• Hallo,


    Ich suche alle Informationen über Abwehr Trupp 248 in Lille (Frankreich).
    Wissen sie etwas über einen Ausbildungzentrum in der Nähe von Lille? (in einem "weißen Schloss")?
    Danke im Voraus.


    MFG

    Edited once, last by XMoth ().

  • Hallo,
    wie in dem anderen Forum schon angemerkt, es gab dort etliche weisse Schlösser.
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Quote

    Original von Rainer
    Hallo,
    wie in dem anderen Forum schon angemerkt, es gab dort etliche weisse Schlösser.
    Gruss
    Rainer


    Das weiße ich. Und das ist DAS Problem :D
    Wo hat man das schon diskutiert?

  • Hallo XMoth,


    ich weiß nicht, ob es Dir etwas nutzt,
    aber die Feldpostnummern kann ich Dir sagen:


    FPN 18233
    .....
    5.1.1944 Abwehr-Trupp 248,
    27.9.1944 Frontaufklärungs-Trupp (Abwehr) 248.


    Gruß,
    Arnold

  • XMoth, sind Sie noch aktiv? Ich suche auch nach Infos bzgl. des Abwehrtrupps 248. Ich habe im Rahmen der Familienforschung viele Infos gesammelt, aber es sind mindestens noch ebenso viele Fragen offen. Wenn sie noch aktiv und an einem Austausch interessiert sind, melden sie sich bitte auf diese Nachricht.

  • Hallo Wiesmeier!


    Erst einmal: herzlich willkommen im Forum!


    Ansonsten: XMoth war leider am 22. Dezember 2009 letztmals aktiv hier.


    Vielleicht gibt es aber die Möglichkeit, dass ihn ein Moderator per E-Mail für Dich kontaktiert und auf Dein Anliegen aufmerksam macht. Das wäre noch eine kleine Chance, Kontakt zu XMoth aufzunehmen.


    Viele Grüße!


    Frank/Evergreen

  • Hallo Augustdieter,


    vielen Dank für die Hilfestellung. Wie man sehen kann, bin ich neu hier. Daher bin ich für jede Hilfe dankbar, die ich bekommen kann. Ich recherchiere seit einiger Zeit im Rahmen der Familiengeschichte zur Abwehr II in Frankreich. Die anderen Foren haben ich schon durchstöbert, die dort aufgeführten Quellen (Schagen, Kuebart, Gerken) gelesen und auch einiges an Sekundärliteratur. Wie es bei Recherchen aber nun mal so Sitte ist - für jede beantwortete Frage tauchen drei Neue auf. Aber es ist interessant, die "offiziellen" Quellen mit den Briefen und Dokumenten der "familiären Überlieferung" abzugleichen. Einiges kann man wie eine Folie übereinanderlegen, anderes passt wiederum überhaupt nicht.


    Vielleicht kann ich ein Beispiel nennen. In Peter Schagens Verhörprotokoll (KV-2-161, siehe Abwehr II - Forum) berichtet er von einer Geheimaktion gegen Cherbourg im Juli 1944 (Seite 26 der Akte). Er berichtet, dass ein Geheimtrupp der Abwehr von einem deutschen U-Boot im amerikanisch besetzten Hafen Cherbourg abgesetzt wurde (Cherbourg kapitulierte am 27.6.). Die Agenten wurden schnell gefasst, da sie Zivilkleidung trugen, die "echten" Zivilisten zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits evakuiert waren. Nur Zwei schafften es, sich durch die feindlichen Linien zu den Deutschen durchzuschlagen. Das scheint mir nicht schlüssig. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein deutsches U-Boot zu einer Zeit, da die alliierten Flugzeuge und Schiffe bereits Radartechnik zur U-Boot-Ortung einsetzten, so unbehelligt im gerade besetzten, einzig verfügbaren Tiefwasserhafen der Alliierten operieren konnte. Was 1939 in Scapa Flow möglich war, muss doch 1944 wegen des Zentimeterwellenradars ein Himmelfahrtskommando gewesen sein. Die Alliierten hatten, nach meinem Wissen, doch viele U-Jagd-Verbände im Bereich der Invasionsabschnitte eingesetzt, um den Nachschub an Truppen und Material abzuschirmen.


    Kennt noch jemand Details zu diesem Einsatz oder weiß etwas über U-Boot-Operationen im Juli 1944 im Bereich Cotentin? Ich halte die Aussage von Schagen für eine "Räuberpistole", eventuell eine Schutzbehauptung? Schagen lief erst Ende 1944 zu den Amerikanern über. Falls jemand Informationen zu diesem Fall hat, wäre ich sehr dankbar.