Der Weg der 170. Infanterie – Division 1939 – 1945

  • Hallo zusammen,


    interessant ist, dass beide Erholungsheime im Eingangsbereich des Hauptgebäudes dieses eigenartige Holztürmchen haben.


    Der Bahnhof von Toila (alter Badeort aus der Zarenzeit) liegt ca. 8 km südlich und wurde von den nach Wilna abgeordneten Einheiten für ihren Bahntransport genutzt. (vgl. S. 48 der Doku).



    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

    Edited once, last by Joseph O. ().

  • Hallo Christian und Josef
    Die Bilder sind das Erholungsheim der 170 Inf.Div. in Hungerburg. Man erreichte es mit der Bahn bis Toila. Nach meiner Entlassung Anfang
    Juli 1944 aus diesem Erholungsheim wurden wir mit Pkw nach Toila zum Bahnhof gebracht, um von dort wieder südwärts in unsere Stellung im Sumpfgebiet nördlich des Peipus-Sees zu fahren. Der auf dem Bahnhof Toila stationierte deutsche Leitoffizier erklärte uns, dass die Div. nach Reval verladen wurde um nach Finnland transportiert zu werden. Wir erhielten Marschbefehl nach Reval. Der Transport unserer Div. nch Finnland ist wahrscheinlich in letzter Minute durch den Beginn der russ. Offensive im Mittelabschnit geändert und in Richtung Minsk
    umgeleitet worden. Das ursprüngliche Ziel Finnland, geht auch aus dem Kriegstagebuch Arm.Abt.Narwa Ende Juni hervor, wo die eingeschifften Einheiten aufgeführt sind.
    Herzliche Grüße und ein frohes Osterfest
    Ferdi

    Ferdi

  • Hallo Ferdi,
    Vielen Dank für die Bestätigung des Erholungsheimes.


    Dir auch ein frohes Osterfest


    Viele Grüße
    Christian

    Suche Informationen über die 170. Infanteriedivision

  • Hallo zusammen,
    heute habe ich eine Frage zum Buch von Hennecke Kardel.
    Auf Seite 66 wird Hauptmann Briewig der Reiterschwadron erwähnt.
    Hat jemand zufällig Informationen zu diesem Hauptmann?
    Speziell würde mich interessieren, ob er aus Schleswig-Holstein kam und in Lensahn gewohnt hat.


    Gruß
    Christian

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  • Hallo zusammen,
    Bin in den Besetzungslisten schon fündig geworden.
    Handelt sich um Hptm.d.R. Franz Briewig,
    Fhr. V-Trosse.


    Gruß
    Christian

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  • Hallo zusammen!
    Ich hoffe, dass ich vielleicht etwas neues für die Artilleristen unter uns beitragen kann.
    Habe in meiner Ausgabe über die 240 er noch einen handschriftlichen Eintrag gefunden.


    Gruß
    Christian

  • Hallo zusammen,
    Ich habe zwei Bilder von Offizieren des IR 399.
    Nun würden mich natürlich auch die Namen zu den Gesichtern interressieren.
    Leider habe ich keine genauen Daten der Aufnahmen.
    Ich gehe aber davon aus, dass sie auf dem Weg von Rumänien zur Krim gemacht worden sind.
    Ob mir jemand dabei behilflich sein könnte?


    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo zusammen,
    Nun hätte ich eine Frage zu den GrenRgt der Division.
    Sind lediglich diese mit farbigen Schlaufen über den Schulterklappen gekennzeichnet worden, oder gab es diese auch bei anderen Einheiten der Division?


    Gruß
    Christian

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  • Hallo zusammen,
    ich habe noch ein Bild von den 399 ern gefunden.
    Leider ohne Vermerk auf der Rückseite.
    Aufgrund fehlender Auszeichnungen würde ich es auf 1941 datieren.
    Vermutlich Rumänien oder auf dem Weg zur Krim.
    Vielleicht erkennt jemand ja ein Gesicht.


    Gruß
    Christian

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  • Hallo zusammen,
    ich benötige mal wieder etwas Hilfe bei einem Bild.
    Mir geht es um die Schlaufen, die von den Infanterie-Regimentern getragen wurden.
    Bisher war mir nur die Zugehörigkeit zu den 399ern meines Großvaters bekannt.
    Bei diesem Bild muss es sich doch aber um die weiße oder gelbe Schlaufe der 391er oder 401er handeln.
    Bin für jede Hilfe dankbar.


    Viele Grüße
    Christian

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    Edited once, last by jonny3/141 ().

  • Hallo zusammen,


    Ich habe folgende Frage:
    Ich lese immer wieder, dass die Reste der 170.Inf bei Kriegsende in Sowjetische Kriegsgefangenschaft gegangen sind. Ich weiß aber aus Unterlagen, dass mein Großvater 1947 aus britischer Gefangenschaft entlassen wurde. Er war Grenadier-Regiment 391.


    Kann jemand was hierzu sagen?


    Grüße....

  • Hallo und Willkommen im Forum,


    es kann ja auch sein das er von der Russischen Besatzung zuerst noch an die Britische Besatzung übergeben worden ist bevor er endgültig aus der Gefangenschaft nach Hause kam, so war es auch bei meinem Opa.
    Stell doch mal einen Suchantrag zur Gefangenschaft deines Opas beim Deutschen Roten Kreuz Suchdienst München, vielleicht erhälst du dort Unterlagen zur Gefangenschaft.
    Der Antrag ist kostenlos und dauert ca. 3 Monate bis man eine Antwort erhält.


    DRK Suchdienst


    Schöne Grüße aus Südtirol


    Reinhard

    Suche alles über das SS-Polizei Regiment Brixen und die 31.SS-Freiwilligen-Grenadier-Division

    Edited once, last by Reinhard2509 ().

  • Hallo Kellerhase,
    der Großteil der 170.ID ging in Schleswig-Holstein in britische Gefangenschaft.
    Teile des IR 391 gingen allerdings auch in russische Gefangenschaft.
    Ist dir diese Seite bekannt?
    www.ostvermisste-1944.de
    Magst du vorhandene Unterlagen mit uns teilen?
    In welchem Gefangenenlager war dein Großvater untergebracht?


    Gruß
    Christian

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  • Guten Morgen Kellerhase
    Ein Großteil der 170 Inf.Div. konnte noch vor dem 08.05.1945 von Hela mit Schiffen gerettet und nach Schleswieg Holstein gebracht werden. Über die "Gefangenschft in Schleswig Holstein" kannst Du hier im Forum aus vielen Beiträgen mehr erfahren.
    Gruß Ferdi

    Ferdi

  • Hallo "Kellerhase",


    man kann aber auch in einem Buch von "Ferdi" so einiges erfahren:


    - Ferdinand Müller, Vom Kessel von Oranienbaum ..., literates 2012


    Hier:


    https://www.amazon.de/Kessel-O…,203,200_QL40_&dpSrc=srch


    kann man auch ein paar Probeseiten lesen.



    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

    Edited once, last by Joseph O. ().

  • Danke für eure Antworten. In welchem Lager kann ich nicht sagen, das geht aus dem Entlassungsschein irgendwie nicht hervor. Oder ich übersehe es.

  • Hallo Kellerhase,
    ist vielleicht ein Stempel mir einer POW-Camp Nummer darauf?


    Gruß
    Christian

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  • Hallo Kellerhase,
    kannst du vielleicht ein Bild einstellen?


    Gruß
    Christian

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  • Hallo Freunde
    In Schleswig Holstein gab es kein einzlnes Camp, sondern alle Soldaten (auch die aus Dänemark und Norwegen) wurden in den einhzelnen Ortschaften, Bauernhöfen und sonstigen Unterkünften unter gebracht. Die Deutsche Heeresdieststrafordnung blieb in Kraft. Die Engländer überliesen die Befehlsgewalt über die Soldaten den Deutschen. So wurde ich in Volsemenhusen mit 50 anderen noch nicht ganz geheilten Verwundeten auf einem Bauernhof in der Remiese bzw. dem über Sommer leeren Kuhstall untergebracht. Es wurde neue Kompanien gebildet. Ich hatte dort einen Freund von der Marine kennen gelernt, die auch auf einem Bauernhof untergebracht waren. Die hatten noch von ihrem Schiff allerhand Lebensmittel, so dass sie geregelte Kalt- und Warmverpflegung hatten. Bei denen gab es auch noch täglichen Apell, sogen. Putz.-- und Flickstunde. Einige erhielten im Juni noch 3 Tage Bau, weil sie sich unerlaubt entfernt hatten.
    Bei unserem Haufen, hatte sich ein Kamerad aus einem ehem. Strafbatl. auf die Socklen gemacht und wollte bei Burg über den Kanal. Den brachten 2 Tage später die Engländer mit Jeep und befahlen, ihm 3 Tage einzusperren.
    Es ist also müßig nach einem Gefangenenlager zu suchen.
    Herzliche Grüße Ferdi

    Ferdi