Feldpostnummer? L 51964 A / Fritz Schröder

  • Guten Abend Delle,


    Frage, hast du die Punkte die Dir Peter K(verst.) am 13.Dezember 2008 aufgeführt hat ,auch so vom DRK bekommen,also DRK -Gutachten,VBL usw.
    Falls nicht,schreib nochmal an den DRK-Suchdienst.
    www.drk-suchdienst.de
    Schreib im Online-Formular ins Textfeld am Ende,
    Brauche DRK-Gutachten
    Auszug aus der Vermisstenbildliste/Foto
    Heimkehreraussagen,
    etwaige Gefangenschaft
    sowie alle zur Verfügung stehenden Informationen zu Fritz Schröder
    dann müßtest Du eigentlich mehr erfahren als nur das oben erwähnte Antwortschreiben von 5 Jahren.


    Servus Eumex
    Vivat Bavaria

  • Hallo Eumex,


    ich bin neu hier lese ich links gerade (-: obwohl schon einige Jahre dabei. Danke für Deine Info-Antwort. Habe Dein Tipp befolgt und so nochmal an das DRK geschrieben. Mal schauen wie lange es diesmal dauert. Das letzte Mal hatte ich es im Dezember 2008 abgesendet und im März 2010 Antwort erhalten.


    In diesem Sinne: Hol di wacker!

  • Hallo, guten Tag,


    Nichts Neues aus dem Westen des 2. Weltkrieges was Fritz Schröder betrifft. Er bleibt vermisst- heute ist sein 103. Geburtstag.


    Grüße

  • Am 29.01.1945 schrieb Hauptfeldwebel Amend in Vertretung des gefallenen Einheitsführers an die Ehefrau Sophie Schröder u.a. "Ich bitte Sie, uns auf alle Fälle zu benachrichtigen, wenn Ihr Mann von sich hören lässt."
    Fritz Schröder blieb und bleibt vermisst!
    Heute ist sein 104. Geburtstag.

  • Moin Eumex,


    Ein Jahr ist wieder vergangen und Eumex ich hoffe Du hattest eine gute Zeit. Am 105. Geburtstag meines vermissten Großvaters möchte ich mich melden und für den Tipp der VBL bedanken. Da dort Fritz Schröder nicht zu finden war habe ich ein Uniform-Passbild meines Großvaters an das DRK gesendet, mit der bitte auch dieses Bild aufzunehmen. Ich bekam aber eine Aufnahme-Absage mit einem 4-seitigen Brief. Begründung: Bei den Verschollenenbildbänden handelt es sich um historische Unterlagen, die nicht verändert werden können. Ja gut meine ich, aber mit der heutigen Technik sollte das DRK doch in der Lage sein, weitere Fotos aufzunehmen und ein neues Bildband für Nachmeldungen aus der der Neuzeit (DDR-Osteuropa) zu erstellen. So blieben die historischen Unterlagen unangetastet.
    Der Zeitpunkt der damaligen Registrierung war in Westdeutschland 1950. Da lag kein Suchantrag meines Großvaters vor. Die Ursache hierfür war, dass Angehörige von Verschollenen die in der damaligen DDR wohnhaft waren, dem Aufruf zur Meldung ihrer Angehörigen oft nicht folgen konnten. Da sich diese Erfassung auf den Westen Deutschlands beschränkte, blieben die Suchenden in der ehemaligen DDR und in den Ländern Osteuropas unberücksichtigt (DRK-Briefauszug). Aber ich denke was ich hier schreibe, ist ja schon lange bekannt.


    Grüße von
    Delle

  • Hallo in die Runde zum 106. Geburtstag von Fritz Schröder.


    Heiligabend 1944 schrieb mein Großvater im mehrseitigen Brief an seine Frau und seinen 3 Kindern u.a. ...wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest zu verleben. wäre gerne bei euch im Kreise gewesen, aber leider geht es nicht.

    Seid aber nicht traurig, seid vereint und hofft auf unser Wiedersehen.

    Ich komme und darauf müsst ihr immer schauen und wenn es das ganze Leben lang damit ich komme....(so habe ich die altdeutsche Schrift entziffert).


    Seine Kinder leben heute alle noch sind um die 80 Jahre und schauen ihr ganzes Leben, wie es im Brief stand, doch Fritz Schröder bleibt vermisst.


    Fritz Schröder geb 1913.jpg

    (Hier ein Foto in Uniform von Fritz Schröder)

  • Hallo Hettner 5, habe soeben eine Anfrage unter fschjgbund gestellt. Unter Suchdienst findet man die @ Adresse: [email='BDF_EV[at]hotmail.com'][/email]. Vielen Dank für Deine Info, so bleibt die Hoffnung am Leben, mehr über das Schicksal meines Großvaters zu erfahren. Fritz Schröder hat heute seinen 107. Geburtstag.


    Freundliche Grüße von Delle

  • Hallo Delle!


    Ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir!

    Ich weiß, leider auch, wie das ist, mein Opa war in der 5. Fallschirmjägerdivision, die weiter südlich in den Ardennen und der Eifel kämpfte. Auch er ist seit Januar 1945 vermisst. Im Januar bröckelte im Westen schon alles, es gab immer mehr "Feindeinbrüche" mit auch sehr vielen Gefangennahmen. Um den 18. Januar 1944 zog sich bereits alles aus den Ardennen in den Westwall, Eifel zurück. Bei einigen SS-Einheiten, wie der LSAH wurde sich jetzt schon auf den bevorstehenden Ungarneinsatz vorbereitet und die massiven Personalverluste, die es in alllen Einheiten gab, ersetzt. Es muß bereits ziemlich chaotisch zugegangen sein, es wurden offenbar (las ich in diversen Berichten) auch Einheiten umgeleitet, also quasi den Einheiten vorenthalten zu denen sie sollten, oder Reste zu neuen Kampfgruppen zusammengestellt, teilweise soll auf genaue Buchführung, wie sie früher üblich war, verzichtet worden sein.Oder sie wurden bestehende Einheiten zugeteilt, die gerade am meisten um Hilfe riefen oder sich am ehesten durchsetzen konnten. Der Divisionskommandeur der 5. F-Division, Heilmann, schrieb im Magazin DDF (Der Deutsche Fallschirmjäger), das der Bund Deutscher Fallschirmjäger BDF betreibt, 1952, daß einige seiner Leute von der LSAH willkürlich in SS-Uniformen gesteckt wurden und mit nach Ungarn mussten. Ich denke, hierüber werden eher keine Akten mehr existieren. Es wurde viel vernichtet, von den Einheiten selbst, durch Kriegsgeschehen, oder zum Teil auch von den Alliierten.

    Was die Gefangen angeht, bei den Amerikanern bekamen die "Pow" oder "PW" eine Nummer, wurden also registriert, so wie wohl bei den anderen Alliierten auch. Aber, ob sie nach Hause schreiben durften, wann sie entlassen wurden und ob auf Nachforschungen geantwortet wurde, das soll unterschiedlich gelaufen sein. Ausserdem gab es Abgaben von Gefangenen an andere Aliierte. Im Magazin des DDF gab es kürzlich einen Bericht aus der Geschichte des Suchdienstes, wo erwähnt wird, daß die Franzosen sich total gegen Nachfragen durch den Fallschirmjäger-Suchdienst sperrten und die ehemaligen Fallschirmjäger sehr lange nicht freiließen, während Andere schon längst zu Hause waren. Auch bei den Russen lief das anders.

    Ansonsten könntest Du, falls Du mehr Informationen haben willst, beim Bundesarchiv nach dem kompletten militärischen Werdegang mit Lazarettaufenthalten fragen. Dauert auch wieder länger und kostet eine nicht sehr hohe Gebühr, kommt drauf an, 20 Euro +/-.

    beste Grüße von Kathrin