Kurioses und Absonderliches

  • Hallo,

    selbst die Männer bei der SS wußten auch, dass die Milch müde Männer munter machen kann. Wir mussten damals von der Schule aus die Kühe anmelken bevor sie elektrisch gemolken wurden. Habe gleiches wie Karl erlebt. Warum auch immer, es gab was mit der Quaste des Kuhschwanzes nachdem diese vorher in einen frischen Kuhfladen getunkt wurde. Glaub, die Kuh fühlte sich belästigt. Als Kinder haben wir uns frische Kuhmilch auf der Weide zum sofortigen Trinken gemolken. Wir kannten dann schon die Kühe und wussten, welche am gutmütigsten waren.

    MfG Wirbelwind

  • Guten Abend zusammen.


    Das stimmt wohl, als Land-Ei kann ich dem nur zustimmen, Euter warme Milch hat was. Laktose intolerant bin ich auch nicht. Nun kommt auch das Problem der Listerien dazu, oh man wie haben Generation das alles überlebt.

    Aber gegen das erwähnte " ausstellen " gibt es doch beim Melken besagte Bügel, für Rindvieh was gerne "ausstellt"

    Ist das eigentlich eine Erfindung der Neuzeit ?

    Grüße vom linken Niederrhein

  • Hallo Uwe


    Den Bügel gab es bei uns auch, er wurde allerdings nur selten gebraucht.

    Seit wann es den gibt weiß ich allerdings nicht!

    Naja mit dem was die Menschen früher alles überlebt ist das so eine Sache.

    Die Menschen sind halt früher gestorben, und nicht immer war klar an was!

    Ein Beispiel ist die Vergiftung mit Mutterkorn!

    Tuberkulose die vom Rind auf den Menschen übergeht!

    Milzbrand war früher auch ein Problem.


    Gruß Arnd

  • Hallo Arnd,

    das stimmt schon, was Du in Deinem letzten Post zu den vermuteten früheren Todesursachen geschrieben hast. Anderseits sind die Menschen früher auch nicht mit soviel künstlichen Zusatz-u. Konservierungsstoffen bzw. Antibiotika in der Nahrung traktiert worden. ,,Analogkäse" gab es da mit Sicherheit nicht. Gehe davon aus, dass auch weniger ,,Intoleranzen" auftraten. Die Menschen ernährten sich anders als heute.


    MfG Wirbelwind

  • Hallo Arnd und Wirbelwind.


    Und selbstverständlich alle Mitleser.

    Und es gab kein Desinfektionsmittel wo heutzutage , absolut unabhängig von Corona, jedes Teil im Haushalt versucht wird zu sterilisieren. Selbst nützliche Mikroorganismen werden schamlos vernichtet.

    Da bleibt das Immunsystem auf der Strecke, vor allem von Babyalter an.

    Arnd, natürlich sind Milzbrand und Co nicht aus acht zu lassen, die gab es früher und auch heute noch.

    Ich denke das gesamte heutige Gesundheitssystem trägt wohl am meisten dazu bei, das die Bevölkerung älter wird.

    Gut, die schwere körperliche Arbeit wie damals ist auch nicht mehr.


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

  • Hallo zusammen

    Hallo Arnd,

    das stimmt schon, was Du in Deinem letzten Post zu den vermuteten früheren Todesursachen geschrieben hast. Anderseits sind die Menschen früher auch nicht mit soviel künstlichen Zusatz-u. Konservierungsstoffen bzw. Antibiotika in der Nahrung traktiert worden. ,,Analogkäse" gab es da mit Sicherheit nicht. Gehe davon aus, dass auch weniger ,,Intoleranzen" auftraten. Die Menschen ernährten sich anders als heute.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Wirbelwind


    Auch die alten Weizen Sorten waren wohl bekömmlicher und die moderne Art der Brotteigführung trägt wohl zu einigen Unverträglichkeiten bei!

    Bei meiner Mutter ging der Roggenbrotteig 12 Stunden bevor gebacken wurde!

    Hallo Uwe


    Ein Baby das im ersten Lebensjahr in einem Stall gewesen ist hat ein deutlich geringeres Asthma Risiko!


    Bei den zwei anderen Aussagen bin ich voll bei dir!


    Mein Vater hat gesagt wir haben uns die Knochen kaputt gearbeitet ihr macht euch die Nerven kaputt!


    Gruß Arnd

  • Hallo Arnd.


    Roggenmischbrot ist gerade im Backofen. Mehlsorten 997 und 1050 von der Genossenschaft. Den Vorteig habe ich gestern morgen aus eigenem Sauerteig angesetzt.

    Nicht nur das das Brot viel bekömmlicher ist als zb. die Brotscheiben vom Discounter,,,,,es schmeckt einfach herrlich.


    Grüße Uwe

  • Hallo,

    Deinem Vater, Arnd, kann ich nur beipflichten. Aber wie bereits geschrieben, machen wir uns mit der heute gängigen Desinfektions-u. Nahrungsstrategie nicht nur die Hautflora kaputt. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich plädiere für einen sehr sparsamen Umgang mit Desinfektionsmitteln und eine ausgewogene Ernährung. Der Mensch ist und bleibt ein Allesfresser. Paracelsus spricht mir da aus der Seele, indem er meint: ,,Nur die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift ist".

    MfG Wirbelwind

  • Hallo Uwe


    Meine Mutter hat mit Roggenmehl direkt aus der Mühle gebacken, im Holzofen!

    Welche Type keine Ahnung

    Noch leicht warmes Roggenbrot mit guter Butter oder rohem Schinken :love::love:

    Und es macht viel länger satt!


    Hallo Wirbelwind


    Ein bisschen Dreck hat noch keinem geschadet, wir kamen manchmal etwas dreckig heim und sind "freudestahlend" empfangen worden!


    Man kann auch sagen wie man sich füttert so wiegt man!


    Gruß Arnd

  • Hallo in die Runde,

    bin auf einem Bauernhof mütterlicherseits aufgewachsen.

    Diese Zeit war bis zum heutigen Tag sehr prägend für mich.

    Vor der Schule die Kühe per Hand vor gemolken, die restlichen Tiere gefüttert, nebenbei noch Schweinestall ausgemistet.

    Schnell gefrühstückt und ca. 5 Km zur Schule im Dauerschritt gelaufen.

    Nach Schulende Hausaufgaben erledigt und danach mit Dorfkindern für ca. 1 Std. gespielt.


    Aber das schönste an all der körperlichen Arbeit war das gemeinsame Speisen.

    Eier von freilaufenden Hühnern, gebratene Blutwurst mit Endiviensalat und Kartoffeln, selbst gebackener Stuten mit eigens hergestellter Butter usw.

    Geschlachtet wurde Zuhause selber und fast alles wurde verwertet.

    Ein wahrer Orgasmus für den Gaumen.


    Leider in der heutigen fast Zeit undenkbar geworden.


    Lg Andre

    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!

  • Hallo zusammen


    Bei uns gibt es zum Glück noch Handwerksmetzger und Handwerksbäcker!

    Die noch traditionell ihre Produkte herstellen.

    Und die sind verdammt nah an dem Genuss meiner Kindheit!

    Jeder würzt ein bisschen anders/ hat andere Rezepte.

    Die Wurst die mein Vater bei der Hausschlachtung gemacht hat schmeckte nicht immer gleich. Das ganze Schwein wurde verarbeitet, bis auf die Borsten;)


    Andre an einer großen Tafel, nach getaner Arbeit, schmeckt es immer besser.

    Ich kenne Kühe, komplett von Hand, zu melken nicht mehr.

    Das vormelken wurde von Hand gemacht, und direkt in den Mund!


    Gruß Arnd

  • Hallo,

    ich bin zwar nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen, aber in einem kleinen Dorf. Mit sechs Jahren konnte ich aber auch Kuh melken, Traktor und Pferdefuhrwerk fahren, Kühe auf die Weide bringen und wieder holen etc.. Manöver der Amerikaner waren immer eine Abwechselung, die warfen so viel Lebensmittel weg, dass man sie kaum auflesen konnte. Allerdings bei Flurschaden waren sie grosszügige Erzeuger, ich habe damals eine PzKp gesehen, die einfach quer durch den Wald fuhr(in Reihe).

    Gruss

    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo,


    Aber das schönste an all der körperlichen Arbeit war das gemeinsame Speisen.

    Eier von freilaufenden Hühnern, gebratene Blutwurst mit Endiviensalat und Kartoffeln, selbst gebackener Stuten mit eigens hergestellter Butter usw.

    Geschlachtet wurde Zuhause selber und fast alles wurde verwertet.

    Ein wahrer Orgasmus für den Gaumen.

    da konnte ich als Stadtkind in großer Familie nicht mithalten. Amerikanischer gesalzener gelber Käse, amerikanischer gesalzener gelber Käse, amerikanischer gesalzener gelber Käse usw. Gott sei Dank Schulspeisung dazu. Milch mussten meine großen Brüder direkt vom Milchwerk holen....Magermilch natürlich...wenn sie überhaupt welche bekamen. Dann wurde dort, ein weiter Weg, auch noch das Fahrrad geklaut.


    https://www.ndr.de/geschichte/…-Hunger,carepaket122.html


    Wenn ich lese, welche Leckereien in diesen CARE - Pakten waren, muß ich mich heute fragen, wer die bekommen hat? Trotzdem bin ich dafür dankbar, auch wenn ich durch diese Nahrung mit der Zeit tatsächlich damals sehr gut beieinander war, aber wohl weniger gesund ernährt.


    Gruß Karl

  • Hallo,

    wenn ich mir vor allem die letzten Posts anschaue, so bestätigt sich für mich die Aussage, früher war vieles anders, ob immer besser, mal dahin gestellt. Auf alle Fälle mehr Zufriedenheit und größerer Zusammenhalt zumindest was mein Umfeld betrifft. Bei den letzten Bildern, die hier eingestellten wurden, lässt sich meinerseits sagen, teilen bringt mehr und das Schwein wird doch nicht dem Flieger mit Ritterkreuz als Glücksschwein vor die Füsse gefallen sein.

    Karl, für uns gab es auch keine Care-Pakete. Im Gegenteil, die Russen und ihre Satrappen versuchten soviel möglich aus dem Land heraus zu pressen. Trotzdem, gehungert habe ich nicht. Brot und Butter waren immer vorhanden. Dafür hat schon Opa gesorgt, der als ehemaliger Schmied den Bauern zur Hand ging.

    MfG Wirbelwind

  • Hallo Wirbelwind


    Früher war nicht alles besser, es war fast alles anders, die Leute waren mit weniger zufriedener als heute!

    Der Zusammenhalt war deutlich größer, wer nicht so viel hat ist ehr bereit zu helfen, um Wiederhilfe zubekommen, als jemand der alles hat!

    Das kenn ich auch aus meinem Umfeld!

    Als Schmied hatte dein Opa die entsprechenden Kontakte.

    Wer etwas hat oder kann, was Andere brauchen, hat immer einen Vorteil!

    Mein Schwiegeropa ist spät aus russischer Gefangenschaft zurück gekommen, seine Familie hat vorher richtig Kohldampf geschoben!


    Gruß Arnd

  • Hallo zusammen,

    da ich ja ein Bauernhof Kind war, eine glückliche, spannende und doch harte Kindheit hatte,

    war Hunger zu meiner Zeit kein Thema mehr.

    Bauernhof übrigens erstmalig 1617 namentlich erwähnt, seit Generationen wurden Rezepte usw. den Nachkommen weitergegeben.

    Urgroßoma und Oma erzählten damals sehr freizügig über die Kriegs-und Nachkriegszeit.

    Schlimm war die Zeit von 05.1945- 1948, wo Vieh gestohlen wurde, ganze Obstbäume über Nacht kahl waren,

    Hühner samt Eier verschwanden, ganz zu schweigen was los war, wenn Erntezeit war.

    Das Viehzeug wurde selten alleine auf die Weiden gelassen.

    Nichts desto trotz wurde gerne gegeben um die Not anderer zu lindern.

    Alle saßen ja im selben Boot.


    Lg und im diesen Sinne allen noch einen schönen Sonntag.

    Andre

    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!

  • Hallo Karl.


    Sitze gerade bei Eltern.

    Jahrgang 33 und 35.

    Von den besagten Care Paketen ist in Duisburg auch nichts angekommen.

    Mutter kann sich nur an ganz weißes Brot erinnern,,,,kurz nach dem Einmarsch der "Ami's "

    Dann gab es nix mehr, vielleicht mal eine Schulspeisung. Dann nur noch Kohldampf schieben, selbst in den Hungerwintern 45/46.

    Was geht es uns doch eigentlich gut.


    Nachdenkliche Grüße

  • Hallo zusammen!


    Das mit der Katze kommt mir bekannt vor, als Soldat teilte man ja öfter.

    Es gibt ein Bild von einem Kameraden von mir beim Kecken Spatz, allerdings waren es mehr Katzen und auch keine Milch sondern Wurst :], eine andere Uniform und andere Zeiten.

    Aber manche Dinge ändern sich wohl nie.

    Das Bild werde ich wohl leider nicht einscannen können...


    Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

  • Hallo Stephan


    Katzen haben sich auf den Menschen eingestellt und manche haben sich ihren Menschen untertan gemacht!

    Was geht es uns doch eigentlich gut.


    Nachdenkliche Grüße

    Hallo Uwe


    Ich glaube das eigentlich kannst du streichen!

    Ich glaube 95% der Weltbevölkerung hätte gerne unsere Probleme!


    Die nachdenklichen Grüße teile ich Arnd