Dienstgradabzeichen im Dritten Reich

  • Hallo J.H.


    Mannschaftsdienstgrade im Reichsarbeitsdienst 1944

    Vormann

    Obervormann

    Hauptvormann

    Untertruppfuehrer


    Gruss, Horst

  • Dienstgradabzeichen der Werkscharen


    Hallo,


    hier noch ein kleines Fundstück zu den Dienstgradabzeichen der Werkscharführer, als Dienstgrade werden dort genannt:

    Quelle: Jeversches Wochenblatt Nr.60 vom 12.März 1937, Seite 2


    Gruß, J.H.


    Werkscharführer

    Hauptwerkscharführer

    Werkschar-Bannführer

    Oberwerkscharführer

    Oberst-Werkscharführer

  • Hallo,


    anbei ein kleines Fundstück zum Erlaß über die Einführung des Hoheitszeichens und zur Vereinheitlichung der Dienstbekleidung bei der deutsche Reichsjustizverwaltung.


    Gruß, J.H.

  • SA-Ärmelstreifen


    Hallo,


    anbei ein kurzer Pressebericht zur Einführung und der Form eines Ärmelstreifens zur Kennzeichnung von "alten Kämpfern" der SA im Jahr 1934 unter Wegfall des bis dahin getragenen SA-Armwinkels.

    Quelle: Jeversches Wochenblatt Nr.246 vom 20.Oktober 1934, Seite 2


    Gruß, J.H.

  • Hallo J.H.,


    zwar interessiere ich mich für die NS - Parteisymbole weniger, dennoch interessant, was es alles gab.

    Insgesamt sind die von Dir hier eingestellten Zeitungsartikel sehr interessant. Danke für Deine Mühe!


    MfG Karl

  • Hallo zusammen,


    das ist wieder ein interessanter Artikel über die (schon sehr frühe) "Abzeichen-Politik" der Nazi-Herrschaft. Der Justizinspektor Fritz Kellner schreibt in seinemTagebuch anläßlich der Verfügung über "Ehrenurkunden für Hinterbliebene der Kriegsmarine":


    10.6.1942

    Man muß es den Herren Machthabern neidlos bestätigen, daß sie die Psyche "ihres" Volkes ganz großartig kennen. Immer mehr Orden, Auszeichnungen, Urkunden usw. Das Volk hungert gern, wenn es nur "ausgezeichnet" wird. Die Dummheit muß auch ein Erbgut sein.


    Grüße

    Jockel

    Suche alles zu Bau-Pionier-Bataillon 257 ab Oktober 1944

  • Guten Tag ans Forum,


    das Verleihen von Orden und Ehrenzeichen diente auch der Selbstdarstellung und der Wertevermittlung eines Staates. Während des Dritten Reichs war das eine der Darstellungsformen von Werten des Nationalsozialismus. Und das Symbol der Nationalsozialisten, egal ob auf staatlicher oder auf parteilicher Ebene war das Hakenkreuz. Dieses begegnet uns daher auch auf Orden und Ehrenzeichen. Friedrich Kellners Intention für seine Tagebucheinträge war wohl das Aufzeigen der Gedankenlosigkeit von Volksgenossen gegenüber den nationalsozialistischen Phrasen, die uns ebenfalls bei der Stiftung, Verleihung und so weiter von Orden und Ehrenzeichnen begegnen.


    In dem von Jockel aufgeführten Zitat Kellners, so wichtig es zur Beschreibung der Gedankenlosigkeit und Phrasenhörigkeit auch sein mag, geht es allerdings nicht um das eigentliche Thema dieser Diskussion, nämlich "Dienstgradabzeichen im Dritten Reich".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo Peter,


    dann gehört, nach Deiner Meinung, der Beitrag von Johann Heinrich nicht hierher? Schließlich geht es dort nicht um ein Dienstgradabzeichen, sondern um ein "sichtbares Zeichen für treue und ununterbrochene Zugehörigkeit zur SA".


    Grüße

    Jockel

    Suche alles zu Bau-Pionier-Bataillon 257 ab Oktober 1944

  • Guten Tag ans Forum und an Jockel,


    Dienstaltersabzeichen und Dienstgradabzeichen kann man unter dem Oberbegriff Effekten zusammenfassen. Somit gehören sie für mich thematisch zusammen. Eine andere Möglichkeit wäre, diesem Thema eine andere Überschrift für eine erweiterte Diskussion zu geben. Und schon gehört vieles noch dazu.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)