Schlacht von Rschew

  • Huhu,


    ich habe ein Problem, auf einer Zeichnung die 102. ID zu finden. Laut der Auflistung, gehörte die 102. ID zur 9. Armee der Heeresgruppe Mitte, aber bei der Aufstellungsübersicht vom 22.06.1941 finde ich die nicht. Lese ich die Symbole falsch? Würde mch freuen, wenn mir da jemand helfen kann, habe beide Bilder hochgeladen.


    Würde so gerne versuchen, den Weg zu verfolgen, den die 102. ID. nach Rshew gegangen ist.

    Mit freundlichen Grüßen


    Spreewaldgurke

    Edited 2 times, last by Spreewaldgurke ().

  • Hallo,

    Darf man das eigentlich, einzelne Seiten aus einem Buch fotographieren und diese hier hochladen oder ist das Urheberrechtsverletzung?


    Woher sollen wir wissen wie das Urheberrecht bei dem Buch, aus dem du Seiten einstellst, geregelt ist.?


    Du hast es ja nicht nötig eine Quellenangabe beizugeben, so wie durch die Forumsregeln gefordert.


    Dein Ding.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Moin,
    zum Thema Urheberrechtsverletzung: auch ich habe bei einigen Sachen meine Bedenken, ob es statthaft ist, bestimmte Textpassagen zu bringen. Ich werde in Zukunft aber darauf achten und mit Verfasser/Titel/Seite zitieren.


    Zum Thema Walther Model: auf dem ersten Blick befremdlich: die hohen Herren Offiziere altpreußischen Schlages amüsieren sich auf der Birkhuhn-Jagd und in der Sauna, während die Mannschaften in den Eislöchern an der HKL erfrieren.
    Aber vielleicht brauchte auch ein Arbeitstier wie der Abwehrheld Model mal ein paar Stunden Entspannung und auch die Schlacht von Rschew bestand nicht nur aus einer pausenlosen Abfolge von Gefechten.


    Gut, der Soldatenalltag war schließlich eintönig genug, daher auch das große Gedrängel im Frontkino von Sytschewka.


    Na ja, was soll’s.


    Gruss,
    Bodo

  • Hallo Bodo,


    die Sichtweise ist nun wirklich zu einfach. Truppenführung und Generalstabsarbeit ist nun wirklich nicht mit Grabenkampf
    vergleichbar. Auch höhere Offiziere verbrannten zu Schlacke vor den ausgebreiteten Lagekarten oder ließen sich vorsorglich
    wegen Nervenschwäche in die Heimat versetzen. Schau dir doch die Fotos von Generälen an, aufgenommen vor 1940 und nach 1944.
    Erschreckend - wie diese in wenigen Jahren um Jahrzehnte gealtert sind. In denErinnerungen von Gotthard Heinrici über den Kampf
    vor Moskau kannst Du nachlesen, mit wieviel Zigaretten und Grog-Konsum man nächtliche Entscheidungen für die Truppe fällt.


    Dem normalen Grabenkämpfer stand doch nach der Ablöse eine warme geheizte Stube zur Verfügung.


    Da war dann nur noch ein Elend, dass stören konnte.
    Gestern noch neben dem Ofen die Plätzchen mit den Kindern in der Stube geteilt, mussten diese einen Tag später mit Oma und Opa
    hinaus in Richtung russische Front vertrieben werden. Der Weg wurde vermint, das Dorf angezündet und die Stellung rückverlegt.



    Also nicht nur Kämpfer und Generäle, auch viele Zivilisten waren in die Schlacht involviert.
    Und zogen gen Osten mit ihrem Schlitten oder Bündeln, bei - 40^C...


    Gruss
    Udo

  • Hallo Udo,
    Du hast natürlich vollkommen recht, war vielleicht von mir auch etwas "provozierend" formuliert.
    Ich habe immer noch das eindimensionale Bild der Frontschweine im Graben vorne an der HKL und die altpreußischen Herren Offiziere ein paar Kilometer weiter hinten bei Cognac und angeregter Unterhaltung über die Jagd und ihre Güter in Ostpreußen. Vielleicht galt das noch in gewisser Maßen am Anfang des Krieges aber sicherlich nicht mehr während der schweren Krise der HGrp. Mitte seit Dezember 41.
    Natürlich, da bin ich vollkommen bei Dir, das war etwas naiv von mir.


    Beispiel Sytschewka war seit der Eroberung im Oktober 41 Etappenstadt und Drehscheibe des Nachschubs für die 9. Armee, ab Januar 42 (vielleicht schon vorher) entbrannten nach dem Durchstoß einer sowjetischen Armee im Ort und in der Umgebung heftige Kämpfe, auch in unmittelbarer Nähe des AOK 9 Gefechtsstandes wurde gekämpft und dem konnte sich niemand entziehen.


    Bei der Waffen-SS, also in diesem Fall SS-Division "Das Reich" (Kleinheisterkamp) und SS-Regiment "Der Führer" / Kampfgruppe Kumm wurde ja seit eh her großen Wert auf Kameradschaft zwischen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften gelegt. Während der Kämpfe am Nordriegel/Solomino-Korridor Januar/Februar 1942 kam auch OStubaf Otto Kumm nicht umher, das Dorf Klepenino mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, insbesondere durch die starke Schrumpfung des Regimentes auf 650 Mann und am 18. Februar 1942 auf nur noch 35 Mann.
    Da galten dann auch selbstverständlich ganz andere Maßstäbe.
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    Im Weidinger liest man, Kapitel Und doch - das Unwahrscheinliche geschah! Ein Kommandeur kämpft um sein Regiment, dass Model (9. Armee) Kumms Bitte, das Regiment in Deutschland neu aufzustellen ablehnte und schnellstmöglich Ersatz bereitstellen wollte.
    "Schauen Sie bitte hinaus, Herr Generaloberst, draußen ist das Regiment angetreten - 35 Mann."
    "Das ist etwas anderes, aber ich kann Ihnen das nicht genehmigen. Das kann auch die Heeresgruppe nicht. Ich schlage Ihnen vor, morgen zum Reichsführer zu fliegen, vielleicht kann der Ihnen helften."
    Kumm flog nach Rastenburg und trug seine Bitte, das Regiment auf einem Truppenübungsplatz in Deutschland neu aufzustellen Heinrich Himmler vor, welcher ebenfalls ablehnte. Begründung: in dieser Situation an der Ostfront ließe sich kein Regiment abziehen. Himmler sicherte ihm 100 Offiziere und 1.000 Mann im frontnahen Raum zu.
    Kumm pochte auf die Tradition und die langwierige Ausbildung des Regimentes "Der Führer" und lehnte diesen Auftrag ab.
    Kumm wird bei Hitler vorstellig, welcher ihm diese Bitte gewährt.
    Kumm macht Urlaub in Klagenfurt (der Garnisonsstadt des III. Btl./SS-Regiment "DF" und stellt danach im März 1942 auf dem Truppenübungsplatz Fallingbostel das Regiment neu auf, welches von 400 "genesenden" Regimentsangehörigen aus den Lazaretten als Stamm und 3.000 Rekruten neu gebildet wird.


    Gruss,
    Bodo

  • Hallo,
    zur zeitgenössischen Rezeption: die Niederlage der verlorenen Schlacht um Moskau wurde der deutschen Öffentlichkeit vorenthalten. Pressezensur und Einbehalten von Feldpostbriefen mit kritischen, wehrkraftzersetzendem Inhalt.
    Wie passend, dass die gewonnene Winterschlacht um Rschew und Models RK mit Eichenlaub dann wieder als großer Sieg gefeiert werden konnte, oder?


    Gruss,
    Bodo

  • Hallo,
    hier eine Quellenliste über Rschew:
    • Aufzeichnungen des А.О.K. 9: Die sechs Schlachten im Grossraum Rshew - Die Winterschlacht von Rshew, Jan./Febr. 42
    • Blaurock: Die Winterschlacht von Rshew (Zeitschrift Wehrkunde, Ausgabe 1957/5)
    • Buchner: Die Schlacht von Moskau 41/42 (Deutsche Soldaten Zeitung, München 1956)
    • Bundesarchiv-Militaerarchiv
    o GFM. Model: Nachlass, Unterlagen zum Lebenslauf, die Winterschlacht um Rshew (H 08-6/1.2.)
    o A.O.K. 9: Die Kesselschlacht suedwestl. Rshew (H 12-9/2)
    o Die Winterschlacht bei Rshew (H 12-33/2)
    o XXXXVI. Pz.K.: Gefechtskalender u. Beutzahlen (H 14-46/1)
    o Die Kesselschlacht sudwestl. Rshew, Feindverhalten, Abwehrschlacht um Karmanowo und bei Rshew (H 14-4672)
    • Hansgeorg Model (Sohn): Briefe seines Vaters, Tagesbefehle als O.B. der 9. Armee, Berichte und Stellungnahmen der Herren: Blumentritt, Buntrook, v. Bonin, Engel, Erfurth, Filbig, Lange, Rasp, Reichhelm und Strauß
    • Raus: Die Schneckenoffensive, die Hackmaschine (Wehrwissenschaftliche Rundschau 1953/9 und 12)
    • Reinhardt: Pz.Gr. 3 in der Schlacht von Moskau, Krisenlage im Ruecken der Hgr. Mitte, Verteidigungskaempfe u. Erfahrungen Sommer 42 (Wehrkunde 1953/9, 1955/6, 1960/2)


    Gruss,
    Bodo

  • Moin,
    und aus dem Russischen:
    "Правду о Ржеве скажут только тогда, когда умрут все, кто здесь командовал..." Ветеран боев за Ржев в частной беседе. - Die Wahrheit über Rschew wird erst dann gesagt, wenn alle sterben, die den Befehl hatten...", Kriegsveteran über Rschew. http://rshew-42.narod.ru/ Rshew 1942
    Gruss,
    Bodo

  • Hi,


    eine der wichtigsten Gestalten der Schlacht von Rschew war zweifelsohne Walther Model.
    Hier noch ein paar Details aus seiner Biographie:


    Biographie Walter Modelhttp://www.geni.com/people/Generalfeldmarschall-Walter-Model/6000000011193955037
    Models Verwundungen im WK I
    1915 Granatsplitter am Knie, Granatsplitter an der rechten Schulter
    1916 Granatsplitter am rechten Unterschenkel (schwere Verwundung) bei Fort Douaumont/Verdun
    1921 Heirat mit Herta Huyssen
    1927 Geburt seines Sohnes Hansgeorg Model in Görlitz
    Am 21. April 1945 nahm er sich mit einem Pistolenschuss in die rechte Schläfe in einem Waldgebiet zwischen Duisburg und der heute zu Ratingen gehörenden Ortschaft Lintorf das Leben. Den unterstellten Kommandeuren hinterließ er die nationalsozialistisch geprägte Botschaft: „Unter dem Druck der Kriegsereignisse zeigt sich, dass noch immer weite Kreise des deutschen Volkes und damit auch der Truppe vom jüdischen und demokratischen Gift der materialistischen Denkweise verseucht sind”.
    Am 12. Mai 1921 heiratete er in Frankfurt am Main Herta Huyssen (* 4. Februar 1892 in Niederbreisig; † 5. Mai 1985 in Bonn).[11] Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor:Hella (* 22. September 1923 in Münster)Hansgeorg (* 1. März 1927 in Görlitz), Brigadegeneral a.D.Christa (* 16. Februar 1929 in Berlin)Ein Bruder von Walter Model war der Rechtsanwalt und Publizist Otto Model.Einem breiteren Publikum wurde die Person Models durch den englisch-amerikanischen Spielfilm „Die Brücke von Arnheim“ aus dem Jahr 1977 bekannt, in dem die Ereignisse um die alliierte Operation Market Garden behandelt werden. Darin wird Model von dem österreichischen Schauspieler Walter Kohut dargestellt.PersönlichkeitHeinz Guderian beschrieb Model als "kühnen, unermüdlichen Soldaten". In der Tat war Model ein rastloser, unentwegt hart arbeitender Offizier. Er wurde von vielen als sehr ehrgeizig, dabei doch immer kompetent eingeschätzt. Darüber hinaus galt Model als ein sehr unbequemer Mensch, der sich nicht scheute, seine Meinung - auch Vorgesetzten oder Hitler persönlich - zu sagen. Model versuchte stets demonstrativ als unpolitischer Soldat aufzutreten. Damit erreichte er jedoch das genaue Gegenteil, so dass er zuletzt sogar unter Wehrmachtsoffizieren als überzeugter Anhänger Hitlers galt. Dementsprechend äußerte er sich - wie viele andere Generäle auch - abfällig über das am 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler verübte Attentat. Typisch für ihn war ein enormes Selbstbewusstsein, das bisweilen in Selbstüberschätzung ausartete. Beispielhaft hierfür seien folgende Begebenheiten erwähnt: Als er Anfang 1942 das Kommando über die 9. Armee an der linken Flanke der Heeresgruppe Mitte übernahm, wurde er gefragt, wie viele Männer er (für einen bevorstehenden Angriff) an Verstärkung mitgebracht habe. Seine Antwort: „Mich!“. Als er von der alliierten Luftlandeoperation bei Arnheim erfuhr, dachte er, es handele sich um ein Kommandounternehmen, durch das er entführt werden sollte. Eine Marotte Models war, dass er ledige Offiziere nur ungern für Orden oder Beförderungen vorschlug.


    * Hansgeorg Model/Dermot Bradley: Generalfeldmarschall Walter Model (1891–1945). Dokumentation eines Soldatenlebens. Biblio, Osnabrück 1991. ISBN 3-7648-1785-2.


    Gruss,
    Bodo

    Edited once, last by Bodo123 ().

  • Hallo Bodo,


    anbei der Link zu einer recht gut gemachten Film/Doku zur Schlacht um Rshew und deren Vorgeschichte.


    Soviet Storm: WW2 in the East - The Rzhev Meat-Grinder



    Gruß Bernd

  • Hallo Bernd und alle anderen!


    Bernd, danke für den interessanten Link. Woher stammt eigentlich der Ausdruck "Fleischwolf (Meat Grinder)" Rschew? Mein Vater sprach immer von der "Hölle von Rschew". Hier noch ein kurzes Zitat aus einem Zeitungsartikel von wann? (gefunden in den Unterlagen meines Vaters) über den "Wellenbrecher Rschew":


    ""In vier weiteren Sommer- und Winterschlachten hielt Rschew wie ein stählerner Block. Die Soldaten und Offiziere der 9. Armee übertrafen alle Maßstäbe militärischer Leistungen. Und Generaloberst Model erwies sich bereits in diesen Kämpfen als der bedeutendste Verteidigungsstratege des letzten Krieges."
    (Quelle unbekannt)


    Gruß Cristiane

    "Feigheit ist die Mutter der Grausamkeit" Montaigne


    Suche Einsatzorte 3./schwere Artillerie Abt. 848 ab Juni 1943


  • Hallo zusammen,


    unpatriotische und eine antisowjetische Darstellung.


    in der Tat hätte ich das Gemälde auch abhängen lassen, man zeichnet doch den eigenen Heldenkampf nicht aus der Perspektive des deutschen Grabens ?



    Anbei mal eine Frontzeitung, wie sie wohl nach den Rshewer Schlachten immer verteilt wurden



    Gruß
    Udo

  • Hallo zusammen,
    hallo Christiane,


    Bernd, danke für den interessanten Link. Woher stammt eigentlich der Ausdruck "Fleischwolf (Meat Grinder)" Rschew? Mein Vater sprach immer von der "Hölle von Rschew".


    es gibt keine "amtliche Bezeichnung" für diese Schlacht, nur wegen dem stetigen Menschenverschleiß auf beiden Seiten verwendet man statt "Hölle" lieber
    eine Begrifflichkeit aus der Branche "Metzgerei". Erst vor wenigen Jahren veröffentlichte eine russische Historikerin ein Werk über die Kämpfe, namentlich dann auch "Schlachthaus" benannt.
    Dort wird auch tiefer auf die blutigen Verluste (2 Millionen) der Roten Armee eingegangen. Ich bin jetzt etwas schreibfaul, daher nur der Screenshot zum Titel.
    Interessanterweise verbrachten auch Hans Scholl + Studienfreunde ihr Praktikum (Feld-Famulatur) dort vor Ort.
    Der täglich anfallende Blutstrom in den Feldlazaretten dürfte ebenfalls ausschlaggebend für deren weitere Aktivitäten gewesen sein.
    Dazu gibt es auch eine gute deutsche Veröffentlichung (Die Weiße Rose. Von der Front in den Widerstand : Detlef Bald)



    Bitter aber sind die von 2Zug geschilderten Lebensumstände eines Teils der Bevölkerung von Rshew heute.


    Es gibt Nachkriegsentwicklungen, die wir von unserem Verständnis her nicht nachvollziehen können. Die wenig "ruhmreichen" Kämpfe in dieser Region haben
    dann den Status als Heldenstadt gekostet, was natürlich finanzielle Folgeprobleme mit sich trägt. Vergleichbar hätte man in Deutschland nach dem Krieg
    die Region Aachen sträflich vernachlässigen müssen, für die frühzeitige Übergabe bzw. den wenig wehrhaften Widerstand.


    Gruß
    Udo

  • Allen Helfern,


    Erfreuliche Nachricht am Rande: Der Regimentsfriedhof in Pustoschka wurde Ende 2017 gefunden. Mein Großvater wurde identifiziert und auf dem Sammelfriedhof Rshew beigestetz


    LG Jochen

    30 Jahre Suche....Endlich!!!!!!

  • Hallo zusammen,


    Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in diesem Jahr wurde am 30.06.2020 ein 110 Tonnen schweres und 25 Meter hohes Ehrendenkmal bei Rschew vom russischen Präsidenten Putin und dem weißrussischen Präsidenten Lukaschenko eingeweiht. Putin erklärte in seiner Rede, dass noch vor kurzem in der offiziellen russischen Geschichtsschreibung Rschew nicht erwähnt wurde. „Zu schwer“ sei es gewesen über „den Fleischwolf“ von Rschew zu sprechen.

    Ehrendenkmal


    Ehrendenkmal Rschew.jpg


    Mit lieben Grüßen

    Kirsten

  • Hallo zusammen,


    habe in der letzten Zeit immer mal wieder bei einer sehr schönen TV-Film-Doku zu einer Fahrt durch Russland reingeschaut - mit einem Uralt-Bus des Typs "Robur":


    https://www.youtube.com/watch?v=xScj5gN2T-o (Folge 1 - von 4 Folgen insgesamt)


    Dort zeigte man sehr eindrucksvolle Bilder zur Stadt und dem ehemaligen Schlachtfeld Rshew.



    Gruß


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Hallo liebe Experten der Schlacht von Rshew,

    vielleicht könnt Ihr mir bei einer Ortsbestimmung helfen. In einer Wast-Mitteilung über einen Verwandten (Schützenregiment 6, 7. Panzerdivision) heißt es: "18.03.1942 bei Tschaug südwestlich Reschow verwundet". Die genannten Orte finde ich nicht, eine Vermutung ist, dass es sich um Gshatsk und Rshew handeln könnte. Wobei Gshatsk südöstlich von Rshew liegt.


    Hat jemand eine Idee, wo Tschaug liegt?


    Gruß Frank

  • Hallo Frank



    laut Lagekarte vom 18.03.1942 war die 7.Panzer-Division südsüdöstlich von Gshatsk eingesetzt.

    Auf diese Lagekarte ist ein Ort Roshewo zu sehen, ist markiert.

    D.h. es kommt die Karte Y56 Gshatsk in Frage.

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    mit freundlichen Grüssen


    Uli