Sammelthread Sd. Kfz. 251 |
mika1606
Mitglied
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Beiträge: 311
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01.03.2012 09:10 |
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Thilo
Moderator
  
Dabei seit: 23.01.2007
Beiträge: 6.460
Herkunft: Hessen
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Hallo,
| Zitat: |
| Zwar waren Nieten an deutschen Panzerfahrzeugen ungewöhnlich. Nach meinen Informationen fanden sich aber beim SdKfz 251 sogar sogar noch bei der Ausf. C genietete Fahrzeuge. Denn an der Herstellung der Aufbauten waren auch Firmen beteiligt, die nicht in der Lage waren, so große Teile zu schweißen |
das ist richtig, es gab sowohl genietete als auch geschweißte Ausführungen.
Die Endmontagen erfolgten bei Weserhütte (Bad Oeynhausen), Wumag (Görlitz) und F.
Schichau AG (Elbing). Die Fahrgestelle lieferten Borgward, Hansa-Lloyd-Golliath, Adler (Frankfut/Main), Auto-Union (Chemnitz, Hanomang (Hannover) und Skoda (Pilsen) ab 1942 auch Stöver (Stettin) und die Maschinenfabrik Niedersachsen (MNH).
Die gepanzerten Aufbauten kamen von Ferrum (Laurahütte), Schoeller und Bleckmann (Mürzzuschlag) Bohemia (Böhmisch-Leipa) und Steinmüller (Gummersbach).
Eine Frage, Was ist ein "ungepanzerter Schützenpanzerwagen"? Schon rein worttechnisch unlogisch.
Der Auftrag für die Nullserie wurde 1938 vom Heereswaffenamt erteilt, Auftragsnummer VIII b/221-2003/38 (G IV b 113/38).
Die ersten Fahrzeuge gingen im Juli 1939 an die 1. Panzerdivision unter der Bezeichnung "gepanzerter Mannschaftstransportkraftwagen Sd. Kfz. 251", später geändert in "gepanzerter Mannschaftstransportwagen Sd. Kfz. 251", ab 7. März 1941 durch Allgemeine Heeresmitteilung Nr. 277 geändert in "mittlerer gepanzerter Zugkraftwagen Sd. Kfz 251"
Die Fahrzeuge waren von Anfang an "als SmK-sicher gepanzerte Halbkettenfahrzeuge zur Beförderung von Schützen unter Panzerschutz" definiert.
(WASP Bd. 32)
Aus "Weichstahl" waren nur, wie bei anderen gep. Fzg. auch, Portotypen. Die 305 in 1939 gebauten Fahrzeuge aus nicht speziell legiertem Stahl waren nicht "ungepanzert", sondern hatten lediglich eine geringere Schutzstufe, d.h. Splitter- aber nicht Smk-sicher.
Aus den vier Threads zum Thema ist nun einer geworden.
Grüße
Thilo
__________________ Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941
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01.03.2012 09:20 |
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mika1606
Mitglied
Dabei seit: 28.12.2009
Beiträge: 311
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| RE: SdKfz 251/3 Ausf. A oder ungepanzert? |
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Hallo Zusammen,
@ Thilo, Dir erstmal vielen Dank für das schnelle Aufgreifen der Zusammenführung zu einem Thread.
Noch ein paar Infos aus einer weiteren Quelle:
Im WA Nr. 7 von Feist steht unter "Entwicklungsgeschichte", dass die ersten Fahrzeuge an die 1. Pz-Div in Thüringen ausgeliefert wurden. Im Polenfeldzug wurde dieses Fahrzeug in geringer Stückzahl eingesetzt (s. hierzu auch die Produktionszahlen von weiter oben). Auch Guderian nutzte es als Kdo-Wagen (dazu gibt es auch einige Fotos).
Die guten Erfahrungen in Polen veranlasste In 6 Weisung (Oberst von Schell) 18.10.1939 zur Ausstattung der 1. Panzer-Division mit dem SdKfz 251 (s. oben).
Feist führt weiter aus "....einige der ersten Fahrzeuge waren noch teilweise genietet."
@OG, hast Du auch eine Quelle für Deine nachfolgende Information?
| Zitat: |
Original von Obergefreiter
Zwar waren Nieten an deutschen Panzerfahrzeugen ungewöhnlich. Nach meinen Informationen fanden sich aber beim SdKfz 251 sogar sogar noch bei der Ausf. C genietete Fahrzeuge. |
Vielleicht kannst Du Deine Quelle an dieser Stelle den Forum-Lesern zur Verfügung stellen.
Danke & Gruss
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01.03.2012 11:35 |
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Obergefreiter
Ich bin neu hier
Dabei seit: 16.11.2008
Beiträge: 47
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| RE: SdKfz 251/3 Ausf. A oder ungepanzert? |
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Guten Abend allerseits,
auch von mir Dank an Thilo für die ausführlichen Infos und die Erläuterung zu den "Weichstahl"-Ausführungen. Diese Bezeichnungen kommen möglicherweise aus Rückübersetzungen englischsprachiger Literatur, wo von mild steel und face-hardened steel die Rede ist.
Meine Quelle ist: Culver/Laurier, Osprey New Vanguard Nr. 25, Seite 12.
Für den Modellbauer: der alte 1/35 Bausatz des SdKfz 251 Ausf. C von Tamiya aus den 70ern stellte ebenfalls eine genietete Version dar.
Beste Grüße vom OG
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01.03.2012 19:34 |
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SanUO
FdW - Insider
Dabei seit: 22.01.2007
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Herkunft: Erzstift Salzburg
Themenstarter
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Guten Morgen
Ich habe mir wieder einmal dieses Thema durchgelesen und habe festgestellt das ich eine Frage gestellt habe die ich jetzt beantworten kann. Nun möchte ich die Lücke schließen.
Und zwar die 3,7 cm Pak wurde auf den Spz. aufgesetzt das Ergaben das Sd.Kfz 251/10. Entwicklungsstück wurde im Mai 41 ausgeliefert.
Die Serienproduktion begann mit der Auslieferung von 80 Stk. Juli/August 41.
Quelle: Panzer Tracts 15-2
Grüße
Ralf
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20.03.2012 06:57 |
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SturmPionier
geübter Neuling

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20.03.2012 08:02 |
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