Panzerbuchse at Eben Emael?

  • Hi!


    I've read in several books and web pages that during the assault on Eben Emael german forces were equipped with panzerbuchse 39, or in other versions, captured panzerbuchse 35 (p). Those sources were, how could I say, of limited credibility. In other words, I dont't believe them. But I want to ask somebody smarter than me. So, were there any antitank rifles used during the assault on Eben Emael?

  • Ich glaube es auch nicht. In der sehr detaillierten Darstellung
    "Fortresses: Eben Emael" vom Osprey-Verlag ist keine Rede davon, obwohl sonst sehr detailliiert über andere Waffen berichtet wird.


    Hi Meczyk,


    I don´t believe in this tale. There are no evidences for the use of Panzerbüchsen at Eben Emael.

    Suche alles zur 2. Marineinfanteriedivision und zur 5. FallschJgDiv

  • I thought so. I also haven't found anything that would support the theory about the use of AT rifles at Eben Emael. But maybye there were used not by Witzig's grup, but by incoming infantry?

  • hi Meczyk, here on this photo you can see it, what armement have use german pioneer units, to destroy cupola from this fort!
    [Blocked Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f6/Eben-Emael03.JPG]


    Quote

    However, the Germans had planned the capture of the fort well in advance. In preparation they had practiced assaulting forts in occupied Czechoslovakia similar to Eben-Emael. Adolf Hitler himself conceived of a plan to take over the fort by getting men on the fort by using gliders (it would have been difficult and messy to parachute a large number of men into the small area) and utilizing top secret new shaped charge (also called "hollow charge") bombs to penetrate the cupolas.


    so in next time i can you give a screen shoot from a reportage film, we you can see, the pioneer men make assault on this fort!

  • Leider ist mein Englisch nicht so gut, so das ich nicht 100% weiß um was es hier geht. Ich habe Gestern das Buch "Eben-Emael" aus der Reihe die "Wehrmacht im Kampf " bekommen. Nach dem lesen der ersten Seiten kann ich sagen das auch der Einsatz von Panzerbüchsen geplant war.


    mfg matthias

  • Um das ganze mal ein bischen zu entwirren:


    Neben den auf Eben Emael gelandeten Gruppen (Stahl,Beton,...), deren Aufgabe darin bestand die Werke zu zerstören. Gab es noch andere Trupps mit Unterschiedlichen Aufgaben im Umfeld der Werksgruppe:


    "Trupp Stolzewski ( 1/8 ) . Landung am großen Trichter südl. der Brücke. Granatwerfer geht in dem Trichter oder in der Gegend Trichter in Stellung und bekämpft Ziele am am Nordostrand von Vroenhoven und in dem Grabensystem nordostw. von Vroenhoven. Panzerbüchse Klug geht am fünten Haus südl. der Straße dicht an der Straße in Stellung (nach Sprengung des Hauses) und sichert die Straße nach Westen."


    "Trupp Borchardt....Panzerbüchse Wendelken geht am fünften Haus in Stellung.."


    mfg matthias


    Quelle: "Albert-Kanal , Eben Emael"

  • Hmm, that could be the answer. Panzerbuchsen weren't used in the direct attack, but they were with troops that were near by. And that's how some authors were able to write "Pz.B. were at Eben Emael".

    Edited once, last by Meczyk ().

  • Zur Zerstörung der Panzerkuppeln in Eben Emael wurden verschiedene Abstsands-Holladungen verwendet. Weiss jemand etwas über diesen Einsatz? Mich würde interessieren welche Ladungen mit welcher Wirkung eingesetzt worden sind.

  • Hallo zusammen,
    bei der Erstürmung wurden im wesentlichen 2 verschiedene Arten von Hafthohlladungen eingesetzt: 25kg und eine 2-Teilige 50kg.
    ein bisschen darüber weiß ich - was genau möchtest du denn wissen?


    Von Panzerbuchsen weiß ich nichts, obwohl ich mich schon seit ca 4,5 Jahren mit Eben Emae befasse - der Großvater meiner Freundin war damals dabei.

    Gruß Christian


    Dankbar für Informationen über: PiBtl 51, PzPiErsBtl. 19, PiBtl 675 (116 PD), PiBtl 203 (203 ID)

  • Quote

    Von Panzerbuchsen weiß ich nichts, obwohl ich mich schon seit ca 4,5 Jahren mit Eben Emae befasse - der Großvater meiner Freundin war damals dabei.


    Lass mich raten........... RK-Träger Fw Portsteffen? :D


    Wenn ja, kann ich nur sagen schön mal wieder was von dir zu hören.


    mfg matthias

  • Stimmt ich hab schon länger nichts mehr gepostet. Mir fehlte (beruflich) leider die Zeit mich mit der Opa-Recherche weiter so intensiv zu befassen. Da kümmert sich nun meine Freundin.
    Ich hab aber ein neues Projekt an dem ich Arbeite (zusammen mit einem Arbeitskollegen).
    Nun möchte ich aber nicht weiter vom Thema dieses Threats ablenken.
    Wenn noch Fragen bzgl. Eben Emael sind werde ich mich bemühen sie zu beantworten.
    Was den Stoßtrupp von Ofw Portsteffen kann ich mit sicherheit sagen, daß KEINE Panzerbüchsen mitgeführt wurden. Nach meinen Informationen hatten die Fallschirmpioniere ebenfalls keine dabei. Ich weiß nur von von den damals neuartigen Hafthohlladungen (25kg und 50kg (zweiteilig)) und von Handgranaten sowie Handfeuerwaffen.


    Wäre es überhaupt sinnvoll mit Panzerbüchsten gegen solch massive Werkgruppen vorgehen zu wollen? Die 120mm-Kuppel bestand aus 58cm dicken Verbundstahl und die Kasermatten hatten eine Wandstärke von gut 2m (Stahlbeton).
    Ich kenne mich mit den Waffen nicht so gut aus - jedoch halte ich es für unwarscheinlich, daß man mit Panzerbüchsen nennenswerte Erfolge gegen die Festung hätte erzielen können.

    Gruß Christian


    Dankbar für Informationen über: PiBtl 51, PzPiErsBtl. 19, PiBtl 675 (116 PD), PiBtl 203 (203 ID)

    Edited once, last by hennesmeiser ().

  • Ich denke das Rätsel ist gelöst!

    Gruß Christian


    Dankbar für Informationen über: PiBtl 51, PzPiErsBtl. 19, PiBtl 675 (116 PD), PiBtl 203 (203 ID)

  • Quote

    Original von hennesmeiser
    Hallo zusammen,
    bei der Erstürmung wurden im wesentlichen 2 verschiedene Arten von Hafthohlladungen eingesetzt: 25kg und eine 2-Teilige 50kg.
    ein bisschen darüber weiß ich - was genau möchtest du denn wissen?

    Mich würde interessieren, wie wirkungsvoll diese Ladungen gewesen sind. Wurden die gesteckten Ziele damit erreicht?

  • Hallo hennesmeier,
    ich muß mal nachfragen - du sagst, es wurden 25,-Kg und 50,-Kg-Hohlladungen verwendet. Nach meinen Unterlagen waren es neben der 2-teiligen 50-Kg-Ladung aber 12,5 Kg - Ladungen, die benutzt wurden.
    Da du dich intensiv mit der Thematik Eben-Emael beschäftigst, stelle ich mir natürlich die Frage, irrt die Literatur (was ja nicht selten der Fall ist), die bei mir zu diesem Thema eh schon dürftig ist, oder liegt da bei dir ein Schreibfehler vor ?
    Den die 2-teilige 50-Kg-Ladung wurde schon in 2 Hälften zu 25 Kg transportiert und erst beim Anbringen zusammengesetzt.


    Le Marquis: Die Hafthohlladungen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen voll und ganz - die damit angegriffenen Kasematten und Beobachtungskuppeln erlitten schwere Schäden, es wurden große Löcher in die meterdicken Stahlbetonmauern gerissen.
    Wobei nach Mrazek die Fallschirm-Pioniere die Hohlladungen vorher nicht scharf an Bunkern erbrobt hatten. Zwar hatte die Gruppe "Granit" von Olt.Witzig an tschechischen Befestigungen das Bekämpfen von Bunkern geübt, aber eben nicht die Hohlladungen dabei erprobt (aus Gründen der Geheimhaltung). Scharfe Erprobung der Ladungen durch die Angehörigen der Gruppe erfolgte demnach nur flach auf die Erde gelegt, die dabei entstehenden Trichter sind eher flach und nicht sehr beeindruckend, da hier die Druckverteilung und -wirkung eine andere ist, als gegen Räume mit festen Wänden . Zumal ein Teil der Waffenwirkung durch die Trümmer der Wände entsteht die in den Raum geschleudert werden.


    Zitat frontline:
    "Neben den auf Eben Emael gelandeten Gruppen (Stahl,Beton,...), deren Aufgabe darin bestand die Werke zu zerstören. Gab es noch andere Trupps mit Unterschiedlichen Aufgaben im Umfeld der Werksgruppe:"


    So nicht richtig. Deckname des Fallschirmpionierzuges unter Olt.Witzig die auf Eben-Emael angesetzt war, war Gruppe "Granit". Die Gruppen "Stahl", "Beton" und "Eisen" waren die anderen Gruppen der "Sturmabteilung Koch". Deren Ziele waren die Brücken bei Vroenhoven, Canne und Veldvezelt.


    gruß GS

  • Quote

    Le Marquis: Die Hafthohlladungen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen voll und ganz - die damit angegriffenen Kasematten und Beobachtungskuppeln erlitten schwere Schäden, es wurden große Löcher in die meterdicken Stahlbetonmauern gerissen.


    Das ist ganz schön übertrieben.


    ".. die Kuppel von Werk 31 mit 2 50-kg-Ladungen nacheinander gesprengt. Die Ladungen schlugen nicht durch, verklemmten jedoch anscheinend die Kuppel."


    "Kasematte 18... .Die Kuppel wurde mit 50 kg gesprengt, jedoch ohne Durchschlag"


    Quelle:Metzler "ALbert-Kanal,Eben-Emael"


    mfg matthias

  • Hi Frontline,
    das ist schon richtig - muß ich jetzt alle Kasematten und Werke aufzählen, die durchschlagen wurden ?
    Dies war der erste scharfe Einsatz im Gefecht, der mit diesen Sprengladungen durchgeführt wurde, dafür haben die Ladungen alle Erwartungen erfüllt. Das einzelne Ladungen nicht die erwarteten Wirkungen zeigten, kann an verschiedenen Faktoren liegen. Z.B. falsches Ansetzen der Ladung, Materialfehler, Beschädigungen u.a. mehr. Dies schmälert aber nicht den Gesamterfolg oder die allgemeine Wirksamkeit dieser neuartigen Sprengwaffen.
    Im Gegenteil, es wäre eher verwunderlich, wenn es keine Fälle gegeben hätte in denen die Waffen nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hätten.


    Fakt ist, mit Hilfe dieser neuen Hafthohlladungen wurden ein Großteil der Werke vom Fort Eben Emael ausgeschaltet und damit das Ziel voll und ganz erreicht.


    gruß GS