Besetzung Sudetenland

  • Hallo leute :) ; mehr folgt................... .


    Einmarsch Wehrmacht Sudetenland 1938.


    Quelle: http://www.ebay.at/itm/Einmars…6256a2:g:f24AAOSwImRYLsPz
    http://www.ebay.at/itm/Panzer-…8e61fb:g:AmUAAOSwA3dYLsQd.


    Welche einheit? Grüße. Raúl M  8) .


    Bild 1 - Einmarsch bei Treskowitz b. Brünn. 9.10.38.


    Bild 2 - Einmarsch SPW bei Mährisch Kromau. 9.10.38.

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  • Hallo Raul,


    sind die beiden Bilder in deinem Besitz?


    Beide Bilder sobald die Angaben stimmen, stammen aus dem Gebiet 5.
    Die H.Gr. 5 in Wien hatte dort beim Einsatz die Gewalt von Niederösterreich
    das Sudetenland zu besetzen.


    2 K.Kdos waren der Gruppe unterstellt.


    Nach meinen Recherchen passen die angegebenen Orte mit entsprechender Zeit-
    Datierung zum K.Kdo XVIII. Dem waren wiederum die 2. und 3. Geb.D. unterstellt.


    Teile der 29. ( mot ) I.D. können auch in diesem Raum vorgedrungen sein.

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Det :) ;

    Quote

    sind die beiden Bilder in deinem Besitz?

    Nein. Vielen dank für ihre Antwort. Grüße. Raúl M  8) .

  • Hallo,


    eventuell gibt es auch die Möglichkeit anhand der Kennzeichen zu spezifizieren? ???

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Für das LdW möchte ich die beiden Themenkomplexe "Einmarsch in das Sudetenland" sowie "Einmarsch in die Tschechei" aufarbeiten und in die jeweiligen Gliederungssseiten einarbeiten (Analog zum Einmarsch in Österreich). Hier mal ein erster Arbeitsentwurf zum Sudetenland, hauptsächlich gestützt auf Michaelis. Anmerkungen und Korrekturen erwünscht!


    Im Zuge der Planung Hitlers zur Eroberung bzw. Zerschlagung der
    Tschechoslowakei und der sich daraus entwickelnden Sudetenkriese wurden große
    Teile des Deutschen Heeres im September 1938 mobil gemacht. Zu diesem Zweck
    erfolgte auf deutscher Seite folgender Aufmarsch:


    Heeresgruppenkommando 1, mobil gemacht als 2. Armee mit Hauptquartier in
    Kosel mit den Generalkommandos II, VIII. und X. Armeekorps, dazu die 6., 8.,
    12., 22., 28., 30. und 32. Infanterie-Division sowie 3. Panzer-Division. Auftrag
    der Armee war es, das Festungsgebiet gegenüber Oberschlesien zu durchstoßen und
    Richtung Olmütz vorzugehen, um sich dort mit der 14. Armee zu vereinigen.


    Heeresgruppenkommando 3, mobil gemacht als 8. Armee mit Hauptquartier in
    Freiburg / Schlesien mit den Generalkommandos III. und XI. Armeekorps, dazu die
    3., 18., 19. und 31. Infanterie-Division. Auftrag der Armee war es, aus dem Raum
    Hirschberg - Waldenburg durch die Landshuter Senke in Richtung Hohenmauth -
    Zwittau - Nachod vorzugehen und nach dem Durchbruch mit der 2. Armee zusammen zu
    wirken.


    IV. Armeekorps mit Hauptquartier in Herrnhut als selbständiges Armeekorps mit
    4. und 14. Infanterie-Division. Auftrag des Korps war es, aus dem Raum Zittau in
    Richtung Eisenstadt anzugreifen, um so die rechte Flanke der 8. Armee zu
    sichern.


    Grenzabschnittskommando 4 mit Hauptquartier in Schweidnitz mit vier
    Grenzwachtregimentern. Auftrag des Kommandos war es, den Raum von Görlitz bis
    zur östlichen Neiße zu sichern.


    Grenzabschnittskommando 5. Aufgabe des Kommandos war es, den Raum zwischen
    dem Ascher Zipfel und der Elbe zu sichern.


    Heeresgruppenkommando 4, mobil gemacht als 10. Armee mit Hauptquartier in
    Schwandorf mit den Generalkommandos VI., XIII. und XVI. Armeekorps, dazu die
    10., 17. und 24. Infanterie-Division sowie 2., 13. und 20. motorisierter
    Infanterie-Division und 1. Panzer-Division und 1. leichte Division. Aufgabe der
    Armee war es, aus dem westsächsischen - oberpfälzischen Raum zwischen Gottleuba
    und Cham über Pilsen auf Prag vorzustoßen.


    Heeresgruppenkommando z.b.V., mobil gemacht als 12. Armee mit Hauptquartier
    in Passau mit den Generalkommandos V., VII. und IX. Armeekorps, dazu die 5., 7.,
    9., 15., 16., 25., 27. und 45. Infanterie-Division sowie der 1.
    Gebirgs-Division. Aufgabe der Armee war es, in Richtung Brünn vorzurücken.


    Heeresgruppenkommando 5, mobil gemacht als14. Armee mit Hauptquartier in Wien
    mit den Generalkommandos XVII. und XVIII. Armeekommando und dem Feldkommando
    z.b.V., dazu die 44. Infanterie-Division sowie die 2. und 3. Gebirgs-Division,
    die 29. motorisierte Infanterie-Division, die 2. Panzer-Division und die 4.
    leichte Division. Auftrag der Armee war es, an Pressburg vorbei nach Norden
    vorzustoßen, um sich schließlich mit der aus Norden angreifenden 2. Armee zu
    vereinigen.


    Nach dem Münchner Abkommen nahmen dann folgende Einheiten am Einmarsch in das
    Sudetenland teil:


    2. Armee mit Hauptquartier in Kosel mit den Generalkommandos II, VIII. und X.
    Armeekorps, dazu die 8., 28. und 30. Infanterie-Division sowie 3.
    Panzer-Division.


    8. Armee mit Hauptquartier in Freiburg / Schlesien mit den Generalkommandos
    III. und XI. Armeekorps, dazu die 3., 4. und 18. Infanterie-Division.


    10. Armee mit Hauptquartier in Schwandorf mit den Generalkommandos VI., XIII.
    und XVI. Armeekorps, dazu die 10. und 24. Infanterie-Division, die 2., 13. und
    20. motorisierter Infanterie-Division und 1. Panzer-Division und 1. leichte
    Division.


    12. Armee mit Hauptquartier in Passau mit den Generalkommandos V., VII. und
    IX. Armeekorps, dazu die 7., 9. und 45. Infanterie-Division sowie der 1.
    Gebirgs-Division und einem Regiment der 5. Infanterie-Division.


    14. Armee mit Hauptquartier in Wien mit den Generalkommandos XVII. und XVIII.
    Armeekommando und dem Feldkommando z.b.V., dazu die 29. motorisierte
    Infanterie-Division, die 2. Panzer-Division und die 4. leichte Division.


    Als Reserve im Raum nördlich der ehemaligen österreichischen Grenze: 1
    Regiment der 44. Infanterie-Division, 2. und 3. Gebirgs-Division und 4. leichte
    Division.

  • Hallo Uwe,


    danke, werde ich so ändern.


    Hat jemand noch Ideen, wo ich Informationen zur Zerschlagung der Rest-Tschechei erhalte? Hier ist die Quellenlage ja noch dünner als zum Einmarsch in das Sudetenland.


    Andreas

  • Hallo Andreas,


    Empfehlung meinerseits, die beiden Ereignisse für sich zu betrachten, auch
    formell, soll heißen für die Besetzung der sogenannten Rest-Tschechei ein
    weiteres Thema zu eröffnen. Schon die Heeresreform und die geschichtliche
    Entwicklung zu dieser Zeit machen dies notwendig.


    Der Einsatz der deutschen Wehrmacht im "Fall Grün" ist bei MICHAELIS
    gut niedergelegt. Da hast du eine gründliche Quelle gefunden. Aber es gibt auch
    fast nur Hinweise auf Divisionsebene. Es fehlen leider die Strukturen
    der wirklich teilnehmenden Truppenteile auf unterer Ebene. Ursache sind
    wohl die Einigung in München selbst!


    Ich habe für mich rausgefunden, dass es für die Nachforschungen von Vorteil ist,
    den Sudeteneinsatz territorial in 5 Gebiete einzuteilen, wie es auch der Großteil
    an sich macht. Da kann man schon mal diskutieren, ob dies die wohl beste
    Variante ist?


    Gebiet 1-Niederbayern-H.Gr.Kdo.z.b.V - 12. Armee
    Gebiet 2-Ostsachsen-Niederschlesien-H.Gr.Kdo. 3 - 8. Armee
    Gebiet 3-Westsachsen-Oberpfalz-H.Gr.Kdo. 4 - 10. Armee
    Gebiet 4-Oberschlesien-H.Gr.Kdo. 1 - 2. Armee
    Gebiet 5-ehNiederösterreich-H.Gr.Kdo. 5 - 14. Armee


    Dies soll zum Anfang reichen.

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Zusammen,


    ich will nun auch noch einen kleinen Beitrag zum Einmarsch ins Sudetenland beisteuern. Dies aus der Sicht der 5. Infanterie-Division:


    Im Mai 1938 wird es angesichts der politischen Lage der Divisionsführung klar, dass die jährlichen Herbstübungen nicht daheim im Schwabenland, sondern voraussichtlich in der Ostmark abgehalten werden.
    Die Führung der Division erkundigt auf zahlreichen kurzen Reisen das Herbstübungsgelände und verschafft sich den notwendigen Überblick der Gelände und Verkehrsverhältnisse im Raum zwischen der Donau:
    Passau-Straubing und dem Grenzkamm des Böhmerwaldes. So gut es geht wird die Truppe im Sommer noch für die Aufgaben geschult. Die Waldhänge des Schwarzwaldes, der Truppenübungsplatz Heuberg und
    die Alb dienen als Übungsgelände. Am 17. 18. September stellt die 5. Division die Ausrückefähigkeit eines stoßkräftigen Truppenverbandes her. Er besteht aus Infanterie, leichter und schwerer Artillerie, Pionieren und
    Nachrichtentruppen. Am 20. September beginnt der Abtransport ins Übungsgelände an das Südufer der Donau im Raum Deggendorf-Straubing. Am 25. September verlegt die Truppe in Grenznähe in den Raum Zwiesel.
    Am Abend des 26.9. hören die Soldaten die Rede des Führers und die Truppe erhält statt des erwarteten Einmarschbefehls die Anweisung die Truppen mindestens einen Tagesmarsch von der Eisensteiner Senke ab-
    zusetzen. Am 28.9. marschiert die Truppe jedoch auf Befehl der Heeresgruppe wieder vor an die Grenze nach Zwiesel. Rechts von uns marschiert die 7. Division und die 1. Gebirgsdivision zur Moldau vor.


    Einmarsch in Zone V:
    Am 6. 10. erhält die 5. Division dann die Freigabe für den Einmarsch Böhmisch Eisenstein - Seewießen - Neuen - Neumark - Ober Vollmau. In der Zone V hat die Division einen Raum von 70 km Breite und an der tiefsten Stelle
    von 30 km Tiefe zu besetzen Am 8.10. marschiert die 5. Division dann in den geplanten Bereich ein.....


    Beste Grüße
    Markus


    Hier noch ein Bild vom Einmarsch des Infanterie-Regiment 75

    Files

    Suche alles der 5. Infanterie- und Jäger-Division (Regiment 14, 56, 75, Artillerie-Regiment 5, .....)

  • Hallo Markus,


    bitte um Nennung der Quelle, danke.☺

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Bernhard,


    ich freue mich immer, wenn ich solche Hinweise bekomme und ich danke dir dafür.


    Manchmal übersieht man was und dann sind Freunde was wichtiges.


    Hinsichtlich des Russischen Archivs habe ich soweit fast alles durchgekämmt, auch deine

    besagte Akte ist bei mir erstmal zugeordnet, leider noch nicht ausgewertet!


    Weiß denn jemand , etwas über den Stand der Aktenlage in Moskau oder was noch hinzugekommen ist oder wird?

    Letztendlich ist das eine Supersache dort, was uns zur Verfügung gestellt wird. Die Bewältigung ist eine andere Frage. Wenn ich zurückdenke, wie mühselig die Aktenlage aus dem BAMA war und teilweise noch ist, kann man von einem positiven Trend reden in der Bereitstellung von entsprechenden "Material"!

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........