Unbekanntes Abzeichen

  • Hallo Frank,


    danke für die schnelle Antwort, aber ich fürchte, daß sie nicht paßt.
    Es handelt sich hier um ein einziges Abzeichen, und in der rechten Hälfte ist der mittlere Streifen gelb und nicht rot wie beim "Ehrenkreuz des Weltkrieges für Frontkämpfer".


    Gruß
    Moni

  • Hallo Frank,


    verstehe ich das jetzt richtig: Es war ein Abzeichen von jemandem, der im 1. WK das Eiserne Kreuz bekommen hatte und dann 1934 mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet wurde?


    Hm, das würde ja ganz neue Fragen über den ehemaligen Besitzer hervorrufen.


    Gruß
    Moni

  • Hallo Moni,
    exakt. Wem auch immer diese Ordensschnalle gehört/e, ihm
    wurde das EK2 verliehen und 1934 das Ehrenkreuz für Frontkämpfer
    (des 1. Weltkrieges) verliehen.


    Gruß


    FRank

  • FRanks Identifizierung stimmt schon. Es kann bei so alten Stoffen schonmal vorkommen, dass aus rot mit der Zeit orange wird...



    Quote

    Morgane hat geschrieben:


    Hm, das würde ja ganz neue Fragen über den ehemaligen Besitzer hervorrufen.



    Darf ich fragen, was für Fragen? - Zumindest für mich ist daran nichts besonderes zu finden...

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    Darf ich fragen, was für Fragen? - Zumindest für mich ist daran nichts besonderes zu finden...


    Entschuldigung, ich habe meine weiterführenden Gedanken aufgeschrieben, ohne sie weiter zu erläutern.
    Es geht darum, daß ich bisher glaubte, daß es eine Auszeichnung meines Vaters wäre, was sich jetzt als falsch herausgestellt hat. Also kämen nur noch meine Großväter in Frage. Aber der eine ist bereits 1930 gestorben, und der andere war, laut Erzählungen meiner Mutter, nicht der Typ, der eine Auszeichnung für sich beantragt hätte. Deshalb frage ich mich jetzt, woher dieses Abzeichen kommt...


    Eine andere Frage hätte ich noch: Wann und wo wurde dieses Abzeichen getragen? Ich meine, zu welchen Gelegenheiten, an Uniform oder Zivilanzug?


    Gruß
    Monika

  • Hallo Monika!
    Bin zwar nicht gerade der Spezialist für Orden und Ehrenzeichen, es ist aber noch heute so (aus Gründen der Stabilität beim Tragen) das mehrere verschiedene Ehrenzeichen/Orden auf einer Schiene sitzen, die schauen dann aus als wenn es ein Teil wäre.
    Zum zweiten habe ich ebenfalls das Abzeichen für Frontkämpfer I.WK von meinem Großonkel, die Farben bleichen bzw. verschmutzen gerne nach dieser langen Zeit.
    Ehrenzeichen beantragt man nicht selber, man wird in der Regel von einem seiner Vorgesetzten vorgeschlagen - aus welchen Gründen auch immer. Man wird Deinen Großvater also nicht gefragt haben. Und wer lehnt schon ab wenn er es bekommt....


    Grüße Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

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    Morgane hat geschrieben:


    Eine andere Frage hätte ich noch: Wann und wo wurde dieses Abzeichen getragen? Ich meine, zu welchen Gelegenheiten, an Uniform oder Zivilanzug?


    Diese Bandspange wurde zu jeder Uniform getragen, die es im Dritten Reich so gab, aber nicht an Zivilkleidung.

  • Hallo Stephan


    Quote

    Original von pinstab
    Ehrenzeichen beantragt man nicht selber


    Für das EK2 mag dies zutreffen, aber das Frontkämpferkreuz mußte wohl selbst beantragt werden. In dem von Frank o. a. Artikel bei wikipedia steht: "Die Verleihung des Ordens musste beantragt werden ..."



    Hallo G.K.


    ich muß nochmal nachfragen. Zu welcher Gelegenheit hätte ein Zivilist zwischen 1918 und 1938 noch einmal eine Uniform angezogen?


    Gruß
    Monika

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    Morgane hat geschrieben:


    Zu welcher Gelegenheit hätte ein Zivilist zwischen 1918 und 1938 noch einmal eine Uniform angezogen?


    Wann immer es passte. - Es gab damals nicht nur Uniformen für Soldaten, sondern auch für Polizisten, Feuerwehrler, NSDAP-Mitglieder (in Führungspositionen), SS, SA, NSKK, NSFK, RAD usw.

  • Mein Urgroßvater trug seine ganzen Auszeichnungen auch an der Reichsbahnuniform. Damals war es schick, sich zum Einen eine Dienstuniform zu beschaffen, zum Anderen diese mit Ausziechnungen vollzuhängen. War "Mode" :D

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  • Hallo "Infansammler",


    danke für die schnelle Antwort. Jetzt bin ich weiter ein Stück weiter.
    Habe mal im Netzt rech. und erfahren, dass der Einmarsch ins Sudentenland am 1.10.1938 war. Zu der Zeit war die abgeb. Person noch Wehrdienstleistender.


    Gruß Bernd