Sticky Aktuelle Fernsehtipps

      3sat - Das Leben geht weiter

      Gestern lief auf 3sat um 23.00 Uhr ein Dokumentarischer Spielfilm von Marc Alan Cairns zu dem letzten großen (Durchhalte-) Propagandafilm "Das Leben geht weiter". Der Regisseur Wolfgang Liebenheimer drehte im Winter 1944 auf Anweisung des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels ein Durchhalteepos im Stil von "Vom Winde verweht". Der Film wurde niemals vollendet und gilt bis heute als verschollen, Drehorte waren Studios in Babelsberg und Lüneburg. Für die Szenenbilder wurde unter anderem die Halle des bereits durch Luftangriffe zerstörten Berliner Hauptbahnhofs nachgebaut, als Komparsen in Massenszenen wurden auch französische Kriegsgefangene eingesetzt.

      Im November 1944 bekam Regisseur Wolfgang Liebenheimer denAuftrag, mit einem großen Staraufgebot "Das Leben geht weiter" zu drehen - den letzten großen Propagandafilm der UFA. Joseph Goebbels erwartete von dem Regisseur ein Durchhalteepos im Stile von "Vom Winde verweht". Zu diesem Zweck wurde in den Studios von Babelsberg und später in Lüneburg das zerbombte Berlin teilweise nachgestellt. Doch der Film wurde nie zu Ende gedreht. Bis heute gilt er als verschollen.
      Marc Alan Cairns realisierte anhand von Archivmaterial, Zeitzeugenberichten und Spielszenen eine Art "Making of" des alten UFA-Films. In den Hauptrollen der Spielszenen sind unter anderem die Schauspieler Gunnar Möller, Hans Abich und Günther Anders zu sehen. Der Dokumentarfilm "Das Leben geht weiter" erzählt die abenteuerliche Entstehungsgeschichte des gleichnamigen letzten großen Propagandafilms der UFA, rekonstruiert die letzten Momente des Dritten Reichs und wurde unter anderem mit dem renommierten International Emmy Award 2003 inNew York ausgezeichnet. Quelle: 3sat

      Infos:

      das-leben-geht-weiter.com/

      Gruß, J.H.
      Die Toten sterben, wenn sie vergessen werden, ein zweites Mal.
      Peter Struck, Bundesminister d. Verteidigung a.D., † 2012

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      arte: Hafners Paradies

      Dokumentation zum ehemaligen Offizier der Waffen-SS Paul Maria Hafner, der seit Kriegsende in Spanien lebt.

      Die Doku lief am So., 22.03.09 um 22.15 Uhr bei arte und wird dort am Di., 31.03. um 01.25 Uhr und am 07.04. um 09.55 Uhr wiederholt:

      [URL=http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1006621,day=4,week=14,year=2009.html]http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1006621,day=4,week=14,year=2009.html[/URL]

      Gruß, J.H.
      Die Toten sterben, wenn sie vergessen werden, ein zweites Mal.
      Peter Struck, Bundesminister d. Verteidigung a.D., † 2012
      Do 16.04 09:30 (mdr) Spezialkommando Kampfschwimmer

      Dokumentation
      Autor: Von Michael Erler
      Sie sollten in kleinen Gruppen unbemerkt im Rücken des Gegners landen, Schiffe versenken und Verteidigungsanlagen in die Luft sprengen. Dafür wurden sie trainiert und geschult, die geheimen Kampfschwimmer der DDR. Zu einem Kriegseinsatz kamen sie allerdings nie. Sie waren fit wie Hochleistungssportler, trainiert im Überleben bei Minusgraden im Freien - ohne Verpflegung und Verbindung zu ihrer Einheit. Sie konnten mit Plastiksprengstoff umgehen, genauso wie mit Handfeuerwaffen, Messern und Karateschlägen. An ihre Einsatzziele sollten sie mit Fallschirmen, auf Schnellbooten oder unsichtbar unter Wasser gelangen. Es gab nichts, was sie hätte aufhalten können. So sehen sie sich heute noch gern, die Soldaten der Spezialeinheit KSK 18 - Kampfschwimmer der Nationalen Volksmarine.

      Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom Dienstagabend - er ist angefüllt mit Aussagen von ehemaligen Kampfschwimmern und Filmaufnahmen - nach meiner unbedeutenden Ansicht wirklich sehenswert.
      MFG
      Jens
      Wer hat Infos zur 75. Infanterie-Division - 2.I.R.202 1939 bis 1942 Bilder, Karten usw

      Kaffeeschmuggel

      Als Ergänzung zu Margarethes Frage "Illegaler Grenzübertritt/Schwarzmarkt" unter "Sonstiges" heute im WDR-Fernsehen (20:15 - 21:00):

      "Als die Eifeler noch Kaffee schmuggelten" - Kaffeeschmuggel in der Nachkriegszeit

      Gruß

      Lothar

      Von der Schulbank an die Front...

      ...- Kindersoldaten im 2.Weltkrieg

      In der Sendereihe "Geschichte am Mittwoch" zeigt arte am 1.Juli um 21.00 Uhr die o.g. Doku.

      [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=1/7/2009.html]http://www.arte.tv/de/programm/242,date=1/7/2009.html[/URL]

      Im Anschluß an diese Sendung läuft ebenfalls bei arte um 21.50 Uhr die Doku "In fremder Haut" - Kriegskinder auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität.

      [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=1/7/2009.html]http://www.arte.tv/de/programm/242,date=1/7/2009.html[/URL]

      Beide Sendungen werden am 4.Juli in der Zeit ab 14.00 Uhr als Wiederholungen gezeigt.

      Gruß, J.H.
      Die Toten sterben, wenn sie vergessen werden, ein zweites Mal.
      Peter Struck, Bundesminister d. Verteidigung a.D., † 2012
      Hallo,

      heute Abend um 21 Uhr auf Arte.

      Mittwoch, 1. Juli 2009 um 21.00 Uhr

      Wiederholungen:
      04.07.2009 um 14:00
      21.07.2009 um 09:55

      Von der Schulbank an die Front - Kindersoldaten im 2. Weltkrieg
      (Deutschland, 2009, 51mn)

      MDR
      Regie: Kathleen Raschke

      Mit großem Hurra zogen Kinder in Uniform in den Zweiten Weltkrieg. Verblendete Hitlerjungen, leidenschaftliche Partisanen, verzweifelte Rotarmisten. Was passierte damals in den Köpfen dieser Heranwachsenden? Wer hatte sie vorbereitet auf diesen Krieg? Konnten sie überhaupt vorbereitet sein auf das, was sie zu sehen bekamen, und auf das, was sie erleiden und tun mussten?

      Zahllose Kinder zogen mit der Waffe in den Kampf - vor allem zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Aber wussten sie wirklich, was sie erwartete? "Man hat das gelernt. Man will nur treffen und ist befriedigt, wenn man getroffen hat," erinnert sich Gregor Dorfmeister, der mit 15 Jahren gemeinsam mit Gleichaltrigen in einem Panzergraben in Bayern die heranrückenden alliierten Bodentruppen aufhalten sollte. Knapp entgeht er dem Tod durch feindliche Granatwerfer und flieht. Seine fanatischen Kameraden halten weiter die Stellung und büßen mit ihrem Leben dafür.
      "Es ist eine riesige Verantwortung für einen 15-Jährigen zu sagen: Ich werde töten. Aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach, da denkt man nur: Ich muss zuerst schießen. Sonst erwischt es mich." Jean Rispal ist bei der Befreiung von Paris mit einem Gewehr in der Hand dabei. Nie zuvor hat er eine Waffe in der Hand gehabt. Ob er im Straßenkampf jemanden getötet hat, darüber will er bis heute keine Gewissheit haben.
      Es ist die Extremerfahrung, die diese Jugendlichen verbindet, ganz gleich, ob sie in Frankreich, Deutschland, Polen oder Russland im Einsatz waren. Oft waren es nur wenige Tage oder Wochen, die die europäischen Kindersoldaten im Gefecht verbrachten. Doch es waren Tage und Wochen, die sie bis heute begleiten. Weil sie leben müssen mit dem, was sie gesehen haben - und mit dem, was sie getan haben.

      Die Dokumentation geht dem Schicksal der Jungen auf den Grund, die das Erlebte - als Akteure und als Opfer - erzählen. Kinder- und Familienfotos der Zeitzeugen sowie Aufnahmen aus privaten Archiven unterstützen die Reise in die Vergangenheit der Protagonisten.



      Raffael

      Dokumentationen Norddeutschland

      Am Mo., dem 13.Juli um 23.00 Uhr zeigt der NDR in der Dokumentation "Bomben in der Badebucht" einen Bericht über die Kriegsaltlasten in der Ostsee und die Arbeit der Kampfmittelräumdienste im Bereich der Lübecker Bucht:

      www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-537504.html

      Am Sa., dem 11.Juli um 11.30 Uhr läuft im NDR der zweite Teil der Dokumentation "Hafen, Flut und Feuerstürme - Hamburgs Geschichte 1914 - 1945"

      www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-537398.html

      Am Di., dem 14.Juli um 23.00 Uhr läuft im NDR die Doku "Der Hamburger Feuersturm 1943 (Teil 1): Brandwunden - Letzte Stimmen":

      www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-537563.html

      Der zweite Teil dieser Doku mit dem Titel "Der Hamburger Feuersturm 1943 (Teil 2): Brandnarben - Die traurigen Kinder" wird am 15.Juli um 00.00 Uhr gesendet:

      www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-537564.html

      Gruß, J.H.
      Die Toten sterben, wenn sie vergessen werden, ein zweites Mal.
      Peter Struck, Bundesminister d. Verteidigung a.D., † 2012

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      Damals in Ostpreußen

      Hallo zusammen.

      Heute um 21.00 Uhr im NDR:

      Damals in Ostpreußen: Heimat und Verlust
      Die Jahreswende 1944/1945 verbringt die 16-jährige Johanna Lask in ihrem Mädcheninternat in Rößel . Obwohl die Kriegsfront auf Hörweite herangerückt ist, lässt der Schuldirektor nicht mit sich reden: Flucht vor den Russen ist kein Thema.


      Der NS-Gauleiter hat schließlich ein Fluchtverbot verhängt. Doch eines Morgens im Januar 1945 trauen Johanna und ihre Freundinnen ihren Augen nicht: die Internatsküche ist leer, das Personal verschwunden - und ihr Direktor hat sich heimlich abgesetzt. Was nun folgt, ist die größte Massenflucht in der Geschichte.

      Mitte Januar hat die Rote Armee ihre lang erwartete Offensive gegen Ostpreußen begonnen. Mehr als 1,5 Millionen Sowjetsoldaten überrollen das Land mit atemberaubender Wucht. In Panik vor ihnen fliehen die Menschen an die Ostsee, in die verstopften Häfen und auf überfüllte Schiffe. Von 2,5 Millionen Ostpreußen sind zwei Millionen auf der Flucht. Hunderttausende sterben auf dem Weg übers Eis, im Geschützhagel, im Tieffliegerfeuer. Wer lebend zurückbleibt, muss sich einem neuen Überlebenskampf stellen. Irmgard Schneiderat wird auf der Flucht von den Russen eingeholt und vergewaltigt. Die folgenden Jahre überlebt sie nur dank ihrer Tarnung: Mit kurzen Haaren und männlicher Kleidung gilt sie fortan als Junge. In Zwangsdiensten der Sowjets schlägt sie sich auf einer Sowchose als Kutscherjunge durch.


      Schon 1945 ist der Untergang Ostpreußens offiziell besiegelt. Das Land wird geteilt, den Norden nehmen sich die Sowjets, den Süden bekommen die Polen. Neusiedler aus allen Teilen der Sowjetunion und Polens versuchen, hier eine neue Heimat zu finden. Für die Deutschen ist kein Platz mehr. Sie werden in die Besatzungszonen nach Westen vertrieben. Nur ganz wenige bleiben trotzdem. Der junge Masure Erich Neumann ist allein in seinem Dorf Pustnik, seit 1945 die Mutter geflohen ist und der Vater von den Russen abgeholt wurde. Jahrelang quält ihn die Einsamkeit. Doch dann hilft ihm sein polnischer Lehrer. Er verschafft ihm die Anschrift der Mutter, damit er ihr einen Brief schreiben kann. Tatsächlich kommt Erichs Brief bei der Mutter an, und sie kehrt zu ihm zurück nach Masuren. Dort lebt Erich Neumann bis heute. "Das ist meine Heimat. Ich bin hier geboren und zur Schule gegangen, habe eine deutsche Schule besucht und eine polnische. Eingesegnet wurde ich, und geheiratet hab ich. Und deswegen muss ich hier begraben werden. In Masuren."


      Gruß, Oliver.
      Suche alles über die 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend".

      Hitlers Blitzkrieg 1940

      Hallo,

      heute Abend um 20.15 bei VOX :

      Der seltsame Sieg - Hitlers Blitzkrieg 1940
      ... es war ein gespenstischer Anblick an jenem 13. Mai 1940, als deutsche Panzereinheiten die französische Grenze bei Sedan erreichten ... Zeitzeugen erinnern sich an den Überfall auf Luxemburg, Belgien und Frankreich.
      Dokumentation 240 Minuten.

      Viele Grüße
      Peter
      ................
      Moin Zusammen !!

      Heute abend um 22.20 läuft auf 3sat die Dokumentation : Der Unbekannte Soldat.

      M. Verhoeven folgt den Spuren der Wehrmacht bis in die Ukraine und nach Weißrußland.
      Diese Dokumentation entstand aufgrund der Wehrmachtsausstellung die von 1995 bis 2004 in verschiedenen Deutschen Städten gezeigt wurde. Und die eine oder andere heftige Reaktionen verursachte, da die Wehrmacht in zusammenhang mit dem mörderischen Nazisystem gebracht wurde.

      Gruß
      Pam
      Zu Hause ist da wo Herz und Seele sich Willkommen fühlen (Rudolf Wolf U-30)

      Sommer 1939

      "Countdown zum Krieg"
      Sommer '39 in Deutschland.
      Doku vom unsäglichen Knopp, aber diesmal aufschlußreich.

      Der ZDF-Film beschreibt die Befindlichkeit der Deutschen im Sommer vor dem Kriegsbeginn.

      zdf.de/ZDFmediathek/content/815120

      Interessant: Die Polen-Invasion wurde im August kurzfristig gestoppt. Aber ein Stoßtrupp konnte nicht mehr zurückbeordert werden, und der hatte einen polnischen Bahnhof besetzt. - (Filmdoku Minute 14:38)
      „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß.“
      Goethe, Faust II

      Erich Maria Remarque - Sein Weg zum Ruhm

      Der Dokumentarfilm lief bereits im TV und wird am 11.11.09 um 21.00 Uhr bei arte wiederholt:

      [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=11/11/2009.html]http://www.arte.tv/de/programm/242,date=11/11/2009.html[/URL]

      Gruß, J.H.

      Edit: Im Anschluß an die Doku läuft um am 11.11.09 um 22.00 Uhr bei arte der Spielfilm "Spielzeugland":

      [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=11/11/2009.html]http://www.arte.tv/de/programm/242,date=11/11/2009.html[/URL]
      Die Toten sterben, wenn sie vergessen werden, ein zweites Mal.
      Peter Struck, Bundesminister d. Verteidigung a.D., † 2012

      Post was edited 2 times, last by “Johann Heinrich” ().

      ARTE - Dienstag, 15. Dezember 2009 um 09.55 Uhr
      (Zum Aufnehmen - bei dieser Uhrzeit)

      Wiederholungen: Keine Wiederholungen, ist bereits die Wh.
      Turban und Hakenkreuz - Der Großmufti und die Nazis
      (Deutschland, 2009, 53mn)
      NDR Regie: Heinrich Billstein

      arte.tv/de/2959812.html

      Habe heute in Arte zufällig einen Teil gesehen,
      sehr informative Doku,
      auch ausführlich über "Handschar"

      Sehenswert!

      Gruß Eddy
      Gruß Eddy
      Suche alles zu 143. Reserve-Division und Füsilier-Bataillon 217.
      Hallo Dieter,

      da hast Du allerdings Recht. Und das von beiden Seiten. Warum mußten die Amerikaner unbedingt durch den Hürtgenwald ? Das mit den Dämmen hätte auch anders gelöst werden können. Und warum mußte man auf deutscher Seite noch so gegen das Offensichtliche ankämpfen und nebenbei auch noch solche Greueltaten begehen ?

      Gruss

      Ulrich
      Gruß
      Ulrich

      "Jeder Angriff muß mit einem Verteidigen enden!" Carl von Clausewitz

      Fernsehtipps Weihnachten WK2

      Guten Abend,

      hier ein paar Fernsehtipps über Weihnachten in Kriegs- und Nachkriegszeit:

      Do. 17.12. 20:15 Uhr PHOENIX:
      Stille Nacht an allen Fronten - Weihnacht 1944

      Mo. 21.12. 14:00 Uhr PHOENIX:
      Christbäume über Berlin - Die letzte Kriegsweihnacht

      Di. 22.12. 22:05 MDR:
      Endlich wieder Stille Nacht! - Weihnachten 1945

      Do. 24.12. 13.00 Uhr BRalpha:
      Weihnachten in der Nachkriegszeit

      Gruß, Klaus
      Im Gedenken an Veteran Werner (12. SS-Pz.Div 26)
      +11.07.2009