6. Luftwaffen-Feld-Division

  • Hallo,


    wer hat Informationen über die 6.Luftwaffen-Feld-Division?
    Speziell über deren Panzerjäger-Abteilung, im Zeitraum 1942-1944.
    Bin auch über Literatur Hinweise Dankbar.

  • Hallo Björn aus Norwegen,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort und deinen Link.


    Grüsse in den hohen Norden

  • Hallo Herr oder Frau TheDrill


    Hier nun ein kleiner Ausschnitt, der dich vielleicht interessieren könnte:


    ...Die Division wurde nach ihrer endgültigen Aufstellung im Winter 1942/43 in den Mittelabschnitt der Ostfront verlegt und dem II./Luftw.Feld-K. unterstellt.
    Das Korps setzte die eintreffenden Verbände vorerst im Kampfraum Welikije Luki ein und ab Februar 1943 südostwärts von Newel.
    Hier übernahmen die Einheiten eine Stellung in der Front südostwärts des Ssenniza-Sees.
    Eine Verstärkung erfuhr die Division im Sommer 1943 infolge der Aufstellung der beiden Regimentsstäbe Luftw.Jäg.Rgt. 11 und 12, sowie Stab Luftw.AR.6.
    Die bisherige Artillerieabteilung wurde III. Abteilung des Regiments, während I. und II. Abteilung neu aus der Heimat zugeführt wurden.
    Die Flak-Abteilung wurde nun IV./Luftw.AR.6 und die Panzerjägerabteilung V./Luftw.AR.6.
    Diese Abteilung wurde aber bald wieder selbständig und dem Divisionskommando direkt unterstellt.
    Doch als sich die Überführung der Division in das Heer abzeichnete, begann die sowjetische Offensive zur Trennung der Heeresgruppen Nord und Mitte im Großraum Newel.
    Die Front der benachbarten 2.Luftw.Feld-D. wurde bereits am ersten Angriffstag (6.Oktober 1943) restlos durchbrochen und diese Division zerschlagen.
    Die 6.Luftw.Feld-D. mußte damit ihren linken Flügel bis an das Südufer des Ssenniza-Sees zurücknehmen.
    Der Rückzug ging bis Ende des Monats weiter, so daß die Verbände der Division am Monatsende in der vorbereiteten "Panther-Stellung" nordostwärts von Gorodok zum ersten mal wieder zum Stellungskrieg übergehen konnte.
    Hier erfolgte dann am 1.November 1943 die Übernahme der Division als 6.Feld-D(L) in das Heer.
    Die Divisionsführung wechselte, und es gab Umbenennungen der Einheiten.


    Soweit diese Infos. Mehr?


    Gruß, Itti


    PS: Ach um Gottes Willen, die fehlende Quellenangabe:
    Die deutschen Luftwaffen-Felddivisionen 1941-1945

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  • Hallo bf109


    Ich bin ein Herr Drill, der Name stammt aus meiner früheren Tätigkeit an einer CNC-Bohrmaschine.


    Das ist sehr Interessant was Sie geschrieben haben. So detaillierte Informationen habe ich vorher noch nirgendswo gelesen. Vor allem die Orte Welikije Luki und Newel. Diese Orte kenne ich noch von Erzählungen meines Großvaters, der bei dieser Einheit war und um den es hier auch geht.


    Die Aufzeichnungen der WAST über meinen Großvater gehen nur bis Januar 1943. Dort war er in der Stabskompanie der Panzerjägerabteilung der 6. Luftwaffen-Feld-Division.


    Was ich gerne mit Hilfe Ihres Forums rausfinden möchte ist der Weg der Einheit ab 1943 und ob es Hinweise gibt wie er nach Breslau gekommen ist.


    Geht aus Ihren Unterlagen hervor das die Division oder Abteilungen nach Breslau verlegt wurden?


    Mein Großvater wurde in Breslau einer neu aufgestellten Einheit zugeteilt, die er immer Luftwaffenbaupark genannt hat. Ich habe diesen Namen noch nie gehört. Genaue Angaben und Daten zu dem Luftwaffenbaupark kann ich erst heute Abend machen.


    Gruß TheDrill

  • Hallo Drill,


    hier ist noch eine deutsche Lagekarte,sie ist zwar vom 12.2.43,doch müßte es noch die Lage sein,wo dein Großvater noch vor Ort war.
    Ich habe die 6.Feld.Div. Hellblau unterstrichen.


    Gruß Micha

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  • Hallo Micha,


    Sehr schöne Karte, wo habt Ihr nur das alles her?
    Ist auch das 21. Panzerregiment auf der Karte um Weliki Luki?
    Kann ich schlecht lesen ist so viel geschrieben da.
    Weil Otto Carius schreibt in seinem Buch Tiger im Schlamm, in dem
    Kapitel Eine Katastrophe über eine LW Feld Division.


    Gruß Klausi

  • Hallo
    Ich fang mal irgendwo an.
    Du weist das die 6.LwfD in/bei Witebsk, bei dem Desaster der Heeresgruppe Mitte im Juni/Juli 1944, eingeschlossen und vernichtet wurde.


    Die Pz.Jg.Abt. gliederte sich zuerst in (wer mehr Ahnung hat von Pz.Jg.Einheiten erschlage mich bitte nicht wenns falsch ist :D):
    1.-3.Kp. mit 5cm, 7,5cm und 8,8cm
    4.Kp. mit Stugs


    Nach der übernahme ins Heer:
    1.Kp.(mot.Z)
    Stug.Abt.1006(L)
    3.Fla-Kp.


    Reste werden zur Pz.Jg.Kp.1006(L) zusammengefaßt und nach Milau verfrachtet.
    ab 21.10.1944 ist die Kp. einer mir nicht bekannten Division bei der Heeresgruppe Mitte zugeführt worden.


    Quelle: unveröffentliches Manusscript von Roland Pfeifer
    Scherzer unds Internet


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Klausi
    OK, dann mach ich mal weiter, ok?


    ...Die Division bestand jetzt aus folgenden Einheiten:
    Divisionsstab (Generalleutnant Peschel, 1. Generalstabsoffizier: Oberstleutnant i.G. Zabel)
    Jäg.Rgt. 52 (Stab Gren.Rgt. 471) mit Luftw.
    Jäg.Btl.III. und IV./3;
    Jäg.Rgt. 53(L) mit Luftw.Jäg.Btl. I./6 und II./2;
    Jäg.Rgt. 54(L) (Stab Gren.Rgt. 459) mit Luftw.Jäg.Btl. III. und IV./6;
    Füsilier-Btl. 6(L);
    AR. 6(L) (Stab Luftw.AR. 2) mit I. und III./Luftw. AR. 6, I./Luftw.AR. 3 und III./Luftw.AR. 2;
    Panzerjäger, Luftnachrichten, Pionierkompanien, Versorgungseinheiten.


    Diese Zusammenstellung besagte, daß die bisherigen Luftw.Felddivisionen 2 und 3 in die 6. Feld-D.(L) eingegliedert worden waren.
    Die Division war noch nicht voll umgegliedert, als sowjetische Panzer gegen die Stellung vorgingen.
    Dieser feindangriff wurde aber im Zusammenwirken aller waffen abgeschlagen.
    Die "Ruhe" hielt aber nicht lange an, denn am 13.12.1943 begann die russische Heeresgruppe "Kalininer Front" mit 12 Garde-Schützendivisionen, 23 Schützendivisionen, 3 selbsständige Schützenbrigaden, 3 Kavalleriedivisionen und 9 Panzerbrigaden die 1. Schlacht um Witebsk.
    Der erste Hauptangriff richtete sich mit insgesamt 10 Schützendivisionen und 2 Panzerbrigaden gegen die 129.Inf.Div. und 6. Feld-D.(L).
    Die Truppe wehrte sich erbittert, mußte sich aber am zweiten Schlachttag auf die Linie Wyschedkij-Malaschenkij zurückziehen.
    Weitere zwei Tage später verteidigten die Jäger eine Frontlinie wenige Kilometer nördlich von Gorodok.
    Genau in den Weihnachtstagen lag die Division im Zentrum des sowjetischen Panzerangriffs entlang der Straße Witebsk-Orscha.
    Es herrschte starker Schneefall bei Temperaturen um -6°.
    Die Schlacht trieb in den ersten Januartagen einem weiteren Höhepunkt zu.
    Die Jäger schossen am 5.1.1944 zwar 47 schwere sowjetischeKampfwagen ab, mußten aber die Hauptkampflinie dem gegner überlassen.
    Drei tage später zählte die 6. Feld-D(L) nur noch 436 Mann Grabenkämpfer - aber hielt die Front.
    Für ihre persönliche Tapferkeit in diesen Kampftagen erhielten am 20.1.1944 der Divisionskommandeur, Generalleutnant Perschel, und der MG-Schütze, Obergefreiter Reichmann (8/Jäg.Rgt. 54(L)), das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
    Die Schlacht tobte weiter. 200 russische Kampfflugzeuge bomadierten am 13.1. die Stellungen der Division zwischen Saranowskoje-See (links) und dem Ort Bondarewo (rechts).
    Dort kam dann die Schlacht zur Ruhe.
    Da brach am 2.2.1944 die 2. Winterschlacht um Witebsk los.
    dabei bewährte sich die Division erneut in ihren Stellungen ca. 15 Km nordwestlich von Witebsk.
    Der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 12.2.1944 meldete:
    "In der Abwehrschlacht bei Witebsk hat sich das Pionier-Btl. 6 einer Luftwaffen-Feld-D unter Führung des Oberleutnants Zurmühlen besonders ausgezeichnet"


    Soweit diese Infos, mehr?


    Gruß, Itti


    PS: Quelle siehe mein Beitrag oben!

    Freiheit für die Avatare !!!

  • Hallo,


    ein wenig Stellenbesetzung:


    Kommandeure:


    00.09.1942 - 01.11.1942 Oberst Ernst Weber
    25.11.1942 - 01.11.1943 Generalleutnant Rüdiger von Heyking


    Ia:


    00.10.1942 - 00.12.1942 Hauptmann Ernst Friedrichsen


    Ordonanzoffizier:


    00.10.1942 - 01.11.1942 Oberleutnant René Sütterlin


    KdtStQu:


    00.10.1942 - 01.11.1943 Major Otto Rothmayer


    Kommandeur Lw.Art.Rgt. 6:


    00.1943 - 01.11.1943 Oberst Walter Graepel


    Mehr gibt der Mehner leider nicht her.


    Bei Stellenbesetzungen sind Ergänzungen jedoch immer sehr willkommen! :)


    Gruß
    Tobias


    Quelle: Kurt Mehner, Reinhard Teuber, "Die Luftwaffe 1939 -1945"

    "Die Furcht trennt die, die folgen, von denen, welche selber führen."
    Kristian Eivind Espedal

  • Hi Itti


    hast du in deinen Unterlagen Hinweise das Einheiten im Jahr 1944 sich nach Breslau zurückgezogen haben?


    Was mich nur stutzig macht er schreibt in seinen Aufzeichnungen über einen Luftwaffenbaupark der 1944 (leider kein genaues Datum) in Breslau später in Plettendorf aufgestellt wurde.
    Diese Einheit war eine Werkstatteinheit mit dem Ziel Zulieferer für Pioniereinheiten der Wehrmacht zu sein. Nach Aufstellung dieser Einheit verfügte sie über rund 80 Fahrzeuge und 100 Mann Personal. Davon 70 Zivilisten und rund 30 Soldaten. Die Schleppfahrzeuge, meist Deutz, Hannomag und Normag Traktoren wurden überwiegend von Soldaten gesteuert. Zu der Einheit gehören aber auch PKW, Werkstattwagen und Feldküchen sowie eine große Anzahl von 2 und 3 Achsanhängern. Als Chef des Luftwaffenbauparks war der Regierungsbaurat von Hauten eingesetzt.
    Im Februar 1945 setzte sich der Luftwaffenbaupark über Bunslau – Hirschberg – Dresden – dann durch Verladen auf die Reichsbahn bis Göttingen ab.


    Was ich durch die WAST weiß ist, dass er bis 13.01.1943 bei der Stabskompanie der Panzerjägerabteilung der 6. Luftwaffenfeld Divison war.
    Danach gibt es aber leider keine Aufzeichnungen mehr. Wahrscheinlich durch die von Ihnen beschriebenden Kriegsgeschen verlorengegangen.


    Ich versuche jetzt rauszufinden ob irgendwelche Teile der LW Feld Divison nach Breslau gekommen sind.


    Hat irgendwer schon einmal etwas über den beschriebenden Luftwaffenbaupark gehört? Vermute bald das es sich um eine Einheit der Organisation Todt handelte. Aber mein Opa trug bis Kriegsende Luftwaffen Uniform.


    Grüsse Klausi


  • Hallo Klausi,


    ich glaube kaum das Einheiten der 6.Feld.Div. noch in den Raum Breslau gekommen sind.
    Die Division wurde im Rahmen der russischen Sommeroffensive,Operation "Bagration",zerschlagen.
    Siehe hier:
    http://www.lexikon-der-wehrmac…ivisionenL/Gliederung.htm


    Dein Großvater wird das Glück gehabt haben,vor der russischen Offensive versetzt worden zu sein.
    Dieser Luftwaffenbaupark hat nichts mit der 6.Feld.Div. zu tun.


    Gruß Micha

    Suche alles zur 208.Infanterie-Division

  • Hallo Klausi
    Ok, dann gehts weiter:


    Wiederum wurden zwei Soldaten der Division mit dem Ritterkreuz dekoriert: Oberleutnant Zurmühlen, Chef 1./Pionier-Btl. 6(L) und Fahnenjunker-Oberjäger Laschet, Gruppenführer in der 1./Jäg.Rgt. 54 (L).
    Nach Abflauen der Winterschlacht tauschte die Division mit der benachbarten 4.Feld-Div.(L) den Frontabschnitt und lag nun ca. 12 Km nordostwärts von Witebsk in Stellung.
    Nach rechts war Verbindung zur 206.Inf.Div., die ost und südostwärts von Witebsk die Front hielt.
    Dann brach am 22.Juni 1944 die gewaltige sowjetische Großoffensive zur Einkesselung von Witebsk und der gesamten Heeresgruppe Mitte los.
    Am Abend dieses ersten Schlachttages standen pro Kilometer noch 94 Mann in Front, an zweiten Tag wurden die Einheiten der Division zersprengt und konnten sich nur unter Zurücklassung der schweren Waffen bis Witebsk durchschlagen.
    Das Generalkommando des befehlsführenden LIII. AK. funkte an das vorgesetzte Oberkommando der 3.Pz.Armee am 25. Juni mittags:
    "Lage grundlegend verändert. Völlige Einkreisung. 4. Luftw.Feld-D. besteht nicht mehr. 246. Inf.Div. und 6. Luftw.Feld-D im schweren Kampf nach mehreren Fronten. Im Stadtbereich Witebsk erbitterte Kämpfe."
    Dieser Funkspruch nannte die 6. Feld-D(L) zum letzten Male.
    Dann gab es diese Division nicht mehr.
    Ihr Kommandeur war mit vielen seiner Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten in und um Witebsk den Soldatentod gestorben.
    Die Männer, die sich durchgeschlagen hatten, wurden der Korps Abteilung "H" einverleibt, die Division selbst offiziell vom Oberkommando des Heeres am 3. August 1944 aufgelöst.


    Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Infos über die 6.Luftw. Feld Division ein wenig helfen.
    Mein Großonkel war in der 4. Luftw. Feld Division und ist auch gefallen. Deshalb habe ich über Luftwaffen Felddivisionen einige Informationen.


    Gruß, Itti

    Freiheit für die Avatare !!!

    Edited once, last by bf109 ().

  • @ Klausi


    ... fast noch vergessen, vielleicht von Interesse:


    Am 10.9.1944 wird die Korps Abteilung "H" in 95.Inf.Div. umbenannt.


    Ich denke das deine Suche bei der 95.Inf.Div. weitergehen könnte...


    Über diese Division habe ich ebenfalls Informationen.
    Schreib mir einfach.
    Gruß, Itti

    Freiheit für die Avatare !!!

  • Hallo Klausi,


    Quote

    Was mich nur stutzig macht er schreibt in seinen Aufzeichnungen über einen Luftwaffenbaupark der 1944 (leider kein genaues Datum) in Breslau später in Plettendorf aufgestellt wurde.


    was schreibt er genau "nur" Luftwaffenbaupark oder ggf. auch eine Nummen ?
    Gibt es aus der Zeit auch Feldpostbriefe mit eine Feldpostnummer?


    Schreibt er zu Bresslau noch mehr z.B. wo der Lw.Bau Park stationiert war und
    ist mit Plettendorf das Plettendorf bei Regensburg gemeint ?


    Quote

    Vermute bald das es sich um eine Einheit der Organisation Todt handelte


    Gibt es ausser deiner Vermutung noch etwas konkretes was die Vermutung
    stützt.

    Gruss Dieter

  • Hallo Augustdieter,


    Leider wird in den Aufzeichnungen immer nur von dem Luftwaffenbaupark gesprochen. Ich habe leider keine Bezeichnung. Auf Fotos sind LKW aber dort habe ich auch noch keine Zeichen gefunden.


    Mein Opa stammt aus dem Pfälzer Wald. Das ganze Dorf wurde wegen des Bau des Westwalls ins Sudetenland umgesiedelt. Er ist erst 1945 in die Harzregion gekommen und dort nach dem Krieg geblieben. Leider gibt es deswegen keine Feldpost, was die Sache erschwert.


    Was mich vermuten lässt das es sich um die Organisation Todt handeln könnte ist, dass in Osterode am Harz zum Kriegsende eine unterirdisches Hydrierwerk (Tarnname Dachs IV) gebaut worde. Der LW Baupark war in der Samtgemeine Bad Grund stationiert, was eine Entfernung von 7Km zur Dachs IV Baustelle ergibt. http://www.alpha64.de/1945.htm


    Gruss Klausi

  • Hallo,
    im Mammutwerk "Breslauer Apokalypse 1945" von H.G.W.Gleiss läßt sich nichts zu einem LW Baupark in Breslau finden, wohl aber ist dort ein Bericht über die Räumung eines "Luftzeugamtes 1/IV (Küpper)" (sic!) am 25./26.1.45 abgedruckt. Diese Außenstelle war in einem Schloß in Sybillenort (Kreis Oels) untergebracht.
    Auch konnte ich in diesem Werk keine Erwähnung des Namens eines Regierungsbaurates von Hauten entdecken.
    Gruß Herbert

  • Hallo AugustDieter,


    Ich habe noch mal wege dem Plettendorf nachgeschaut, vermute das es sich um einen Rechtschreibfehler handelt. Es war wahrscheinlich Klettendorf
    Dort gab es auch einen Flughafen der Luftwaffe


    http://www.lexikon-der-wehrmac…s08/KasernenBreslau-R.htm


    Hallo Itti,


    vielen Dank für deine Mühen. Mir ist durch deine Aufzeichnungen klar geworden was dort für ein Chaos geherscht haben muss und was die Soldaten da erlebt haben. Dies wird auch einer der Gründe sein warum mein Opa nie über die Zeit in Russland gesprochen hat. Er hat immer nur gesagt er war in Veliky Luki und Newel. Soldaten die dort auch waren werden Wissen was dort war. Wie er aber dort rausgekommen ist wird wohl ein Geheimnis bleiben.


    Vielleicht ist es auch so wie Micha meint das er dort hin versetzt worde bevor die Gegenofensive begann.


    Gruss Klausi