Kesselausbruch Wilna ( Vilnius ) 1944

  • ... und noch ein paar Ergänzungen:

    Files

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Heute 01 MAy 2020, eine Mountainbike runde gemacht, auch durch das Gebiet des Rückzug. Das Gebiet zwischen die erste und zweite Überquerung der Neris.

    Diesmal einfach so. Und ein Grabstein mitten im Wald , in die nahe des zweiten Überquerung, gefunden.


    žuvę Vokeciu 5 Kariai
    1944 Liepa

    Gestorben 5 Deutsche Soldaten
    Juli 1944

    Ob die wohl identifiziert sind ? exakte Koordinaten habe ich.

    Files

    • Neris DEU.jpg

      (367.64 kB, downloaded 95 times, last: )
  • Hallo Joseph,


    habe diesen Tread mit großem Interesse gelesen.

    Was ich nicht gefunden habe sind Informationen zum Abwehrkommando 305 in Zusammenhang mit dem Ausbruch, Major/Oberstleutnant Christiansen war m.W. zum April '44 versetzt und nicht mehr Chef des Kommandos.

    Der verstorbene Vater eines Freundes von mir war '43 - '44 Angehöriger des Abwehrkommandos, zum Zeitpunkt des Kesselausbruchs war seine Frau und seine 4-jährige Tochter bei ihm, er hat sich mit seiner Familie nach Westen - mit Flußquerung - durchgeschlagen.

    Wo finde ich ggf. weitere Informationen zum AK305?


    Gruß


    Dieter

  • Hallo Dieter,


    leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, mal wieder hier im Forum vorbeizuschauen.


    Der Sohn von Major Christiansen, leider kurz nach der Veröffentlichung seines Buchs in Litauen vor ein paar Jahren verstorben, hatte hier im Forum etliche Posts veröffentlicht, welche ich jetzt nach sehr kurzer Recherche nicht mehr wiederfinde. Er hatte sich dort häufig mit einem Foristen aus Polen (Stettin) mit dem Nick "Antoni" ausgetauscht. Da ich den Kontakt zu einem lit. Verlag bez. der litauischen Ausgabe seines Buchs vermittelt hatte, führte ich mit Herrn Christiansen etliche Telefongespräche, wo er mir auch noch einige "Döntjes" aus jener Zeit erzählte. Er hatte seinen Vater während dessen gesamter Dienstzeit nur einmal (zur Weihnachts-/Silvesterzeit 1943/44) auf der Fahrt in einen Heimaturlaub mit der Zwischenstation Wilna treffen können.


    Hier:


    Kesselausbruch Wilna ( Vilnius ) 1944


    habe ich mal darauf hingewiesen - habe aber auch die dort markierte Stelle im "LdW" nicht mehr öffnen können. Eventuell ist da etwas nach längerer Zeit der Inaktivität gelöscht worden...?


    Vielleicht wirst Du ja noch fündig - die erwähnte Einheit, deren Chef Major Christiansen war, mit Nummer etc. ist mir jedoch noch nicht in Texten begegnet.



    Schöne Grüße und viel Erfolg!


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Hallo Bernhard,


    zunächst bitte ich um Entschuldigung, dass sich so verzögert reagiere: Ich bin leider nicht mehr so häufig im Forum aktiv...


    Vielen Dank für Dein Foto und die Infos.


    Ich werde mich mal an den VDK wenden und Deine Hinweise weitergeben.


    Die Tatsache, dass man dort sogar eine aufwendige Grabanlage geschaffen hat, ist evtl. ein Hinweis darauf, dass man diese Grablage bereits kennt - oder darauf, dass dort litauische Einwohner tätig geworden sind, wofür man große Hochachtung haben sollte. Auch aus Berichten von Eugen Hinnen weiß man, dass Einheimische über Jahrzehnte (deutsche) Soldatengräber gepflegt haben - auch in der kommunist. Phase.


    Ich werde wieder schreiben, wenn ich weitere Infos vom Gräberdienst des VDK habe.



    Schöne Grüße


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Hallo Dieter,


    noch ein kleiner Nachtrag...


    Bei Wikipedia fand ich zu Julius Christiansen den folgenden Eintrag:


    "Ab November 1942 war er als Major Leiter des Abwehrkommandos 304 in Wilna. In dieser Funktion unterhielt er bis 1944 zur Bekämpfung sowjetischer Partisanen Kontakte zur Führung der Polnischen Heimatarmee. Im Juni 1944 übernahm er die Leitung des Frontaufklärungskommandos 305 in Galizien und Krakau, zuletzt als Oberstleutnant. Kurz vor Kriegsende geriet er in sowjetische Gefangenschaft, in der er 1951 starb."


    Wenn Du nach den Umständen des offensichtlich gelungenen Kesselausbruchs von jenen Angehörigen der Abwehr suchst, wäre das Abwehrkommando 304 der Gegenstand Deiner Nachforschungen - sofern denn die Aussagen von Wiki korrekt sind?!


    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Moin Joseph,


    vielen Dank, dann bin ich da offensichtlich einer Verwechslung unterlegen.


    Dann gehörte der Vater meines Freundes sicherlich zum AK 304 und ist dann mit seiner Frau und kleiner Tochter aus dem Kessel herausgekommen.

    Werde mal schauen ob sich zum AK 304 was finden lässt.


    Grüße


    Dieter

  • Hallo zusammen,


    nach wieder einmal längerer Pause möchte ich hier eine kleine Notiz einstellen, auf welche ich gerade zufällig gestoßen bin:


    Dr. Fridolin Scheuerle, Mitglied der Vilnius-IG und leider vor ein paar Jahren verstorben...


    Kesselausbruch Wilna ( Vilnius ) 1944


    ... gründete nach seinen Kriegserfahrungen - er erfuhr von Einwohnern der Stadt Vilnius große Anteilnahme und Hilfe während der Zeit seiner dortigen Kriegsgefangenschaft - eine Stiftung,

    welche bislang ca. 100 litauischen und russ. Stipendiaten ein Studium in LT oder auch in D ermöglichte.


    Der aktuelle Staatspräsident Litauens, Prof. Gitanas Nausėda, ist/war Stipendiat der DELTA-Stiftung von Dr. Scheuerle und konnte so ein erfolgreiches Studium

    im Bereich Wirtschaftsmathematik absolvieren.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Gitanas_Naus%C4%97da



    So zeigt sich wieder einmal, dass auch in jenen schrecklichen Zeiten gemachte positive Erfahrungen bis in die Gegenwart Früchte tragen können.



    Gruß


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

    Edited once, last by Joseph O. ().

  • Hallo Joseph und Vilnius Interessenten,


    Josephs Mitteilung zur DELTA-Stiftung von Dr. Scheuerle ist in der Tat ein Lichtblick zu dem an sich traurig-denkwürdigen Datum des Jahrestages, an dem vor 76 Jahren der Ausbruch, die Flucht, aus dem Kessel von Wilna erlaubt wurde (13.07.2020). Wie schon an anderer Stelle bemerkt, hatte ich mit meiner Familie die Gelegenheit, in genau dieser Zeit (05. bis 10.07.2020) einen Besuch in Vilnius zu machen. Es war ein Geschenk meiner großen Kinder, das Land und die Stadt u.a. auf den Spuren des vermissten Großvaters und Vaters zusammen zu besuchen.


    Hinter uns liegt eine Reise mit vielen beeindruckenden Stationen. Anhand von Josephs Dokumentation (Buchtitel: Vilnius, Wilna 1944 – Spurensuche) konnten wir quasi täglich die Geschehnisse des Jahres 1944 mitverfolgen. Das Buch war unser ständiger Begleiter. Wir haben versucht, uns in die Lage der ab 08.07.1944 eingeschlossenen Soldaten hineinzuversetzen, was aber nur sehr unvollständig gelungen ist. Dennoch hat die Reise viele Eindrücke vermittelt, um die Situation dieser Zeit besser zu verstehen. Der reale Anblick der historischen Orte bringt einfach vielmehr als die reine Lehre aus einem Geschichtsbuch oder Vortrag.


    Natürlich haben wir fleißig fotografiert. Als Beitrag zum 76. Jahrestag des Kesselausbruchs und um die (historisch) interessantesten Aufnahmen hier im Forum bereitzustellen, habe ich eine Serie von Beiträgen im Thread Mein Vater – vermisst in Wilna 1944 ** (Start: 08.04.2011) begonnen. Inzwischen wurden 10 Beiträge eingestellt, ein kleinerer Rest wird noch folgen. Wenn ihr Lust habt auf Fotos und zusammenfassend die Hintergründe, dann könnt ihr dem Link ** oben folgen.


    1.NerisÜbergang-amPkt84.2.jpg2.NerisÜbergang.beiValai.jpgDank der von den Recherchen her bekannten, genauen Positionen besuchten wir u.a. die beiden Übergangsstellen an der Neris, die hier im Thema schon eine große Rolle spielten. s. Fotos.



    Beste Grüße

    Wulf

    Suche Infos zu Wilna44, zu KG-Lagern im Baltikum und im russ. Rjasan.

  • Hallo zusammen,


    ich erhielt heute die traurige Nachricht, dass Hans Lestiboudois, 1944 Funker des Stadtkommandanten von Wilna, am 04.02.2021 im Alter von 100 Jahren verstorben ist.

    Er war für die "IG-Vilnius 1944" ein wichtiger Zeitzeuge und ein nicht nur wegen seiner Lebensleistung bewundernswerter Zeitgenosse.

    Ich habe ihm zu Ehren hier im Folgende einen Auszug aus der Wilna-Dokumentation eingestellt:


    "...Wachtmeister Hans Lestiboudois, Funker in der Nachrichten-Abt. 240, befand sich ebenfalls auf dem Antransport. Er fuhr am 2. Juli wie Wolfgang K. aus Jõhvi Richtung Wilna ab, der eine schon 2 Uhr nachts, der andere etwa 10–12 Stunden später. Nach einem offiziellen schriftlichen Bericht von Hans L. an seine Vorgesetzten gelangte das Füs.Bat.170 von Franz O. wahrscheinlich am 05.07.1944 nach Wilna.Der Zeitzeuge Hans L.1 ist von besonderer Bedeutung für die Nachforschungen, da er als Funker für manche Stäbe und zuletzt im Gefechtsstand des Stadtkommandanten von Wilna, also in dessen unmittelbarer Nähe, arbeitete und somit über interessante Informationen verfügte. Es gelang ihm sogar, ein akribisch geführtes privates Tagebuch über die Zeit zu retten.

    Am Taschenkalender erkennt man deutlich die Spuren (Wasserflecke) des zweimaligen Durchschwimmens der Neris. Dieses und ein weiteres Tagebuch sind die einzigen persönlichen Gegenstände, die Hans L. aus jenen Tagen retten konnte und – wie er betonte – retten wollte. Vielleicht erkennt man auch hieran den hohen Stellenwert des geschriebenen Wortes in der Familie Lestiboudois.

    Der Bruder von Hans L., Herbert Lestiboudois, war ein Poet2 und Schriftsteller, welcher aktiv gegen das NS-System agierte. Unter anderem gelang es ihm im Jahre 1935, mehrere bewusst zweideutig angelegte Veröffentlichungen in NS-Publikationen zu lancieren – unter anderem auch in die SS-Gazette "Das schwarze Korps". Nach seiner Entlarvung und einer erzwungenen Gegendarstellung in jenem Blatt – der einzigen jemals dort abgedruckten Stellungnahme eines Schriftstellers – war seine schriftstellerische Karriere in der NS-Zeit erwartungsgemäß beendet. Herbert L. wurde später mit Beginn des Krieges in die Wehrmacht eingezogen. Es gelang ihm sogar, seine Kriegseindrücke unter Pseudonym zu publizieren. Seine wichtigste Schaffensphase lag jedoch in der unmittelbaren Nachkriegszeit.


    1: Das Foto zeigt Hans L. (links) im Transportzug nach Wilna während der Arbeit in der Funkstation.

    2: Als Beispiel sei hier die Gedichtsammlung "Da schweigen die Trompeten" angeführt, erschienen 1946 im Hans A. Keune Verlag (Hamburg)..."


    Erwähnenswert wäre noch, dass Hans Lestiboudois ein Spielkamerad von Altkanzler Helmut Schmidt war und von diesem zu dessen 90. Geburtstag eingeladen worden war, wo man sich über "die alten Zeiten" unterhielt...


    Leider hatten Wulf ("radio4wk") und ich als "IG-Vilnius 1944"-Aktivisten im vergangenen Jahr keine Gelegenheit mehr, Hans zu seinem 100. Geburtstag zu besuchen. Wegen der Corona-Epidemie wurden die geplanten großen Feierlichkeiten verständlicherweise abgesagt. Noch zu Weihnachten 2020 schrieb er uns in bewundernswert akkurater Schrift einen langen Weihnachtsgruß.


    Zur Ergänzung habe ich im Anhang noch einige Bilder von Hans und das im Text erwähnte Tagebuch aus dem Jahre 1944 beigefügt, welches noch deutliche Spuren vom Durchschwimmen der Neris aufweist...



    Wir werden Hans nicht vergessen.


    IG Vilnius 1944

  • Hallo Joseph,


    da er als Funker für manche Stäbe und zuletzt im Gefechtsstand des Stadtkommandanten von Wilna, also in dessen unmittelbarer Nähe, arbeitete und somit über interessante Informationen verfügte.


    Sehr interessant. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Hans L. dann Tastfunker war? Er müsste in dieser Stellung auch über ein Enigma Schlüsselgerät verfügt haben.*

    Vielleicht ist Dir das bekannt?


    Gruß Karl


    * Erstaunlich für mich auch, dass es immer wieder Veteranen gibt, die trotz der Kriegsstrapazen und Erlebnisse ein hohes Alter erreichten.

  • Hallo Karl,


    leider haben wir mit Hans nicht über konkrete Einzelheiten seiner Tätigkeit als Funker gesprochen. Mir liegen zwar einige NARA-Dokumente zu damals existierenden Funknetzen bei Wilna und Zuständigkeiten vor, aber zur Enigma kann ich nichts aussagen.


    Erstaunlich für mich auch, dass es immer wieder Veteranen gibt, die trotz der Kriegsstrapazen und Erlebnisse ein hohes Alter erreichten.


    Ich habe gerade - nach Lesen dieses Deines Satzes - mal wieder nach dem Fallschirmjäger Eugen Hinnen recherchiert, zu dem ich leider seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr herstellen konnte. Seine Berichte bilden ja quasi eine wichtige Basis der Wilna-1944-Dokumentation.


    Leider musste ich feststellen, dass Herr Hinnen vor einem Jahr verstorben ist... RIP!


    https://www.trauerportal-ostsc…9ae-8435-a474a07577fc.pdf


    Ich werde zu seinem Leben und seinem Wilna-Einsatz später ebenfalls einen Nachruf verfassen und auch auf seine Verdienste bez. der D/LT-Beziehungen eingehen. Auch denke ich daran, einige in der Dokumentation noch nicht berücksichtigte Aufzeichnungen von Eugen Hinnen aufzubereiten und auch im FdW einzustellen.


    So - jetzt reicht´s an traurigen Mitteilungen...


    Lasst uns trotz Corona weiter zuversichtlich nach vorne schauen.



    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Guten Morgen Josef und Karl,

    mich betrübt es sehr, dass mein Kriegskamerad Hans L verstorben ist. Möge er in Frieden ruhen.

    Hans war Funker bei der 170. Inf. Division, die vor der Verlegung in den Mittelabschnitt südlich Narwa eingesetzt war. Als Funker beim Inf.Rgt. 401 hatte ich oft Funkverkehr mit der Division und sicherlich auch mit Hans. Er war ein Funker, wie sie üblich bei der Infanterie eingesetzt waren. Der Begriff "Tastfunker" ist mir nicht bekannt. Ich glaube nicht, dass bei der Funkstelle der Division "Enigma" eingesetzt war, denn sie war als streng geheime Schlüsselmaschine nur bei höheren 'Stäben eingesetzt. Ich selbt wurde bei der Luftwaffe als Funker ausgebildet wozu auch die Ausbildung an Enigma gehörte. Am 28.3.1945 kam ich im Morgengrauen in der Burgruine Balga zum Div.Kdr. und der Funkstelle der 170. Inf.Division. Mir ist noch gut in Erinnerung , dass der Div.Kdr. zu mir sagte: "da haben wir noch die letzte Funkstelle der Division, gehen sie an den Strand, denn gleich kommen die Boote" (mit der letzten Funkstelle meinte er mein auf dem Rücken getragenes Funkgerät) Auf dem Tisch stand nur das Div. Funkgerät an dem ein Funker noch gerade einen Spruch absetzte.

    Herzliche Grüße

    Ferdinand

    Ferdi

  • Hallo Ferdi,


    allerbesten Dank für Deine interessanten Ausführungen. Das ist ja unglaublich wie fit Du bist, lieber Ferdi. Möge es so bleiben.

    Mit Tastfunker meinte ich die Funker mit der Morsetaste.


    Herzliche Grüße von Karl

  • Hallo Ferdi,

    ich freue mich von dir hier zu hören. Da ich im letzten Jahr sehr viel mit Hans L. telefoniert und geschrieben habe, habe ich mir erlaubt, im Thema zu meinem Vater, der 1944 auf ganz ähnlichen Wegen wie Hans unterwegs war, ein paar Sätze zur Würdigung einzustellen. Auch einige Fotos sollen an Hans erinnern, wir ("IG Vlinius 1944") hatten die Freude, ihn 2014 persönlich kennenzulernen.


    Ihr könnt gerne hier reinschauen:

    Mein Vater - Vermisst in Wilna 1944


    Weitere Bilder auch hier:

    Mein Vater - Vermisst in Wilna 1944


    Beste Grüße

    Wulf

    Suche Infos zu Wilna44, zu KG-Lagern im Baltikum und im russ. Rjasan.

  • Hallo Karl und Joseph,


    aus dem Post vom Samstag 20:49 entnehme ich eine Frage an den Funker Hans L.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass Hans L. dann Tastfunker war? Er müsste in dieser Stellung auch über ein Enigma Schlüsselgerät verfügt haben.


    Genau diese Frage hatte ich Hans in einem der letzten Telefonate gestellt. In meinem heutigen Beitrag für Hans habe ich die Antwort beiläufig genannt. Die Auskunft von Hans war, dass bei den Funktrupps der Artillerie seinerzeit ausschließlich Sprechfunk verwendet wurde, kein Tastenfunk. Folglich wird er nichts mit einer Enigma zu tun gehabt haben.


    Beste Grüße

    Wulf

    Suche Infos zu Wilna44, zu KG-Lagern im Baltikum und im russ. Rjasan.

  • Hallo Wulf,


    danke. Alles klar.

    Eine Sache möchte ich aber noch ansprechen: Die Verwendung von Feldtelefonen war sich auch in der Artillerie üblich.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,

    "... ausschließlich Sprechfunk.. " sollte natürlich nicht die Feldtelefonie ausschließen, es meinte vielmehr:

    keine Funk-Telefonie (Tastenfunk) nach dem Morsecode.

    Gruß Wulf

    Suche Infos zu Wilna44, zu KG-Lagern im Baltikum und im russ. Rjasan.