kompanie des SS-Infanterie-Regi-mentes 5 und Schutzpolizisten gebildet wurde“ und im Raum Dnjepropetrowsk eingesetzt wurde) Auch wenn hier irrtümlich von einer gesamten Versetzung der 3.Kompanie/Btl.d.W-SS z.b.V. ausgegangen wird, wird eindeutig Ende Juli 1941 als Zeitpunkt des Eintreffens der Kompanie bei der EG C genannt. Daher scheinen mir auch hier die Angaben zu Zügen der Waffen-SS, die bereits im Aufstellungsraum bei den SK 4a und dem EK 6 gewesen sein sol-len (Curilla, S.96), ebenfalls eher fraglich.


    Bei der zahlenmäßig kleinsten der Einsatzgruppe, der EG D, die erst nach dem 12.Juni 1941 zur Aufstellung kam und kurzfristig zusammengestellt werden mußte, konnte keine Kompanie des Btl.d.W-SS z.b.V. zugeführt werden, da dieses ja nur aus drei Kompanien bestand. Obwohl die Zeit ausgereicht hätte, eine solche zu bilden (das Sonderbtl.wurde nach dem 17.6. 1941 gebildet und lag bis Ende Juli 1941 in Radom), scheint nicht genügend Personal für eine solche Verstärkung zur Verfügung gestanden zu haben (s.a. Auflösung des SS-IR 5 bei der SS-Brig.2 RFSS zur Auffüllung anderer Einheiten des KdoStabes RFSS). In der Ausarbeitung zur EG D (Andrej Angrick, Die Einsatzgruppe D, Klein S. 88-110) heißt es daher auch richtig: „ ... Seitens der Waffen-SS erfolgte keine Abstellung einer geschlossenen Einheit zur EG D, sondern sie ordnete einzelne Waffen-SS-Angehörige ab, die gerade entbehrlich waren. In der Summe war trotzdem die Personaldecke der Waffen-SS bei der EG D mit der der Polizei-reservisten (der 4.Kompanie/Res.Pol.Btl.9) in etwa gleich stark. ...“ (Klein, S.90) Weitere Angaben zu den Angehörigen der Waffen-SS erfolgen nicht, Angrick erwähnt nur, das „es sich bei den Angehörigen des RSHA um die zahlenmäßig kleinste Personengruppe in Oh-lendorfs Einheit“ gehandelt habe. „ ... Viel stärker war dagegen die ursprünglich nur als Waf-fenschutz vorgesehenen Angehörigen der Ordnungspolizei und der Waffen-SS vertreten. ...“ (Klein, S. 90, Curilla, S. 123, nennt für den Juli 1941 einen „Führer des dem SK 11b beige-gebenen Waffen-SS-Zuges, E.“)


    Interessant scheint mir auch die seitens verschiedener Quellen erwähnte Aufgabe der Ord-nungspolizisten und der Waffen-SS-Angehörige als „Waffenschutz“ (Klein, S. 90) oder „militärische Deckung“ (Curilla, OrPo und Holocaust, S. 96). Waren diese Einheiten zunächst zu Beginn nicht für die schließlich durchgeführten Massenerschießungen vorgesehen? Nähere Angaben liegen dazu bisher nicht vor, nur die Aufzählungen der unzähligen Einsätzen bei solchen Aktionen.


    Wegen der selbständigen Verwendung der einzelnen Züge und Gruppe der drei Kompanien bei den verschiedenen Kommandos der Einsatzgruppen befahl das SS-FHA Ende September 1941 die Auflösung der Kompaniestäbe zum 1.10.1941 und die Versetzung des Personals zu den SS-Divisionen „Totenkopf“, „Reich“ und „Wiking“ (Cüppers, S. 420, Anm. 6, Pohl, s.a.o., kommt zu dem Schluß, als sei die ganze 3.Kompanie zur „Wiking“ versetzt worden)


    Im gleichen Zeitraum, Herbst 1941, erfolgte, wie bei den Einsatzgruppen selber, ein größeres Personalrevirement statt; jüngere Jahrgänge der einzelnen Kompanien wurden zu den Front-divisionen der Waffen-SS versetzt und durch ältere oder teilweise nicht mehr kriegsverwen-dungsfähige SS-Männer ersetzt. (Cüppers, S. 420, Anm. 6)


    So bekam die bei der EG B eingesetzte 2.Kompanie am 9.10.1941 Ersatz von 11 Unterführern und 40 Mann vim SS-Ersatz-Bataillon „Ost“, Breslau, zugeteilt. Die abzulösenden Kompanie-angehörigen waren nach dem Eintreffen der Ablösung zur SS-Division „Reich“ versetzt. (SS-FHA, IIb v. 9.10.41, 9.00 Uhr, BAB NS 33/314, Cüppers, S. 420, Anm. 6) Beim Stab der EG B verblieben nach dem 1.10.1941 noch 10 bis 15 Angehörige der Waffen-SS. (Curilla, S.462)


    Bereits am 29.9.1941 wurden der 3.Kompanie bei der EG C 83 Unterführer und Männer zugewiesen; 20 Männer wurden dem EK 6 nach Winniza in Marsch gesetzt, der Rest kam zum SK 4a nach Shitomir (Funkspruch KdoStab Ia v. 29.9.1941, 12.00m BAB NS 33/313, Cüppers, S. 420, Anm. 6)


    Im „Herbst 1941“ erfolgte auch bei der im Rahmen der EG A eingesetzten 1.Kompanie ein Austausch von 50 Unterführern und Männern, nähere Angaben sind nicht bekannt (Chef 1.Kp./Btl.d.W.-SS z.b.V. an Kriegsgesch.Forschungsamt v. 15.1.1943, Cüppers, S. 420, Anm. 6, s.a. Cüppers S. 272 – 275 Bericht über zwei Gruppen des II.Zuges der 1.Kompanie Batl.d.W-SS z.b.V. bei der EG A, Führer waren die SS-Uscha. Alberst Paul Lipps (in Wlejka) und Gerhard Arlt (in Minsk) s.a.KTB KdoStab RFSS, Anhang)


    Laut SS-FHA, Org.,TgbNr. 3100/42, Verzeichnis der zuständigen Ersatztruppenteile der Waffen-SS, vom 1.6.1942:
    ...
    Bataillon der Waffen-SS z.b.V.
    1.Kp.b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Nord“ SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    2.Kp.b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Mitte“ SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    3.Kp.b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Süd“ SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    (Mehner, W-SS u OrPo, S.36/57)
    Interessanterweise nennt Mehner in der gleichen Auflistung zun selben Zeitpunkt das
    „Sonder-Btl.Kommandostab RFSS
    Stab Inf.Btl. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    Schützenkompanien SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    1.Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    2.Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    3.Kp./Btl.der Waffen-SS z.b.V. SS-Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    (Mehner, W-SS u OrPo, S.58)


    Nachdem den einzelnen Züge der 1.Kompanie Batl.d.W-SS z.b.V. mit SS-Hauptsturmführer Fritz Störz im Juli 1942 wieder einen Kompanieführer vorangestellt worden war (Cüppers, S. 275, Anm. 20) protestierte dieser laut eigener Angabe in den folgenden Monaten wiederholt bei den verschiedensten Stellen gegen die Verwendung der weit verstreut stationierten Grup-pen und plädierte für eine Wiederzusammenführung der Kompanie.
    Das SS-Führungshauptamt plante wegen der vielfältigen Praxiserfahrung der Angehörigen der 1.Kompanie mit estnischen Hilfskräften schon im November 1942 deren Eingliederung in die im Oktober 1942 neu aufgestellte Estnische SS-Legion. Das Vorhaben wurde Ende des Jahres realisiert. Damit wurde die 1.Kompanie des Bataillons der Waffen-SS z.b.V. aufgelöst und das gesamte Personal zur Estnischen SS-Legion auf den SS-Tr.Üb.Platz Debica verlegt. (Cüppers, S. 275, Anm. 21, s.a. Meine Ehre heißt Treue, S. 231 ff, s.a. NS 19/2090 Auflösung der 1.Kp. des Bataillons der W.-SS z.b.V. u.Übersiedlung der Angehörigen zur „Estn.SS-Legion“)


    .... Teil 2 folgt


    MfG
    Jan Evers

  • ... Teil 2



    Laut Verordnungsblatt der Waffen-SS, 4.Jhg., 1943, Nr. 1 vom 1.1.1943 heißt es unter Ziff.
    6. Verzeichnis der zuständigen Ersatzeinheiten
    Die Anlage der Verfügung SS-FHA, Org.Tgb.Nr. 3100/42 geh. v.1.6.42 ist wie folgt zu berichtigen:
    Auf Seite 4 ist zu streichen:
    „Bataillon der Waffen-SS z.b.V. und
    1.Kp.b.Höh.SS u.Pol.Führer Rußland „Nord“ SS-Ers.Btl. „Ost“, Shitomir


    neu einzutragen h i n t e r 2. bzw. 3.Kp „der Waffen-SS z.b.V.“
    ....
    SS-FHA/Amt II/Org.


    Laut SS-FHA, Org.,TgbNr. II/3000/43, Verzeichnis der zuständigen Ersatztruppenteile der Waffen-SS, vom 1.6.1943:
    2.Kp.d.W-SS z.b.V. b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Mitte“ SS-Gren.Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    3.Kp.d.W-SS z.b.V. b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Süd“ SS-Gren.Ers.Btl. „Ost“, Breslau
    (Mehner, W-SS u OrPo, S.59/61)


    Laut SS-FHA, Amt II/Org.Abt. Ia/II, ,TgbNr. II/12000/44, Verzeichnis der zuständigen Er-satztruppenteile der Waffen-SS, vom 1.8.1944:
    2.Kp.d.W-SS z.b.V. b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Mitte“
    SS-Panz.Gren.Ausb.u.Ers.Btl.35, Konitz, Westpr., Hindenburgstraße
    3.Kp.d.W-SS z.b.V. b.Höh.SS-u.Pol.Führer Rußland „Süd“
    SS-Panz.Gren.Ausb.u.Ers.Btl.35, Konitz, Westpr., Hindenburgstraße
    (Mehner, W-SS u OrPo, S.64/68)


    Dem Verfasser steht nur eine kleine Auswahl an Quellen zu Verfügung, deshalb können nicht alle Aspekte bis ins Detail verfolgt werden. Ergänzugen und Korrekturen sind gerne willkommen.


    Sonder-Bataillon Kommandostab Reichsführer-SS FPNr. 32 504
    Sommer 1941 zu 3 Kompanien aus I./SS-Inf.Rgt 14, Auflösung des Stabes mit Befehl vom 30.7.1941 mit Wirkung vom 1.August 1941 (?), FPNr. 1941/42 wieder gelöscht, hatten die Kompanien eigene Feldpostnummern ?
    (Tessin/Kannapin, S.84, S.126; falsch bei Mehner, W-SS u.OrPo, S.279 Bataillon der Waffen-SS z.b.V. ab 30.7.1941 mit seinem Kommandeur, SS-Stubaf.Dern,ebenfalls ab 30.7.1941)
    Umbenennung der Kompanien in
    „1. – 3.Kompanie/Bataillon der Waffen-SS zur besonderen Verwendung“
    Kommandeur:
    SS-Sturmbannführer Friedrich Dern 00.07.41 – 29.07.41
    (* 5. 3.1896 Neu Ulm, SS-Nr. 38 707, bis 17.6.41 Kdr. I./SS-Inf.Rgt 14, ab 17.6.1941 Kdr des aus dem I./SS-IR 14 gebildeten SS-Sonderbataillon Kommandostab Reichsführer-SS bis Auflösung des Stabes m.W.v.30.7.41, mit Pers.Vfg. v. 29.7.1941 zum SS-IR 9 vers., s.a. Cüppers, Shoah, S. 420, Anm.5 BAB SSO Friedrich Dern, 7.41 Stubaf.u. Kdr.I./Inf.Rgt.9, 7.43 Ostubaf.u. Kdr.I./Geb.JR.12, 2.44 Ostubaf.u. Kdr.WGR.29, 11.44 Staf.u.Kdr.WGR.30, Moore neu)


    Adjutant:


    IVa


    IVb:


    1.Kompanie/Bataillon der Waffen-SS zur besonderen Verwendung bei der EG A
    Kompanieführer:
    SS-Obersturmführer Rosenow 00.07.41 – 12.10.41
    Rosenow, Arthur Hstuf. 4.11.07 351 362 SS-Geb.AuE.Btl.13 4.44
    Hstuf. Danzig Chef,2./Pz.GR.5 11.43
    Hstuf. Kdr.I./Pz.GR.5 7.43
    Hstuf. Chef,2./Pz.GR.5 1.43
    Ustuf. Adj.III./Inf.Rgt.9 1.41


    I.Zug:
    SS-Untersturmführer Fritz Störtz 00.07.41 – 12.10.41
    (ab 12.10.41 Kompanieführer, 30.1.42 Ostuf., 9.11.42 Hstuf.)
    Störtz, Fritz Stubaf. 30. 5.12 283 241 Kdr.Feld.Ers.Btl.20 2.45
    Hstuf. Kaiserslautern Adj.WGR.45 4.43
    Hstuf. Chef,1./Btl.d.W-SS z.b.V. 11.42
    Ustuf. 1./Inf.Rgt.14 7.41


    SS-Untersturmführer Burgdorf 24.09.42 – 00.00.00
    (ab 24.9.42 Führer I.Zuges)


    II.Zug
    SS-Untersturmführer Burgdorf 00.07.41 – 24.09.42 ?
    (ab 24.9.42 Führer I.Zuges)
    Burgdorf, Herbert Hstuf. 17. 4.19 365 804 SS-J.Sch.Prag 1.45
    †10. 5.45 Ostuf. Lehrte Pz.GR.10 2.44
    b.Pisek Ostuf. Chef,2./Pz.Gr.Btl."Narwa" 7.43
    Ostuf. Btl.d.W-SS z.b.V. 1.43
    Strm. 5./LSSAH 3.40


    III.Zug:
    SS-Untersturmführer Karolus 00.07.41 – 18.04.42 gef.
    (18.4.42 in Cholm gefallen)
    Karolus, Roland (Robert) Ustuf. 19. 4.21 400 095 4.42 †18. 4.42
    Ustuf. Wien B.d.W-SS Nordwest 4.41 Cholm


    Klein, Willi Ostuf. 4. 8.21 456 070 Chef,10./Pz.GR.25 12.44 ‡ .45
    Ustuf. Grenzhausen Adj.I./Pz.GR.25 6.44
    Ustuf. 2.SS-Inf.Brig. 3.43
    Uscha. 1./Btl.d.W-SS z.b.V. 7.41


    2.Kompanie/Bataillon der Waffen-SS zur besonderen Verwendung bei der EG B
    Kompanieführer:


    Zugführer:
    SS-Untersturmführer Heinrich Tunnat (EK 9)
    (bei Moore unbekannt)


    Zugführer:
    SS-Untersturmführer (?) Hans Graalfs (EK 8)
    Graalfs, Hans Hstuf. 11.11.15 164 791 Chef,Stb.Kp./s.Pz.Abt.502 2.45
    11. 3.94Ustuf. Wieselstede 6./Pz.GR.9 4.39


    Thomas, Theodor Ostuf. 8. 3.21 400 141 Chef,1./Pz.GR.37 1.45 † 2. 1.45
    Ostuf. Wilhelmshaven Chef,10./Pz.GR.37 6.44
    Ostuf. 15.Waffen-Gr.Div. 4.43
    Ustuf. 2./Btl.d.W-SS z.b.V. 9.41
    Strm. 1./Pz.GR.9 9.39


    3.Kompanie/Bataillon der Waffen-SS zur besonderen Verwendung bei der EG C
    Kompanieführer:
    SS-Obersturmführer Bernhard Grafhorst
    (Klein, EG, S. 83)
    Grafhorst, Bernhard Hstuf. 12. 1.13 132 046 Kdr.Pz.Gr.Btl.”Narwa” 9.43 † 2. 9.43
    Ustuf. Nordwalde SS-J.Sch.Tölz 11.38 Woltenkoff


    Unbekannte Dienststellung
    Kummer, Georg Ustuf. 15.12.21 395 024 IVa,2./Sani.Abt.9 12.44
    Strm. Ruppendorf Btl.d.W-SS z.b.V. 7.41




    Bohmann, Ludwig Dr
    Ostuf. 24. 2.12 448 715 Sonderkommando "K"1.44
    Ustuf. Holssel Btl.d.W-SS z.b.V. 10.42
    Ebeling, Wllhelm
    Ostuf. 14. 6.08 12 240 13.SS-Frw.Geb.Div. 4.44
    Ustuf. Obernkirchen IVa,Btl.d.W-SS z.b.V.11.41
    Frenz, Karl-Hermann
    Hstuf. 29. 7.11 203 556 Kdr.I./Geb.JR.27 12.44
    Hstuf. Berlin Kdr.II./Geb.JR.27 6.44
    Hstuf. Btl.d.W-SS z.b.V. 3.43
    Haubold, Hellmut Dr
    Stubaf. 2.10.05 347 126 SS-FHA 6.44
    Hstuf. Chemnitz IVb,Btl.d.W-SS z.b.V. 8.43
    Kochs, Alberts
    Ustuf. 7. 9.11 Btl.z.b.V. 5.44
    Hscha. Riga B.d.W-SS“Ostland“ 4.44
    Kreischer, August Dr
    Stubaf. 3. 8.04 113 590 Btl.d.W-SS z.b.V. 3.45 ‡ 4.45
    Hstuf. Merzweiler/Koblenz Abt.III,b.HSSPF Nord 3.44 Königsberg
    Kreslins, Peteris
    Ustuf. 17. 2.11 Btl.z.b.V. 6.44
    Ustuf. Jaunpielbalja/Wenden SS-Gr.AuE.Einheit 15 6.44
    v.Künsberg, Eberhard
    Stubaf. 2. 9.09 1 552 8.SS-Kav.Div. 10.44
    Stubaf. Speyer Chef,Stb.Kp.II./Pz.Rgt.1 1.44
    Stubaf. Kdr.Btl.d.W-SS z.b.V. 10.42
    Laas, Alfred
    Ustuf. 23. 6.13 267 910 Btl.d.W-SS z.b.V. 4.44
    Mann Hob.Stin/Holstein 3.35
    Mack, Willi
    Ostuf. 15. 4.07 2 569 32.SS-Frw.Gr.Div. 1.45
    Ostuf. Schrenlainen Btl.der Waffen-SS z.b.V. 1.44
    Meyer, Waldemar Dr
    Stubaf. 20. 8.84 71 018 Btl.d.W-SS z.b.V. 6.44
    Lichtenberg
    Robel, Otto
    Hstuf. 16. 6.12 260 204 Nachsch.12 1.45
    Ustuf. Berlin Btl.d.W-SS z.b.V. 12.42
    Schaefer, Helmut Richard
    Hstuf. 16.11.14 429 614 SS-Pz.Gr.AuE.Btl.35 2.45 † 2. 2.45
    Ostuf. Heidelberg Chef,4./Jäger Btl.501 7.44
    Ostuf. Btl.d.W-SS z.b.V. 7.43
    Oscha. Aufkl.Abt.LSSAH 4.42
    Feldw. Rgt.Brandenburg zbV 800 7.41
    Sennhenn, Karl Dr
    Ostuf. 17.11.13 SS-FHA 4.44
    Ustuf. Mülheim/Ruhr Btl.d.W-SS z.b.V. 8.43


    Mai, Erwin
    Ostuf. 20. 8.12 47 117 IVa,SS-Inf.Btl. z.b.V. 1.45 † 1.45
    Ustuf. Ohlau SS-Hauptamt 1.44 Saaz
    Umlauf, Alfred Dr
    Ostuf. 2. 3.13 322 086 IVb,SS-Inf.Btl.z.b.V. 1.45
    Oberhofen/Elbe



    MfG
    Jan Evers

  • SS-Sonderbataillon Kommandostab Reichsführer-SS
    1941 Sommer (4) zu 3 Kompanien aus I./SS-Inf.Rgt. 14, Winter 1941/42 gelöscht.
    Fp.Nr.: 32 504


    Bataillon der Waffen-SS z.b.V.
    1942/43 errichtet als SS-Sonderkommando Gruppe Künsberg zu 5 Kompanien aus Gruppe Geh. Feldpolizei z.b.V. (7), 1943 umbenannt in Bataillon der Waffen-SS z.b.V. (8], 1943 September aufgelöst.
    Fp.Nr.: Stab: 03 359, 1. Kp. 19341, 2. Kp. 29 860, 3. Kp. 21 654, 4. Kp. 22 101, 5. Kp. 23 092


    SS-Infanterie-Bataillon z.b.V.
    1945 Februar (11) errichtet zu 4 Kompanien
    Fp.Nr.: 65 092


    SS-Feldrekruten-Depot Bobruisk
    1942 (6) errichtet mit Stab und 3 Bataillonen,
    1942/43 der Stab aufgelöst, Bataillon unterstellt SS Nachschubkommandantur Bobruisk.
    Fp.Nr.: Stab: 30 841, I. (1-4) 24 697, II. (5-8] 25 357, III. (9-12) 26 133
    1943 September Brigade-Stab und Jäger-Bataillon SS Nachschubkdr. Russland Mitte Bobruisk.
    1944 Stab aufgelöst,
    1944 Juni Bataillon I und II umbenannt in Jäger-Bataillon 500 und 501, Bataillon III aufgelöst.
    Fp.Nr.: Brig.Stab 43 751, I. (1-4) 25 357, II. (5-7) 26 133, III. (8-12) 24 697


    SS-Jäger-Bataillon 502
    1944 April mit Einheiten aus Sonderverband Friedenthal,
    1944 November umbenannt in Führungsstab SS-Jagdverbände Fp.Nr.: 48 312



    MfG - Uwe

    Edited 2 times, last by UHF51 ().

  • Quote

    Original von woellstadt1
    Das SS-Führungshauptamt plante wegen der vielfältigen Praxiserfahrung der Angehörigen der 1.Kompanie mit estnischen Hilfskräften schon im November 1942 deren Eingliederung in die im Oktober 1942 neu aufgestellte Estnische SS-Legion. Das Vorhaben wurde Ende des Jahres realisiert. Damit wurde die 1.Kompanie des Bataillons der Waffen-SS z.b.V. aufgelöst und das gesamte Personal zur Estnischen SS-Legion auf den SS-Tr.Üb.Platz Debica verlegt. (Cüppers, S. 275, Anm. 21, s.a. Meine Ehre heißt Treue, S. 231 ff, s.a. NS 19/2090 Auflösung der 1.Kp. des Bataillons der W.-SS z.b.V. u.Übersiedlung der Angehörigen zur „Estn.SS-Legion“)


    Erstmal danke für das Einstellen dieser Zusammenfassung. "Interessenbedingterweise" möcht ich bezüglich des oben nochmal zitierten Auszuges nachfragen. Ich habe Cüppers und Curilla diesbezüglich durchgeschaut aber nichts gefunden. Beide erwähnen im Prinzip in ihrem gesamten Text kein einziges mal die Zusammenarbeit mit estnischen Einheiten (wohl aber mit lettischen, litauischen usw.) und dann stehen auf einmal mitten im Text die zitierten Zeilen bei Cüppers. Hat daher jemand nähere/ bessere Informationen bezüglich der Beteiligung estnischer Einheiten an diesem Vernichtungsprozess?

    Suche alles zu Esten in Polizei, Wehrmacht & Waffen-SS

  • @ Ultima


    Möglicherweise handelte es sich v.a. um estn. Polizeieinheiten
    resp. Schuma-Abteilungen (sp. Bataillone), welche involviert waren.


    Der Aufbau der Schutzmannschaft im "Ostland" vollzog sich in folgender Weise: Die erste Aufstellung estn. Schuma-Abt. (m. Hundertschaften) geschah bereits 1941 durch die 18. Armee; die anfängliche Bezeichnung war: Sicherungs-Abteilungen. Zwei weitere Abteilungen entstanden in Lettland und Litauen.
    Estn. Schuma-Abt. Dorpat, Fp. 45 380 (sp. Schuma-Btl. 37)
    Estn Schuma-Abt. Fellin, Fp. 46 903 (sp. Schuma-Btl. 38]
    Estn Schuma-Abt. Poltsama, Fp. 47 521 (sp. Schuma-Btl. 39)
    Estn. Sich.-Abt. Pleskau, Fp. 39712 (sp. Schuma-Btl. 40)
    Estn. Schuma-Stamm-Abt., Fp. 44 445 (sp. Schuma-Btl. 41)
    Estn. Schuma-Bau-Abt., Fp. 43 167 (sp. Schuma-Btl. 42)


    MfG - Uwe


    Edit: - Quelle - Tessin/Kannapin u. Mitarb. von Brün Meyer
    Waffen-SS und Ordnungspolizei im Kriegseinsatz 1939-1945
    Ein Überblick anhand der Feldpostübersicht

    Edited once, last by UHF51 ().

  • Ja ich gehe auch davon aus das es sich um die estn. schuma/Pol.Btl. handelt. Wobei die Schuma-Btl. allgemein bisher sehr Stiefmütterlich behandelt wuden...
    Ich finde es nur verwunderlich das Cüppers zwar sehr detailliert (in Bezug auf Ort und Umfang der Morde)auf den Einsatz der 1./Btl.z.b.V. eingeht, aber nie etwas von estn. Hilftruppen erwähnt. Und dann steht da aufeinmal solch eine Aussage im Text.
    Ähnlich Curilla, er benennt nur lettische usw. aber ebenfalls keine estnischen Einheiten. Auf diesen Grundlagen könnte man ja schon fast behaupten wollen das keine estnischen Einheiten an den Verbrechen beteiligt waren. Daher meine Hoffnung das jemand hierzu nähere Angaben machen kann, wo eine Beteiligung, eben dieser Einheiten, nachgeweisen werden kann!?

    Suche alles zu Esten in Polizei, Wehrmacht & Waffen-SS

  • @ Ultima


    Leider wird auch in obiger Quelle von mir die "Vermischung" der SS-Freiw.Verbände, Schuma-Btle. mit der sp. bei der Waffen-SS geführten Divisionen/Brigaden usw., nicht deutlich gemacht. Da muß man sich selbst "durchackern"! Es waren territorial organisierte Verbände und Einheiten.
    Bsp.: Ostland (Rußland-Nord)
    Territoriale Organisation
    1941 waren zu Beginn des Rußlandfeldzuges die Stäbe der Höheren SS- und Polizeiführer A, B und C für Polizeiaufgaben im rückwärtigen Heeresgebiet der Heeresgruppen Süd, Nord und Mitte und ein HSSPF z.b.V. aufgestellt worden.
    Der HSSPF B wurde in der FpÜ erst 1942 in HSSPF Rußland-Nord umbenannt und war zugleich als HSSPF Ostland dem Reichskommissar Ostland zugeteilt; Fp.Nr. 38 706 (schon seit 1941, zunächst nur Rußland-Nord). Im Februar 1945 bildete der HSSPF nach FpÜ eine Kampfgruppe Jeckeln, nun mit Fp.Nr. 19 216 und dem Einsatzgebiet Schlesien.
    Der Befehlshaber der Ordnungspolizei (BdO) Riga, aufgestellt: 22.6.1941, der ihm unterstand, hatte im Gegensatz zu seinem HSSPF keine Befugnisse im Rückwärtigen Heeresgebiet der H.Gr. Nord und erhielt Fp.Nr. erst im Sept. 1944: 24 300; aufgelöst im Nov. 1944.
    Für die vier Generalkommissariate Estland, Lettland, Litauen und Weißruthenien wurden vier SSPF mit den entsprechenden KdO und KdS eingerichtet. Ihnen unterstanden in den größeren Städten außerhalb des eigenen Standortes, wo sie selbst Standortführer waren, SS- und Pol.Standortführer (SSPStOF) mit je einem Kommando der Schutzpolizei (KdoSchP) in Kompaniestärke oder nur einer Schutzpolizei-Dienstabteilung (SchPDA) in Zugstärke und auf dem Lande in den Gebietskommissarieaten (Kreisen) SS- und Pol.Gebietsführer mit je einem Gendarmeriezug.
    Zu diesen deutschen Kräften traten einheimische Schutzmannschaften. Aufstellung vom 1.10.1942 nennt:
    --------------------------------einheimische Schutzmannschaft
    ----------------deutsch-----im Einzeldienst-----in Bataillonen
    BdO Riga-----987-----------------563------------------------------
    KdO Riga---1000----------------9000---------------9000-------
    KdO Kauen--456----------------8757---------------7917-------
    KdO Reval----591---------------5110----------------5385-------
    KdO Minsk--1394---------------8374----------------1456-------


    Die Bezeichnung der aus der einheimischen Bevölkerung mit einem kleinen deutschen Stamm und deutschen Verwaltungsbeamten besetzten Bataillone ist wechselnd. Die Nationalitätenbezeichnung wird nicht immer hinzugesetzt. Anstelle der offiziellen Abkürzung "Schtzm.Btl." setzte sich tatsächlich bald der Ausdruck "Schuma-Btl." durch. Der Verwendung nach unterschied man - ohne daß dies im einzelnen aud den Akten oder Fp.Nummern hervorgeht - zwischen Schutzmannschaft-Front-Bataillonen (Schuma-F-Btl.), Schutzmannschaft-Wach-Bataillonen (Schuma-W-Btl.) und Schutzmannschaft-Ersatz-Bataillon (Schuma-E-Btl.) sowie einigen wenigen Pionier- und Bau-Bataillonen. Das Bataillon bestand aus Bataillonsstab von fünf Köpfen und vier Kompanien (zu je 3 Zügen sowie einem 4. MG-Zug) mit je 124 Köpfen; die Regelstärke des Bataillons betrug also 501 Köpfe.


    MfG - Uwe

    Edited once, last by UHF51 ().

  • Hallo,


    Tätigkeitsbericht des II. Zuges der Gruppe Arlt der 1./Waffen-SS-Batl. z.b.V.: Erschießung Wiener Juden bei Minsk, 17.5.1942


    Die Tätigkeit des Zuges, d.h. 1 Unterführer und 10 Mann, bestand, nachdem Sie abgereist waren, zunächst darin, die Aushebung von Gruben, 22 km vor Minsk zu leiten bezw. zu beaufsichtigen. Die Arbeiten dauerten acht Tage und endeten mit einer Aktion am 30.5.42, an der der gesamte Zug teilnahm. (Ausräumung des Gefängnisses)
    Am 4.5. gingen wir bereits wieder daran, neue Gruben in der Nähe des Gutes vom Kdr., selbst auszuheben. Auch diese Arbeiten nahmen 4 Tage in Anspruch.
    Bald darauf traf ein Transport mit Juden (1000 Stück) aus Wien in Minsk ein und wurden gleich vom Bahnhof zur obengenannten Grube geschafft. Dazu war der Zug direkt an der Grube eingesetzt. Am 13.5. beaufsichtigten 8 Mann die Ausgrabung einer weiteren Grube, da in nächster Zeit abermals ein Transport mit Juden aus dem Reich hier eintreffen soll.
    Am 16.5. begleitete ich mit neun Mann einen Felltransport der Handelsgesellschaft "Ost", von Minsk nachn Unzden und zurück.
    Der SS-Rttf. P. und der SS-Strm. H. wurden auf Ersuchen von SS-Ostuf. Heuser, zur Betreuung des neuen Hausgefägnisses abkommandiert.
    Der S.D. übernahm von einer Einheit der Waffen-SS einen 16-jährigen Russen mit Namen L. und übergab ihn uns zur Betreuung. L. ist völlig ausgerüstet und versieht mit uns den Dienst. Der SS-Strm. H. übernahm für drei Wochen die Sanitätsstelle des Kommandos, da Strm. L. sich auf Urlaub befindet.
    SS-Strm. H. wird am 18.5. auf Befehl von Ostuf. Störtz nach Reval in Marsch gesetzt.
    Damit endet mein heutiger Bericht.


    Quelle: Zentrales Staatsarchiv Prag; ZStL Dok. Slg. CSSR Bd. 332, Bl. 41 (Kopie), abgedruckt in Longerich: Die Ermordung der Europäischen Juden, München 1990, S.160



    MfG
    Steffen

    "Man besucht ja nur sich selber, wenn man zu den Toten geht" (Kurt Tucholsky)

  • Hallo,


    Der Chef des 2.Kp.d.W-SS z.b.V. war das Obersturmführer Helmut SCHREIBER später Ritterkreuzträger
    Könnte handelt es sich um ihm in diesem Zitat?
    Ich fand keinen Hinweis auf seine Teilnahme an den Aktionen des SS Bataillons ZBV


    Quote

    Es soll zu einen Fall einer Einsatzverweigerung eines SS-Führers bei dem SS-Sonderbataillon gekommen sein; der Kommandeur des Bataillons, SS-Sturmbannführer Dern, habe die Haltung des SS-Führers unterstützt. (Kittermann, Those, who said no“ – Germans who refused to execute civilians in World War II in GSR 11 (1988), S. 241-254, hier S. 245, Cüppers, S. 420, Anm.4, da aber dieser Vorfall nur durch Friedrich Dern selber angegeben wurde, erscheint der Vorfall zweifelhaft)


    Patrick

  • Cher Patrick,


    vielen Dank für Deinen Hinweis :]


    aber leider habe ich auch bisher keine weiteren Angaben finden können, die den "Fall der Einsatzverweigerung" erklären könnten bzw. w e r damit gemeint war ....  :(


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Jan,
    vielen Dank für die detaillierte Arbeit. Eine Frage zu deinem Satz: "... Die 3.Kompanie des Waffen-SS-Bataillons z.b.V. wurde zur SS-Division Wiking versetzt,"
    -- weisst du etwas über den weiteren dieser Einheit bei der Wiking ?? Danke. Stoffel

  • Hallo Stoffel,

    Quote

    Original von woellstadt1
    ...Hier ein Beitrag zum im Titel genannten Bataillon von ... RolandP .....


    leider gibt es auf meiner Seite bisher keine weitere Angaben über die Verwendung der Angehörigen der 3.Kompanie im Rahmen der "Wiking" - wo sie eingegliedert wurden, geschlossen oder auf verschiedene Einheiten verteilt usw. ...  :(


    Herzliche Grüße der Rolandus

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo,


    Text aus dem Französisch übersetzt


    "Zweiter Weltkrieg: Waffen-SS
    Seit Juni 1941[10] er ist mit dem Rang eines SS-Obersturmführer an der Spitze der 3. Kompanie des Bataillons
    Waffen-SS zu besonderen Verwendung der Einsatzgruppe C[11] Ende September 1941
    Grafhorst verweigert die Teilnahme an seiner Einheit in Babi Jar. Anschließend wurde seine Kompanie gelöst und zugeordnet vom Sonderkommando 4a im Oktober 1941 [12] zu 5SS-Panzerdivision Wiking, um an der Front kämpfen [13]
    .
    Zum Zeitpunkt seines Todes, befahl er mit dem Rang Hauptsturmführer eines Bataillons von Freiwilligen mit estnischen der Name des SS-Panzergrenadier-Bataillon Freiwilligen Narwa von 5 SS-Panzerdivision Wiking"


    13↑ (de) Andreas Schulz, Günter Wegmann, Dieter Zinke: Die Generale der Waffen-SS und der Polizei, Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang, Band 2 (Hachtel-Kutschera), 2005, Biblio-Verlag, Bissendorf, ISBN 3-7648-2592-8, S. 349, Fussnote 16 (in Porträt Friedrich August Jeckeln, S. 343-357)


    Quelle : http://fr.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Grafhorst


    Dies könnte eine Antwort auf den letzten Fragen sein.
    Können Mitglied haben, den ursprünglichen Text von dieser Quelle?


    Vielen Danke

  • Moin,



    Hstuf Grafhorst kam nur ins Btl. "Narwa", weil er den gefallenen BtlKdr ersetzen musste/durfte.
    Änderung:
    Streiche: Er war vorher anderweitig in der Division "Wiking" eingesetzt.
    Setzte: Er war vorher Rgt.Adjutant PzGRenRgt "Westland".
    Von den anderen Führern (siehe Rolands Angaben zum FhrPers der Kp weiter oben) der 3.Kp.d.W-SS z.b.V. findet sich auch kein weiterer in den Reihen des Btl "Narwa". Sie wird also wahrscheinlich irgendwo anders in die "Wiking" eingegliedert worden sein.


    Gruß
    Christian


    1. Änderung

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    Edited once, last by Ultima ().

  • Hallo,


    Vielen Dank für die Antwort.


    Zuerst möchte ich auf die Bestätigung der Quelle von der Weigerung der Grafhorst haben.


    Patrick

  • Guten Tag,
    anbei ein Nachweis aus einer Akte (Quelle : BArchB) eines SS-Hscha. Für den Stand 10.10.1942.
    Er schreibt in seinem Lebenslauf : „… Nach Beginn des Krieges diente ich im 5.SS Inf. Rgt., welches im August 1941 aufgelöst wurde und wurde zum SS Sonderkommando Gruppe Künsberg, jetzt Batl. der Waffen-SS z.b.V. versetzt, in welchem ich jetzt noch als SS-Oberscharführer diene.“
    Im Anhang Ausschnitte aus der Akte.
    Beste Grüße, westermann

    Files

    • Künsberg1.jpg

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    • Künsberg2.jpg

      (164.04 kB, downloaded 232 times, last: )

    Gruß, westermann

  • Hallo,


    Das ist Helmut Schreiber Chef, 2./Btl.d.WSS.zbV, die in der Quelle unten zitiert wird.


    Quelle: David Kittermann, Diejenigen, die nicht ", sagte - Deutsche, die Zivilisten im Zweiten Weltkrieg in deutsche Studie ausführen weigerte Bewertung 11 (1988)


    Könnte ein Mitglied klären Grafhorst Weigerung, in dem Massaker von Babi Yar teilnehmen?


    Könnte ein Mitglied stellen den Text der Quelle unten?


    13. Andreas Schulz, Günter Wegmann, Dieter Zinke: Die Generale der Waffen-SS und der Polizei, Die Militärischen Werdegänge der Generale, Sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang, Band 2 (Hachtel-Kutschera), 2005, Biblio -Verlag, Bissendorf, ISBN 3-7648-2592-8, S. 349, Fussnote 16 (in Porträt Friedrich August Jeckeln, S. 343-357)


    Es könnten zwei Fällen diese Befehle zu verweigern sein ...


    Vielen Dank


    Patrick

  • Hallo Fachleute,


    ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich dieses alte Thema mal aus der Versenkung hole. Ich rekonstruiere gerade den Lebenslauf meines Opas. Laut Auskunft der WASt gibt es eine Meldung, nach der er im Juli 1943 bei der 8./SS-Btl. z. b. V. eingesetzt war. Standort vermutlich Kochanowa (oder Kochanowka), dabei soll es sich um ein Dorf auf dem Truppenübungsplatz Heidelager/Debica handeln. Da hier immer nur von drei Kompanien zu lesen ist, bin ich etwas irritiert. Wurde das Bataillon später noch aufgestockt? Gibt es darüber evtl. noch weitere Informationen?

    Vielen Dank vorab für erhellende Antworten!

    Viele Grüße aus Berlin

    Svetlana