Junkers Ju 87 G "Kanonenvogel"

  • Hallo,


    Quote


    Und wie wäre es bei einem Linksdrall ?

    da das Rohr 3,7cm Flak 20 Züge rechts gedreht hatte, hatte auch das Geschoß Rechtsdrall.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    ich glaube das es eher an der Kameratechnik lag die bei der Luftwaffe für solche Aufnahmen benutzt wurden.

    Ein wirkliches taumeln des Geschoßes wird es wohl nicht gewesen sein.


    Grüße

    pvt.snafu

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    • me109.jpg

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  • Hallo,

    Ziffern auf den Radverkleidungen der Ju 87 sieht man auf vielen Fotos - es sind die Kennungen innerhalb der Staffel.

    Beste Grüße

    G. Aders

  • Hallo pvt.snafu


    ich glaube das es eher an der Kameratechnik lag

    meine "Weisheit" hinsichtlich der Geschossflugbahn findet ihre Quellen in ballistitscher Fachliteratur. Verschiedenste Faktoren und Einflüsse sind für den Anstellwinkel ausschlaggebend, auf die ich hier nicht näher eigehen möchte.


    Gruß Karl

  • Hallo,


    hatte ich mir vor kurzem auch angesehen, echt interessant. Die Kommentare darunter sind allerdings, wie so oft bei YouTube, einfach nur zum fremdschämen.


    Grüße

    Marius

  • Guten Morgen Marius,


    ich lese prinzipiell keine Kommentare unter Videos das erleichtert das leben.;)

    Selten dass etwas wirklich sinnvolles dabei wäre.


    Grüße

    Ralf

  • Hallo Chris,

    Hallo


    laut Waffenhandbuch der G-2 sind die beiden Kanonen so einzurichten dass sich die Flugbahnen der Geschosse bei 400m kreuzen.


    Mf

  • Hallo Deadalus,kann mir auch nicht vorstellen das die beiden Kanonen konvergent justiert worden sind ,da sie ja dann nur auf eine bestimmte Entfernung ihre Geschosse im Ziel vereinigen würden,würde diese Entfernung z.B.überschritten müßten die Geschossbahnen ja demnach wieder auseinanderstreben,u.außerdem hätte man dann für ein Ziel ja gleich 2 Geschosse verwenden müßen,da ja der Gesamtvorrat ja nur 12 Schuß betrug

    MfG Friedwart

  • Hallo Friedwart,


    Konvergenz war bei Bordwaffen üblich und zwar erfolgte der Einbau der Waffen so, daß der Schnittpunkt der horizontalen und vertikalen Visierachse genau in der Konvergenzentfernung liegt.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    der Aufhängepunkt der beiden 37 mm Kanonen lag bei der Ju 87 G-2 auf beiden Seiten etwa 2 Meter außerhalb der Visierachse, zwischen beiden Kanonen also ein Abstand von 4 m. Den Abstand habe ich aus 3D-Zeichnungen grob heraus gemessen.


    Ohne Konvergenz hätten bei gleichzeitiger Auslösung beide Geschosse einen frontal oder direkt von hinten anvisierten Kampfpanzer rechts und links um jeweils 50 cm verfehlt (Breite T-34: 3 Meter). Oder der Flugzeugführer hätte nur einseitig Schießen können und seitlich um 2 Meter versetzt anvisieren müssen. Sorry - aber das ergibt keinen Sinn!

    Mit konvergenter Justierung beider Kanonen auf 400 m kann der Pilot das Ziel direkt anvisieren und nach Belieben mit einer oder beiden Kanonen feuern - und trifft ins Schwarze. Bei 300 oder 500 m Auslösedistanz ergibt sich eine seitliche Abweichung von 50 cm (Strahlensatz!) und der Pilot muss nur in der Höhe leicht korrigiert - das passt dann bei einem T-34 immer noch.


    Mein Fazit: die zwei Kanonen waren konvergent justiert.


    Zum Gruße, Uwe K.

    "Was sprechen die Diesel, Johann? - Die Diesel sind zufrieden, Herr Kaleu."

  • Hallo pvt.snavu,


    das Foto zeigt m. W. einen Teil eines Justiergerätes.


    Gruß Karl

    Hallo Karl

    Das ist eine Schusskamera ESK 2000 (FL 90220). Diese wurde an Jagdfliegerschulen zu Übungsluftkämpfe eingesetzt .

    Gruß, Rene

  • Hallo Karl.

    Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die ESK 2000 wurde an Schulen verwendet, um Munition und Waffen zu sparen, während die BSK16 zur Erfolgsbestätigung diente.

    Google bitte EKA 2000 mit der FL Nummer. Grüsse, Rene