Scharfschützenkarabiner K98

  • Hallo!


    Wer kann mir sagen, ob es für die K98 der Scharfschützen eine spezielle Kennzeichnung auf dem Gewehr gab? Vielleicht auch irgendwelche Veränderungen am K98?


    Gruß Karabinchen48

  • Hallo,


    willkommen hier im FdW!


    Eine spezielle Kennzeichnung gab es nicht. An der Waffe gab es Änderungen zur Aufnahme der ZF-Montage, manche bekamen auch einen verlängerten Sicherungshebel oder geriffelte Schaftkappen.



    Grüße


    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Guten Tag im Forum,


    gebe folgenden Literaturhinweis: Peter Senich: "Deutsche Scharfschützenwaffen", Stuttgart 1996, erschienen im Motorbuch Verlag, ISBN 3-613-01732-6. Das Buch hat 387 Seiten und ist reichlich bebildert. Der K 98 als Scharfschützenwaffe wird ausführlich behandelt.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    (PH)

  • Hallo Alle!


    Danke für die tollen Hinweise. Ging ja wie am Schnürchen. Dann werd ich jetzt mal in die Forschungsabteilung gehen

  • Hallo Peter,


    wird in dem Buch "Deutsche Scharfschützenwaffen"nur der K 98 k oder werden auch andere Scharfschützenwaffen, z. B. G 41 behandelt?


    Gruß Karl

  • Guten Tag im Forum,


    kann auf die Frage von Karl antworten, dass in dem Buch noch das Gewehr 98, das G 41, das G 43, aber auch Scharfschützenwaffen der Russen (Mosin-Nagant M 91/30, SL-Gewehre Tokarew M 1938 und M 1940) und die Gruppe der Sturmgewehre mit Zielfernrohr (FG 42, StG 44, Mkb 42 (H), MP 43) vorgestellt werden. Schwerpunkt ist allerdings der K 98 k.
    Es sind viele Abbildungen von Waffen und Zubehör mit Herstellerstempeln und speziellen Stempeln an der Scharfschützenbewaffnung der Waffen-SS vorhanden, wie z.B. SSZZA2 = SS Zentral-Zeugamt A 2.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    (PH)

  • Hallo,


    Nachfolgend noch ein paar Infos:


    "Um den Scharfschützen innerhalb der Wehrmacht eine äußerst zuverlässige Waffe liefern zu können, wurden bei den Heereszeugämtern Spandau, Königsberg und Hannover nur solche Karabiner für die Anbringung der Zielfernrohrhalterung ausgesucht, deren Laufinneres von einwandfreier Beschaffenheit war. Dann wurde bei diesen Ämtern an den hierfür vorgesehenen Waffen ein Zielfernrohr 39, auch "Zielvier" genannt, angebracht, Nachdem das Fernrohr genauestens eingestellt und der Karabiner eingeschossen wurde, übertrug man die Waffennummer des Karabiners auf die linke Seite des Zielfernrohrhalters.
    Das Zielfernrohr durfte fortan nur mit der Waffe verwendet werden auf die es aufgepaßt und mit der es angeschossen worden ist. "


    War die Waffe aus irgendwelchen Gründen nicht mehr brauchbar musste es an eines der drei oben genannten HZÄ gesandt werden, damit das Zielfernrohr auf eine neue Waffe aufgepaßt werden konnte.


    "Jeder an die Truppe gelieferte Zielfernrohrkarabiner musste im Beisein des Waffenmeisters oder des Waffenunteroffz. geprüft und nochmals beschossen werden"


    aus: Zielfernrohrkarabiner 98k (Scharfschützengewehr) In: Waffen-Revue Nr. 5, S.783ff


    Viele Grüße
    Steffen

    "Man besucht ja nur sich selber, wenn man zu den Toten geht" (Kurt Tucholsky)

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  • Guten Tag im Forum,


    möchte Karl nur kurz bestätigen, dass es das verlinkte Buch ist. Der heutige Kaufpreis hat es wirklich in sich.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    (PH)