LNS Halle/S. auf dem Fliegerhorst Welzow 1939-1943

  • Hallo


    Hier mal eine Fotoalbumseite eines ehemaligen Bordfunkerschülers der LNS Halle/Saale. Die Aufnahmen zeigen die theoretische Ausbildung an der Luftnachrichtenschule in Halle an d. Saale vor der Verlegung nach Welzow. Dort erfolgte dann die praktische Anwendung des umfangreichen Lernstoffes direkt an den Bordfunkergeräten im Bordfunker-Hörsall-Flugzeug. Desweiteren zeigt das zweite Bild eine Arbeitsunterlage der Bordfungeräte FuG 17, welche unter anderem die Schüler der LNS Halle/Saale benutzt hatten.


    Grüsse Daniel

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    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hi Geschichtsinteressierte


    Zum Fliegerhorst Welzow und somit unter der Kommandogewalt der LNS Halle/S. gehörte auch ein ehemliges Kriegsgefangenenlager in d. Nähe des Flugplatzes, dessen Kommandeur ebenfalls Fliegerhorstkommandant Oberstleutnant G. Nehler war.


    Stellvertretender Lagerkommandant: Major Holtmann
    Lagerarzt: Dr. Matschke
    Stabszahlmeister: ? Funke
    Wachkommandoführer: ? Krüger


    Das Lager bestand größtenteils aus französischen Kriegsgefangenen (ca. 300), später auch Russen und Italienern. Die Arbeit wurde Kolonnenweise außerhalb des Lagers auf der Werft verrichtet. Später arbeiteten die Gefangenen noch für die Berliner Rüstungsfirma Ehlermann & Weckmann in Welzow. Diese wurde in Berlin ausgebomt und zog daraufhin in die ehemalige Germaniahütte nach Welzow. Nach Zeitzeugenaussagen stellte die Firma Bohrmaschinen und Teile für U-Boote her.


    Grüsse Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hallo


    Hier mal ein paar Bilder zum vorherigen Beitrag.


    Beschriftung der Fotos:


    Französische Kriegsgefangene tarnen den Flugptatz von Welzow, durch das Pflanzen von künstlichen Strohfeldern, vor feindlichen Flugzeugen.
    Die Arbeit wird überwacht von Anghehörigen d. Luftnachrichtenschule Halle/Saale die auf dem ehemaligen Fliegerhorst stationiert waren. Im Hintergrund d. Aufnahmen ist die Stadt Welzow zu erkennen.


    Grüsse Daniel

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    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

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  • Hallo Daniel,


    Hierzu weiß ich noch von meinem Großvater, dass wohl auch eine Art Farbe auf die Wiesen aufgebracht wurde um Äcker vorzutäuschen.


    Grüße


    Ulrich

    Gruß
    Ulrich


    "Jeder Angriff muß mit einem Verteidigen enden!" Carl von Clausewitz

  • Hallo Ulrich,


    danke dir, interessante Info. Was noch bekannt ist, dass schwarze Asche aus dem Glaswerk Neupetershain herangeschafft und auf der Rollbahn (Grasnarbe) verteilt wurde. Über den genauen Grund dieser Aktionen gibt es aber auch nur reine Spekulationen, angeblich diente es zur Tarnung, sollte aus der Luft aussehen wie ein Sumpfgelände. ?(
    Persönlich bin ich aber der Meinung, dass es mehr zur Befestigung der ehemaligen Landebahn diente.


    Grüsse Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Servus und ein nettes Hallo aus dem Sauerland ?


    Ich bin neu hier und hoffe, dass ich hier antworten finde, bekommen könnte, da ich auf Spurensuche nach dem Opa meiner Frau bin.


    Zu meiner Person:


    Ich heiße Sandro auch genannt " Sansho " bin 34 Jahre alt , von Beruf Kunststoffmechaniker und komme aus dem schönen Sauerland.



    Ich habe ein paar Auszüge aus einem Flugbuch was besagt, dass er in der Luftnachrichtenschule 2. war. Zum einen steht Halle und zum anderen Welzow in dem Buch. Ich weiß, dass er Bordfunker/Schütze war. Jedoch kein Pilot . Bitte korregiert mich, wenn ich Unfug schreibe, da ich noch ziemlich am Anfang meiner Recherche bin.


    Der Opa meiner Frau ist letztes Jahr im hohen Alter von 96 Jahren gestorben.


    Vielleicht wäre es einfacher meine Suche etwas einzugrenzen, wenn ihr mir fragen stellen würdet und ich euch dazu so gut wie ich kann, sie beantworte?!.


    Hierzu erstmal ein großes Dankeschön für eure Aufmerksamkeit.


    Viele Grüße aus Sundern

    Sansho

  • Hallo Sandro,


    vielleicht findet sich ja in dem Nachlass zu Deinem Großvater neben dem Flugbuch auch ein Soldbuch. Hier dürften alle Luftwaffeneinheiten verzeichnet sein, in denen er seinen Dienst leistete bzw. wo er stationiert war .


    Deine bisherigen Angaben sprechen dafür, daß er an einer Luftnachrichtenschule seine Ausbildung zum Bordfunker absolviert hat. Diese LNS Halle hatte bis Mitte 1943 ihren Sitz auf dem Fliegerhorst Welzow. Hierüber gibt auch ein Buch: FH Welzow 1935 - 1945, Einsatz- und Ausbildungsstätte der deutschen Luftwaffe von Jens Bechler (ISBN 978-3000174759).


    In diesem Forum gibt es zusätzlich auch noch Beiträge darüber. Einfach unter "Suchen" das Schlagwort Welzow eingeben.


    Genauere Angaben lassen sich aber vorerst ohne Flugbuch bzw. Soldbuch nicht machen.


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Suche alles zum Thema Fliegerhorst Vechta + Ahlhorn!

  • Hallo Jan,


    Vielen Dank für deine Antwort.

    Es wäre tatsächlich einfacher, wenn du mir fragen bzg. Schule und Jahrgänge stellen könntest.


    Ich habe z.B. En Foto , wo eine ju 87 aufm Flugplatz im Februar 1944 in Pleskau abgebildet ist.


    Grüße

  • Guten Abend.


    Ich bin am verzweifeln, vielleicht habt ihr ja noch eine idee und könnt mir weiterhelfen?!.


    Mein Dank wird euch auf ewig hinterher schleichen.


    Es muss um 1943-44 gewesen sein.


    Notlandung eventuell mit einer ju 87 . Davon hat der Opa meiner Frau immer gesprochen.


    Grüße,

    Sansho

  • Hallo Sandro,

    ohne weitere Unterlagen, wie zB. Soldbuch, Flugbücher usw. wird Dir hier auch keiner weiterhelfen können.

    Ansonsten kannst Du bei der Deutschen Dienststelle, auch Wast genannt, nach dem Militärischen Werdegang Deiner Fraus Opa nachfragen, dauert aber in der Regel 2 Jahre!

    Gruß

    Frank