347.Infanterie-Divsion

  • Kriegsgliederung der 347.Infanterie-Division
    (Stand: 01.02.1945)




    6.111 x Gewehre
    255 x Maschinenpistolen
    913 x Pistolen
    25 x Gewehr 41
    84 x Gewehr 43
    15 x Zielfernrohrgewehre
    193 x Sturmgewehre 44
    338 x Gewehrgranatgeräte



    5 x Maschinengewehre 34*
    4 x Maschinengewehre 08/15*
    3 x Maschinengewehre 15*
    7 x Maschinengewehre 13*


    * Waffenreserve für Neuaufstellung




    Quelle: NARA

  • Sehr interessant! Mein Grossvater war in den 347. ID. In die Sommer von 2012 sind wir nach Germersheim gefahren, um die Bahnbrücke (und Germersheim) zu sehen. Mein Grossvater war Sani gewesen, und übergab sich am 26-3-1945 an die Amerikäner. Befor september 1944 war er, Herbert Noah, hier in Alkmaar, in Niederlande. Meine Grossmutter hatte kein Ahnung was nach september 1944 passierte. Also, vielen Dank!!!

    über die 267. ID & 347 ID: Informationen gesucht!!!

  • Hallo Alex,


    Nachstehend ein paar Infos zum Einsatz der 347. Infanterie-Divsion nach September 1944 :
    - Zwischen dem 15.09.1944 und dem 15.11.1944 lag die Division im Westwall zwischen Harperscheid und Stadtkyll; es war ein ruhiger Frontabschnitt und die Division wurde mit Grenadier-Ersatz- und Ausbildungsbataillonen sowie mit Luftwaffen-Festungs-Bataillonen wieder aufgefüllt.
    Anfang Oktober 1944 hat die Division das III. Bataillon des Grenadier-Regiments 860 und das III. Bataillon des Grenadier-Regiments 861 in den Hürtgenwald schicken müssen, um dort einen Durchbruch der 9.US-Infanterie-Division aufzuhalten. Die beiden Bataillone waren bei der 275. Infanterie-Division eingesetzt und Anfang November 1944 bei der 89. Infanterie-Division; die Reste der beiden Bataillone wurden in der Kampfgruppe Schindler zusammengefasst und waren auch noch zum Zeitpunkt des Abzuges der 347. Infanterie-Division am 15.11.1944 im Hürtgenwald eingesetzt.
    - Ab dem 15.11.1944 erfolgte die Ablösung der Division durch die 277. Volksgrenadier-Division und die 347. Infanterie-Division wurde nach Lothringen in den Raum Boulay-Moselle verlegt. Sie war dort dem XIII.SS Korps unterstellt, das wiederum der 1.Armee unterstellt war. Dort löste die 347. Infanterie-Division am 22.11.1944 die 17.SS Panzergrenadier-Division ab und übernahm gleichzeitig auch den rechten Flügel der 36. Volksgrenadier-Division. Die 17. SS Panzergrenadier-Division übernahm einen Abschnitt südlich der 36. Volksgrenadier-Division. Die 347. Infanterie-Division hatte zu diesem Zeitpunkt keinen grossen Kampfwert und bestand nur aus 5 Bataillonen und 2 Batterien Artillerie.
    - Am 23.11.1944 war der nördliche Abschnitt der Division wie folgt abgegrenzt : Freistroff - Brettnach - Berville - Saarlautern (Saarlouis); die Grenze des südlichen Divisionsabschnitts verlief wie folgt : Fletrange - Longeville - Diesen - Völklingen. Der Divisionsgefechsstand befand sich in Bisten.
    - Bis Anfang Dezember 1944 kämpfte sich die Division bis in den Raum Völklingen zurück und übernahm dort den Abschnitt zwischen Buss und Grande-Rosselle. Diesen Abschnitt konnte die Division bis Mitte März 1945 mehr oder weniger halten.
    - Am 18.03.1945 wurde die Division in den Abschnitt Püttlinen - Völklingen zurückgenommen und in der Nacht vom 19.03. auf den 20.03.1945 gaben die Reste der Division diese Linie unter dem Druck des Feindes auf und zogen sich durch die Pfalz nach Germersheim zurück.
    Gruss


    Wolfgang