• Hallo,

    der Sender arte zeigt am Freitag, dem 1.Dezember um 04.20 Uhr in der Sendereihe "Mit offenen Augen" die Kurz-Dokumentation "Ukraine: Held und Märtyrer", in der das Schicksal des ukrainischen Soldaten Oleksander Matsiewsky analysiert wird, der nach seiner Gefangennahme vermutlich am 30.Dezember 2022 hingerichtet und in den letzten Minuten vor seinem Tod und während der Erschießung gefilmt wurde: https://www.arte.tv/de/videos/1103…-offenen-augen/

    Gruß, J.H.

  • HI,

    Geheimnisvolle Orte Adlershof - Zwischen Träumen, Umbrüchen und Visionen | rbb Fernsehen - Dienstag, 12.12.23 - 20:15 - 21:00 Uhr45 Min.rbb Fernsehen

    Viel Spaß

    Alles zum Truppenübungsplatz Putlos von 1942-1944, Panzer-Abteilung 18, dem Unternehmen Barbarossa und seinen Frontregimentern der Heeresgruppe-Mitte die kurz vor Moskau standen

    Grüße

    Fidi

  • Hallo,

    auf Spiegel Geschichte (Pay TV) kommt:
    am

    So 21.1.

    22:00Uhr

    Countdown zum Kriegsende (Folge 3 Staffel: 1 / Folge: 3)
    Untergang und Befreiung

    sowie

    am Mo 22.1.

    13Uhr

    Countdown zum Kriegsende (Folge 3 Staffel: 1 / Folge: 1)
    Untergang und Befreiung

    Alles zum Truppenübungsplatz Putlos von 1942-1944, Panzer-Abteilung 18, dem Unternehmen Barbarossa und seinen Frontregimentern der Heeresgruppe-Mitte die kurz vor Moskau standen

    Grüße

    Fidi

  • Hallo,

    in der Sendereihe "Zeugen der Zeit" bei ARDalpha waren gestern (07.11. ab 20.15 Uhr) zwei Zeitzeugenberichte von Claus Günther und des 101jährigen Wilhelm Simonsohn zu sehen. Günther erlebte als Kind den Krieg in Hamburg und die KLV, Simonsohn war Adoptivkind der jüdischen Hamburger Familie Simonsohn. Er leistete nach dem Pflichtdienst im Reichsarbeitsdienst 1938 seinen Wehrdienst ab, nahm ab 1939 als Luftwaffenangehöriger an den Feldzügen in Polen und der Westfront teil und wurde später Pilot und Flugzeugführer u.a. in der Nachtjagd. In seinem Bericht schildert Simonsohn auch den Abschuss seiner Ju 88 während der Nachtjagd im Mai 1944 über Brüssel, beide Sendungen sind noch befristet in der ARD-Mediathek zu sehen:

    https://www.ardmediathek.de/video/zeuge-de…ZDE5YmQ2MGY4Yw/

    https://www.ardmediathek.de/video/zeuge-de…MWI2YTIwODZiOQ/

    Gruß, J.H.

    Nabend!

    Schaue ich gerade. Eine andere aber sehr schöne Doku. 5 Teile mit jeweils 3 oder 4 Zeitzeugen m/w "Ein Jahrhundertleben" Läuft auf der NDR Mediathek. Simonsohn selbst ist erst im November 23 verstorben.

    Viele Grüße!

    Tradition zu wahren, zu pflegen ist nicht die Anbetung der Asche. Es ist die Weitergabe des Feuers.
    *Erst wenn der letzte Soldat bestattet ist, dann ist der Krieg zu Ende* http://www.verdun14-18.de

  • Guten Tag,

    morgen, 22.1.24, um 23.05 Uhr in der ARD "Shlomo-Sehnsucht nach Rache".

    Stanisław Szmajzner (1927-1989) überlebte das KZ Sobibor, weil er als Goldschmied aus dem Gold der ermordeten Juden Schmuck für die SS-Mannschaft fertigte. In Brasilien begegnet er 36 Jahre später dem KZ-Aufseher Gustav Wagner (1911-1980), der unter den KZ-Häftlingen als extrem brutal galt.

    https://www.ardmediathek.de/serie/shlomo-d…kci5kZS80ODY2/1
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stanisław_Szmajzner
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Wagner_(SS-Mitglied)

    Grüße
    Jockel

    Der Mensch ist böse von Jugend auf (Bibel 1. Mose 8, 21)

  • Moin Jockel,

    ein Unterschied, der mir wichtig zu scheint: Sobibor war kein KZ sondern ist ab März 1942 als Vernichtungslager aufgebaut worden, bereits im April 1942 wurden die ersten Juden in einer Gaskammer ermordet.

    Grüße
    Frank

  • Hallo Frank,

    das ist korrekt, aber eine Verständnisfrage: Warum ist für Dich diese Unterscheidung bei diesem Filmhinweis wichtig?

    Grüße
    Jockel

    Der Mensch ist böse von Jugend auf (Bibel 1. Mose 8, 21)

  • Hallo Jockel,

    weil es mir immer wichtig ist und wir mit der deutschen Sprache die Möglichkeit haben, diese Lager ihrem Bestimmungszweck entsprechend auch in der Bezeichnung deutlich zu unterscheiden. In Sobibor wurde keine Menschen konzentriert, hier sollten Juden nach ihrem Eintreffen schnellstmöglich vernichtet werden.
    Für uns Ältere, die sich mit diesen Abgründen unserer Geschichte befasst haben, ist das klar - aber für manch Jüngeren mag durch die Beschreibung als KZ ein falscher Eindruck entstehen.

    Viele Grüße
    Frank

  • Hallo Frank,

    wenn Du hier auf Genauigkeit aus bist, dann sollten wir auch die korrekte Bezeichnung wählen: " KL " für Konzentrationslager.

    Wie hier bekannt, ist ja "KZ" ( damals wie heute) der allgemeine Sprachgebrauch in der Bevölkerung. Diese Bezeichnung wurde im Dritten Reich von der Propaganda gerne verwendet, da es sich phonetisch "beeindruckender" anhört....

    "Nüscht für ungut" ;) - herzliche Grüße

    Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • weil es mir immer wichtig ist und wir mit der deutschen Sprache die Möglichkeit haben, diese Lager ihrem Bestimmungszweck entsprechend auch in der Bezeichnung deutlich zu unterscheiden.

    Hallo Frank,

    auch in den Konzentrationslagern wurden Menschen nicht nur "konzentriert" sondern durch "Arbeit vernichtet" und man hat sie verhungern oder durch Krankheiten und Menschenversuche sterben lassen. Ca. 3 Millionen Ermordete in Konzentrations-/Vernichtungslagern. Die gleiche Anzahl erschossen durch Einsatzgruppen, Polizeieinheiten, in Ghettos verhungert, an Krankheiten gestorben. Nichts für ungut, aber Deine Unterscheidung macht für die Ermordeten keinen Sinn.

    Grüße
    Jockel

    Der Mensch ist böse von Jugend auf (Bibel 1. Mose 8, 21)

  • Hallo,

    um das vielleicht nochmal klarzustellen.

    Das ist nicht Franks/micha18 persönliche „Unterscheidung“, sondern die der zeitgeschichtlichen Forschung bzw. Wissenschaft!

    Nur exemplarisch:
    „Die Tötungszentren werden auch als „Vernichtungslager” oder „Todeslager” bezeichnet. Konzentrationslager dienten in erster Linie als Haft- und Zwangsarbeitslager. Es wurden dort jedoch auch kleinere, ausgewählte Personengruppen ermordet. Vernichtungslager hingegen waren meist reine „Todesfabriken”.“
    (Quelle: https://encyclopedia.ushmm.org/content/de/art…briken%E2%80%9D.)

    Demnach hat Frank alles richtig gemacht und einem Tötungszentrum der „Aktion Reinhardt“ seiner wirklichen Rolle zugeführt, nämlich der eines Vernichtungslagers. Die irrtümliche Bezeichnung „KZ Sobibor“ von Jockel war somit ganz klar falsch und letztlich auch verharmlosend. Das Ganze hat nun wahrlich nichts mit Korinthenkackerei zu tun, denn fachlich sollte es in einem Fachforum schon richtig sein oder etwa nicht?

    Grüße
    Daniel

    "Mit den falschen Selbstgewissheiten derjenigen, die sich für bessere, stets auf der richtigen Seite befindliche Menschen halten, ist aus dem Nationalsozialismus nichts zu lernen." Götz Aly

  • Hi,

    sicher interessant:

    Alltag in der Hölle - Deutsche Männer im Krieg

    Deutschland, 2022

    DO 25.1., 22:30 Uhr, ZDFinfokanal

    Sie waren Väter, Brüder, Söhne - und zogen als Soldaten der Wehrmacht in den Zweiten Weltkrieg. „ZDF-History“ erzählt, wie normale Männer den Alltag zwischen Leben und Tod erlebten. Die Kriegserfahrung prägte das Leben von Millionen deutscher Männer. Manche erzählten davon, viele schwiegen.


    Diese „Erlebnisgeneration“ ist nicht mehr unter uns - doch bieten Tagebücher und Briefe Einsichten in ihren Kriegsalltag, in ihr Denken und Fühlen. Die offenen Bekenntnisse und Schilderungen dreier Männer, unmittelbar aufgeschrieben in Briefen und Tagebüchern, bieten unverstellte Einblicke in ihre Kriegserlebnisse der Jahre 1939 bis 1945. Siegfried Bethke, schon vor dem Krieg Berufssoldat und Jagdflieger in der Luftwaffe, will sich bewähren, bemerkt aber bald, dass die Angst sein ständiger Begleiter wird - zum Helden ist er nicht geboren, und er schämt sich dafür. Felix Elger ist als Besatzungssoldat fasziniert von Frankreich, um dann an der Ostfront alle Schrecken des Winterkrieges kennenzulernen - fast jeden Tag schreibt er an seine Frau und lässt sie in seine Seele blicken. 1942 fällt er - kurz nachdem seine Tochter geboren wurde, die er nie kennenlernen konnte. Als 18-Jähriger muss der Abiturient Walter Matte an der Ostfront kämpfen. 1944 gerät er in sowjetische Gefangenschaft und kann heimlich ein winziges Tagebuch weiterführen, bis er im Herbst 1945 schwer krank entlassen wird und zu seiner Mutter ins Rheinland zurückkehrt. Was diese Männer in ihren schriftlichen Bekenntnissen zum Ausdruck bringen, ist nicht geprägt vom Wissen der Nachkriegszeit, sondern unmittelbar und unverarbeitet. 18 Millionen Männer dienten in der Wehrmacht, fast jeder Dritte kam ums Leben. Jeder erlebte „seinen eigenen“ Krieg - das typische oder repräsentative Kriegserlebnis kann es deshalb kaum geben. Doch es gibt Denkmuster, die viele Männer dieser Generation teilten. Renommierte Historiker wie Felix Römer und Sönke Neitzel erforschen die Mentalität der Kriegsgeneration und analysieren, wie deutsche Männer den „Alltag in der Hölle“ bewältigten.

    Alles zum Truppenübungsplatz Putlos von 1942-1944, Panzer-Abteilung 18, dem Unternehmen Barbarossa und seinen Frontregimentern der Heeresgruppe-Mitte die kurz vor Moskau standen

    Grüße

    Fidi

  • Hallo,

    zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus lief am vergangenen Sonnabend bei phoenix noch einmal die Dokumentation mit dem Titel "Shattered" aus dem Jahr 2016 zum Schicksal der jüdischen Familien Wehmeyer und Lion, die in der Region Krefeld und Aachen als Kaufleute sehr erfolgreich waren und deren Textilwarengeschäfte unter dem Firmennamen "Appelrath-Cüpper" auch heute noch bestehen: https://www.phoenix.de/sendungen/doku…-a-4281202.html

    In den Zeitzeugeninterviews in dieser Doku schildert ein Familienangehöriger, dass alleine aus seiner Familie 59 Personen im Holocaust ermordet wurden.

    Gruß, J.H.

  • Hallo,

    leider zu spät gesehen, gestern/30.01.2024 liefen im Programm von 3sat zwei weitere, interessante TV-Dokumentationen:

    Ruth Maier - Die Anne Frank von Österreich

    Die drei Gerechten

    Die Geschichte des SS-Untersturmführers Oswald Bouska wurde von Policeman/Daniel auch hier im Forum schon behandelt: RE: Verbrechen der Ordnungspolizei

    Gruß, J.H.

    Edit:

    Am Sonnabend, 03.02. zeigt arte ab 22.40 Uhr eine neue Dokumentation mit dem Titel "Versenkte Kriegsschiffe in der Nordsee - Gefahr vom Meeresgrund" zu den Kriegswracks und Munitionsaltlasten in der Nordsee: https://www.arte.tv/de/videos/1102…in-der-nordsee/

    Gruß, J.H.