Deutsches Dosenbrot aus WK2 kommt ins Museum (Kommißbrot)

  • Hi Arnulf uaa.,


    da kann ja noch mind. weitere 12 Jahre die Genießbarkeit/Haltbarkeit geprüft werden -
    bei 20 Dosen; dann allerdings ... :D .


    Erheiterter Gruß,
    Kordula

  • Tja, das ist eben noch beste Vorkriegsware, und, egal, ob es inzwischen nicht mehr so gut schmeckt, schlimmer als die Panzerplatten aus den EPa kann es nicht sein.


    Hardy

    Inter arma enim silent leges

  • Hallo Kordula und Hardy


    Hier bei uns in Norwegen, wo das Brot schwammig ist, aehnlich dem englischen Gummibrot  :( ,ist deutsches Brot auch aus der Dose eine Delikatesse bzw. eine Abwechslung. Alternative ist Selberbacken.


    mfg Arnulf

    Taktik ist Glueckssache. Herz ist Hauptsache. Wahlspruch der 1. Gebirgsdivision.

  • Moin Arnulf und andere Leser, zum Dosenbrot habe ich als "Anweisung" im Ostseetagesbefehl # 81/ vom 20.6.44 gefunden :
    "Es wird darauf hingewiesen, daß der Frischzustand von Dosenbrot durch Kochen der verschlossenen Dosen im Wasserbad während einer Dauer von 40 Minuten wieder hergestellt werden kann. Nach dem Kochen ist das Brot noch heiß aus der Dose zu entfernen und bald nach dem Abkühlen zu verzehren."
    Guten Appetit wünscht kKlaus

  • Hallo,


    hier noch ein Archiv-Fundstück zur Herkunft der Bezeichnung "Kommißbrot".
    Quelle: Badener Zeitung Nr. 54 vom 8.Juli 1942, Seite 4


    Gruß, J.H.

    Files

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hi J.H.,


    danke - sehr interessant, was Du da eingestellt hast.
    Gute Ergänzung zum o.a. Artikel.


    Weiß nicht, ob ich das schonmal gefragt hatte:
    findest Du die online oder besitzt Du all' diese Artikel?
    Letztendlich nicht ganz so wichtig - hauptsache, wir
    werden weiter mit diesen Sammelstücken beglückt.


    Überschrift habe ich ergänzt.


    Grüße, Kordula