Gerhard KÜHN

  • Hallo.
    Als nächstes folgt mein Urgroßvater väterlicherseits.
    Leider ist auf der Flucht aus Schlesien so gut wie alles verloren gegangen und deshalb setze ich in den Beitrag meine Hoffnung, dass vielleicht irgendwer ihn schon einmal gesehen und ein Bild oder Dokumente von ihm hat.


    Gerhard Kühn, *24.07.1912 Grünberg/Schlesien


    Militärischer Werdegang


    folgt nach WASt-Auskunft


    Er war Infanterist und
    bis 1951 in -ich glaube russischer- Kriegsgefangenschaft


    Auszeichnungen


    Eisernes Kreuz (I oder II??)
    Infanterie-Sturmabzeichen
    Verwundetenabzeichen schwarz (Lungendurchschuss)
    DLRG-Grundschein

    Files

    SUCHE : Flak-Rgt.38 // IR.51 // IR.53 // IR.54 // IR.513// Jg.Rgt. 43-L // Gren.Rgt. 464 // Pz.-Gren-Rgt.304 // Pi.-Ers.-Btl.14 // Pi.-Btl.243 // AR. 221 // Sp.F.B.208 // Kraftf.A.u.S.St.Lg.Holl. http://familienarchiv-kuehn.npage.de/

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  • Und nun konnte mir meine Postfrau endlich die ersehnten Antworten bringen :)


    Erkennungsmarke:


    -371-1./Inf.Ers.Btl.54
    -684-1./(St.) I.E.B. (mot) 30


    Truppenteile:


    lt. Meldung vom 10.04.1940 1./ Inf.-Ers.-Btl. 54 Glogau
    20.08.1940 2./Inf.-Rgt. 54
    10.11.1941 10./Inf.-Rgt. 51
    10.02.1942 Genesendenkompanie Inf.-Ers.-Btl. 51
    09.03.1942 3./Inf.-Ers.-Btl. (mot.) 51
    10.01.1943 Gren.-Ers.-und Ausbildungs-Btl.30
    14.01.1943 2./Gren.-Ausbildungs-Btl. (mot.) 30
    24.02.1943 5.Marschkomp./Gren.-Ausbildungs-Btl. 30
    26.03.1943 7./Pz.-Gren-Rgt 304
    07.08.1943 Pz.-Gren.-Ers.-Btl. 2
    01.02.1944 Genkomp/Pz-Gren-Ers-u.Ausbildungs-Btl.2


    Verwundungen und Lazarettaufenthalte:


    10.11.1941 bei Tichwin verwundet
    - Infanteie-Geschosssplitter linke Schulter-

    11.11.1941 Feldlazarett 20 Budugoschtsch
    am 26.11.1941 verlegt mit Ju


    27.11.1941 leichtes Kriegslazarett 4/608 Riga
    - Brustdurchschuss links Infanteriegeschosssplitter


    22.12.1941 Res.lazarett Elbingerode/Harz


    07.07.1943 bei Kaschara verwundet
    - Infanteriegeschosssplitter linke Brust


    09.07.1943 Res.lazarett XIII Breslau
    - Lungensteckschuss und Granatsplitter linkes Schulterblatt


    18.07.1943 Res.lazarett Jauer


    24.08.1943 Res.lazarett Krummhübel
    - Granatsplitter Steckschuss linke Brust mit
    Lungenverletzung


    Kriegsgefangenschaft:


    19.12.1949 aus östlichem Gewahrsam im Lager Groenfelde entlassen


    Dienstgrade:

    Gefreiter
    01.08.1943 Obergefreiter



    Falls jemand zu den Einheiten oder über ihn selbst Infos hat, bitte melden.
    Danke
    LG Martin

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  • Hallo Martin!
    Hier mal etwas aus dem KTB der 18.I.D.(mot) für den 10.11.1941, als er verwundet wurde...



    10.11.1941
    0530 Uhr: I./SR.8 und 3./Pz.Pi. 59 treten zu ihrer Division zurück.
    0620 Uhr: Funkspruch vom IR.30: Gefechtstand Budogoschtsch. Ir.30 untersteht der 20.I.D. (mot).-IR.51
    Hat den Auftrag, das Dorf Astratscha zu besetzen. Das Regiment meldet, das seine durch Artillerie und Pioniere verstärkte Kompanie nicht über den Ortsrand Perkowomaja hinausgekommen ist. Beiderseits der Straße ist sie auf starken feindlichen Widerstand gestoßen, der erst gebrochen werden muß, um über Astratscha auf Staraja Golitschna durchstoßen zu können.
    1220 Uhr: Pi.Batl. 18 trifft mit zwei Kompanien in Tichwin ein.
    1300 Uhr: Divisionsbefehl für die Verteidigung von Tichwin-Ost: Feindgruppe Tichwin wurde am 8.11.1941 vernichtet. Damit ist der Fein ostwärts Schlüsselburg eingekreist, die Bahn nach Leningrad unterbrochen und der Flugplatz verloren. Es ist mit neuen feindlichen Kräften aus Wolchowstroj und vom Swir, besonders aber mit fernöstlichen russischen Divisionen zum Entsatz von Tichwin durch die Sowjets zu rechnen. Dazu kommt die Gefährdung aus der Luft. 12.Pz.Div und 18.I.D. ( mot ) verteidigen als ,,Gruppe Tichwin’’ unter Generalmajor Harpe den zugewiesenen Raum. 21. Und 11. I.D. nähern sich- beiderseits des Wolchow vorgehend-dem hart verteidigten Brückenkopf Wolchowstroj.-8.Pz.Div. Sichert den Rücken der ,,Guppe Tichwin’’ bei Nikolskoja.-18.I.D. (mit ) mit unterstellter Gruppe Bodenhausen ( 8.Pz.Div. Und zwar: Rgts-Stab SR.28, II./SR.28 und I./AR. 80 dazu wenige Panzer ) sichert den Raum ostwärts und südlich von Tichwin. Sie richtet sich zur Verteidigung ein--HKL: 3km südlich Bahnhof Tichwin-Sowchose Perwawo Maja- ostwärts Pagolda- Straßenenge Weg nach Borki- Sumpfenge 4 km nordostwärts Tichwin am Wege nach Szmolenez.
    Vor die HKL sind Sicherungen in Zugstärke in etwa sieben Kilometer Entfernung von Tichwin an Wege und Brücken vorzuschieben. Eine verstärkte Kompanie ist nach Star. Golitschno, ein Zug nach Burkowo zu legen.
    Abschnittseinteilung:
    A. Andrejewo. Führer: Oberstleutnant von Bodenhausen, Truppen: siehe oben. Auftrag: Sicherung des Sjasj-Überganges bei Andrejewo durch Verteidigung Aufklärung bis 5 km südwestlich Kostrino und Wolchowbrücke. Das Waldgelände nördlich der Sjasj ist mit Pz.Jg. 18 zu säubern und evtl. Beute einzusammeln.
    B. Tichwin. Führer: Oberstleutnant Leyser, Truppen: IR.51 ( ohne 6./ IR.51, 3./ Pz.Jg. 18, 3./ Pi.Batl.18). Die unterstellten Panzer sind der 12.Pz.Div. Wieder zuzuführen. Auftrag: Erkunden und Ausbau der HKL. Schwerpunkte an Straßen, Brücken und Bahnlinie, die zu unterbrechen ist. Verlegen von T-Minen. AR.18 ( ohne I./ und 9./ AR.18 ) übernimmt im wesentlichen die Abwehr feindlicher Angriffe auf die HKL. Schwerpunkte Eisenbahn Tichwin- Tichwinka. Ein Zug le.F.H. ist der Kompanie in Galitschno zu unterstellen. Pi.Batl.18 vermint Flugplatz und Bahnstrecke. Das Bataillon ist im Falle eines feindlichen Angriffs Divisions-Reserve. Pz.Jg.18 sichert zusammen mit der 6./ IR.51 die Brücke über die Sjasj westlich Schibenez. Das Bataillon Hermann sichert mit der unterstellten 2./ Lehr-Pi.Batl. 1 Klinez und die Eisenbahnbrücke über die Klimenka.- Die Luftaufklärung ist der langen Nächte und der schlechten Sicht wegen schwierig; sie erstreckt sich auf die Überwachung von Straßen und Wegen gegen Annäherung de Feindes.- 1./AA. 18 klärt bis zur Linie Woloshba-Pawlowskoje-Fjodorowo-Ssmolenez auf. Auf Luftschutz wird eindringlich hingewiesen!- Kommandant von Tichwin ist Generalmajor Häner..- Der Divisionsgefechtsstand bleibt in Schibenez.
    1630 Uhr: Der Angrif des III./ IR.51 auf Astratscha südostwärts Tichwin bleibt im feindlichen Flakfeuer vom Ostufer der Tichwinka liegen. Durch Umfassung aus südlicher Richtung soll der Versuch wiederholt werden.
    2100 Uhr: Ein Spähtrupp des Bataillons Hermann findet die Gegend nördlich Klinez feindfrei. Ein Offizier und 18 Mann, die sich aufden Marsch nach Süden befanden, wurden gefangen genommen. Das Unternehmen gegen Astratscha wird eingestellt, die Bahnlinie unterbrochen; ein Zug verbleibt westlich der großen Straße als Sicherung.
    Nachts: Ständige- nur wenig unterbrochene- Angriffe feindlicher Bomber auf Tichwin und die Versorgungsstraße der 18.ID. ( mit).
    Ostwärts und nördlich Tichwin wurde Feind festgestellt. Frost, teilweise leichter Schneefall.
    Beginn des Marsches nach Tichwin ( ohne IR.30 ).
    Aus diesem Grunde werden die Versorgungsdienste umorganisiert. Sie werden nach Grusino, dann nach Osskuje verlegt. Große Umstände! Mangel an Unterkünften, weil mehrere Divisionen auf einer einzigen Straße marschieren müssen. Deshalb verbleiben B.-und S.-Kompanie in Grusino. Verpflegungsamt 18 nach Lug verlegt. Die Feldküchen mußten zum großen Teil stehen bleiben. Verpflegungsnachschub teilweise auf dem Luftwege.- 400 ( vierhundert ) Scheehemden für die ganze Division werden zugeteilt.- Die Winterbekleidung reicht bei weitem nicht aus!
    18.I.D. ( mit ) erhielt in der Zeit vom 9. Bis 30.10.1941 folgende Mengen an Ersatzteilen:
    Auf dem Luftwege…..6,5 t
    Auf dem Kolonnenwege……24 t
    Außerdem 150 Reifen und 60 Gummipolster. Nachschub eine einzige Schweinerei!- Für angeforderte 4000 Kraftfahrzeugbatterien erhält die 18.I.D. (m.)
    300 Stück, das sind nur 7,5 %- Am 3.11.1941 sagt das Generalkommando XXXIX. AK. Die Zuweisung von ausreichenden Mengen Federstahl, Zgkw.-Ersatzteilen und Schneekette zu. Lieferung gleich Null!


    Ein paar Ortsnamen usw sind in der mir vorliegenden Abschrift nicht genau zu lesen.
    Ansonsten habe ich noch das Buch über die Geschichte des IR. 51...
    Grüße

  • Hallo Beresina,


    Vielen Dank für den Auszug aus dem KTB.
    Dieser ist wirklich sehr interessant für mich.
    Wenn man überlegt, was die Kerle alles durchmachen mussten....


    LG Martin

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  • Hallo liebe Forumsmitglieder,


    nach einiger Zeit beschäftige ich mich für eine Biografie wieder mit dem militärischen Werdegang meines Urgroßvaters.

    Bisher ist seine Zeit beim IR 51 durch Gefechtsberichte, Kameradschaftsmitteilungen, Regiments- und Divisionschroniken recht gut nachvollziehbar.


    Ab dem 26.03.1943 war er in der 7./Pz.-Gren.-Rgt. 304 bis zu seiner Verwundung am 07.07.1943 bei Kaschara.

    Leider konnte ich zu diesem Regiment noch nicht wirklich aussagefähiges Material finden.


    Ab dem 01.02.1944 gehörte er zur Genesendenkompanie des Panzergrenadier-Ersatz- und AusbildungsBtl. 2. Laut LdW wurde das Ersatz-Bataillon im Februar 1945 in den Kämpfen der Kampfgruppe Fuchs vernichtet und aufgelöst.


    Laut Gefangenschaftakte geriet mein Urgroßvater am 01.05.1945 im Raum Mecklenburg in Sowjetische Kriegsgefangenschaft.


    Gibt es eine Möglichkeit, herauszufinden, zu welchem Truppenteil er zwischen Februar und Mai 1945 befunden haben könnte?

    Besitzt jemand Literaturhinweise für das Pz.-Gren.-Rgt. 304?


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Beste Grüße


    Martin

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  • Guten Abend Martin,


    das PzGrenRgt 304, gehörte zur 2. (Wiener)Panzerdivision, zu dieser Division gibt es Bücher und Literatur,

    Siehe Punkt 5,

    http://www.lexikon-der-wehrmac…/Panzerdivisionen/2PD.htm

    und

    https://www.amazon.de/Die-2-Pa…ns%C3%A4tze/dp/3895550906

    sowie

    https://www.amazon.de/Die-Gesc…er-Division/dp/3895552674


    Die Zeitlücke 1945 kann eventuell nur das Bundesarchiv in Berlin füllen,

    https://www.bundesarchiv.de/DE…terlagen-persbezogen.html


    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

  • Hallo Eumex,


    danke für die Hinweise.


    Leider gab es bei der WASt und dem Bundesarchiv (MA/PA) keine weiteren Unterlagen.


    Beste Grüße

    Martin

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  • Guten Abend Martin,


    hast Du auch die russ. Gefangenenakte zu deinen Urgroßvater..?


    Dort steht die letzte Einheit und der Ort der Gefangennahme dabei


    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

  • Abend Eumex,


    ja, die habe ich als Kopie vorliegen.
    Als Ort der Gefangennahme steht ‚Mecklenburger Raum‘, als Einheit das I.E.B. 54, was jedoch die Ausbildungseinheit war.


    Grüße

    Martin

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  • Hallo zusammen,


    nun habe ich nochmal alle vorhandenen Unterlagen intensiv durchgesehen, insbesondere die Gefangenschaftsakte.

    Dort steht in Z. 20 (laut früherer Übersetzung) etwas wie: ‚2. Komp. 7. (unleserlich, wohl ‚taktische‘) Division 2‘ ; hinten ‚Inf.Res.Btl. 57‘.

    Matrikelnummer: 684


    Laut WASt gehörte er zur:

    • 1./InfErsBtl 54
    • 2./InfRgt 54
    • GenKp/InfErsBtl 51
    • 3./InfErsBtl (mot.) 51
    • GrenErsAusbBtl30
    • 2./GrenAusbBtl (mot.) 30
    • 7./PzGrenRgt 304
    • PzGrenErsBtl 2


    Seine EM waren:

    • -371- 1./Inf.Ers.Btl. 54
    • -684- 1. (St.) I.E.B. (mot.) 30


    Bisher nahm ich an, dass das in der Akte genannte ‚Inf.Res.Btl. 57‘ eigentlich das ‚InfErsBtl 54‘ sein sollte, zu dem er einberufen wurde. Das InfErsBtl 57 stand im März 1945 in Assenheim und scheidet eigentlich aus.

    Bei der genannten Division vermutete ich, dass es wohl auch die 2. Panzerdivision sein sollte. Die 2. InfDiv scheidet aus (1941 Umbenennung in 12. ID). Die 2. GrenDiv scheidet auch aus (1944 Umbenennung in 562. VGD)

    Die Matrikelnummer ist identisch mit der auf seiner zweiten EM genannten.


    Hat einer von euch eine Idee, was dort geschrieben steht bzw. um welchen Truppenteil es sich handeln könnte?


    Besten Dank und Grüße


    Martin

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    SUCHE : Flak-Rgt.38 // IR.51 // IR.53 // IR.54 // IR.513// Jg.Rgt. 43-L // Gren.Rgt. 464 // Pz.-Gren-Rgt.304 // Pi.-Ers.-Btl.14 // Pi.-Btl.243 // AR. 221 // Sp.F.B.208 // Kraftf.A.u.S.St.Lg.Holl. http://familienarchiv-kuehn.npage.de/

  • Hallo miteinander,


    ich habe von einem Muttersprachler die Info erhalten, dass als Einheit genannt wird: 2. Komp. 7. takt. Div. 2; hinten: Res. Inf. Btl. 57.


    Laut LdW sollte das Res. Inf. Btl. 57 im Rahmen der Leuthen-Bewegung im März 1945 von Dänemark im Fußmarsch nach Assenheim verlegen. Ist es möglich, dass das Btl. dort nicht ankam und in Mecklenburg einem anderen Kampfverband unterstellt wurde?


    Könnte es sich bei der Divisionsbezeichnung eventuell um die 7. PD handeln? Diese kämpfte im März 1945 in Gotenhafen und wurde Anfang Mai 1945 nach Waren-Prenzlin verlegt. Am 3. Mai 1945 kapitulierte sie in Schwerin. Hier würde der angegebene Ort der Gefangennahme (‚Mecklenburger Raum‘) sogar passen. Die 7. PD ergab sich jedoch amerikanischen Truppen und nicht sowjetischen.

    Sollte die 7. PD stimmen, wurden die Gefangenen an die SU überstellt?


    Kann er vom Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 2 zum Res. Inf. Btl. 57 versetzt worden sein?



    Vielleicht hat einer von euch eine schlüssige Idee.


    Vielen Dank und Grüße

    Martin

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  • Guten Abend liebe Foren Mitglieder,


    nun erhielt ich noch eine Gebührniskarte meines Urgroßvaters.

    Darin wird bei ‚Feldpostnummer‘ eine Einheit genannt, die ich nicht zuordnen kann. Leider ist gerade dieses Feld mit Bleistift ausgefüllt.

    Ich lese ‚Pz. Gren. Abt. 2‘. Laut LdW gab es aber keine Abteilungen bei den Panzergrenadiere .

    Was könnte die Einheitsangabe bedeuten? Kann einer von euch erkennen, was da steht?


    Vielen Dank und beste Grüße

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